Erfreuliche Post aus Wien: 6,2 Millionen für die Grazer Schulausbauoffensive

Die Stadt Graz wächst. Und mit ihr die Schülerzahlen und die Herausforderungen an den Bildungsstandort. Deshalb wurden im Rahmen des GRIPS-Schulausbauprogramms bereits rund 61 Mio. Euro in neuen Schulraum investiert. Bis 2022 erwartet man zusätzliche 600 Schüler im Vergleich zum Jetzt-Stand, was weitere Investitionen notwendig macht. Umso erfreulicher die Nachrichten, die jetzt auf dem Schreibtisch des Grazer Bürgermeisters eintrafen: Der Bund fördert die aktuellen Grazer Schulausbauten mit rund 6,2 Millionen Euro.

„Insgesamt es ist uns in den letzten Jahren in Graz gelungen Bildungsinfrastruktur nicht nur zu erhalten, sondern wesentlich auszubauen. Die zahlreichen Eröffnungen der letzten Jahre sind ein wichtiger Baustein, um das Bildungsangebot für unsere Kinder mit der entsprechenden Schulinfrastruktur sicher zu stellen. Infrastruktur bedeutet nicht nur Raum zum Lernen – Bildungsinfrastruktur bildet die Grundlage für das Lern- und Bildungsklima in der Stadt“, weiß Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner.

6.228.963,58 Euro

Auch der Bund weiß, dass österreichische Gemeinden große Herausforderungen im Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge haben. Deshalb wurde das Kommunalinvestitionsgesetz ins Leben gerufen, um Gemeinden bei den finanziellen Herausforderungen zur Modernisierung der Infrastruktur zu unterstützen und gleichzeitig öffentliche Investitionen zu stimulieren und dadurch die Schaffung von Beschäftigung zu unterstützen und den Wirtschaftsstandort zu stärken. 175 Millionen Euro stellt der Bund gesamt für ganz Österreich zur Verfügung. Im Rahmen dieses Gesetzes können kommunale Bauprojekte mit maximal 25 Prozent gefördert werden. Mit dem Schreiben von Finanzminister Hans Jörg Schelling vom 4. August ist klar: Ein Zweckzuschuss von exakt 6.228.963,58 Euro wandert nach Graz. „Damit haben wir 100 Prozent der für Graz möglichen Fördersumme gesichert und abgeholt“, freut sich Hohensinner. Konkret fördert der Bund ein Viertel der Kosten der letzten Schulausbauten (VS Murfeld, VS Triester und VS Smart City).

Rekordzeit

Die Stadt Graz hat damit ihre Hausaufgaben gemacht und ein Maximum an Bundesmitteln in die steirische Landeshauptstadt geholt. Besonders bemerkenswert: Das Ansuchen der Stadt Graz wurde fast in Rekordzeit eingebracht und abgewickelt. Erst seit 1. Juli ist die Antragstellung für das Kommunalinvestitionsgesetz möglich. Bereits einen Monat später hat die Stadt Graz die ihr maximal zustehende Fördersumme gesichert. „Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Haus Graz. Durch Ihr rasch erstelltes und genau aufbereitetes Ansuchen, konnte diese große finanzielle Unterstützung des Bundes für Baumaßnahmen im Grazer Bildungsbereich zum Wohle unserer Kinder gesichert werden“, freut sich auch Bürgermeister Siegfried Nagl.