Ein Bürgermeister für alle!

Am gestrigen Parteitag, in der mit 800 Interessierten gut gefüllten Helmut List Halle wurde Siegfried Nagl einstimmig zum Spitzenkandidaten der ÖVP für die Wahl am 05 Februar nominiert.

Neben ihm wurden 86 GemeinderatskandidatInnen und die 17 KandidatInnen für die Bezirksvertretungen beschlossen.

Nach dem Dank an 26 verdiente ehrenamtliche MitarbeiterInnen ging’s zu Sache!

In seiner vierzig minütigen Rede, die unter dem Motto „Klartext reden“ stand, rechnete Nagl zuerst mit den Ideologien der Mitbewerber, die nicht bereit waren ein Budget für Graz mitzutragen und sich so aus der Verantwortung stahlen, ab.

Freiheitliche, hätten mit Freiheit nichts am Hut, sondern stehen für Angstmache und das Aus- und Abgrenzen. Wo sie Verantwortung tragen gibt’s kaum sichtbaren Erfolg, beim Verkehr staut es sich in Graz mehr als je zuvor, und dass Eustacchio seit 4 Jahren für Sicherheit verantwortlich zeichnet hat niemand bemerkt.

Sozialismus wolle den Menschen staatlich abhängig halten und bevormunden, er ist strukturkonservativ und rückwärts gewandt. Hauptsache es gibt etwas zum Verteilen.

Der Kommunismus setzt schließlich dem Sozialismus auch noch die totalitäre Kappe auf.

Sein politisches Konzept sieht Siegfried Nagl als Gegenentwurf dazu.

Es geht um individuelle Freiheit. Die jungen Menschen in Graz brauchen Bildung, Arbeit und Eigentum um frei leben und entscheiden zu können!

Deshalb wird in Graz weiter in Schul- und Universitätsausbau investiert werden, deshalb werden Unternehmen bei der Ansiedelung und bei Aus- und Weiterentwicklung unterstützt und gefördert werden, und deshalb will Nagl einen Siedlungsfonds gründen, damit sich junge Familien den Erwerb einer Wohnung wieder leisten können.

„Wir brauchen darüber hinaus saubere Energie, gerade weil Graz als Modellregion auch auf E-Busse in der Zukunft setzen wird“, so Nagl weiter. Deshalb braucht es das Murkraftwerk, das noch dazu große Frei- und Erholungsflächen am Wasser bringen wird. Und er räumte einmal mehr mit der Verlogenheit der Grünen auf, die zwar offiziell für ökologische Stromerzeugung sind, aber bei sämtlichen Wasser- und Windkraftprojekten dagegen opponieren.

Letztlich braucht das Zusammenleben den Einsatz aller. Deshalb sei die Mindestsicherung in dieser Form ein Fehler gewesen. Bürgermeister Nagl wünscht sich statt dieser eine Basisarbeit für alle, für die man dann auch einen Basislohn erhält. Das gilt besonders für Konventionsflüchtlinge.

In der Flüchtlingsfrage wurde der Bürgermeister sehr deutlich.

Warum kommen Menschen zu uns: Wegen Frieden, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Arbeit

„Wer kommt und eine dieser Errungenschaften nicht akzeptieren will, gehört gleich wieder nach Hause geschickt!“ so Nagl der schon im vergangenen Jahr einerseits eine Online Petition für eine Flüchtlingsobergrenze von 100.000 initiierte, gleichzeitig aber immer betonte, dass Graz bereit sei 1% gemessen an der Gesamtbevölkerung an Flüchtlingen aufzunehmen. Und diese 3000 sind tatsächlich über Graz verteilt in kleinen Einheiten untergebracht.

Darum geht es dem Bürgermeister: Die Sorgen der Menschen ernst nehmen und eine Politik mit Herz und Augenmaß betreiben, die wirklich um Lösungen bemüht ist und nicht nur Worthülsen produziert.

„Verteilungsgerechtigkeit ist in einer Gesellschaft notwendig, genauso notwendig ist aber die Leistungsgerechtigkeit!“, so Nagl.

Sein Ziel für die Wahl 2017: Klar erster werden und Stimmen dazu zu gewinnen.

Sein Ziel für Graz: Eine moderne, weltoffene Bildungs- und Wissenschaftshauptstadt einer ganzen Europaregion sein in der Menschen sicher und mit hoher Lebensqualität ein zu Hause haben!