11 Grazer Kandidatinnen und Kandidaten zur Nationalratswahl 2019

Morgen steht die wichtige Wahl zum Nationalrat an. Die Grazer Volkspartei schickt insgesamt elf Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen, davon drei aussichtsreiche Kandidatinnen und Kandidaten, um den eingeschlagenen Weg in der steirischen Hauptstadt fortzusetzen: Juliane Bogner-Strauß, Martina Kaufmann und Kurt Egger. Der Weg der Veränderung soll gemeinsam mit Sebastian Kurz weitergehen. 

Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl gibt die Marschrichtung für die Nationalratswahl in der steirischen Hauptstadt vor: „Wir wollen Stimmen dazugewinnen und müssen dafür kämpfen, wieder Erster zu werden! Unser Ziel ist es, den Weg mit Sebastian Kurz als Bundeskanzler weiterzuführen und unsere Stadt – unsere Region – zu stärken. Mit unseren Spitzenkandidatin Juliane Bogner-Strauß, sowie Martina Kaufmann und Kurt Egger gehen wir mit kompetenten Persönlichkeiten für die Nationalratswahl ins Rennen, das macht mich als Stadtparteiobmann besonders stolz.“

„Die Qualitäten unserer Kandidatinnen und Kandidaten sind sehr vielfältig“, zeigt sich Nagl zuversichtlich und sagt weiter: „Besonders in den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur, Bildung, Forschung und Entwicklung, aber auch in den Bereichen Frauen, Familie und Jugend sind wir sehr gut aufgestellt. Bereiche, die uns als zweitgrößte Stadt Österreichs zukunftsfit machen und nach vorne bringen!“

 

Für ein gerechtes und nachhaltiges Österreich

Juliane Bogner-Strauß möchte die gute Arbeit der letzten Legislaturperiode weiterführen: „Unser Weg für ein gerechtes und nachhaltiges Österreich braucht Investitionen in die Infrastruktur, eine Stärkung der Regionalität und Unterstützung für Familien und Frauen. Es gilt hier die qualitativ hochwertige Kinderbetreuung in der Stadt weiter auszubauen, damit Familie und Beruf besser vereinbar sind. Regionalität und die Infrastruktur sind in Graz zentrale Themen – dazu müssen wir auch in Zukunft die notwendigen Rahmenbedingungen sicherstellen.“

Die ehemalige Frauen- und Familienministerin hat noch viel vor: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges Anliegen und stellt für berufstätige Eltern noch immer eine große Herausforderung dar. Hier gilt es auch weiterhin die Rahmenbedingungen stetig zu verbessern. Daher sind mir der Ausbau von qualitativ hochwertiger Kinderbetreuung und die Flexibilisierung der Öffnungszeiten in Graz besonders wichtig. Mit der neuen österreichweiten Regelung der einheitlichen Herbstferien konnte bereits eine Erleichterung für Eltern geschaffen werden.“

Aber auch das Pensionssystem hat weiter Aufholbedarf, Stichwort Automatisches Pensionssplitting und finanzielle Unabhängigkeit von Frauen im Alter. „Die Einführung des automatischen Pensionssplittings bei gemeinsamen Kindern bis zum 10. Lebensjahr ist ein weiterer Meilenstein, um Frauen vor Altersarmut zu schützen. Nach der Geburt eines Kindes wäre somit die Aufteilung der Pensionsversicherungsbeiträge zwischen beiden Elternteilen der Regelfall. Es ist nur fair für jenen Elternteil, der sich nach der Geburt hauptsächlich der Kinderbetreuung gewidmet hat, dass diese Zeit auch für die Pension angerechnet wird. Mit dem automatischen Pensionssplitting können auch Gehaltseinbußen durch Teilzeitarbeit besser ausgeglichen werden. Ich stehe daher für die Einführung eines automatischen Pensionssplittings, weil diese Maßnahme einen nachhaltig positiven Effekt im Kampf gegen die Altersarmut von Frauen hat und zu mehr finanzieller Unabhängigkeit der Frauen im Alter führt“, so Bogner-Strauß.

Sie möchte in Zukunft in der steirischen Hauptstadt verstärkt dem Klimawandel den Kampf ansagen: „Graz ist eine lebenswerte Stadt, mit einem guten Angebot an Infrastruktur und regionalen Produkten. Diesen Standard gilt es auch weiterhin zu sichern und auszubauen. Im Kampf gegen den Klimawandel müssen wir in Zukunft gezielte Maßnahmen setzen und es braucht den Beitrag jedes und jeder Einzelnen. Besonders wichtig ist mir dabei der Ausbau der Infrastruktur, wie den Radwegen, aber auch der öffentlichen Verkehrsmittel und dies möglichst klimafreundlich, wie beispielsweise wasserstoffbetriebene Busse. Zudem haben wir in Graz viele regionale Anbieter und Bauernmärkte und müssen diese auch zukünftig stärken, denn Klimaschutz geht uns alle an.“

 

Infrastruktur, Bildung und Klimaschutz stehen im Mittelpunkt

Mit Martina Kaufmann steht eine weitere hochmotivierte Politikerin auf der Kandidatenliste der Grazer Volkspartei. Sie möchte die steirische Hauptstadt in Zukunft noch stärker fördern. „Mir ist wichtig, dass der Bund bei großen Investitionen in den Öffentlichen Nahverkehr die Stadt Graz finanziell unterstützt. Graz ist immerhin die zweitgrößte Stadt Österreichs, was in Wien möglich ist, muss auch in Graz gehen“, so Kaufmann und verweist auf den Ruf von Graz als Studentenstadt Nummer eins: „Im Bereich der Hochschulen möchte ich mich in der kommenden Periode weiter für eine bessere Anrechenbarkeit von außerhalb des Hochschulwesens erworbene Qualifikationen bemühen. Eine Abkehr von zu kleinteiligen und detaillierten Prüfungen von Gleichartigkeiten von Lehrveranstaltungen bei einem Uniwechsel oder einem Studiengangwechsels sollen auch der Vergangenheit angehören. Der Abbau der innerösterreichischen Mobilitäts-Hindernisse zwischen den einzelnen Universitäten und Studiengängen muss anders gelöst werden. Eine Vorlesung, die ich in Wien absolviert habe, soll mir auch in Graz angerechnet werden können – da brauchen wir mehr Effektivität. Das bringt auch Vorteile für Studentinnen und Studenten und lässt einen stärkeren Wissensaustausch zu.“

In Zukunft wird es aber nicht nur auf gute Hochschulen ankommen, sondern auch auf eine funktionierende und vor allem gerechte Lehre. „Die Lehrlinge in Graz leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Betriebe und sollen ein ‚Lehrlingseinkommen‘ anstelle einer ‚Lehrlingsentschädigung‘ erhalten und ‚beschäftigt‘, nicht ‚verwendet‘ werden. Außerdem braucht es einen klaren Vermittlungsauftrag an die Anbieter der überbetrieblichen Lehrlingsausbildung, denn einen Beruf erlernt man nun mal nur in einem echten Betrieb unter realen Bedingungen – das ist für das weitere Leben der jungen Menschen besonders wichtig. Dafür werde ich ganz besonders in der kommenden Legislaturperiode wieder stark laufen“, sagt Kaufmann.

 

Bildungs- und Forschungsstandort stärken

Kurt Egger hat eine klare Vorstellung, wie die heimische Politik in Zukunft aussehen soll: „Als Grazer Kandidat für den Österreichischen Nationalrat stehe ich für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Politik für unsere Grazer und für einen starken Wirtschaftsstandort. Ich stehe für all jene, die anpacken und das Land gemeinsam voranbringen wollen. Denn für ein starkes Graz in einem erfolgreichen Österreich braucht es nachhaltige Maßnahmen für den gesamten Wirtschaftsstandort.“

Auch er sieht die positive Veränderung, die unser Land unter Sebastian Kurz als Kanzler erfahren hat: „Der Reformkurs von Sebastian Kurz muss daher dringend fortgeführt werden. Unsere Unternehmer, sowie deren Mitarbeiter brauchen eine nachhaltige und spürbare Entlastung! Die Umsetzung des gesamten Steuerpakets hat daher oberste Priorität. Auch die Aufwertung der Arbeit ist mir ein großes Anliegen: Diejenigen die tagtäglich arbeiten gehen und ihren Beitrag leisten, sollen am Ende auch spürbar mehr davon haben. Oberstes Ziel der Arbeitsmarktpolitik muss daher sein, dass Arbeitssuchende möglichst rasch wieder ins Berufsleben zurückfinden und so ein finanziell unabhängiges Leben führen können.“

Die Steiermark ist Vorreiter in Sachen Forschung und Entwicklung. Kurt Egger will, dass das auch in Zukunft so bleibt: „Graz ist mein Zuhause und der Ort, an dem meine Kinder aufwachsen, daher sind Investitionen in Bildung und Forschung eine Herzensangelegenheit. Graz und die Steiermark sind hier bereits Vorreiter: Diese Rolle müssen wir weiter stärken und unser Wissen in die weiteren Bundesländer tragen. Damit sichern wir Fachkräfte für unsere Betriebe, fördern Innovation und eröffnen unseren Kindern neue Chancen für ihre Zukunft.“

 

Alle Grazer Kandidatinnen und Kandidaten

  • Juliane Bogner-Strauß
  • Martina Kaufmann
  • Kurt Egger
  • Josef Smolle
  • Sabine Wagner
  • Sabina Dzalto
  • Markus Huber
  • Patricia Stieder-Zebedin
  • Moritz Müller-Mezin
  • Marie-Theres Stampfl
  • Gerd Weiß

 

FOTO: Kurt Egger, Juliane Bogner-Strauß, Martina Kaufmann ©Foto Fischer