Bürgermeister Nagl „Es gibt keine Unklarheit im Bekenntnis zur Menschenrechtstadt Graz!“

 

Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl bezieht nach einem Gespräch mit Vizebürgermeister Mario Eustacchio zu den von einigen Medien vorgebrachten Vorwürfen wie folgt Stellung:

„Es gibt keine Unklarheit! Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist die Richtschnur für politisches Handeln in Graz und dazu stehen auch die FPÖ und Vizebürgermeister Eustacchio. Wir haben gemeinsam die Finanzierung des UNESCO Category 2 Centers in Graz gesichert und in der „Agenda 22“ ein klares Bekenntnis zur Menschenrechtsstadt Graz abgegeben.

Ich kenne großartige Menschen aus der sog. 68er Generation, die Graz positiv entwickelt und wesentlich gestaltet haben.

Gerade in einer Zeit in der sich viele Menschen von Religionen und religiösen Werten abwenden, anderseits Religionen von Radikalen missbraucht werden, sind die Menschenrechte oberste Richtschnur für unser Handeln.

Denn Meinungsfreiheit (auf welche sich auch die FPÖ berufen darf) und Religionsfreiheit stehen genau in dieser Charta.

Regierungskolleginnen und Kollegen, müssen ihre im Rahmen der Meinungsfreiheit geäußerten Wortmeldungen selbst verantworten!

Ich persönlich lege auf Menschenrechte und Religion großen Wert, denn ich bin überzeugt, dass diese das Zusammenleben in der Gemeinschaft deutlich erleichtern.

Daher werde ich den Dialog der Religionen weiter unterstützen und auch die Integration von Neu-GrazerInnen mit verschiedensten Maßnahmen fördern. Gemeinschaft gelingt nur mit gegenseitigem Respekt!“

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer