Barbara Eibinger-Miedl mit großer Mehrheit zur Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus, Europa, Wissenschaft und Forschung gewählt

Am Beginn ihrer kurzen Erklärung bedankte sich die neue Landesrätin für den Vertrauensvorschuss des Landtages Steiermark. „Schon als Klubobfrau war es mir immer ein Anliegen, einen wertschätzenden, respektvollen und offenen Umgang mit allen Fraktionen zu pflegen. Ich kann Ihnen versichern, dass ich alles dafür tun werde, diesen Umgang beizubehalten“, so die neue Landesrätin, die mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, FPÖ und der Grünen gewählt worden ist.

Anlässlich der Angelobung gratulierte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer der neuen Landesrätin sehr herzlich: „Ich freue mich sehr, dass mit Barbara Eibinger-Miedl eine äußerst kompetente, junge Frau die steirische Landesregierung verstärkt. Sie bringt fundierte Erfahrungen in allen Ressorts mit und ist eine wertvolle Ergänzung für unser Regierungsteam.″

Eine Forschungsquote von 5 Prozent bleibt das steirische Ziel
Betreffend ihrer einzelnen Ressorts verwies Eibinger-Miedl auf die bisherigen Maßnahmen und Erfolge, die sie weiterführen wolle. In der Forschung und Entwicklung bleibt eine Forschungsquote von 5 % für die Steiermark das Ziel. Dazu ist die enge Zusammenarbeit mit unseren Forschungseinrichtungen und Hochschulen ein entscheidender Faktor.

Steirische Wirtschaft in ihrer Gesamtheit sehen
Eibinger-Miedl will die steirischen Wirtschaft in ihrer Gesamtheit sehen. „Ich komme selbst aus einem Familienbetrieb, der heuer sein 70-jähriges Bestehen feiert und in dritter Generation geführt wird. Daher ist mir bewusst, wie wichtig die Vielfalt in unserer heimischen Wirtschaft – vom Industriebetrieb, über die vielen Klein- und Mittelbetriebe bis hin zu den zahlreichen Jungunternehmen – ist. Diese Vielfalt gilt es zu erhalten und die Betriebe dabei zu unterstützen, zu investieren, zu wachsen und auf den internationalen Märkten erfolgreich zu sein.“

Gemeinden und Regionen weiter stärken
Ein besonderes Anliegen, das sie aus dem Landtagsklub in die Regierung mitnehme sei die Stärkung der Gemeinden und Regionen, betonte Eibinger-Miedl. „Schon als Klubobfrau habe ich viel Zeit und Energie auf die Frage verwendet, wie wir neben den starken Zentralraum unsere Gemeinden und Regionen stärken können. Ich freue mich, dass ich hier durch meine neuen Ressorts viel dazu beitragen kann, dieses Ziel umzusetzen. Sei es in der Wirtschaft, im Tourismus oder in der Wissenschaft und Forschung.“

Europa in den steirischen Regionen fester verankern
Das Europaressort sei ihr ein besonderes Herzensanliegen, betonte Eibinger-Miedl in ihrer Rede. In einem Land, in dem jeder zweite Euro im Export verdient wird, gilt es, das Bewusstsein für ein gemeinsames Europa weiter zu stärken. Daher ist es mir wichtig, nicht nur die Steiermark als europäische Region weiter erfolgreich zu positionieren, sondern auch Europa in der Steiermark stärker zu verankern.“

Fotocredit: Fischer