12. Dezember 2019

Weihnachtlicher Kreativ-Walk durch die innere Stadt

Der Vorstand der VP-Frauen und des ÖAAB der inneren Stadt machte sich mit Beginn der Dämmerung am 10.12. 2019 zu einem vorweihnachtlichen Kreativ-Walk auf. Es warteten Teppich-Kunst-Schmankerln und die dazugehörigen Geschichten aus der Wüste in der Galerie Reinisch am Hauptplatz. Weiter ging es ins Aiola-Living-Hotel, wo wir einige Zimmer anschauten und alle Details über Preise, Rabatte und Üblichkeiten erfragten und unter anderem auch die Konsul-Suite mit Balkon besichtigten. Vorbei an den schönen renommierten Innenstadtgeschäften, wie Klammerth, Brühl oder Kastner spazierten wir durch diverse Weihnachtsmärkte zum fröhlichen Ausklang auf die so schön beleuchtete Murinsel mit lateinamerikanischer Live-Musik. Alles in allem ein lustiger, entspannter Kreativ-Abend. Weitere folgen.

Bildtext: Bezirksleiterin Mag. Evelyn Wagner, Gemeinderätin Dr. Daisy Kopera und Angelika Meister führten durch den Abend

 

27. November 2019

Die Steirische Volkspartei erreicht bei der Landtagswahl 36,05 Prozent der Stimmen

Die Landtagswahl 2019 ist geschlagen. Die Steirische Volkspartei kommt dabei auf 36,05 Prozent der 602.059 abgegebenen gültigen Stimmen (Wahlbeteiligung 63,46 Prozent). In absoluten Zahlen ausgedrückt haben somit 217.036 Steirerinnen und Steirer ihr Kreuz bei der Steirischen Volkspartei gemacht – was im Vergleich zur Landtagswahl 2015 ein Plus von 32.735 Stimmen bzw. 7,6 Prozent ergibt. In elf von 13 Bezirken bzw. in 233 von 287 Gemeinden ist die Steirische Volkspartei die stimmenstärkste Partei. Der Vorsprung auf SPÖ und FPÖ beträgt 13,03 Prozent bzw. 18,56 Prozent.

Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, der bei der heutigen Landesparteivorstandssitzung mit minutenlangem Beifall begrüßt worden war, erklärte: „Wir haben heute das Wahlergebnis umfassend analysiert, ab morgen werde ich mit jeder Partei Gespräche führen. Am Wochenende werden wir dann entscheiden, mit wem wir in Koalitionsverhandlungen treten werden.“

Was die Mandatsverteilung betrifft, werden zukünftig im neuen Landtag 18 Abgeordnete der Steirischen Volkspartei sitzen. Unter der Voraussetzung, dass das ÖVP-Regierungsteam mit Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Christopher Drexler, Barbara Eibinger-Miedl und Johann Seitinger unverändert bleibt, würden folgende Personen die Mandate innehaben:

Wahlkreis 1 (Graz und Graz-Umgebung): Barbara Riener, Detlev Eisel-Eiselsberg, Alexandra Pichler-Jessenko, Matthias Pokorn (neu)
Wahlkreis 2 (Südoststeiermark): Hubert Lang, Silvia Karelly (neu), Franz Fartek, Julia Majcan (neu), Andreas Kinsky (neu)
Wahlkreis 3 (Südweststeiermark): Erwin Dirnberger, Maria Skazel (neu), Gerald Holler (neu)
Wahlkreis 4 (Obersteiermark): Manuela Khom, Armin Forstner, Cornelia Niesenbacher (neu), Bruno Aschenbrenner (neu)
Landesliste: Lukas Schnitzer, Sandra Holasek

Fotocredit: STVP/Foto Fischer

25. November 2019

ÖVP auch in Graz die Nummer 1

Bürgermeister Siegfried Nagl zum 1. Platz bei der Landtagswahl in Graz:

„Gratulation an Hermann Schützenhöfer, der die ÖVP nach vielen Jahren wieder auf Platz 1 bei einer Landtagswahl in Graz geführt hat. Nach der letzten Grazer Gemeinderatswahl, der EU-Wahl und der Nationalratswahl bleibt die ÖVP zum vierten Mal in Serie die Nummer 1 in Graz.

Leider ist die Wahlbeteiligung im Vergleich zu den letzten Wahlen noch einmal weiter gesunken. Als Bürgermeister ist es ein klares Ziel von mir, der Politikverdrossenheit entgegenzutreten. Über alle Parteigrenzen hinweg müssen wir die Leute motivieren und von der Wichtigkeit der Demokratie überzeugen. Dazu wird es nötig sein, dass alle Parteien ihre politische Arbeit darauf ausrichten, das Allgemeinwohl über das Parteiwohl zu stellen. Wir alle in der Politik sind aufgefordert, auf unsere Sprache und Wortwahl noch stärker zu achten sowie auch die gegenseitige Wertschätzung für die politische Arbeit nicht außer Acht zu lassen.

Ich bedanke mich bei all jenen, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben und bei jenen, die zum reibungslosen Ablauf der Wahl in Graz ihren Beitrag geleistet haben.“

 

Foto: STVP/Foto Fischer

15. November 2019

Land Steiermark unterstützt Stadt Graz auf dem Weg zur Klimainnovationsstadt Nr. 1

Während Bürgermeister Siegfried Nagl erst kürzlich im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit Vizebürgermeister Mario Eustacchio den mit 30 Millionen Euro dotierten Grazer Klimaschutzfonds vorgestellt hatte und das Thema Klimaschutz damit zur Chefsache erklärte, folgt jetzt der Schulterschluss von Seiten des Landes. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer verkündete, weitere 30 Millionen Euro in den Fonds zu investieren.
Damit stehen für die kommenden zehn Jahre 60 Millionen Euro für Klimaschutz-Projekte und deren Umsetzung in Graz zur Verfügung – eine Investition die in Europa unter vergleichbar großen Städten ihresgleichen sucht.

Grünes Hirn Österreichs
„Die Steiermark ist das grüne Herz und die grüne Lunge Österreichs. Wer, wenn nicht die Steiermark mit der Klimainnovationsstadt Graz soll auch das grüne Hirn Österreichs sein“, erklärt Schützenhöfer und ergänzet: „Klimaschutz bringt Wachstum. Erstmals hatten letztes Jahr die steirischen Umwelttechnologie-Unternehmen mehr als fünf Milliarden Euro Umsatz und mehr als 25.000 Beschäftigte.“
„Unser Motto lautet nicht nur ‚Fridays for future‘, sondern ‚Everyday for future“ betonte Nagl und rief einige Ergebnisse der jüngsten Befragung (mResearch, Oktober 2019, 1.920 Personen) unter den Grazerinnen und Grazer in Erinnerung: „94,1 Prozent halten Maßnahmen für den Klimaschutz als ’sehr dringlich‘ oder ‚eher dringlich‘, 93 Prozent sind überzeugt, dass der Klimawandel von der Menschheit verursacht wird und rund 78 Prozent der Befragten versuchen, möglichst klimafreundlich zu leben. Das zeigt uns, dass Klimaschutz Gebot der Stunde ist und wir dahingehend endlich ins Tun kommen müssen.“

Noch mehr Öffis und Klärgasnutzung
Doch die Stadt war auch bisher nicht untätig, wenn man den Ausbau des Fernwärmenetzes, die Investition in Photovoltaik exemplarisch herausgreift.
Mit den nun verfügbaren finanziellen Mitteln werde in die Expansion des öffentlichen Verkehrs investiert: 15 neue, längere Straßenbahnen, 14 neue Busse. Holding-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Malik zeigte sich ambitioniert: „2021 wird die erste Tranche der Busflotte ausschließlich mit Wasserstoff betrieben werden, die Umrüstung der restlichen folgt. Wir werden die vorgegebenen Ziele hier durchaus im Zeitrahmen erreichen.“ Auch das erfolgreiche Carsharing-Modell TIM wird erweitert: Das bisherige Angebot soll verdoppelt werden. „Pro Tim-Fahrzeug werden 24 Autos nicht gekauft“, führte Bürgermeister Nagl vor Augen. Derzeit registriert man rund 40.000 Fahrten pro Jahr.

Auch mit den Abgasen der Kläranlage in Gössendorf sowie den entstehenden Faulgasen hat die Holding viel vor: Sie sollen zur Stromgewinnung genutzt werden. Zwei neue Gasspeicher werden dafür errichtet.
Stadtbaudirektor Bertram Werle betonte, dass das Thema Klimaschutz bereits in die Konzepte integriert sei und man nun mit diesem Finanzschub noch stärker in vorhandene und neue Projekte investieren könnte.

Fotocredit: © Stadt Graz/Fischer

6. November 2019

145 Punkte in 9 Kapiteln – das ist die „Steiermark-Agenda“ der Volkspartei

Die Steiermark ist eine Erfolgsgeschichte. Wir setzen sie fort. „Unsere Steiermark-Agenda bringt auf den Punkt, wie wir unser schönes und lebenswertes Land erhalten, wie wir Arbeit und Lebensqualität sichern und wie wir unsere Zukunft so gestalten, wie wir alle uns das wünschen“, erklärte Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer am Vormittag über den Dächern von Graz. Gemeinsam mit den Landesräten Barbara Eibinger-Miedl, Christopher Drexler und Johann Seitinger präsentierte er in der Skybar auf dem Schloßberg die „Steiermark-Agenda“.

145 Punkte sind in 9 Kapiteln zusammengefasst – es ist ein beachtliches Werk, das in Zusammenarbeit zwischen Regierungsbüros, Landtagsklub und Landespartei entstanden ist. „Das sind Punkte, die wir zu einem großen Teil selbst in der Steiermark umsetzen können, es ist keine Auflistung von Wünschen an Bund, EU- oder Weltpolitik“, so Schützenhöfer.

Die Kapitel sind thematisch wie folgt gegliedert:

1. Arbeit sichern: Wir wirtschaften besser
2. Innovationskraft stärken: Wir gehen neue Wege
3. Bildung sichern: Wir bilden Zukunft
4. Regionen stärken: Wir wachsen miteinander
5. Gesund leben: Wir sorgen besser vor
6. Klima schützen: Wir sind das grüne Herz und Hirn
7. Sicher leben: Wir schützen unsere Werte
8. Kreativität erleben: Wir sind Kultur
9. Gemeinsam für die Steiermark: Wir gehen den Steirischen Weg weiter

Die gesamte Agenda gibt es auf www.stvp.at/steiermark-agenda zum Downloaden.

LR Johann Seitinger, LR Barbara Eibinger-Miedl, Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, LR Christopher Drexler und LGF Detlev Eisel-Eiselberg präsentierten die „Steiermark-Agenda“. (Foto: STVP/Foto Fischer)

5. November 2019

Schützenhöfer: „Die Steiermark ist mein Leben, Zusammenarbeit ist mein Weg!“

3 Wochen. Für 5 Jahre. Unter diesem Motto startete heute die Steirische Volkspartei in Graz mit ihrem Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer offiziell in den Wahlkampf zur Landtagswahl 2019. Nach dem wahlkampffreien Monat Oktober bleiben nun kurze drei Wochen, um die Steirerinnen und Steirer davon zu überzeugen, ihr Kreuz bei der ÖVP und Hermann Schützenhöfer zu machen. In dieser Woche folgen noch drei weitere Auftaktveranstaltungen in den übrigen Wahlkreisen – am Dienstag in Fürstenfeld, am Donnerstag in Bruck/Mur und am Freitag in Heimschuh.

Zum Auftakt in Graz waren mehr als 1.400 Abgeordnete, Funktionäre und Mitglieder erschienen. „Hausherr“ Bürgermeister Siegfried Nagl stimmte die Gäste mit seinen Grußworten ein, Bundesparteiobmann Sebastian Kurz gab der jubelnden Menge einen weiteren Motivationsschub: „Hermann Schützenhöfer schafft es als „Landesvater“ beeindruckend, sowohl den Zusammenhalt zu suchen als auch gleichzeitig mutige Reformen anzutreiben.“ Kurz richtete gleichzeitig die Bitte an das Publikum: „Nehmen wir den Wahlkampf ernst und überzeugen wir die Menschen, dass sie in der Steiermark die ÖVP und Hermann Schützenhöfer wählen sollen.“

„Die Wahlkampfpause war gut und sie war richtig. Aber um ehrlich zu sein, bin ich jetzt auch froh, dass sie vorbei ist“, gab Schützenhöfer danach in seiner Rede zu. Der Applaus in der Messe-Halle in Graz zeigte ihm deutlich: Die Steirische Volkspartei steht voll und ganz hinter ihrem Landesparteiobmann. Dieser sprach zwei Punkte an, für die er sich in den nächsten Jahren besonders stark machen will: Arbeit sichern und Klima schützen. Die weiteren wichtigen Maßnahmen für die Zukunft und das Wahlprogramm der Steirischen Volkspartei will er am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz – gemeinsam mit den Landesräten Barbara Eibinger-Miedl, Christopher Drexler und Johann Seitinger – präsentieren.

Schützenhöfer appellierte an die Mitglieder, sich in den nächsten Wochen ordentlich ins Zeug zu legen. Denn: „Wir haben ein großes Ziel und eine große Chance: Wir wollen nach drei Perioden wieder die Nummer 1 in der Steiermark werden. Nicht nur, weil die Volkspartei in vielen Gemeinden die Mehrheit hat, sondern weil es auch ein Schub für unsere Politik ist.“ Abschließend bekräftigte er: „Jeder, der mich kennt, weiß: Die Steiermark ist mein Leben, die Zusammenarbeit ist mein Weg!“

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Schützenhöfer_Auftakt (© STVP/GEPA pictures): Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer startete in Graz in den Wahlkampf.

16. Oktober 2019

Schützenhöfer: „Wir haben ganz starke Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtagswahl“

Am heutigen Mittwoch wurden im Landesparteivorstand die Kandidatenlisten für die vier Wahlkreise und die Landesliste für die Landtagswahl am 24. November beschlossen.

„Wir haben ein ganz starkes Team für die Landtagswahl zusammengestellt – eine Mischung aus erfahrenen Politikern und Funktionären und jungen, motivierten Menschen, die für die Steiermark etwas bewegen wollen“, erklärt Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer stolz. 49 Frauen und 44 Männer treten für die Steirische Volkspartei an.

Neben Schützenhöfer, der in jedem der vier Wahlkreise an erster Stelle kandidiert, und dem bewährten Regierungsteam um die Landesräte Barbara Eibinger-Miedl, Christopher Drexler und Johann Seitinger werden von den aktuellen 14 Abgeordneten der Steirischen Volkspartei zehn Kandidaten auf sicheren Plätzen wieder antreten, vier Abgeordnete (Friedrich Reisinger, Peter Tschernko, Bernhard Ederer und Anton Gangl) werden dem Landtag nicht mehr angehören. Somit wird es seitens der Steirischen Volkspartei neue Gesichter im Landtag geben. Wenn man vom Ergebnis 2015 ausgeht, dann würden folgende Kandidatinnen neu in den Landtag einziehen: Silvia Karelly (Wahlkreis 2), Julia Majcan (Wahlkreis 2), Maria Skazel (Wahlkreis 3) und Cornelia Niesenbacher (Wahlkreis 4).

Politik ist für Jung und Alt – das beweist die Landesliste ebenso: Rosalia Tantscher kandidiert im zarten Alter von 81 Jahren, während Daniel Miedl-Rissner mit 20 Jahren der jüngste Kandidat auf der Liste ist. Die Berufe zeigen die Breite der Steirischen Volkspartei: „Es ist ein guter Mix aus allem, was die Partei ausmacht. Auf unserer Liste finden sich neben Studenten und Lehrern auch Kindergartenpädagogen, Krankenschwestern, Ärzte, Landwirte und Polizisten wieder. Von der Malerin und der Kauffrau, bis zum Imker und dem Fahrschullehrer – selbst ein Bierbrauer tritt für uns bei der Landtagswahl an“, erklärt Landesparteigeschäftsführer LAbg. Detlev Eisel-Eiselsberg.

Die Wahlvorschläge müssen nun bis spätestens 18. Oktober bei der Wahlbehörde eingebracht werden. Der Linie, den Wahlkampf wie angekündigt erst am 4. November zu eröffnen, bleibt die Steirische Volkspartei natürlich treu.

VP Kandidaten LT-Wahl 2019

 

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Schützenhöfer_Kandidaten (© STVP/Foto Fischer): Landesparteiobmann LH Hermann Schützenhöfer präsentierte die Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtagswahl.

15. Oktober 2019

Staffelübergabe bei den VP Frauen Graz

 

Marie-Theres Stampfl wird neue Stadtleiterin der Grazer VP Frauen

Die langjährige Frauenchefin Sissi Potzinger, die diese Funktion mit großem Engagement und viel Leidenschaft ausübte, übergibt die Agenden und freut sich über den Generationenwechsel. Im Grazer Gemeinderat wird sie sich weiterhin für die Anliegen von Frauen und Familien einsetzen. Marie-Theres Stampfl und ihr Team wurden beim gestrigen Stadttag der VP Frauen Graz mit überwältigender Mehrheit gewählt. Die 37-jährige Mutter von 2 Kindern stammt ursprünglich aus Kärnten und ist seit ihrer Studienzeit für die ÖVP Graz politisch aktiv.


„Vieles läuft sehr gut in Graz, dennoch gibt es Herausforderungen, denen wir uns als Frauen tagtäglich stellen müssen. Hier wollen wir unterstützen und Frauen in Graz in ihren unterschiedlichen Lebensbereichen stärken. Wir bieten eine Plattform zum Netzwerken, wollen mehr Frauen motivieren, sich politisch einzubringen, selbstbewusst nach außen zu treten und Wirksamkeit zu zeigen“, so Thesi Stampfl.


Als Stellvertreterinnen werden ihr Sabina Dzalto, Barbara Gartner-Hofbauer, Judith Kolb und Evelyn Wagner zur Seite stehen.
Landeleiterin Manuela Khom gratuliert: „Die Stadt Graz hat mit Marie-Theres Stampfl eine moderne, politisch agierende Frau gewonnen, die genau weiß wo es den Städterinnen unter den Nägeln brennt. Es braucht Mut und Entschlossenheit in der zweitgrößten Stadt Österreichs die Frauenagenden in die Hand zu nehmen. Im Vorfeld hat Marie-Theres bereits Verlässlichkeit und Einsatz bewiesen. Ich freue mich auf die gute Zusammenarbeit“.


Unter den Ehrengästen gratulierten u.a. Bürgermeister Siegfried Nagl, Abg. zum Nationalrat Martina Kaufmann und Josef Smolle, BR Christian Buchmann, Klubobfrau Barbara Riener, Abgeordnete zum Steirischen Landtag Alexandra Pichler-Jessenko und Sandra Holasek.

Fotocredit: VP Frauen

8. Oktober 2019

Zehn Abgeordnete ziehen für die Steirische Volkspartei in den Nationalrat ein

Vier Frauen, sechs Männer vertreten die Steirische Volkspartei zukünftig in Wien im Parlament und werden am 23. Oktober für die kommende Periode angelobt. Heute wurden die Abgeordneten von Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer präsentiert.

„Wir haben durch den großen Erfolg bei der Nationalratswahl im Vergleich zum letzten Mal zwei Mandate dazugewonnen, die Steirische Volkspartei stellt somit im Parlament ein noch stärkeres Team als zuletzt“, erklärte Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer stolz. Vier Frauen und sechs Männer der Steirischen Volkspartei werden die Steiermark und ihre Regionen in Zukunft im Hohen Haus vertreten:

Juliane Bogner-Strauß (Landeslistenmandat): „Meine wichtigsten Anliegen werden in Zukunft wieder die Frauen-, Familien– und Jugendpolitik sein. Auch für die Wissenschaft und Bildung möchte ich mich stärker einsetzen. Hier braucht es gute Voraussetzungen, damit Familie und Beruf zu vereinbaren sind.“

Karl Schmidhofer (Landeslistenmandat): „Ich bin seit April im Nationalrat und habe dort eines gemerkt: Wir Steirer sind sehr gut aufgestellt. Und mit Hermann Schützenhöfer haben wir einen Kapitän, der in Wien auch eine starke Stimme hat. Wirtschaft, Tourismus und die Stärkung des ländlichen Raumes sind meine Themenbereiche.“

Martina Kaufmann (Wahlkreis 6A): „Mit meinem modernen Grazer Politikverständnis möchte ich mich vor allem für die duale Berufsausbildung in Unternehmen und die gute Ausbildung auf unseren Universitäten einsetzen. Auch für den Öffentlichen Verkehr, der gerade in Städten wie Graz extrem wichtig ist, werde ich mich stark machen, damit der Bund dafür seinen Beitrag leistet.“

Ernst Gödl (Wahlkreis 6A): „Die Herausforderungen im Bereich der Pflege sind groß, hier will ich mich sehr stark engagieren. Aber auch für den Ausbau der Infrastruktur, die Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs für Graz und Graz-Umgebung werde ich mich einsetzen und alles, was zur Frage der Mobilität und des Klimaschutzes dazugehört.“

Agnes Totter (Wahlkreis 6B): „Ich darf die erste Frau aus der Südoststeiermark sein, die für die Volkspartei in den Nationalrat einzieht. Ich möchte für meine Region eine starke Vertretung sein, nicht nur in meinem Kompetenzbereich Bildung, sondern in allen wesentlichen Entwicklungsfeldern, die eine Unterstützung des Bundes brauchen.“

Christoph Stark (Wahlkreis 6B): „Ich möchte die vielen Facetten des ländlichen Raums, beginnend bei Leben im Alter zu Hause, über Digitalisierung, Klimaschutz und Mobilität in Wien einbringen. Ich freue mich auch, wenn der wechselseitige Respekt im Parlament aufrecht erhalten bleibt – hier hat Sebastian Kurz neue Maßstäbe gesetzt.“

Reinhold Lopatka (Wahlkreis 6B): „Es freut mich, dass wir in unserem Wahlkreis drei Mandate erreichen konnten – erstmals seit 2002. Ich werde meine Arbeit fortsetzen können, es geht vor allem um Europa und Außenpolitik, wo ich in entsprechenden Ausschüssen unsere Fraktion anführe und auch das österreichische Parlament auf europäischer und internationaler Ebene als Delegationsleiter vertreten darf.“

Joachim Schnabel (Wahlkreis 6C): „Ich bin stolz, die Südweststeiermark als einzig direkt gewählter Regionalmandatar zu vertreten. In unserer Region gehört die Infrastruktur noch stärker ausgebaut – Stichwort Glasfaser –, aber auch für die regionale Wirtschaft werde ich meine Stimme in Wien erheben.“

Corinna Scharzenberger (Wahlkreis 6D): „In den vielen Gesprächen habe ich gemerkt, dass die Entbürokratisierung ein großes Anliegen der Menschen ist, genauso wie die Chancengleichheit für leistbares Wohnen. Die junge Generation in der Obersteiermark legt außerdem noch großen Wert auf das Thema sichere Arbeit. Für all diese Punkte möchte ich mich einsetzen.“

Andreas Kühberger (Wahlkreis 6D): „Ich bin sehr dankbar, dass ich wieder in den Nationalrat einziehen darf und werde mich als sechsfacher Vater und Landwirt für unsere Familien, die Landwirtschaft und den ländlichen Raum stark machen. Meine Aufgabe ist es, die Praxis in die Diskussion in Wien einzubringen.“

Honorarfreies Foto:
NR-Abgeordnete (© STVP/Foto Fischer): Landesparteiobmann LH Hermann Schützenhöfer präsentierte die zehn Abgeordneten für den Nationalrat.

30. September 2019

Steirische Volkspartei fährt das beste Ergebnis bei einer Nationalratswahl seit 2002 ein

 

Österreichweit kommt die Volkspartei mit Sebastian Kurz inklusive Briefwahlprognose auf 37,1 Prozent. Die Steirische Volkspartei erreicht bei der Nationalratswahl 39,8 Prozent (ohne Briefwahlstimmen) und fährt somit das stärkste Ergebnis seit der Nationalratswahl 2002 ein.

„Es ist der Tag des Sebastian Kurz! Ich bin sehr froh, dass auf Bundesebene nun Klarheit herrscht. Die Frage, wer Bundeskanzler werden soll, ist heute eindeutig beantwortet worden.“ Mit diesen Worten erklärte Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer die heutige Nationalratswahl. Mit 37,1 Prozent der Stimmen geht die Volkspartei österreichweit ganz klar als Sieger aus dieser Wahl hervor, mehr als 15 Prozent trennt die ÖVP von der zweitstärksten Partei, der SPÖ. Es handelt sich dabei um den größten Vorsprung, den eine Partei bei einer Nationalratswahl je hatte.

Es ist in der Tat ein historischer Tag – für die Volkspartei in Österreich, aber auch in der Steiermark. Mit einem Plus von 8,5 Prozent und insgesamt 39,8 Prozent liegt die Steiermark auch deutlich über dem Bundesergebnis. Es ist somit das beste Ergebnis für die ÖVP in der Steiermark seit der Nationalratswahl im Jahr 2002. In jedem Bezirk und in 269 von 287 Gemeinden ist die ÖVP die Nummer eins. „Ich freue mich aber auch, dass der schmutzige Wahlkampf nun vorbei ist. Wir haben eines daraus gelernt: Wahlkämpfe ändern nicht viel, aber sie belasten das Land und die Gesellschaft. Vielmehr ist es die Arbeit für das Land, die die Menschen bewegt“, so Schützenhöfer.
Hinsichtlich Landtagswahl am 24. November betonte er, dass die Steirische Volkspartei der Linie treu bleibe und den Oktober wahlkampffrei halten wird: „Die Steiermark wird sich im Stil und im Inhalt unterscheiden. Wir werden in den drei Wochen Wahlkampf nicht in die unterste Schublade greifen, sondern die Ideen vorlegen, die wir für die Zukunft der Steiermark haben.“
In der Stunde des Triumphes dachte Schützenhöfer aber auch an seinen am Freitagabend so plötzlich verstorbenen Freund Gerhard Hirschmann: „Er hat heute sicherlich von da oben runtergeschaut und freut sich jetzt mit uns. Wir denken an ihn!“

Juliane Bogner-Strauß, die Spitzenkandidatin der Steirischen Volkspartei, bedankte sich überglücklich bei ihrem gesamten Team: „Wir haben uns in den letzten Wochen ganz viel Mühe gegeben, ich war landaus, landein unterwegs. Ich freue mich über einen historischen Sieg, dieser gilt vor allem Sebastian Kurz. Alle, die ihm und seiner Regierung im Mai das Misstrauen ausgesprochen haben, wurden heute bestraft, das sieht man ganz klar.“

Das angehängte Foto (© STVP/Foto Fischer) ist bei Nennung honorarfrei.

 

28. September 2019

11 Grazer Kandidatinnen und Kandidaten zur Nationalratswahl 2019

Morgen steht die wichtige Wahl zum Nationalrat an. Die Grazer Volkspartei schickt insgesamt elf Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen, davon drei aussichtsreiche Kandidatinnen und Kandidaten, um den eingeschlagenen Weg in der steirischen Hauptstadt fortzusetzen: Juliane Bogner-Strauß, Martina Kaufmann und Kurt Egger. Der Weg der Veränderung soll gemeinsam mit Sebastian Kurz weitergehen. 

Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl gibt die Marschrichtung für die Nationalratswahl in der steirischen Hauptstadt vor: „Wir wollen Stimmen dazugewinnen und müssen dafür kämpfen, wieder Erster zu werden! Unser Ziel ist es, den Weg mit Sebastian Kurz als Bundeskanzler weiterzuführen und unsere Stadt – unsere Region – zu stärken. Mit unseren Spitzenkandidatin Juliane Bogner-Strauß, sowie Martina Kaufmann und Kurt Egger gehen wir mit kompetenten Persönlichkeiten für die Nationalratswahl ins Rennen, das macht mich als Stadtparteiobmann besonders stolz.“

„Die Qualitäten unserer Kandidatinnen und Kandidaten sind sehr vielfältig“, zeigt sich Nagl zuversichtlich und sagt weiter: „Besonders in den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur, Bildung, Forschung und Entwicklung, aber auch in den Bereichen Frauen, Familie und Jugend sind wir sehr gut aufgestellt. Bereiche, die uns als zweitgrößte Stadt Österreichs zukunftsfit machen und nach vorne bringen!“

 

Für ein gerechtes und nachhaltiges Österreich

Juliane Bogner-Strauß möchte die gute Arbeit der letzten Legislaturperiode weiterführen: „Unser Weg für ein gerechtes und nachhaltiges Österreich braucht Investitionen in die Infrastruktur, eine Stärkung der Regionalität und Unterstützung für Familien und Frauen. Es gilt hier die qualitativ hochwertige Kinderbetreuung in der Stadt weiter auszubauen, damit Familie und Beruf besser vereinbar sind. Regionalität und die Infrastruktur sind in Graz zentrale Themen – dazu müssen wir auch in Zukunft die notwendigen Rahmenbedingungen sicherstellen.“

Die ehemalige Frauen- und Familienministerin hat noch viel vor: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges Anliegen und stellt für berufstätige Eltern noch immer eine große Herausforderung dar. Hier gilt es auch weiterhin die Rahmenbedingungen stetig zu verbessern. Daher sind mir der Ausbau von qualitativ hochwertiger Kinderbetreuung und die Flexibilisierung der Öffnungszeiten in Graz besonders wichtig. Mit der neuen österreichweiten Regelung der einheitlichen Herbstferien konnte bereits eine Erleichterung für Eltern geschaffen werden.“

Aber auch das Pensionssystem hat weiter Aufholbedarf, Stichwort Automatisches Pensionssplitting und finanzielle Unabhängigkeit von Frauen im Alter. „Die Einführung des automatischen Pensionssplittings bei gemeinsamen Kindern bis zum 10. Lebensjahr ist ein weiterer Meilenstein, um Frauen vor Altersarmut zu schützen. Nach der Geburt eines Kindes wäre somit die Aufteilung der Pensionsversicherungsbeiträge zwischen beiden Elternteilen der Regelfall. Es ist nur fair für jenen Elternteil, der sich nach der Geburt hauptsächlich der Kinderbetreuung gewidmet hat, dass diese Zeit auch für die Pension angerechnet wird. Mit dem automatischen Pensionssplitting können auch Gehaltseinbußen durch Teilzeitarbeit besser ausgeglichen werden. Ich stehe daher für die Einführung eines automatischen Pensionssplittings, weil diese Maßnahme einen nachhaltig positiven Effekt im Kampf gegen die Altersarmut von Frauen hat und zu mehr finanzieller Unabhängigkeit der Frauen im Alter führt“, so Bogner-Strauß.

Sie möchte in Zukunft in der steirischen Hauptstadt verstärkt dem Klimawandel den Kampf ansagen: „Graz ist eine lebenswerte Stadt, mit einem guten Angebot an Infrastruktur und regionalen Produkten. Diesen Standard gilt es auch weiterhin zu sichern und auszubauen. Im Kampf gegen den Klimawandel müssen wir in Zukunft gezielte Maßnahmen setzen und es braucht den Beitrag jedes und jeder Einzelnen. Besonders wichtig ist mir dabei der Ausbau der Infrastruktur, wie den Radwegen, aber auch der öffentlichen Verkehrsmittel und dies möglichst klimafreundlich, wie beispielsweise wasserstoffbetriebene Busse. Zudem haben wir in Graz viele regionale Anbieter und Bauernmärkte und müssen diese auch zukünftig stärken, denn Klimaschutz geht uns alle an.“

 

Infrastruktur, Bildung und Klimaschutz stehen im Mittelpunkt

Mit Martina Kaufmann steht eine weitere hochmotivierte Politikerin auf der Kandidatenliste der Grazer Volkspartei. Sie möchte die steirische Hauptstadt in Zukunft noch stärker fördern. „Mir ist wichtig, dass der Bund bei großen Investitionen in den Öffentlichen Nahverkehr die Stadt Graz finanziell unterstützt. Graz ist immerhin die zweitgrößte Stadt Österreichs, was in Wien möglich ist, muss auch in Graz gehen“, so Kaufmann und verweist auf den Ruf von Graz als Studentenstadt Nummer eins: „Im Bereich der Hochschulen möchte ich mich in der kommenden Periode weiter für eine bessere Anrechenbarkeit von außerhalb des Hochschulwesens erworbene Qualifikationen bemühen. Eine Abkehr von zu kleinteiligen und detaillierten Prüfungen von Gleichartigkeiten von Lehrveranstaltungen bei einem Uniwechsel oder einem Studiengangwechsels sollen auch der Vergangenheit angehören. Der Abbau der innerösterreichischen Mobilitäts-Hindernisse zwischen den einzelnen Universitäten und Studiengängen muss anders gelöst werden. Eine Vorlesung, die ich in Wien absolviert habe, soll mir auch in Graz angerechnet werden können – da brauchen wir mehr Effektivität. Das bringt auch Vorteile für Studentinnen und Studenten und lässt einen stärkeren Wissensaustausch zu.“

In Zukunft wird es aber nicht nur auf gute Hochschulen ankommen, sondern auch auf eine funktionierende und vor allem gerechte Lehre. „Die Lehrlinge in Graz leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Betriebe und sollen ein ‚Lehrlingseinkommen‘ anstelle einer ‚Lehrlingsentschädigung‘ erhalten und ‚beschäftigt‘, nicht ‚verwendet‘ werden. Außerdem braucht es einen klaren Vermittlungsauftrag an die Anbieter der überbetrieblichen Lehrlingsausbildung, denn einen Beruf erlernt man nun mal nur in einem echten Betrieb unter realen Bedingungen – das ist für das weitere Leben der jungen Menschen besonders wichtig. Dafür werde ich ganz besonders in der kommenden Legislaturperiode wieder stark laufen“, sagt Kaufmann.

 

Bildungs- und Forschungsstandort stärken

Kurt Egger hat eine klare Vorstellung, wie die heimische Politik in Zukunft aussehen soll: „Als Grazer Kandidat für den Österreichischen Nationalrat stehe ich für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Politik für unsere Grazer und für einen starken Wirtschaftsstandort. Ich stehe für all jene, die anpacken und das Land gemeinsam voranbringen wollen. Denn für ein starkes Graz in einem erfolgreichen Österreich braucht es nachhaltige Maßnahmen für den gesamten Wirtschaftsstandort.“

Auch er sieht die positive Veränderung, die unser Land unter Sebastian Kurz als Kanzler erfahren hat: „Der Reformkurs von Sebastian Kurz muss daher dringend fortgeführt werden. Unsere Unternehmer, sowie deren Mitarbeiter brauchen eine nachhaltige und spürbare Entlastung! Die Umsetzung des gesamten Steuerpakets hat daher oberste Priorität. Auch die Aufwertung der Arbeit ist mir ein großes Anliegen: Diejenigen die tagtäglich arbeiten gehen und ihren Beitrag leisten, sollen am Ende auch spürbar mehr davon haben. Oberstes Ziel der Arbeitsmarktpolitik muss daher sein, dass Arbeitssuchende möglichst rasch wieder ins Berufsleben zurückfinden und so ein finanziell unabhängiges Leben führen können.“

Die Steiermark ist Vorreiter in Sachen Forschung und Entwicklung. Kurt Egger will, dass das auch in Zukunft so bleibt: „Graz ist mein Zuhause und der Ort, an dem meine Kinder aufwachsen, daher sind Investitionen in Bildung und Forschung eine Herzensangelegenheit. Graz und die Steiermark sind hier bereits Vorreiter: Diese Rolle müssen wir weiter stärken und unser Wissen in die weiteren Bundesländer tragen. Damit sichern wir Fachkräfte für unsere Betriebe, fördern Innovation und eröffnen unseren Kindern neue Chancen für ihre Zukunft.“

 

Alle Grazer Kandidatinnen und Kandidaten

  • Juliane Bogner-Strauß
  • Martina Kaufmann
  • Kurt Egger
  • Josef Smolle
  • Sabine Wagner
  • Sabina Dzalto
  • Markus Huber
  • Patricia Stieder-Zebedin
  • Moritz Müller-Mezin
  • Marie-Theres Stampfl
  • Gerd Weiß

 

FOTO: Kurt Egger, Juliane Bogner-Strauß, Martina Kaufmann ©Foto Fischer

28. September 2019

Die Volkspartei trauert um Gerhard Hirschmann

Der ehemalige steirische Landesrat und Landessekretär der Steirischen Volkspartei, Gerhard Hirschmann, ist gestern 68-jährig an einem Herzinfarkt verstorben.

 

Gerhard Hirschmann studierte Theologie und Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität in Graz und später an der Universität Straßburg. Nach dem Studium wurde Hirschmann Leiter des Afro-Asiatischen Instituts. In den Jahren 1978 und 1979 arbeitete er als Redakteur für die Kleine Zeitung in Graz. Anschließend begann im Jahr 1979 seine politische Karriere.

Er prägte die progressive Denkwerkstatt „Modell Steiermark“ der Steirischen Volkspartei und leitete diese bis 1981. Danach wurde er Landesparteisekretär der Volkspartei (1981 bis 1989). 1983 wurde Hirschmann bei der Landtagswahl in den Steiermärkischen Landtag gewählt. Im Jahr 1989 übernahm er die Rolle des Klubobmanns im Landtag sowie des geschäftsführenden Parteiobmannes. Im Jahr 1993 wechselte er auf die Regierungsbank. Dort war er zehn Jahre lang in verschiedenen Ressorts (u.a. Personal, Naturschutz, Kultur, Sport und Tourismus) tätig.

Anschließend zog er sich in die Privatwirtschaft zurück. 2005 gründete er die „Liste Hirschmann“, mit der er bei den steirischen Landtagswahlen 2005 antrat. Seine Arbeit in der Volkspartei, in der Landesregierung und auch in der Privatwirtschaft wird noch lange positiv nachwirken.

Landeshauptmann und Landesparteiobmann Hermann Schützenhöfer zeigt sich heute tief betroffen: „Diese schockierende Nachricht traf mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Bei allen Verwerfungen in einem langen politischen Leben war mir Gerhard ein verlässlicher Wegbegleiter geworden. Er war ein großer intellektueller Denker und ein äußerst sensibler, auch verletzlicher Mensch und politischer Visionär. Er hat es sich nie leicht gemacht und war Zeit seines Lebens ein Vorkämpfer für Gerechtigkeit und soziale Verantwortung. Gerhard war mein engster Verbündeter – wenn es sein musste, mein schärfster Kritiker. Er war mein Lebensfreund. Er wird mir fehlen.“

Auch Bundesparteiobmann Sebastian Kurz brachte seine Anteilnahme zum Ausdruck: „Gerhard Hirschmanns Persönlichkeit, seine innovativen Ideen und sein ganzes politisches Wirken strahlt weit über seine aktive Zeit hinaus. Er war schon vor Jahrzehnten jemand, der unsere Partei geöffnet hat. Er hat immer über den Tellerrand geschaut und mutige Visionen verfolgt. Damit ist und bleibt Hirschmann ein Vorbild für viele von uns.“

Kulturlandesrat Christopher Drexler fand in tiefer Trauer Worte: „Gerhard Hirschmanns umfassendes Wirken als Mitglied der Steiermärkischen Landesregierung ist insbesondere durch seine Leistungen in der Kulturpolitik zutage getreten und bleibt unvergessen. Seine intellektuellen Fähigkeiten konnte ich vor allem in der Zusammenarbeit im ,Modell Steiermark‘ hautnah erleben. Als junger Geschäftsführer unter Gerhard Hirschmann im ,Modell Steiermark‘ arbeiten zu dürfen, gehört zu meinen prägendsten politischen Erfahrungen. Gerhard Hirschmann war für mich leuchtendes Vorbild, Ratgeber, Mentor und vor allem Freund.“

„Wir alle werden Gerhard Hirschmann für immer dankbar verbunden sein. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie“, so Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer abschließend.

 

 

Fotos:

Gerhard Hirschmann, GEPA Pictures

Gerhard Hirschmann und Hermann Schützenhöfer, STVP

26. September 2019

Bogner-Strauß: „Ich wünsche mir, dass ich dort weiterarbeiten kann, wo ich im Mai aufgehört habe“

Bogner-Strauß: „Ich wünsche mir, dass ich dort weiterarbeiten kann, wo ich im Mai aufgehört habe“

Am heutigen Tag läutete die Steirische Volkspartei den Endspurt für die Nationalratswahl am Sonntag ein. Ein intensiver, aber gleichzeitig inspirierender Wahlkampf liegt hinter der steirischen Spitzenkandidatin Juliane Bogner-Strauß. Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer richtet noch einmal einen Appell an die Steirerinnen und Steirer, am Sonntag zur Wahl zu gehen.

„Es waren großartige sechs Wochen, vielen Dank an den Landeshauptmann und die Steirische Volkspartei für die Unterstützung und das Vertrauen, dass ich als Spitzenkandidatin in die Nationalratswahl gehen durfte. Vielen Dank an mein Team und die vielen Freiwilligen, die gemeinsam mit mir viel Zeit verbracht haben und mit mir um jede Stimme gelaufen sind. Aber auch meiner Familie, insbesondere meinem Mann, der zuletzt 90 Prozent der Familienarbeit geleistet hat, möchte ich danken“, so eröffnete Juliane Bogner-Strauß heute ihr Statement bei der Pressekonferenz in der Parteizentrale auf dem Karmeliterplatz. Eine anstrengende, aber schöne Zeit liegt hinter ihr: „Es war in diesem Wahlkampf angenehm, aus der sogenannten „Wiener Blase“ zu entkommen. Dort wird der Wahlkampf stark von Skandalen geprägt. In der Steiermark, ganz besonders auf dem Land, interessieren sich die Menschen nicht für Skandale, sondern vielmehr für Inhalte. Dabei ging es stark um die Kinderbetreuung, den öffentlichen Verkehr, die Ausweitung des Schulbus-Angebotes sowie um Digitalisierung, Pflege und Förderung des regionalen Raums.“

Die ehemalige Frauen- und Familienministerin würde gerne nach der Wahl wieder auf den Ministersessel zurückkehren, auch ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz hatte unmittelbar nach dem Misstrauensantrag Ende Mai erklärt, bei entsprechendem Wahlerfolg wieder mit demselben Team weiterarbeiten zu wollen: „Das Frauen- und Familien-Ressort hat mir sehr gut gefallen, allerdings könnte ich mir als Wissenschaftlerin natürlich auch vorstellen, in Zukunft in diesem Ministerium tätig zu sein. Ich habe aber immer betont, dass es bei den Frauen und Familien noch einiges zu tun gibt und ich viele Dinge nicht umsetzen konnte. Darum wünsche ich mir, dass ich dort weiterarbeiten kann, wo ich im Mai aufgehört habe.“

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer will sich nicht auf die guten Wahlprognosen verlassen, sein Appell richtet sich an die Bevölkerung, unbedingt wählen zu gehen: „Als Landeshauptmann sage ich: Bitte gehen Sie wählen! Als Landesparteiobmann sage ich: Bitte wählen Sie die ÖVP und Sebastian Kurz! Wir sind in der Zielgeraden des Nationalratswahlkampfes angelangt, der unter dem Motto ‚Alle gegen Kurz‘ stand. Das hat natürlich auch sein Gutes, denn jetzt erkennen die Menschen, dass man Kurz wählen muss, wenn man ihn als Kanzler haben will. Ich spüre, dass die Leute ihn wieder an der Spitze der Regierung sehen wollen.“
Schützenhöfer warnt zudem vor einer Koalition SPÖ-FPÖ: „Ich bin mir sicher, dass sich die SPÖ auf dem Absatz umdreht, wenn es um die Erhaltung der Macht auf Bundesebene geht und wir eine rot-blaue Regierung bekommen, wenn es eine Mehrheit dafür gibt. Meine Meinung ist, dass in Österreich mit Sebastian Kurz als Kanzler sehr gut gearbeitet wurde und das soll auch in Zukunft so sein.“ Er blickt aber auch schon bereits auf die Tage nach der Wahl: „Wenn wir den Kanzler stellen sollten, bin ich überzeugt, dass Juliane Bogner-Strauß wieder Ministerin sein wird.“

Honorarfreies Foto:
Schlussoffensive_1 (© STVP/Foto Fischer): LH Hermann Schützenhöfer, Juliane Bogner-Strauß, LGF LAbg. Detlev Eisel-Eiselsberg

24. September 2019

Landeshauptmann Schützenhöfer ruft für die Steiermark den „wahlkampffreien Oktober“ aus!

Am Sonntag ist Nationalratswahl, zwei Monate später, am 24. November, findet in der Steiermark die Landtagswahl statt. Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer schlägt daher vor, den Oktober und das Allerheiligen-Wochenende „wahlkampffrei“ zu gestalten. Die Steirische Volkspartei wird auf jeden Fall mit gutem Beispiel vorangehen und erst am 4. November in die offizielle Wahlbewegung starten.

Schützenhöfer will mit seinem Vorstoß nicht nur die Nerven der Bevölkerung schonen, sondern auch Kosten sparen: „Niemand hat Verständnis dafür, wenn das Land gleich nach der Nationalratswahl wieder mit Plakaten und Inseraten überflutet wird. Die beste Wahlkampfkosten-Begrenzung ist außerdem eine zeitliche Begrenzung. Ich bin bereit zur Arbeit bis zum letzten Tag und zur Zusammenarbeit danach!“

„Die Leute wissen, wofür wir stehen“
Schützenhöfer appelliert an die anderen Parteien, diese Entscheidung mitzutragen: „Ich habe unzählige Gespräche im ganzen Land geführt und kenne die Probleme, Sorgen und Nöte der Menschen. Wir brauchen nicht viele Monate, um den Menschen zu erklären, wofür wir stehen. Wir haben in den letzten Jahren gezeigt, was wir wollen und wofür wir uns einsetzen und ich bin mir sicher, dass wir auch die richtigen Konzepte für die Zukunft unserer schönen Steiermark haben.“

Inhalte statt Anpatzen
Außerdem betont der Landeshauptmann, dass es ihm im kurzen Wahlkampf um Stil und Inhalte geht, nicht um den Streit: „Wir erleben gerade bei der Nationalratswahl, wie durch ständiges Anpatzen die inhaltliche Auseinandersetzung verloren geht. So etwas will ich in der Steiermark nicht. Reden wir über die Zukunft und Themen wie Arbeit, Wirtschaft, Familie oder Umwelt sowie die Herausforderungen für Graz und die Regionen und verzichten wir auf das Schlechtreden des Mitbewerbers!“

Im Detail bedeutet der Vorstoß von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, dass im Oktober auf Wahlkampfstände, Wahlwerbemittel, Verteilaktionen, Wahlkampfauftritte bei Veranstaltungen, jegliche Wahlwerbung auf City Lights, Plakaten und Dreieckständern sowie auf Wahlwerbung in TV, Radio, Printmedien und Online verzichtet werden soll. Laufende Jahreskampagnen der Parteien und Teilorganisationen sollen davon unberührt bleiben.

Fotocredit: © STVP/Erwin Scheriau

17. September 2019

31. ordentlicher Landesfrauentag der Steirischen VP Frauen

Manuela Khom wurde mit überwältigender Mehrheit wieder beauftragt, die Frauenagenden der Steirischen Volkspartei in die Hände zu nehmen.

Am Flughafen Graz starteten die Steirischen VP Frauen am 31. ordentlichen Landestag mit voller Kraft durch: Das Steuer hat weiterhin Landesleiterin und Zweite Landtagspräsidentin Manuela Khom in der Hand. Sie wurde mit 99,5% von mehr als 200 Delegierten wiedergewählt. Mit ihr übernehmen als ihre Stellvertreterinnen Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Brucker Vbgm.in Susanne Kaltenegger, Abg. zum Nationalrat Martina Kaufmann und GRin Helene Silberschneider die Verantwortung.

„Ich freue mich über das ausgesprochene Vertrauen und stelle mich gerne dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Die politische Frauenarbeit ist mir ein Herzensanliegen. Die Politik muss Vorbild in Sachen Gleichberechtigung sein. Ich stehe für ein gelebtes Miteinander, für die immer (leider) noch notwendige Frauenvertretung und für eine starke weibliche Stimme innerhalb der Steirischen Volkspartei“, so die wiedergewählte Landesleiterin Manuela Khom.

Landeshauptmann und Landesparteiobmann der Steirischen Volkspartei Hermann Schützenhöfer gratulierte und betonte: „Ich bin dankbar für das große Engagement der VP Frauen. Sie sind eine echte Stütze für unsere Volkspartei. Starke VP Frauen auf allen Ebenen leisten einen wertvollen Beitrag dazu, dass unsere Steiermark erfolgreich ist. Als Landesparteiobmann bin ich stolz darauf, dass wir viele erfolgreiche Frauen in wichtigen Funktionen haben und dass es auch immer mehr werden.“

Volle Unterstützung gibt es auch von Bundesleiterin Nationalrätin Dr.in Juliane Bogner-Strauß. „Ich gratuliere unserer Landesleiterin Manuela Khom sehr herzlich zur Wiederwahl, und ich freue mich sehr, dass mit ihr eine erfahrene, engagierte und umsetzungsstarke Politikerin die Steirischen VP Frauen erfolgreich weiterführen wird. Gratulieren möchte ich auch ihren Stellvertreterinnen und ihrem gesamten Team – es ist schön, so starke und mutige Frauen an meiner Seite zu haben. Ich bin mir sicher, dass wir auch in Zukunft hervorragend zusammenarbeiten und noch vieles für die Frauen in der Steiermark und in ganz Österreich erreichen werden.“

Mit dem beschlossenen Leitantrag legt Khom in den nächsten Jahren den Fokus auf
• Chancengerechtigkeit bei Arbeit und Einkommen
• Wahlfreiheit für Frauen hinsichtlich Kinder und deren Betreuung
• Bildung und Ausbildung als Investition in die Zukunft
• Gesundheit und Pflege die mit der Zeit gehen und
• Pensionen für Frauen, die doppelt so oft von Altersarmut betroffen sind wie Männer.

Der Landesvorstand der VP Frauen ist breit aufgestellt und setzt sich aus Expertinnen zu den Themen Bildung, Europa, Integration, Jugend, Kommunalpolitik, Kultur, Nachhaltigkeit, Neue Medien und Senioren zusammen. Gemeinsam mit den Bezirks- und Regionalleiterinnen und dem Vorstand wird Manuela Khom die Steirische Frauenpolitik proaktiv gestalten. Neben nach wie vor notwendigen Initiativen zur Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen sollen die Steirerinnen in ihren Lebensbereichen gestärkt und bei ihren täglichen Herausforderungen unterstützt werden.
Mit dem Aufwind des Landestages wollen die VP Frauen, natürlich auch im Hinblick der bevorstehenden Wahlen, möglichst viele Frauen in der Steiermark politisch bewegen.

Die Grazer Volkspartei gratuliert Landesleiterin Manuela Khom zur erfolgreichen Wiederwahl und wünscht ihr alles Gute.

Fotos© Foto Fischer:

HLH Schützenhöfer, Landesleiterin Khom, Bundesleiterin Juliane Bogner-Strauß
Neu gewählter Landesvorstand der Steirischen VP Frauen/Frauenpower
Landesleiterin Manuela Khom mit ihren Stellvertreterinnen und Bundesleiterin Juliane Bogner-Strauß

9. September 2019

Wahlkampfauftakt mit Sebastian Kurz in der Steiermark

Schützenhöfer: „Wir werden in der Steiermark intensiv für Sebastian Kurz kämpfen!“

Neun Länder, drei Tage, ein Ziel – so lautet das Motto von Sebastian Kurz für seine Auf.Takt.Tour durch ganz Österreich. Von Freitag bis Sonntag ist der ÖVP-Bundesparteiobmann im ganzen Land unterwegs. Der Start erfolgte am Freitag in Wien, von dort ging es weiter nach Niederösterreich (Messe Tulln), ehe er am Abend in Oberpullendorf im Burgenland auftrat. Heute Samstag war er zunächst im Festzelt der Messe Ried in Oberösterreich, im Anschluss fuhr der Bus nach Graz (Raiffeisen Sportpark), am Abend stand dann noch die Veranstaltung in Kärnten (Congress Center Villach) auf dem Programm. Am Sonntag werden Kurz und sein Team in Salzburg (Salzburg Arena), Tirol (Arena Kufstein) und Vorarlberg (Werkstattbühne Bregenz) zu Gast sein.

Rund 2.000 Personen aus allen steirischen Bezirken konnte Landesparteigeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg am Samstagnachmittag im Raiffeisen Sportpark in Graz begrüßen, darunter Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, die Landesregierer Barbara Eibinger-Miedl, Christopher Drexler und Johann Seitinger, Klubobfrau Barbara Riener, alle steirischen Kandidaten mit Juliane Bogner-Strauß an der Spitze, Bürgermeister Siegfried Nagl und zahlreiche Abgeordnete, Funktionäre und Mitglieder aus den steirischen Bezirken und der Teilorganisationen.

Landeshauptmann Schützenhöfer betonte in seiner Ansprache, dass sich Kurz auf die Steirerinnen und Steirer verlassen kann: „Die Steiermark ist das Reformland Nummer 1 in Österreich, Sebastian Kurz hat in seiner Ära als Bundeskanzler deutlich gezeigt, dass auch er Reformen umsetzt. Wir werden in den nächsten Wochen intensiv für ihn kämpfen, damit er am 29. September wieder unser Kanzler wird und er seinen Weg, den er begonnen hat, fortsetzen kann.“

Entscheidende Wochen stehen bevor

„Ich bin froh, dass so viele heute hier sind, denn es geht um viel. Wir haben turbulente Monate hinter uns und entscheidende Wochen vor uns“, betonte Kurz in seiner Rede. Man habe in den letzten Wochen die Zeit aber nicht damit verschwendet, irgendetwas nachzutrauern oder Wut und Hass zu schüren, sondern „wir haben viele Gespräche geführt und von den Menschen gehört, wo wir gut unterwegs sind, wo wir noch nachschärfen sollen und was sie sich ganz konkret von uns erwarten“, so Kurz.

Er erklärte auch seine Pläne für Österreich. „Wir wollen, dass die Menschen in unserem Land in Sicherheit leben können, die Freiheit haben, sich selbst zu entfalten und ein soziales Netz da ist, wenn man es braucht. Das ist es, warum wir in der Politik sind und das ist es, wofür wir kämpfen“, so der ÖVP-Spitzenkandidat.

„Es reicht nicht, Erster zu werden“

Wenn sich eine Mehrheit links der Mitte ausgeht, sei es Rot-Grün-Pink oder eine rot-blaue Mehrheit, dann bilden sie diese Regierung an der Volkspartei vorbei. Erster zu werden reiche daher jedenfalls nicht, so Kurz: „Wenn wir uns an die Abwahl im Mai erinnern, dann wissen wir: Wenn es eine Mehrheit gegen uns gibt, dann wird sie genutzt und danach ist es zu spät.“ Keinesfalls unterschätzen dürfe man „die Methoden derer, die uns aufhalten wollen.“ Mit gefälschten Facebook-Seiten im letzten Wahlkampf, mit dem Verbreiten übler Gerüchte in den sozialen Medien, so wie es in den letzten Wochen passiert ist. „Und das was wir jetzt erleben, ist eine völlig neue Dimension. Das Stehlen, Verfälschen und Verbreiten unserer Daten, um bewusst die Wahl in Österreich zu manipulieren. Das ist nicht nur ein Angriff auf uns, das ist ein Angriff auf unsere Demokratie. Und wir müssen diese Methoden bekämpfen“, appellierte der ÖVP-Bundesparteiobmann zum Abschluss seiner Rede an seine Unterstützerinnen und Unterstützer.

Generalsekretär Karl Nehammer stimmte für die nächsten Wochen ein

ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer betonte in seiner emotionalen Ansprache, sich nicht auf der guten Stimmung auszuruhen, denn „Stimmung sind noch keine Stimmen“. Man müsse jetzt raus gehen auf die Straße, hinein in die Haushalte und die Menschen weiter überzeugen. „Wir haben mit Sebastian Kurz den besten Kandidaten, das beste Team und eine tolle Bilanz: keine neuen Schulden, Entlastungen für die Menschen und Kampf gegen illegale Migration“, so Nehammer. Sein Appell: „Wer Kurz will, muss Kurz wählen – das müssen wir den Leuten sagen!“

Honorarfreie Fotos:
Kurz_Schützenhöfer (© STVP/Foto Fischer): ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz mit Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer
Kurz (© STVP/Foto Fischer): Sebastian Kurz bei der Rede
Publikum (© STVP/Foto Fischer): Rund 2.000 Personen waren in den Raiffeisen Sportpark zum Wahlkampfauftakt gekommen.

7. September 2019

Bezirkstag in Graz!

Wir haben heute ein kräftiges Zeichen für Sebastian Kurz und die Neue Volkspartei in Graz gesetzt. Unsere steirische Spitzenkandidatin Juliane Bogner-Strauß, Nationalratsabgeordnete Martina Kaufmann, Grazer Kandidatinnen und Kandidaten sowie unzählige freiwillige Helfer waren heute auf unseren Bauernmärkten und in der Innenstadt unterwegs. Jetzt geht’s weiter zum Wahlauftakt gemeinsam mit Sebastian Kurz in den Raiffeisen Sportpark in der Hüttenbrennergasse. Sei auch du dabei! Ab 14:30 geht´s los.

 

( Foto: Thomas Fischer)

 

VP Auftakt 07.09.2019

 

VP Auftakt 07.09.2019

VP Auftakt 07.09.2019

VP Auftakt 07.09.2019

VP Auftakt 07.09.2019

VP Auftakt 07.09.2019

 

5. September 2019

Die Grazer Volkspartei trauert um Helmut Strobl

Mit DI Helmut Strobl ist eine der herausragenden Persönlichkeiten der Grazer Kultur und Politik der letzten Jahrzehnte von uns gegangen.

Geboren 1943 hat er seit 1945 in unserer Stadt gelebt. Bereits während seines Architekturstudiums an der TU in Graz wurden seine drei großen Leidenschaften sichtbar: Stadtentwicklung, Kultur und Politik. Als Vorsitzender der „AKTION – unabhängige österreichische Studentenvereinigung“ prägte er schon in den späten Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts die Hochschulpolitik in Graz und darüber hinaus. Bis heute ist er vielen als der Inbegriff des „Bürgerlichen 68er“ aus dieser Zeit in Erinnerung geblieben.

Sein Engagement in der Volkspartei begann in den frühen Siebzigerjahren als Mitarbeiter bei kommunalpolitischen Seminaren und als Experte bei der Erstellung eines Stadterneuerungskonzepts.

1980 wurde Helmut Strobl in den Grazer Gemeinderat gewählt und hat sich vor allem Fragen der Sozial- und Kulturpolitik gewidmet. Wie sehr sein soziales Engagement auch in seiner persönlichen Lebensführung sichtbar wurde, zeigt seine ehrenamtliche Mitarbeit beim Roten Kreuz als Einsatzfahrer und Sanitäter seit 1979.

Zwischen 1985 und 2001 hat Helmut Strobl als Kulturstadtrat, während einer Gemeinderatsperiode auch als Ressortverantwortlicher für Wohnen, Stadtplanung und Baurecht den Grazerinnen und Grazern mit großer Innovationskraft und Bürgernähe gedient.

Die Grazer Volkspartei dankt ihm insbesondere auch für sein Wirken als Stadtparteiobmann zwischen 1997 und 2000. Er hat wesentliche Weichen für seinen Nachfolger und späteren Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl gestellt.

So hat Helmut Strobl beispielhaft wohl als erster darauf hingewiesen, dass eine „zukunftsweisende Stadtentwicklung Dynamik UND Lebensqualität“ verbinden muss. Er verstand sich auch als Brückenbauer zwischen einer bewahrenswerten Tradition und einer gestaltungsoffenen Zukunft: „Offenheit ist gefragt, der Mut, auf Neues zuzugehen, ohne die Brücken des Bewährten hinter sich abzubrechen.“

Der Höhepunkt seines kulturpolitischen Wirkens war sicherlich Graz als „Europäische Kulturhauptstadt 2003“, wobei es ihm immer wichtig war, nicht nur die „Kultur“, sondern ausdrücklich auch die „europäische“ Identität von Graz hervorzuheben.

Sein Engagement für eine liberale Kulturpolitik fand ihren gesellschaftspolitischen Widerhall in Strobls kompromisslosem Eintreten für die Menschenrechte. „Solidarität ohne Bevormundung“ hat er einmal sein politisches Credo formuliert!

Helmut Strobl wird uns fehlen, der Grazer Volkspartei, der Kulturszene, den Grazerinnen und Grazern, aber darüber hinaus wohl allen, die ihn kennen lernen durften.

Unsere Anteilnahme gilt in diesen Stunden vor allem seiner Gattin und seiner Familie.

Die Grazer Volkspartei verneigt sich dankbar vor einem großartigen Menschen!

 

 

 

(Foto: Heimo Ruschitz)

31. August 2019

LH Schützenhöfer: „Wichtig ist, was für die Steiermark richtig ist!”

Langer Wahlkampf abgewendet. Vorzeitig wählen, ermöglicht vorzeitig weiterarbeiten. Mit der breiten Zustimmung für die Landtagswahl im November wird der Steiermark ein langer Wahlkampf erspart.

Nach zahlreichen Gesprächen, die Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer in den vergangenen Tagen über einen früheren Termin für die steirische Landtagswahl geführt hat, präsentierte er am 31.08.2019, das Ergebnis der Beratungen: „Wir wählen noch in diesem Jahr, denn ein früher Termin ist im Sinne unseres Landes. Wichtig ist, was für die Steiermark richtig ist!” Aufgrund der Wahlfristen kommen der 17.  November und 24. November 2019 in Frage.

Schützenhöfer wolle keine Lagerbildung und keine Spaltung des Landes, er habe daher mit den Vertretern aller Parteien, Sozialpartnern und auch mit vielen Bürgerinnen und Bürgern gesprochen. In diesen Gesprächen fanden die Argumente für einen Wahltermin im Herbst sehr viel mehr Zustimmung, als öffentlich wahrgenommen wird. Die überwiegende Mehrheit weiß, dass es wichtig ist, dass das Land in einer so sensiblen Zeit nicht in einen Dauerwahlkampf gerät.

Manche Parteien befinden sich schon seit Monaten im Wahlkampf. Dennoch sei es der Regierung gelungen, ihre Agenda und Reformen auf Schiene zu bringen. „Wir haben in der Regierung sehr gut zusammengearbeitet, deshalb ist es gut, dass wir rasch wählen und unbelastet von Wahlkämpfen so schnell wie möglich weiterarbeiten können”, so Schützenhöfer. Er hebt auch hervor, dass er als Landeshauptmann in die Hand des Bundespräsidenten einen Eid abgelegt habe: „Ich bin der Steiermark verpflichtet und nicht den Parteien.”

Der Landeshauptmann appelliert den Weg des Miteinanders in der Steiermark nicht zu verlassen. Er habe größtes Interesse an einer guten Zusammenarbeit im Land. „Das hatte ich immer und das wird immer so bleiben”, so Schützenhöfer, denn das Miteinander hat die Steiermark an die Spitze geführt – etwa als Tourismus-, Innovations- und Forschungsland Nummer 1. „Dieses Miteinander wollen und werden wir – von wem auch immer – für die Zukunft wieder einfordern”, so Schützenhöfer.

Abschließend hält der Landeshauptmann auch fest, dass er gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer einen Termin für die steirischen Gemeinderatswahlen im März 2020 festlegen möchte.

(Foto: Erwin Scheriau)

 

 

19. Juli 2019

Schützenhöfer: „Wir wollen noch einmal an Stimmen dazugewinnen!“

 

Zwei Monate ist es her, seit ein Video, das auf einer wunderschönen spanischen Ferieninsel aufgezeichnet wurde, die Öffentlichkeit schockierte. Ein Video, das zur Folge hatte, dass in der österreichischen Innenpolitik kein Stein auf dem anderen geblieben ist und am 29. September ein neuer Nationalrat gewählt werden muss. Heute Freitag, am 19. Juli, präsentierte Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer die 54 Kandidatinnen und Kandidaten der Steirischen Volkspartei für die kommende Nationalratswahl: „Nach dem viel zu frühen Tod von Barbara Krenn, der für uns einen schmerzlichen Verlust bedeutet, führt Juliane Bogner-Strauß unsere Liste für die Nationalratswahl an. Sie ist als Quereinsteigerin in die Politik gekommen und hat in kurzer Zeit als Ministerin sehr viel vorangetrieben. Ich bin sehr froh, dass sie zur Verfügung steht und hoffe, dass sie im Herbst wieder dorthin kommt, wo sie hingehört – nämlich in die Bundesregierung!“

Beim Zweitgereihten auf der Landesparteiliste, NAbg. Reinhold Lopatka, setzt Schützenhöfer auf einen Mann mit sehr viel politischer Erfahrung. Auf Platz drei ist NAbg. Martina Kaufmann zu finden, die Plätze vier und fünf werden von NAbg. Karl Schmidhofer und Agnes Totter eingenommen. „Wir haben uns bemüht, eine Liste aus Kontinuität und neuen Kräften zusammenzustellen. Ich glaube, das ist uns sehr gut gelungen“, erklärte der Landeshauptmann und gab das Wahlziel vor: „Wir wollen im Vergleich zur letzten Wahl 2017 noch einmal Stimmen dazugewinnen – und zwar eindeutig. Es gibt absoluten Grund zum Optimismus, aber auf gar keinen Fall zur Überheblichkeit. Bei der Wahl am 29. September geht es um die Frage, ob wir Sebastian Kurz als Kanzler wieder haben wollen und er den Weg, den er begonnen hat, weiterführen kann.“

 


Präsentation Landesparteiliste (© STVP/Foto Fischer): Ernst Gödl, Martina Kaufmann, Reinhold Lopatka, Juliane Bogner-Strauß, Hermann Schützenhöfer, Detlev Eisel-Eiselsberg, Corinna Schwarzenberger (v. l.)

 

Reißverschlusssystem kam zur Anwendung

 

28 Frauen und 26 Männer finden sich auf der Landesparteiliste der Steirischen Volkspartei, die nach dem Reißverschlusssystem erstellt wurde, wieder. Juliane Bogner-Strauß, die bekanntlich in der letzten Regierung Ministerin für Frauen, Familie und Jugend war, scheint nun auf der aktuellen Landesliste als Spitzenkandidatin auf. „Es ist mir natürlich eine große Freude, eigentlich habe ich aber gedacht, dass mir diese Ehre erst in drei Jahren zuteilwird“, sagte Bogner-Strauß, die in ihrer Rede auch noch an Krenn erinnerte: „Wir haben sie viel zu früh verloren. Was sie ausgemacht hat, waren Stärke, Hilfsbereitschaft und ein offenes Ohr. Da konnte ich als Quereinsteigerin in die Politik viel lernen und mitnehmen, wofür ich ihr sehr dankbar bin.“

Stolz blickte Bogner-Strauß auf die letzten eineinhalb Jahre als Ministerin zurück: „Mir ist bis jetzt viel gelungen. Drei Dinge sind mir besonders wichtig: Gewaltschutz, der Familienbonus und die Kinderbetreuung. Ich war immer eine „working mum“ und deshalb war es mein großes Anliegen, dass wir in unserem Land für eine gute Kinderbetreuung sorgen.“ Die gebürtige Südsteirerin will natürlich nach der Wahl auf den Ministersessel zurückkehren, ihre Zukunftsthemen wird sie weiterhin auf Familien und Frauen ausrichten. „Ich möchte aber ebenso die Väterbeteiligung erhöhen, denn es braucht auch eine Chance, dass Väter Familie und Karriere vereinen können.“ Für das Thema Pflege wird sie sich genauso stark machen: „Die Pflegenden und die zu Pflegenden müssen gleichermaßen gefördert werden, mit dem „Pflegekonzept Neu“ werden wir die beste Unterstützung schaffen. Altern in Würde – das muss gewährleistet sein. Denn wie sagt schon ein Sprichwort: „Einen alten Baum soll man nicht versetzen.“

 

Präsentation Landesparteiliste (© STVP/Foto Fischer): Martin Spreitzhofer, Josef Smolle, Karl Schmidhofer, Sonja Rauscher, Ernst Gödl, Martina Kaufmann, Reinhold Lopatka, Juliane Bogner-Strauß, Hermann Schützenhöfer, Corinna Scharzenberger, Christoph Stark, Andreas Kühberger, Daniela List, Joachim Schnabel, Agnes Totter, Detlev Eisel-Eiselsberg (v. l.)

 

Mehr als ein Drittel unter 35 Jahre alt

 

Auf der einen Seite Erfahrung, auf der anderen Seite frischer Wind – so könnte man die Landesliste auch beschreiben. Die jüngsten Kandidaten sind 19 bzw. 21 Jahre alt, die ältesten 78 bzw. 68 Jahre. Das Durchschnittsalter der Kandidaten beträgt 40,5 Jahre, mehr als ein Drittel aller 54 Personen ist unter 35 Jahre alt. Neben der Ausgewogenheit in Bezug auf Geschlecht und Alter zeigen auch die beruflichen Tätigkeiten der Kandidaten die Breite der Steiermark bzw. der Steirischen Volkspartei: „Es ist ein guter Mix aus allem, was die Partei ausmacht. Auf unserer Liste finden sich neben Studenten, Lehrern und Professoren auch Tischlermeister, Rauchfangkehrer, Gastwirt, Polizisten und Landwirte wieder. Von der Hausfrau und dem Unternehmer bis zu Juristen und Ingenieure, selbst eine Soldatin beim österreichischen Bundesheer und ein Milchtechnologe treten für die kommende Nationalratswahl an“, erklärte Landesparteigeschäftsführer LAbg. Detlev Eisel-Eiselsberg, der in seinem Statement auf die geschlossene Einheit der Steirischen Volkspartei und das Motto der ÖVP für den kommenden Nationalratswahlkampf hinwies: „Unser Weg hat erst begonnen.“

9. Juli 2019

Nationalratswahl 2019: Juliane Bogner-Strauß wird Spitzenkandidatin in Graz und Umgebung

Am Montagabend haben die Vorstände der Grazer Volkspartei sowie der ÖVP Graz-Umgebung ihre Listen für die Nationalratswahl 2019 beschlossen und präsentiert. Auf der gemeinsamen Wahlkreisliste, Graz und Graz-Umgebung bilden zusammen den Wahlkreis 6A, wird die Grazerin Juliane Bogner-Strauß als Spitzenkandidatin ins Rennen gehen. Der ehemaligen Ministerin im Familien- und Frauenressort folgt Abg.z.NR Ernst Gödl aus Dobl-Zwaring auf Listenplatz 2.
Dem Reißverschlusssystem folgend reiht sich dahinter Abg.z.NR Martina Kaufmann, sie wird diesmal auf Platz 3 kandidieren, gefolgt vom Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes und Grazer Gemeinderat Kurt Egger.

„Diese Kandidatenliste bietet in den Bereichen Soziales, Wirtschaft und Umwelt ein ausgewogenes Angebot“, so Stadtparteiobmann Bgm. Siegfried Nagl und „Wir gehen wieder mit einem starken Team ins Rennen und werden unser Bestes geben, dass Sebastian Kurz Bundeskanzler wird“ so Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Ernst Gödl in einer gemeinsamen Aussendung.

Honorarfreies Foto (© Paulmichl):
Spitzenkandidaten_Graz und Umgebung: Die Spitzenkandidatin Juliane Bogner-Strauß und Abg.z.NR Ernst Gödl führen die Wahlkreisliste 6A – Graz und Graz Umgebung – an.

3. Juli 2019

Kulturjahr 2020: erfreuliche hohe Ressonanz 568 Einreichungen insgesamt, 89 Projekte als Vorschlag

Gestern das Sportjahr 2021, heute das Kulturjahr 2020. Es geht Schlag auf Schlag. Es tut sich was. „Ein besonderes Thema pro Jahr macht Sinn“, erklärte Bürgermeister Siegfried Nagl heute und blickte zurück auf den Sommer 2017. Da rief er Günter Riegler in dessen Italienurlaub an und teilte ihm seinen Wunsch nach einem kulturellen Schwerpunktjahr mit. Erfreut war der Kulturreferent damals und auch heute bei der Pressekonferenz.

Der Call der Stadt, der sich an Kunst- und Kulturschaffende wie auch die Wissenschaft richtete, hatte eine möglichst breite Streuung vorgesehen. Die Ressonanz war erfreulich groß: 568 Einreichungen unterschiedlichster AkteurInnen. Ein eigens eingerichteter, interdisziplinärer Programmbereit, bestehend aus acht Personen ackerte sich in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Programm-Manager Christian Mayer und mit Unterstützung des Kulturamt-Teams rund um Leiter Michael A. Grossmann durch die Einreichungen. 89 Projekte wurden schließlich ausgewählt. Ausschlaggebend für den Zuschlag war die Auseinandersetzung mit dem Call in relevanter Weise.
Die Auswahl wird nun dem Gemeinderat in seiner morgigen Sitzung vorgeschlagen. Die Zeichen stehen übrigens auf „einstimmig“, wie Riegler aus dem Kulturausschuss kommend, berichtete.

Außenwirkung und Partizipation

4.644.000 Euro beträgt die Fördersumme, die die Stadt für das Kulturjahr 2020 locker macht gemeinsam mit Geldern von Land und Bund sowie Aufwendungen für Marketing, Rahmenprogramm, Sach- und Personalleistungen, macht das eine Summe von 7,3 Millionen Euro für 2020. Ein wichtiger Impuls für und ein klares Bekenntnis zur Kulturstadt Graz.
Und diese soll im kommenden Jahr von möglichst vielen Menschen erlebt werden. Die 89 vorgeschlagenen Projekte weisen allesamt eine starke Außenwirkung auf. Das bedeutet, das Publikum kann in Workshops etc. daran teilhaben. Man wollte bewusst von klassischen Darbietungen wie Konzerten und Lesungen weg, hin zum öffentlichen Raum als Bühne gehen – die Aufgabe der Kultur ist es, Begegnungen herzustellen.

Die Themenschwerpunkte, die sich herauskristallisierten, zählte Riegler auf: „Klimaschutz, Klimawandel, Nachhaltigkeit standen im Vordergrund, auch die Wissensvermittlung sowie die Digitalisierung.“

Dankeschön
Bevor nun morgen der Gemeinderat zur Abstimmung schreitet, erhielten alle EinreicherInnen bereits eine Verständigung per Mail über den weiteren Ablauf. 89 erhalten demnächst die Zusage, der Rest bekommt auf jeden Fall ein großes Dankeschön übermittelt. Dieses gilt für die Mühe und die investierte Kreativität, die der Stadt wichtige Impulse für ihre künftige Entwicklung liefert. Sie haben die Möglichkeit, ihre bisher abgelehnten Projekte bei den jährlichen Förderungen im Kulturamt einzureichen.

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

3. Juli 2019

Sportjahr 2021: Trägerrakete wird gezündet. Große Investition für den Sport in Graz

Auch wenn die Sonne heute nicht ungetrübt vom Himmel strahlte, einer tat es auf jeden Fall: Sportstadtrat Kurt Hohensinner. Der Grund dafür: In seinem Ressort wird am kommenden Donnerstag im Gemeinderat eine „Trägerrakete für den Sport in Graz gezündet“: 2021 wird zum Sportjahr erklärt und das Buget wird um eine Million Euro jährlich angehoben.
Diese frohe Botschaft wurde im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz von Bürgermeister Siegfried Nagl, Vize-Bürgermeister Mario Eustacchio, Stadtrat Kurt Hohensinner und FP-Klubobmann Armin Sippel in der Ballsporthalle Hüttenbrennergasse verkündet.

Multitalent Sport
Ganz nach dem Motto „Es lebe der Sport“ wollen die Koalitionspartner ÖVP und FPÖ die Bewegung und den gesunden Lebensstil in den Mittelpunkt rücken und in der bevorstehenden Gemeinderatssitzung auch die anderen Fraktionen ins Boot holen: „Rund 63.200 Menschen in unserer Stadt sind in Sportvereinen aktiv. Sport bereitet junge Menschen optimal auf die Zukunft vor und belebt die Wirtschaft mit einer jährlichen Bruttowertschöpfung von 573 Millionen Euro“, zählt der Bürgermeister einige Aspekte auf. Sein Stellvertreter fügt hinzu: „Die sportliche Sozialisierung beginnt im Kindesalter. Wir wollen einen Bogen spannen, von der Jugend bis zum Alter mit sportlicher Freitzeitgestaltung. Das notwendige Angebot schaffen wir über Vereine und im öffentlichen Raum.“

Während Graz im Bereich der Infrastruktur im Ländervergleich ganz oben mitspielen kann, liegt die Steirische Landeshauptstadt bei den Vereinsförderungen im hinteren Drittel. Das soll sich mit dem Schwerpunktjahr und dem Investitionsschub nun ändern. „Wir rücken damit auf Platz Drei vor“, zeigt sich der Sportstadtrat ehrgeizig und spricht in Zahlen: „Für das Sportjahr 2021 stellen wir 2,5 Millionen Euro bereit, zudem erhöhen wir das jährliche Sportbudget um eine Million.“

6 Handlungsfelder
Die Details zum Sportjahr 2021 werden gemeinsam mit der Sportstrategie 2030 im Herbst präsentiert. Mit der Beschlussfassung des Gemeinderatsstücks fällt aber bereits jetzt der Startschuss zur Ideensammlung. Thomas Rajakovics, Leiter des Sportamts und Koordinator, lädt dazu alle herzlich ein.
Sechs Handlungsfelder wurden definiert. Eine davon betrifft die Vereinsförderung. Es handelt sich um eine Art Projekttopf, kleine Fördersummen werden vergeben – etwa für Bezirksprojekte, aber auch Innovationen von Seiten der Schulen und Universitäten. Die fünf weiteren Handlungsfelder sind:
Sportvereine als Rückgrat: Vereine und Verbände arbeiten unermüdlich und leisten gerade im Jugendbereich Großartiges. Sie sollen durch mehr Geld unterstützt werden, was auch als ein Zeichen der Wertschützung und des Dankes gewertet werden kann.
Aktivieren und Begeistern: Die Vision ist es, Graz zur sportlichsten und gesündesten Stadt Österreichs zu machen. Im Sportjahr sollen dafür die Weichen gestellt werden. Ziel ist es, die Menschen, vor allem die jungen zu motivieren – für den Breiten- wie Leistungssport.
Bewusstseinsbildung und Wahrnehmung: Grazer SportlerInnen sollen sichtbar sein, ein besseres Bewusstsein für Sport geschaffen werden.
Sport als soziale Kraft: Sport verbindet, wirkt integrativ, schlägt Brücken zwischen den Menschen aller Kulturen.
Veranstaltungen als Trägerraketen: Veranstaltungen begeistern nicht nur SportlerInnen, sondern bringen auch die Jugend zum Sport.
Fotocredit: Oliver Leitner

21. Mai 2019

Simone Schmiedtbauer in Graz unterwegs

Tolle Gespräche und viele interessante Gespräche mit unserer EU-Spietzenkandidatin Simone Schmiedtbauer bei ihrem Wahlinformationstag in Graz! Gemeinsam mit unseren Stadträten, GemeinderätInnen, vielen Funktionären und Unterstützern machten wir Werbung für eine Politik der Mitte in Graz, Österreich und Europa. Deshalb bitten wir auch um eine Vorzugsstimme für unsere Simone Schmiedtbauer bei der Wahl am 26. Mai!

Fotos: FOTO FISCHER/Grazer VP

EU GrazerVP
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VP_AusstellungPaulMangold am 16.05.2019
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EU GrazerVP
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3. Mai 2019

Frühstücksaktion am 1. Mai

Es hat bereits große Tradition in der Steirischen Volkspartei: Am 1. Mai besuchen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und zahlreiche Abgeordnete und Funktionäre Menschen an ihrem Arbeitsplatz und bringen ihnen frisches, köstliches Frühstück vorbei. Sie wollen damit symbolisch „Danke“ sagen für ihren Einsatz und die Bereitschaft, auch am „Tag der Arbeit“ für das Wohl der Steirerinnen und Steirer zur Verfügung zu stehen.

Auch in Graz waren VP-Abgeordnete und -Funktionäre fleißig unterwegs, um den Menschen, die am 1. Mai arbeiten, auf diesem Wege ein Dankeschön auszusprechen. In erster Linie standen in den Bezirken Besuche in den Krankenhäusern, Pflegezentren, Dienststellen der Polizei, Feuerwehr und des Roten Kreuzes auf dem Programm. Damit wurde auf jeden Fall jedem, der heute am Feiertag arbeiten musste, ein kleines Lächeln ins Gesicht gezaubert. Wir haben ein paar Eindrücke festgehalten.

 

   

 

 

30. April 2019

„Europa ist nicht so weit weg, wie viele glauben!“

Simone Schmiedtbauer, die Spitzenkandidatin der Steirischen Volkspartei für die EU-Wahl am 26. Mai, feierte heute Vormittag in der Kirschenhalle in Hitzendorf ihren Wahlkampfauftakt. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Bundesministerin Elisabeth Köstinger stimmten die mehr als 700 Funktionäre, Mitglieder und Bauernbündler auf die intensiven Wochen bis zum Wahltag ein. Bundeskanzler Sebastian Kurz meldete sich per Videobotschaft zu Wort, auch Frau Alt-Landeshauptmann Waltraud Klasnic sprach der Landwirtin aus Hitzendorf ihre besten Wünsche aus.

Ein „Heimspiel“ vor mehr als 700 Anhängern – das war der Wahlkampfauftakt für Simone Schmiedtbauer. Die Spitzenkandidatin der Steirischen Volkspartei hatte sich nicht umsonst die Kirschenhalle in Hitzendorf für ihren Start in den Wahlkampf für die Europawahl am 26. Mai ausgesucht. „Hier in meiner Heimatgemeinde hat politisch für mich alles begonnen.“ 2009 kam die Landwirtin, die in der 7.000 Einwohner großen Gemeinde in Graz-Umgebung mit ihrer Familie einen 7,5 Hektar großen Betrieb führt, als Quereinsteigerin in die Politik. Fünf Jahre später wurde sie zur Bürgermeisterin gewählt, nun steht sie vor einem noch größeren Schritt: Sie will für Österreich, für die Steiermark und für den Bauernbund ins EU-Parlament einziehen. „Als ich vom Bauernbundpräsidenten Georg Strasser und von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer gefragt wurde, ob ich als Kandidatin für die EU-Wahl zur Verfügung stehe, war mir sofort klar: Da darf man nicht Nein sagen!“

Beim Wahlkampfauftakt sprühte die 44-jährige Mutter zweier Töchter förmlich vor Energie und Motivation. Dass sie seit Anfang Februar bereits mehr als 18.000 Kilometer durch ganz Österreich zurückgelegt hat, dabei unzählige Termine absolviert, Tausende Menschen getroffen und die kniffligsten Fragen von Journalisten beantwortet hat, sah man ihr nicht an. „Ich bin richtig positiv aufgeladen und vollends bereit, gemeinsam mit euch in die nächsten Wochen zu starten. Nützen wir unseren Schwung und unsere Motivation, um die Bevölkerung und alle Bäuerinnen und Bauern von unserem Programm zu überzeugen. Denn was Europa heute dringend braucht, ist eine Kraft der politischen Mitte, eine starke Volkspartei und eine starke Stimme für die Regionen und für die Landwirte. Überlassen wir nicht den Populisten das Feld!“

Die positive Kraft im Saal in der Kirschenhalle war bis in jede kleinste Ecke zu spüren. Die vier übrigen steirischen Kandidaten für die EU-Wahl, Anita Höller, Beatrice Saurer, Corinna Scharzenberger und Patrick Dorner, sicherten ihrer Spitzenkandidatin vollste Unterstützung zu. Beim „Simone-Song“ von Lorenz Brunner, der als Hitzendorfer ein ganz besonderer Schmiedtbauer-Fan ist und mit Raphael Kogler das Lied performte, sangen alle Anwesenden mit. Bürgermeister Andreas Spari, der vor einem Monat das Amt von Schmiedtbauer übernommen hatte, sprach seiner Vorgängerin größte Bewunderung und Komplimente aus. Bundeskanzler Sebastian Kurz meldete sich per Videobotschaft aus China zu Wort („Sie hat mich von Anfang an mit ihrer Begeisterung und Leidenschaft überzeugt“), genauso wie Frau Alt-Landeshauptmann Waltraud Klasnic, die dem Personenkomitee vorsteht und in Schmiedtbauer eine ideale Kandidatin sieht. Das sprach auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer in seiner Rede an: „Wir müssen erkennen, dass wir eine Welt erleben, in der es einige Krisenherde gibt. Das hat unter anderem mit Staatsmännern zu tun, die Mauern bauen oder Handelskriege führen wollen. In dieser Zeit braucht es eine verantwortungsvolle Politik des Miteinanders, eine Politik, die das Wohl des Landes und der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Wir als Volkspartei sind Garanten für so eine Politik. In dieser Zeit braucht es auch Menschen, die sich einbringen, die für ihre Ideen, Werte und Visionen brennen – so jemanden wie Simone Schmiedtbauer! Sie weiß ganz genau, wo der Schuh drückt.“

Bundesministerin Elisabeth Köstinger weiß, wovon sie spricht, sie hat die heimische Landwirtschaft selbst von 2009 bis 2017 als Abgeordnete im EU-Parlament vertreten. „Die Landwirtschaft ist das wichtigste Politikfeld auf der europäischen Ebene, es ist der einzige Bereich, der in der EU vergemeinschaftet ist. Hier geht es um wirklich viel. Meine Vorgängerin Agnes Schierhuber kann das ebenso bestätigen, wie ich selbst. Ich kann mir niemand besseren für diese Aufgabe vorstellen als Simone Schmiedtbauer. Sie ist hochkompetent, ist eine Praktikerin und weiß, wovon sie redet. Vor allem aber schlägt ihr Herz für die Landwirtschaft, sie wird großartige Arbeit für unsere Landwirtschaft in Brüssel leisten.“
NAbg. Georg Strasser, Präsident des Österreichischen Bauernbundes, dankte allen Teams, die sich in den letzten Wochen für Schmiedtbauer ins Zeug gelegt haben und dies bis Ende Mai auch noch tun werden: „Mir ist Simone vor drei Jahren aufgefallen und ich habe mir damals gleich gedacht: Sie ist eine ganz schneidige, selbstbewusste und zielstrebige Persönlichkeit. Den Familiensinn, den sie lebt, den spüren wir auch im Umfeld. Es ist schön, dass wir für sie arbeiten dürfen.“ Strasser betonte auch, dass sich Europa auf dem Scheideweg befindet: „Zusammen oder auseinander? Das ist die Frage. Wir wollen zeitgemäße Landwirtschaft betreiben. Daher braucht es für die Bäuerinnen und Bauern eine laute Stimme wie einen Bissen Brot. Simone ist diese laute Stimme.“

Vertreten waren natürlich auch die steirischen Landesräte Barbara Eibinger-Miedl, Christopher Drexler und Johann Seitinger, wobei letzterer als Steirischer Bauernbund-Obmann, mit den Worten aufhorchen ließ: „Die steirische Landwirtschaft ist sehr gut aufgestellt und wir können uns mit anderen Ländern messen. Aber es gibt auch ein paar Dinge, die uns das Leben schwerer machen: Unsere Lebensmittel werden zu wenig geschätzt, Naturgefahren, Klimawandel und auch Auflagen setzen den Landwirten zu.“ Umso mehr glaubt Seitinger, dass Schmiedtbauer die beste Kandidatin für die Steiermark und die Landwirte ist: „Mit ihrer Authentizität kann sie in der EU viel erreichen.“

Einig waren sich an diesem Vormittag alle: „Wir müssen die EU wieder näher zu den Menschen bringen!“ Die Skepsis zur Europäischen Union gehört beseitigt, Umfragenwerte, dass die Wahlbeteiligung niedrig ausfallen könnte, sollten alle Parteien zum Handeln zwingen. „Nicht zu wählen ist ein absolutes No-Go“, betont Schmiedtbauer. Dies hat sie in allen Diskussionen und Gesprächen erwähnt. „Europa ist nicht so weit weg, wie viele glauben! Europa ist hier in Hitzendorf, in euren Gemeinden und Städten. Entscheidungen in der EU beeinflussen weit stärker unser tägliches Leben zuhause, in den Betrieben, am Arbeitsplatz, auf unseren Bauernhöfen, als vielen überhaupt bewusst ist. Deshalb: Machen wir die EU-Wahl zur Gemeinderatswahl! So wie es uns nicht egal sein sollte, wer Bürgermeister, Landeshauptmann oder Bundeskanzler ist, so sollte es uns auch nicht egal sein, wer zukünftig in Europa den Ton angibt!“

Honorarfreie Fotos:
Grazer für Simone (© STVP/Fischer):Siegfried Nagl, Simone Schmiedtbauer und Grazer Abordnung
Auftakt für Europa_1 (© Paul Gruber): Georg Strasser, Hermann Schützenhöfer, Simone Schmiedtbauer, Elisabeth Köstinger und Johann Seitinger

 

30. März 2019

ÖVP Graz Stadtparteitag: Bürgermeister Siegfried Nagl mit beeindruckender Mehrheit als Stadt-Parteiobmann bestätigt.

Der ordentliche Stadtparteitag der ÖVP Graz endete am Samstag in der gut besuchten Alten Universität mit der Bestätigung Siegfried Nagls mit über 99% Zustimmung als Obmann der Grazer Volkspartei und begeisterte mit neuen innovativen Ideen und Wegen.

Graz – Bürgermeister Siegfried Nagl wurde heute von den rund 450 Besucherinnen und Besucher des ÖVP-Stadtparteitags mit eindrucksvoller Mehrheit als Parteiobmann bestätigt. Zuvor gab Nagl gemeinsam mit der Stadtparteigeschäftsführerin Marion Kreiner die programmatische Richtung der politischen Arbeit für die nächsten Jahre vor und ließ zu den drängenden Themen zur Zukunft des Lebensraums Stadt international anerkannte Expertinnen und Experten zu Wort kommen.

Mit den vier großen Schwerpunktthemen „Gesellschaft, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Wirtschaft“ wurden genau jene Themenfelder angesprochen, die für die positive Entwicklung einer Stadt von essentieller Bedeutung sind. Die Auseinandersetzung mit den ökosozialen Aspekten einer nachhaltigen Stadtentwicklung, traf auf das breite Interesse der Gäste, die den Vorträgen von Oona Horx-Strathern („Megatrends und die Stadt der Zukunft“), Univ. Prof. Dr. Dieter Szolar („Gesundheit wird zum Luxusgut“) und Mag. Johannes Zink („Gilt lebenslanges Lernen auch für Politiker?“) aufmerksam folgten.

Volle Unterstützung der Grazer Volkspartei für die steirische EU-Spitzenkandidatin Simone Schmiedtbauer

Die für die ÖVP in die EU-Wahl ziehende ehemalige Bürgermeisterin von Hitzendorf bekam vom Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl volle Rückendeckung und Unterstützung zugesagt. Er betonte die Wichtigkeit einer starken Stimme für die Landeshauptstadt Graz in Brüssel und versprach: „Wir werden darum kämpfen, dass die Grazerinnen und Grazer am 26. Mai nicht nur der Volkspartei ihr Vertrauen schenken, sondern unserer Simone Schmiedtbauer auch ihre Vorzugsstimme schenken!“

Zur Diskussion standen auch mehrere Anträge der einzelnen Bünde und Gemeinderäte:

Im Sinne des thematischen Bogens des Parteitages forderten die Gesundheitssprecher im Gemeinderat Univ. Prof. Dr. Daisy Kopera und Dr. Philipp Hofer im Namen der Grazer Volkspartei sich dafür einzusetzen, Graz zur gesündesten Stadt in ganz Europa zu machen und Maßnahmen im Bereich der Diagnostik & Psychohygiene, Begleitung & Betreuung sowie der Evaluierung zu forcieren. Des Weiteren soll Graz zur „bewegten Stadt“ werden und ein breites Bewegungs- und Sportangebot für Jung und Alt entwickeln.

Weiters wurde von der Grazer VP der Antrag gestellt, die Initiative „Jeden Mittwoch ist Veggie-Day“ ins Leben zu rufen und der Stadt Graz Vorschläge zur Unterstützung dieser Initiative zu übermitteln. Die Antragsteller GRin Marion Kreiner und Stefan Haberler regten damit an, eingefahrene Ernährungs- und Konsumgewohnheiten zu überdenken und Impulse für Veränderung zu geben.

Ihre Vorschläge umfassen im Haus Graz, in den stadteigenen Kantinen und bei Empfängen, mittwochs vegetarische Kost in den Mittelpunkt zu stellen, an Mittwochen in den Kindergärten, Horten und Ganztagsschulen vegetarische Speisen anzubieten und als Stadt Graz an Firmen heranzutreten, die z.B. eine Mitarbeiter-Kantine haben, um auch diese am Mittwoch auf vegetarische Speisen umstellen.

Die Junge ÖVP Graz stellte das Thema „Ressourcen und Nachhaltigkeit“ in den Fokus ihres Antrags und regte an, durch eine Energiespar-Kampagne die Grazerinnen und Grazer darauf aufmerksam zu machen, wie der eigene Stromverbrauch reduziert werden kann. Eine übersichtliche Website die Tipps & Tricks zu sparsamen Umgang mit Strom, Wasser und Müll aufzeigt, soll nicht nur den Grazerinnen und Grazern helfen ihre Kosten zu minimieren, sondern auch positive Effekte für die Umwelt erzeugen. Eine eigene Zukunftsabteilung soll sich nach Wunsch der JVP Graz mit der Reduktion von Energie- und Ressourcenverbrauch befassen und mit der Bevölkerung ein Zukunftsbild für unsere Stadt schaffen.

Der Wirtschaftsbund Graz forderte mit seiner „Smart Money Initiative“ die politischen VertreterInnen der Grazer Volkspartei dazu auf sich dafür einzusetzen, das Umfeld für die Ansiedelung, Etablierung, Vernetzung, Koordinierung und den Ausbau von „Smart-Money“ zu etablieren. Graz soll so zu Österreichs Dreh- und Angelpunkt für Smart Money werden.

Alle Anträge fanden mehrheitliche Zustimmung.

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: „Seit 16 Jahren prägt Siegfried Nagl als Bürgermeister mit seinen Visionen die positive Entwicklung der Stadt Graz!“

Vor der Wahl des Stadtparteiobmannes und seiner Stellvertreterinnen und Stellvertreter richtete Landesparteiobmann und Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer seine Grußworte an den Parteitag und stellte in seiner Rede die Bedeutung der Landeshauptstadt Graz als lebenswertes Zentrum der Innovation in den Mittepunkt. Dank Siegfried Nagl und dessen Team sei Graz ein europaweites Aushängeschild für Wissenschaft und Kultur, Innovation und Menschlichkeit geworden: „Siegfried Nagl ist einer der erfolgreichsten Bürgermeister, die wir in der Steirischen Volkspartei je gehabt haben und der längst dienende in der zweitgrößten Stadt Österreichs. Das alles ist nicht geschenkt, nicht gepachtet – das ist hart erarbeitet und das hat meinen vollen Respekt“.

Nagl skizziert in seiner Rede die drängendsten Herausforderungen für den Ballungsraum Graz 

„Wir leben in einer Zeit der ständigen Veränderung, die Politik muss offen für neue Ideen bleiben. Es ist unsere Verantwortung zu den bekannten Fragestellungen und Megatrends passende Lösungen anzubieten. Die Antworten liegen in einem nachhaltigeren Lebensstil jeder und jedes Einzelnen. Wenn wir alle einen Beitrag zu einer nachhaltigen Umwelt liefern.  Kleine Veränderungen im persönlichen Lebensstil müssen nicht unbedingt zu Lasten der Lebensqualität gehen, leisten aber für das künftige Wohlergehen der Gesellschaft wesentliche Beiträge. Kleine Schritte von allen zeigen große Wirkung“, betont Nagl.

Nagl stellte dann vor allem die politische Auseinandersetzung mit den am Vormittag behandelten Themenbereichen in den Mittelpunkt seiner mitreißenden Rede. Die Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft liege vor allem in der Innovationskraft der Städte, die die gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Fragestellungen durch Forschung, Entwicklung, Bewusstseinsbildung und Unkonventionalität in Chancen für morgen verwandeln können.

Die Politik biete Rahmen und Möglichkeiten, die gesellschaftliche Stärke speise sich aber aus dem Willen und der Kraft der und des Einzelnen.

Nagl mit 99% als Parteiobmann bestätigt

Die Delegierten sprachen dem Bürgermeister nach seiner zukunftsweisenden und visionsreichen Rede mit einem sensationellen Ergebnis zum bereits 5-mal das Vertrauen aus und wählten ihn zum Parteivorsitzenden: 99 Prozent der 340 Delegiertenstimmen fielen auf den Bürgermeister, der dieses Ergebnis demütig und stolz als Auftrag für seine weitere Arbeit für die Grazerinnen und Grazern annahm.

Zu seinen Stellvertreterinnen und Stellvertretern wurden einstimmig Klubobfrau Daniela Gmeinbauer und Stadtrat Kurt Hohensinner gewählt. Als Geschäftsführerin wurde die Gemeinderätin Marion Kreiner nach ihrem ersten Parteitag in dieser Funktion offiziell bestätigt. Als Finanzreferent wurde Ulfried Hainzl mit den Finanzprüfern GR Klaus Frölich und Christian Krainer bestellt.

Fotocredit ©DJakob

 

 

 

 

20. Februar 2019

Schmiedtbauer: „Stabilität, Kontinuität, Gemeinsamkeit und Sicherheit sind von enormer Wichtigkeit“

Simone Schmiedtbauer, die Spitzenkandidatin der Steirischen Volkspartei und des Österreichischen Bauernbundes für die kommende EU-Wahl, tourt bereits fleißig durch die Steiermark. Bei ihren Besuchen in den Bezirken und Gemeinden geht es der Spitzenkandidatin nicht nur darum, sich selbst und ihr Programm vorzustellen, sondern vor allem um das persönliche Gespräch mit den Steirerinnen und Steirern. „Politik ist kein Selbstzweck, sondern mein ganz persönliches Anliegen, das Beste für die Menschen zu wollen. Statt großer Töne höre ich lieber zu, versuche zu verstehen und zu handeln“, so Schmiedtbauer, die für Bürgernähe und ein offenes konstruktives Miteinander steht.

Was für eine gemeinsame Europäische Union wichtig ist

Als Frau, Mutter zweier Töchter und als Bürgermeisterin gibt es für Schmiedtbauer Eigenschaften, die ihr besonders wichtig sind: „Stabilität, Kontinuität, Gemeinsamkeit und Sicherheit. Alles Eigenschaften, die nicht nur in einer Familie sondern auch für unsere starken Gemeinden, den ländlichen Raum und eine gemeinsame Europäische Union von enormer Wichtigkeit sind.“ Dies unterstrich auch der Landesgeschäftsführer der Steirischen Volkspartei, Detlev Eisel-Eiselsberg und meinte weiter: „Mit Simone Schmiedtbauer haben wir eine großartige Spitzenkandidatin mit sehr guten Chancen darauf, dass das ‚Grüne Herz Österreichs‘ und seine Interessen in Brüssel nach Jahren wieder vertreten sind. Wir stehen geschlossen hinter ihr und werden alles dafür tun, dass unsere Spitzenkandidatin ins EU-Parlament einzieht.“

Von Stimmrecht Gebrauch machen

Bei ihrer Tour geht es Schmiedtbauer auch darum, die Menschen dazu zu bewegen von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. „Es hat vor uns Menschen gegeben, die wirklich hart für ihr Wahlrecht gekämpft haben. Es ist daher ein No-Go, nicht zu dieser Wahl zu gehen. Ein besseres Europa braucht Menschen, die dafür ihre Stimme erheben und ein sichtbares Zeichen setzen.

Fotos: © STVP/Foto Fischer

28. Januar 2019

Steirische Volkspartei nominiert Kandidatinnen und Kandidaten für EU-Wahl – Simone Schmiedtbauer wird Spitzenkandidatin

Der Landesparteivorstand der Steirischen Volkspartei beschloss einstimmig Simone Schmiedtbauer als Spitzenkandidatin für die kommende EU-Wahl im Mai zu nominieren. Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sieht in Schmiedtbauer eine „kompetente und engagierte Politikerin, die bereits über viel Erfahrung verfügt. Mit ihr haben wir die Chance als Europapartei auch weiterhin an erster Stelle zu bleiben. Wir werden alles dafür tun, dass unsere Spitzenkandidatin ins EU-Parlament einzieht und damit die steirischen Interessen vertreten kann.“

Schmiedtbauer, die 2009 als Quereinsteigerin in die Politik kam und 2014 zur Bürgermeisterin der Gemeinde Hitzendorf gewählt wurde, freut sich über die Chance, die Anliegen der Steirerinnen und Steirer in der EU vertreten zu dürfen. „Politik ist kein Selbstzweck, sondern mein ganz persönliches Anliegen, das Beste für die Menschen zu wollen. Statt großer Töne höre ich lieber zu, versuche zu verstehen und zu handeln“, so die Spitzenkandidatin, der vor allem eine gute Gesprächsbasis am Herzen liegt.

Landesgeschäftsführer Landtagsabgeordneter Detlev Eisel-Eiselsberg stellte die vier weiteren Kandidaten vor und zeigte sich stolz auf das „sehr junge, weibliche und dynamische Team.“ Neben Simone Schmiedtbauer kandidieren für die Steirische Volkspartei bei der EU-Wahl der Landesobmann des steirischen JAAB, Patrick Dorner, Anita Höller, die die Steiermark im Bundesvorstand der Jungen Wirtschaft vertritt, die aus der JVP kommende und auch von den VP-Frauen nominierte Beatrice Saurer sowie die Verwaltungsjuristin Corinna Scharzenberger.

„Wir brauchen für die Zukunft ein geeintes Europa, das Sicherheit und Zusammenhalt für die gesamte Bevölkerung ausstrahlt“, so Dorner, dessen Ansicht auch Saurer teilt und diese Aussage mit dem Henry Ford Zitat „Zusammenkunft ist ein Anfang. Zusammenhalt ist ein Fortschritt. Zusammenarbeit ist der Erfolg.“ unterstrich. Scharzenberger will der Bürokratie Einhalt gebieten, denn: „Ich sitze als Verwaltungsjuristin an der Quelle und sehe, dass es genügend Potential gibt, Dinge zu verändern.“ Als international vernetzte Unternehmerin weiß Höller, wie wichtig ein starkes Europa für die Wirtschaft ist. Deshalb will sie sich „für unternehmerfreundliche Reformen auf europäischer Ebene“ einsetzen.

Fotocredit: © STVP/Fischer

Hermann Schützenhöfer, Simone Schmiedtbauer, Detlev Eisel-Eiselsberg

18. Januar 2019

Philipp Hofer zurück im Grazer Gemeinderat und Josef Schuster neuer Bezirksvorsteher in Ries

Bereits in der Gemeinderatsperiode 2013-2017 als Gemeinderat für die ÖVP tätig, legte Philipp Hofer gestern sein Gelöbnis ab und ist nun wieder im Grazer Gemeinderat. Er folgt Thomas Rajakovics, seit kurzem Leiter des Grazer Sportamtes, der seine politische Funktion bereits zurückgelegt hat.

Einen weiteren Wechsel gab es auch im Bezirk Ries. Josef Schuster, bereits seit 2013 im Bezirksrat, wird nun als Bezirksvorsteher die Anliegen im Bezirk vorantreiben. Die weitere Verbesserung der Lebensqualität, Gestaltung öffentlicher Grünflächen, Förderung der Jugend, des Ehrenamtes und der Vereine, Tradition und Brauchtum sind nur einige seiner Themen.

Fotocredit: Ulf Thausing

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer