Wir von Nebenan: Besuch der VS Mariagrün

Auf Einladung der GBG – Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH bekamen einige von uns die Möglichkeit einer exklusiven Führung durch das Gebäude der VS Mariagrün.

Zu Beginn wurden wir von den Vertretern des Projekts vor der Schule empfangen & begrüßt und durften nach gründlichem Schuheabputzen – denn normalerweisee ist im ganzen Lernbereich Hausschuhpflicht – das ausnahmsweise für Außenstehende geöffnete Gebäude betreten. Der sogenannten „Marktplatz“, der zentrale Gemeinschafts-Erlebnis-Lernraum, war die erste Station und wir waren darüber erstaunt, dass dieser Unterrichtsraum mit seiner Bibliothek, Computerstation, Experimentierecke und für Lehrer nicht zu betretende Lesetürme eher einer Kinder-Wohlfühlzone als einem altbekannten Klassenzimmer glich.

Hier klärte uns der Geschäftsführer Mag. Günther Hirner über die GBG und deren Zusammenarbeit mit der Stadt Graz auf und präsentierte uns das Leitbild des Unternehmens sowie dessen vergangene & zukünftige Projekte. Anschließend kam Geschäftsbereichleiter der Projektentwiklung – Baumanagement und Werkstätten Ing. Rainer Plösch zu Wort und informierte über das Projekt Volkschule Mariagrün und dessen Besonderheiten. Danach wurden wir vom „Marktplatz“ über die Turnhalle, Werk- & Zeichenräume bis hinaus in den Garten durch alle Räumlichkeiten geführt. Bei einer abschließenden Agape gab es dann noch die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen und den Experten Fragen zu dem Projekt zu stellen.

Die Führung war wirklich beeindruckend. Bei dem Projekt wurde der Lernraum den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler angepasst und es wird ihnen die Möglichkeit geboten sich frei zu entfalten. Zusätzlich stand beim Bau des Gebäudes das Thema Nachhaltigkeit an erster Stelle: es wurde in bauökologischer Begleitung durch das Haus der Baubiologie Graz gebaut mit Holz als wesentlichem Baustoff. Somit konnte sich das Projekt das Passivhaus-Zertifikat und klima.aktiv Gold-Zertifikat sichern.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die Reise hinaus nach Mariagrün auf jeden Fall ausgezahlt hat und dass wir wieder ein bisschen mehr darüber erfahren haben was „Nebenan“ in Graz passiert.