17. März 2020

Coronavirus: Aktuelles, Maßnahmen und Hilfe der Stadt Graz

LINK: Maßnahmen der Stadt Graz im Überblick

Die Maßnahmen werden laufend aktualisiert und sind über folgenden Link abrufbar: Coronavirus_Massnahmen_der_Stadt_Graz

 

LINK: Zur aktuellen Situation in Graz

Hier finden sie Aktuelles, Fakten und Tipps zum Coronavirus: Coronavirus_Aktuelles_Fakten_und_Tipps

 

LINK: Versorgungshilfe für Risikopersonen in Graz

Für die Personengruppe 65+, die über kein ausreichendes Versorgungsnetzwerk verfügt, wurde seitens der Stadt in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) ein Zustelldienst für Medikamente und Lebensmittel eingerichtet. Ab Freitag, 13. März, kann in der Zeit von 9 bis 13 Uhr (werktags) unter der Telefonnummer +43 316 872-3333 der Bedarf bekanntgegeben werden. Der Zustelldienst wird auf ehrenamtlicher Basis von StudentInnen übernommen.

 

LINK: Informationen für Grazer Unternehmen

Der Coronavirus beschäftigt auch die heimische Wirtschaft. Einzelne Unternehmen sind von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus negativ betroffen.

Arbeitsausfall, Entgeltfortzahlungen, internationale Lieferketten, Förderungen u. v. m. Um die Tourismuswirtschaft und kleine und mittlere Unternehmen zu unterstützen, Liquiditätsengpässe auszugleichen und Betriebe aufrechtzuerhalten, wurden Maßnahmenpakete für heimische Betriebe geschnürt.

Hier finden Sie unter anderem die ersten Infos zu unserem Soforthilfe-Wirtschaftspaket der Stadt Graz in der Höhe von 3 Millionen Euro.

 

9. März 2020

Neues Museum für den König der Melodie: Robert Stolz als generationenübergreifendes Erlebnis

„Robert Stolz (1880–1975) ist eine der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten, die Graz jemals hervorgebracht hat“, ist sich Bürgermeister Siegfried Nagl sicher, „ich freue mich heute bekanntgeben zu können, dass diesem großen Komponisten des 20. Jahrhunderts, dessen Geburtstag sich 2020 zum 140. Mal jährt, nun in seiner Heimatstadt ein neues Museum gewidmet wird.“ Der Weltenbürger Stolz war aber nicht nur zu seiner Zeit ein hochberühmter, sehr populärer Dirigent und Unterhaltungskomponist, sondern er gehört ebenso zu den großen Humanisten, die vor und während des Zweiten Weltkriegs zahlreiche Leben gerettet haben. Er ist Ehrenbürger und Ehrenringträger von Graz, wie auch Ehrenringträger des Landes Steiermark. Albert Einstein adelte ihn einst als „König der Melodie“.
Generationen-verbindendes Museum in der SeniorInnenresidenz Robert Stolz
Bereits vor 20 Jahren gab es ein erstes kleines Robert Stolz Museum in Graz, das als solches aber wieder aufgelöst wurde. „In enger Abstimmung mit dem Großneffen Hans Stolz und der Haupterbin von Robert Stolz, Clarissa Henry, ist es uns gelungen ein einzigartiges Projekt zu entwickeln, das nicht nur Andenken an diese großartige Persönlichkeit ist, sondern dessen Arbeit und Leben für alle Generationen erlebbar macht“, erklärt Nagl. Die Konzeption sieht vor, dass in der SeniorInnenresidenz Robert Stolz in der Theodor-Körner-Straße ein „Generationen-verbindendes Museum“ entstehen wird. Für die Gestaltung des Museums wird das Kindermuseum Graz verantwortlich zeichnen. Dieses hat sich gerade für seine generationenübergreifenden Projekte weit über die Grazer Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht. „Als Familien- und Generationenstadtrat freue ich mich, dass in diesem spannenden Projekt auf die Expertise des Kindermuseum Graz zurückgegriffen wird. Mit rund 100.000 ist es das besucherstärkste Museum der Stadt“, weiß der zuständige Stadtrat Kurt Hohensinner, „vor allem aber steht das KIMUS für Erlebnisse für die ganze Familie. Musik verbindet die Generationen. Robert Stolz ist ein großartiges Beispiel dafür. Gemeinsam werden wir hier in seinem Andenken ein generationenübergreifendes Erlebnis schaffen, das Jung und Alt begeistern wird.“
Musik ist heilsam
Die Verortung am Standort Robert Stolz bringt viele Vorteile mit sich. So ist er einerseits sehr gut an den öffentlichen Verkehr angebunden, andererseits gelingt ein inhaltlicher Brückenschlag der die Bezeichnung „Wir sind STOLZ“, die im Rahmen der Umbenennung des ehemaligen Pflegewohnheims Geidorf geprägt wurde, noch stärker zum Leben erweckt. „Die GGZ begrüßen das Robert Stolz Museum außerordentlich, wir waren auch das erste singende Krankenhaus und singende Pflegeheim in Österreich. Die Musik verbindet die Generationen, lässt Krankheit zumindest vorübergehend vergessen und mit einem melodischen Lächeln geht alles leichter. Deswegen haben wir schon seit vielen Jahren den gesamten Standort in der Theodor-Körnerstraße dem großen Grazer Komponisten und Musiker gewidmet, das Robert Stolz Pflegeheim, das Robert Stolz Tageszentrum, die Robert Stolz Wohnoase. An vielen Tagen werden hunderte Besucher erfreut sein, wenn das Robert Stolz Museum in Graz erblüht. Die therapeutische Wirkung von fröhlicher Musik ist inzwischen auch evident, daher heilsam“, sagt Gerd Hartinger, Geschäftsführer der Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz.
Drei Millionen Euro werden investiert
Ein städtebaulicher Architekturwettbewerb durchgeführt von der Stadtbaudirektion brachte einen klaren Sieger hervor. Es werden dabei nicht nur neue Räumlichkeiten für das Museum geschaffen, sondern gleichzeitig organisatorische Probleme, die mit der ursprünglichen Konzeption als Unfallkrankenhaus zusammenhängen, gelöst. So werden nun etwa barrierefreie Zugänge errichtet, eine zentrale Infostelle und ein Foyer etabliert, ein Leitsystem zur Orientierung eingeführt und die Rettungszufahrt von der BewohnerInnen-Freifläche entflechtet. Insgesamt werden in das Projekt rund drei Millionen Euro investiert. Rund eine Million Euro entfällt auf diese GGZ-spezifischen Veränderungen und ist bereits in der Finanzplanung der GGZ vorgesehen. Dazu kommen weitere Museums-spezifische Bauteile (Grobkostenschätzung ebenfalls 1 Mio. Euro) und die museale Ausgestaltung (Grobkostenschätzung Euro 950.000,-). Im kommenden Gemeinderat werden 120.000 Euro für die vertiefende Planung freigegeben. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts und Museumseröffnung ist für Ende 2021 geplant.
Offenes Haus und Öffnung des Parks
Eine wesentliche Besonderheit des Bauprojekts ist die offene Gestaltung des Eingangsbereichs. Dort entsteht ein Konzertsaal, der sich mittels Schiebeelementen hin zum Park öffnet und damit eine Verbindung zwischen Sitzgelegenheiten im Park und der Bühne im Zubau ermöglicht. Dies schafft einen einzigartigen neuen Rahmen für Konzerterlebnisse im Park. Die Grünanlage mit seinem historischen Baumbestand wird darüber hinaus zur Straße hin für die Allgemeinheit geöffnet.
Phänomen Robert Stolz: Eindringliche Melodien und couragierte Lebenshaltung
„Wir freuen uns sehr darauf, uns dieser spannenden Aufgabe zu stellen“, sagt Jörg Ehtreiber, Geschäftsführer und Intendant des Grazer Kindermuseum FRida & freD, „die Herausforderung, die bei diesem großartigen Projekt gegeben ist, wird sein, die besondere Strahlkraft der Person Robert Stolz, der nicht nur mit seinen unvergänglichen Melodien begeistert hat, sondern auch durch seine entschlossene Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus nachhaltig beeindruckt, mit einer sehr breiten Publikumsstruktur, die von jung bis alt reicht, zu denken. Wir wollen mit diesem Museum nicht nur einen Gedenkort, sondern einen Ort eines generationsübergreifenden musikalischen Erlebnisses schaffen.“ Das zukünftige Robert Stolz Museum soll das Phänomen Robert Stolz, das sowohl aus seinen unverwechselbar eingängigen und berührenden Melodien als auch aus seiner couragierten Lebenshaltung besteht, ins Zentrum seiner Präsentation rücken. In drei unterschiedlichen Formaten – Ausstellung, Workshops/Studium, Konzerte/Veranstaltungen – folgen die BesucherInnen gewissermaßen den Melodien seines Lebens.
Ort des Gedenkens und des musikalischen Erlebnisses
Das Schaffen von Robert Stolz wird eng mit seiner Biografie verknüpft sein, also der Versuch, mittels multimedialer Erlebnisse sein Leben und die zu einem bestimmten Zeitpunkt vorherrschende Stimmung sinnlich erfahrbar zu machen. Große, universale Themen wie Jugend und Liebe, Verlust und Abschied, Versöhnung und Friede zeichnen sich in seinem Leben und seinem Werk ab. Der Museumsbetrieb wird durch Plätze zum Studieren und Veranstaltungen wie Konzerte und Filmvorführungen ergänzt. Die Aspekte der rhythmisch-gefälligen Leichtigkeit, des anrührenden Tonfalls, der harmonischen Gestimmtheit, der Wehmut über Vergangenes und des Bewahrens von Lebensfreude bieten Verbindungen zur Seniorenresidenz. So ermöglicht die gemeinsame Nutzung des Veranstaltungsbereichs und die Anwendung der Melodien von Robert Stolz für musiktherapeutische Aktivitäten Synergien. Auch sollen die Veranstaltungen ein abwechslungsreiches Programm bieten, an dem die BewohnerInnen aber auch alle GrazerInnen teilnehmen können, bzw. wird dieser Ort eine besondere Achse zwischen jungen und älteren Menschen ermöglichen. Das Robert Stolz Museum soll nicht allein ein Gedenkort an Robert Stolz werden, sondern insbesondere ein Ort des musikalischen Erlebnisses, an dem das Lebenswerk des Komponisten in all seiner Eigenart (seine unvergesslichen ebenso wie vergessene Melodien) gepflegt, aktiviert und weitergelebt wird.
Multimediale Inszenierung und Originalexponate
Für die Umsetzung soll ein neues und einzigartiges BesucherInnenerlebnis geschaffen werden, das in einer Inszenierung mittels multimedialer Elemente und Originalexponate in immer neue Räume und Welten transformiert wird und so einen großen Kosmos rund um Robert Stolz erschafft, der sein Wirken in allen Facetten und Abschnitten seines Lebens zeigt.

Rendering: Architektursalon
Gruppenfoto: Stadt Graz/Fischer
v.l. Architekt Andreas Salfellner, Ingrid Frisch (Stadtbaudirektion), Jörg Ehtreiber, Siegfried Nagl, Kurt Hohensinner, Gerd Hartinger

9. März 2020

Steirer erschließen Kunst-Hotspot New York City

 

Ein zentrales kulturpolitisches Ziel, das die Steiermärkische Landesregierung in der Agenda Weiss-Grün verankert hat, ist die Internationalisierung der steirischen Kunst- und Kulturszene. Auf Betreiben von Kulturlandesrat Christopher Drexler und der Führung des Universalmuseums Joanneum ist es gelungen, die US-Metropole New York City, einen der bedeutendsten Kunst-Hotspots der Welt, für steirische Künstlerinnen und Künstler zu erschließen. Im Zuge dessen eröffnete Landesrat Drexler am Donnerstag (5. März 2020) die Ausstellung „Die Freiheit wird eine Episode gewesen sein…“ im Österreichischen Kulturforum New York. Im Zentrum stehen Werke von Günter Brus und die Arbeiten aufstrebender steirischer Künstlerinnen und Künstler.

Steirische Ausstellung im Österreichischen Kulturforum New York
Der Titel „Die Freiheit wird eine Episode gewesen sein…“ will nicht das Ende der Freiheit an die Wand malen, sondern einen gesellschaftlichen Umbruch ins Auge fassen, der sich in den letzten Jahren so konsequent wie schleichend vollzogen hat. Ausgehend von der internationalen Vorreiterrolle von Günter Brus haben sich vier junge Künstlerpositionen mit der gegenwärtigen Struktur der Freiheit in Kunst und Gesellschaft auseinandergesetzt und neue Arbeiten für das Austrian Cultural Forum entwickelt.

In den 1960er-Jahren, als Günter Brus mit seinen Aktionen die österreichische Gesellschaft und ihre Vorstellungen von Kunst und Moral herausgefordert hatte, galt Freiheit als kostbares Gut, das erkämpft und gegen jegliche Einschränkung verteidigt werden musste. Die Erfahrungen und Folgen der Nazi-Diktatur saßen meistens noch tief in den Knochen. Es waren Künstler wie Brus, die mit ihren Arbeiten nicht nur die Grenzen der Kunst beständig erweiterten, sondern in steter Auseinandersetzung mit der staatlichen Ordnungsmacht und ungeachtet persönlicher Risiken zur Überwindung der reaktionären gesellschaftlichen Strukturen der Nachkriegszeit beitrugen.

Das Ausbrechen aus Konventionen, das Abweichen vom System, das Fremdkörper-Sein in der Gesellschaft, das Analysieren neuer Herrschaftsstrukturen und das in Besitz nehmen ihrer Mechanismen steht im Mittelpunkt der Schau. In dieser sind Arbeiten von Günter Brus (1938 Ardning), Evamaria Schaller (1980 Graz), studio ASYNCHROME (Marleen Leitner, 1986 Graz/Michael Schitnig, 1986 Graz), Josef Wurm (1984 Fürstenfeld) und zweintopf (Eva Pichler, 1981 Judenburg/Gerhard Pichler, 1980 Gurk) vertreten. Das studio ASYNCHROME hat vor Ort eine große Wandzeichnung realisiert. Evamaria Schaller hat verbunden mit bereits existierenden Arbeiten am Eröffnungsabend eine Performance durchgeführt, zweintopf neue Arbeiten entwickelt und im Ausstellungsraum installiert und Josef Wurm neue Bilder gemalt, die gemeinsam mit den Werken von Günter Brus gezeigt werden. Die Ausstellung, die von Roman Grabner (Kurator des BRUSEUMs) konzipiert wurde, ist ab sofort bis Juni 2020 in den Räumlichkeiten des Österreichischen Kulturforums in New York zu sehen.

„Eines meiner zentralen kulturpolitischen Ziele ist die weitere Internationalisierung der steirischen Kunst- und Kulturszene, um die Sichtbarkeit steirischer Arbeiten zu erhöhen. Mit dieser Ausstellung im Österreichischen Kulturforum in New York, die neben Günter Brus vier junge Künstlerpositionen rund um das Thema „Freiheit“ gestaltet haben, bieten wir aufstrebenden steirischen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit zur Vernetzung über Ländergrenzen hinaus und bereiten ihnen ein Sprungbrett in das breite Licht der nationalen und internationalen Öffentlichkeit. Es freut mich ganz besonders, dass uns damit erste Schritte gelungen sind, um die US-Metropole New York City, einen der bedeutendsten Kunst-Hotspots der Welt, für steirische Künstlerinnen und Künstler zu erschließen. Und wir wollen weitere folgen lassen“, betont Kulturlandesrat Christopher Drexler.

Michael Haider, Leiter des Österreichischen Kulturforums in New York: „Es ist eine besondere Freude, dass wir die Kunstwerke von Günter Brus zusammen mit Arbeiten junger steirischer Künstlerinnen und Künstler hier im Österreichischen Kulturforum in New York für die kommenden Monate ausstellen können. Vielen Dank an das Universalmuseum Joanneum und vor allem an das Land Steiermark und Kulturlandesrat Christopher Drexler. Er hat die fantastische Kooperation eingeleitet, die wir jetzt mit dieser Ausstellung krönen können und weiter vertiefen wollen.“

Wolfgang Muchitsch, wissenschaftlicher Direktor des Universalmuseums Joanneum: „Wir freuen uns, als offizielles Museums des Landes Steiermark durch diese Kooperation mit dem Österreichischen Kulturforum New York nicht nur das einzigartige Werk von Günter Brus in New York City präsentieren zu dürfen, sondern auch vier jungen, steirischen Positionen diese internationale Plattform geben zu können. Ausgehend von Günter Brus‘ aktionistischen Zeichnungen eröffnen die eigens geschaffenen Werke von Evamaria Schaller, Josef Wurm, studio ASYNCHROME und zweintopf neue Perspektiven auf das Thema Freiheit.“

Stipendien-Programme als Sprungbrett
Atelier- und Stipendien-Programme, über die Künstlerinnen und Künstler mit Unterstützung des Landes Steiermark bei Institutionen im Ausland tätig werden können, sind ein wesentliches Sprungbrett für aufstrebende Kunstschaffende auf eine internationale Bühne und bieten die Möglichkeit zur Vernetzung in die ganze Welt. Mit dem Programm „Kultur International“ betreibt das Kulturressort des Landes Steiermark seit Jahren eine höchst erfolgreiche Vernetzung mit Institutionen und Künstlerinnen und Künstlern aus dem In- und Ausland.

Eine ehemalige Stipendiatin des Landes Steiermark, Christina Romirer aus Hofstätten an der Raab, hat ihre internationalen Kontakte genutzt und ist derzeit Stipendiatin der Flux Factory in New York City – einer höchst anerkannten Kulturinstitution, die ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt die Möglichkeit zum Wirken in New York City eröffnet. Landesrat Christopher Drexler traf Christina Romirer an ihrer derzeitigen Wirkungsstätte in der Flux Factory zum Austausch über ihre aktuelle Arbeit und ihre Erfahrungen mit den steirischen und internationalen Atelier-Programmen.

„Im Jahr 2019 konnten wir eine jährliche Kooperation für steirische Kunstschaffende mit dem renommierten Wiels-Museum in Brüssel abschließen. Wir wollen unseren heimischen Künstlerinnen und Künstlern darüber hinausgehend auch die pulsierende Kunstszene von New York City als Sprungbrett in internationale Karrieren bereiten. Einen Grundstein dafür konnten wir bereits legen und ich bin zuversichtlich, dass wir bald zu guten Kooperationen mit der Flux Factory in New York City kommen werden“, betont Kulturlandesrat Christopher Drexler nach einem Termin mit der Direktorin der Flux Factory, Maya Suess. Ziel ist es, steirischen Künstlerinnen und Künstlern ein ähnliches Stipendienprogramm des Landes Steiermark zu eröffnen, wie es derzeit bereits für mehrere europäische Städte, wie Brüssel, Zagreb, etc. besteht.

Internationale Beziehungen nebst Kunst und Kultur im Fokus
Seit 19. Dezember 2020 ist Christopher Drexler in der Steiermärkischen Landesregierung auch für internationale Beziehungen zuständig. Seine erste außereuropäische Reise richtete den Fokus daher neben der Kultur und US-Institutionen auf die Kontakte zu den höchsten Repräsentanten Österreichs in New York. Er traf zu Terminen mit dem Ständigen Vertreter Österreichs bei den Vereinten Nationen, Botschafter Jan Kickert, sowie mit dem Österreichischen Generalkonsul in New York, Helmut Böck, zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die internationalen Partnerschaftsbeziehungen zur Steiermark sowie mögliche Auswirkungen der anstehenden Präsidentschaftswahlen auf Österreich und die Steiermark.

„Die USA zählen für Österreich und damit für die Steiermark zu den wichtigsten internationalen Partnern. Deshalb wollen wir die Beziehungen unseres Bundeslandes sowohl zu den US-Institutionen als auch zu unseren österreichischen Vertretern in den USA intensiv pflegen“, betont Landesrat Christopher Drexler.

Beilage: Presseunterlage zur Ausstellung „Die Freiheit wird eine Episode gewesen sein…“.

Pressetext-Die-Freiheit-wird-eine-Episode-gewesen-sein_Layout

Fotos zur honorarfreien Verwendung

Foto 1 v.l.n.r.: Patrick Schnabl (Kultur-Abteilungsleiter), Michael Haider (Leiter des Österreichischen Kulturforums New York) mit Gattin, LR Christopher Drexler, Christina Romirer (steirische Künstlerin und Stipendiatin), Maya Suess (Direktorin der Flux Factory), StR Günter Riegler in der der Flux Factory in New York City ((c) kK)

 

Foto 2 v.l.n.r.: Wolfgang Muchitsch (UMJ), Marleen Leitner (studio ASYNCHROME), Michael Schitnig (studio ASYNCHROME), Evamaria Schaller, LR Christopher Drexler, Michael Haider (Leiter des Österreichischen Kulturforums New York), Eva Pichler (zweintopf), Josef Wurm, Roman Grabner (Kurator) bei der Eröffnung der Ausstellung „Die Freiheit wird eine Episode gewesen sein…“ in den Räumen des Österreichischen Kulturforums New York ((c) davidplakkemedianyc)

Foto 3: LR Christopher Drexler im Gespräch mit der Direktorin der Flux Factory, Maya Suess ((c) kK)

13. Februar 2020

Verordnung zur Erweiterungen in Waltendorf und für neue Schutzzone in St. Peter beschlossen:

Grazer Altstadtschutzzonen wachsen mit 20.02.2020 um 44 Hektar

Wie Kulturlandesrat Christopher Drexler und Bürgermeister Siegfried Nagl im Oktober 2019 präsentiert haben, erfahren die Grazer Altstadtschutzzonen eine Erweiterung. Und zwar um rund 44 Hektar. Mehr als 28 Jahre nach der letzten Veränderung der Grazer Altstadtschutzzonen, werden diese nun auf das sogenannte Villenviertel in Waltendorf ausgeweitet, sowie für jenes in St. Peter neu eingerichtet. Das Ziel ist, zu bewahren ohne einzufrieren: In Zukunft wird in diesen Gebieten, Waltendorf und St. Peter, punktuelles Errichten von Neubauten möglich sein, verknüpft mit der Bedingung, dass die bestehende Bebauung und Umgebung in ihrem Charakter erhalten bleiben muss. Eine baukünstlerische Qualität muss gewahrt bleiben.

Die entsprechende Verordnung, mit der das Gebiet der Schutzzonen festgelegt wird, wurde auf Basis der vom Stadtvermessungsamt an das Land übermittelten Daten erarbeitet und von der Altstadtsachverständigenkommission geprüft. Im Rahmen eines vierwöchigen Begutachtungsverfahrens sind insgesamt 14 schriftliche Stellungnahmen zu diesem Verordnungsentwurf eingelangt. Der Großteil hat das Vorhaben begrüßt bzw. kleine redaktionelle Anmerkungen zum Verordnungsentwurf enthalten. Sechs Stellungnahmen haben sich auf die konkrete Grenzziehung der Schutzzonen bezogen. Diese konnten nach positiver Stellungnahme durch die ASVK und das Grazer Stadtplanungsamt und nach fachlicher Prüfung weitgehend eingearbeitet werden. So wurde die Zonenabgrenzung im Norden der Waltendorfer Schutzzone um eine Grundstückparzelle vermehrt (es handelt sich dabei um die sogenannte Türmchen-Villa am Rielke-Weg) und der gesamte nordseitige Verlauf der Ruckerlberggasse im Abschnitt zwischen Plüddemanngasse und Polzergasse wurde in diese Zone integriert. [Anm.: diese Erweiterungen sind in der Anlage „ASSZO_Waltendorf“ rot markiert].

Inklusiver der finalen Erweiterung umfasst die Schutzzone in Waltendorf somit eine Fläche von rund 37,7 Hektar (statt ursprünglich geplanten rund 35 Hektar) und schließt 213 bestehende Hauptgebäude – um 20 mehr als im ersten Entwurf – mit ein. Die neu festgelegte Schutzzone in St. Peter wird eine Fläche von rund 6,3 Hektar umfassen, 57 Hauptgebäude (beide Werte unverändert im Vergleich zum Ursprungsentwurf) werden von den neuen Regelungen des Altstadtschutzes umfasst sein.

Die Verordnung, mit der die neuen bzw. erweiterten Altstadtschutzzonen festgelegt werden, wurde heute auf Antrag von Kulturlandesrat Christopher Drexler von der Landesregierung beschlossen. Sie wird in einer Woche, also mit 20.02.2020, in Kraft treten.

Kulturlandesrat Christopher Drexler: „Mit dem Grazer Altstadterhaltungsgesetz stellen wir sicher, dass die einzigartigen Baudenkmäler und deren Umgebung, die das Antlitz der Landeshauptstadt prägen und Jahrhunderte von Landes- und Stadtgeschichte erzählen, trotz aller urbanen Veränderung und neben dem städtebaulichen Wachstum in ihrem Charakter bestehen bleiben. Ich freue mich, dass die neuen Schutzzonen nun beschlossen wurden und es uns gelungen ist, im finalen Entwurf Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern berücksichtigen zu können.“

Bürgermeister Siegfried Nagl: „Graz ist in den letzten Jahren stark zum urbanen Raum herangewachsen. Wir befinden uns im ständigen Veränderungsprozess. Neben der Entwicklung und dem Fortschritt, müssen wir große Achtsamkeit der Lebensqualität entgegenbringen, diese soll im gleichen Maße wachsen. Eine Antwort auf die wachsende Stadt muss daher auch eine Evaluierung der derzeitigen Schutzzonen beinhalten. Wir wollen im Veränderungsprozess den Charakter der historischen Altstadt erhalten. Deshalb ist das Ergänzen der Schutzzonen mit den beiden Villenvierteln St. Peter und Ruckerlberg eine logische und wertvolle Fortsetzung.“

Foto zur honorarfreien Verwendung: (c) Stadt Graz/Fischer
Bei der Präsentation der geplanten neuen Schutzzonen: v.l.n.r.: Gertraud Strempfl-Ledl (Vorsitzender der Altstadtkommission), Bürgermeister Siegfried Nagl, Kulturlandesrat Christopher Drexler, Bernhard Inninger (Grazer Stadtplanungsvorstand)

ASSZO_St-Peter ASSZO_Waltendorf

ASSZO_Waltendorf

12. Februar 2020

Steirische Volkskultur startet beim Grazer Kulturjahr 2020 durch

LR Christopher Drexler präsentiert gemeinsam mit StR Günter Riegler das Programm „Volkskultur.bewegt.Graz.20×20“

„Volkskultur ist vielfältig. Volkskultur ist lebendig. Volkskultur ist populär. Und Volkskultur ist Teil des urbanen Lebens. Das möchten wir im Grazer Kulturjahr 2020 mit 20 Akzenten der Volkskultur Steiemark GmbH gemeinsam mit den volkskulturellen Verbänden und weiteren Kooperationspartnern aufzeigen“, betont Kulturlandesrat Christopher Drexler bei der Präsentation des volkskulturellen Beitrags zum Grazer Kulturjahr 2020 und fügt hinzu: „Erstmals seit 25 Jahren sind Kultur und Volkskultur in einem Ressort in der Landesregierung zusammengeführt. Das eröffnet eine Reihe von guten Synergien, die wir in den kommenden Jahren nutzen werden. Daher freut es mich ganz besonders, dass es gelungen ist, ein breites Programm aufzustellen, mit dem die Volkskultur im besonderen Rahmen des Grazer Kulturjahres 2020 wiederum die Landeshauptstadt bereichern wird.“

„Volkskultur.bewegt.Graz.20×20“ bietet ein vielseitiges Jahresprogramm, das verbindet und das Gemeinschaftsleben in Graz nachhaltig prägen wird. Ob in so genannten „Volkskultur.Speed.Datings“ in den Grazer Bezirken mit der Möglichkeit zum aktiven Mitmachen, bei einem ganztägigen Stadtspektakel am 4. Juli 2020, bei dem am Abend ein einmaliges Arrangement des steirischen Komponisten Reinhard Summerer in einer Länge von 2020 Sekunden uraufgeführt wird oder in vielschichtigen Kulturgesprächen – es werden viele spannende Einblicke in unterschiedlichste, kulturelle Ausdrucksformen geboten.

Gerade das Format des Speed-Datings soll dazu einladen, Volkskultur interaktiv, niederschwellig und unverbindlich kennenzulernen. Dazu treten unter dem Motto „Tradition (er)leben“ die volkskulturellen Verbände* von Februar bis November 2020 einen Schritt nach vorne und zeigen, dass Tradition und Zeitgeist unterschiedlichster Kulturaktivitäten in Verbindung stehen und immer und überall einen Platz haben. Hierfür konnten auch Kooperationspartner (Odilien-Institut, Chiala – Verein zur Förderung von Kultur.Diversität.Entwicklung, Waldorfschule Karl Schubert uvm.) gefunden werden, um eine vielseitige Betrachtung und Reflexion anzuregen. Es gibt kurze Wissensinputs gepaart mit der Möglichkeit zum aktiven Mitmachen: In jeweils 20 Minuten Volkskultur erleben – kurzweilig und völlig unerwartet.

„Im Projekt ‚Volkskultur.bewegt.Graz.20×20‘ gelingt es der Volkskultur Steiermark GmbH gemeinsam mit vielfältigen Kooperationspartnern wie dem Verein Chiala Afrika oder dem Johann Josef Fux Konservatorium im besten Sinne die Begriffe Tradition und Moderne zu verbinden“, freut sich der Grazer Kulturstadtrat und Initiator des Grazer Kulturjahrs 2020 Günter Riegler. Dieses Projekt sei seiner Meinung nach ein besonders wegweisendes und innovatives, „das Volkskultur als diejenige Kultur definiert, die uns ausmacht und die wir gemeinsam gestalten, auch und gerade im urbanen Raum. Ich freue mich besonders, dass es gelungen ist, steirische Tradition in ihrer ganzen Vielfalt das gesamte Jahr über auch in allen Grazer Bezirken erlebbar- und greifbar zu machen“, so Riegler abschließend.

Das umfassende Programm ist unter www.volkskultur-bewegt.at abrufbar.

* Volkskultur Steiermark GmbH sowie folgende Verbände und Vereine: ARGE Volkstanz Steiermark, Bund Steirischer Heimatdichter, Chorverband Steiermark/Chorregion Graz, Landestrachtenverband Steiermark / Trachtverband Graz und Umgebung, Steirischer Blasmusikverband/Blasmusikbezirksverband Graz-Stadt, Steirisches Volksliedwerk, Verein „Sänger- und Musikantentreffen“

Fotos zur honorarfreien Verwendung: (c) steiermark.at / Streibl
v.l.n.r. Kulturlandesrat Christopher Drexler, Monika Primas, Geschäftsführerin der Volkskultur Steiermark GmbH und Kulturstadtrat Günter Riegler präsentieren das Programm „Volkskultur.bewegt.Graz.20×20“

3. Februar 2020

„Volles Herz voraus“ für die Steirische Volkspartei

Es hat schon seit vielen Jahren Tradition, dass die Steirische Volkspartei am Anfang eines Jahres ihre Abgeordnetenkonferenz abhält. Heuer fand diese nach fünf Jahren wieder in St. Kathrein/Offenegg statt.  Knapp 100 Mandatare, Funktionäre und Mitarbeiter der Landespartei kamen an zwei Tagen zusammen, um gemeinsam in das Jahr 2020 zu starten. Zentrales Thema war natürlich die Gemeinderatswahl, bei der am 22. März in 285 steirischen Gemeinden mehr als 804.000 Steirerinnen und Steirer zu den Wahlurnen gebeten werden. Die beiden Hauptslogans in der übergeordneten Kommunikationslinie lauten „Volles Herz voraus!“ und „Wo unser Herz zuhause ist“.

„Volles Herz voraus!“ ist nicht nur einer der Slogans der Steirischen Volkspartei für die Gemeinderatswahl 2020, sondern soll generell das Motto für die nächsten Jahre sein. Es beschreibt den Schwung, den die stimmenstärkste Partei in diesem Bundesland verbreiten will, dabei soll aber stets mit Herz an die Sache rangegangen werden – schließlich steht immer die Nähe zu den Menschen im Mittelpunkt.

Es hat auch Tradition, dass im Rahmen der Abgeordnetenkonferenz ein bekannter Redner zu Gast ist. Heuer war dies der Schriftsteller Folke Tegetthoff, der seit vielen Jahren höchst erfolgreicher Erzähler, Konzeptionist und Visionär ist. Er referierte über das Thema „Storytelling“ und wie man den Menschen den „Riesen Politik“ erklären kann bzw. wie man die Menschen auch dazu bringt, wirklich zuzuhören und was die Maßstäbe für eine erfolgreiche Politik sind.

Landesparteigeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg hakte ein: „Wir werden uns auf den vergangenen Erfolgen nicht ausruhen, sondern auch in den kommenden Jahren hart arbeiten. Es gilt umso mehr, unser Wertefundament in den Vordergrund zu rücken und darauf unsere Politik zu machen.“ Klubobfrau LAbg. Barbara Riener meinte dazu: „Im Mittelpunkt unserer Politik muss immer der Mensch stehen. Wir dürfen das Gemeinwohl nicht auf Kosten einzelner Gruppen stellen.“

 

Wieder die Nummer 1

Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer eröffnete seine Rede mit den Worten: „Mir wird warm ums Herz, wenn ich daran denke, dass wir hier in St. Kathrein stehen. In Zeiten der großen Niederlage nach der Wahl 2005 sind wir damals zusammengerückt und haben Mut gezeigt. Nun sind wir wieder zurück und sind wieder die Nummer 1!“ Schützenhöfer betonte allerdings auch, nicht übermütig zu werden, denn die Herausforderungen sind groß. „Wir müssen mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben. Die Realität sagt uns, dass es eine schwierige Periode wird.“ Das liegt auch daran, dass sich die Gesellschaft ändert, sie wird bunter und kritischer. Das Angebot der politischen Arbeit wird auf allen Ebenen breiter, die Mitbewerber mehr.

Rückblickend auf die Landtagswahl im November meinte der Landeshauptmann: „Sie war das Ergebnis des Zusammenwirkens von landespolitischem Aufwind und bundespolitischem Rückenwind.“ Mit der SPÖ wurde eine starke Koalition gebildet, die Zusammenarbeit mit LH-Stellvertreter Anton Lang ist gut angelaufen. „Wir machen das vertrauensvoll und konsequent im Interesse der Steiermark“, so Schützenhöfer.

Das Ziel lautet: Die Steiermark ganz nach vorne zu bringen. „Wir wollen die Zukunft nicht über uns hereinbrechen lassen, sondern sie aktiv gestalten. Das geht nur gemeinsam, mit den Menschen, mit dem Regierungspartner, mit den Gemeinden. Das ist der Weg, für den wir gewählt wurden. Das ist der steirische Weg, den wir seit zehn Jahren gehen. Und den wir weitergehen werden.“

Der Landeshauptmann hob auch die große Bedeutung der Gemeinderatswahl am 22. März hervor. Die Steirische Volkspartei stellt steiermarkweit rund 70 Prozent der Bürgermeister. „Wir haben eine grandiose Landeshauptstadt und wir haben grandiose Regionen. Es darf in unserem Einsatz keinen Unterschied zwischen Stadt und Land geben“, sagte Schützenhöfer und gab den Mandataren, Funktionären und Mitarbeitern eine wichtige Botschaft mit auf den Weg: „Glaubt ja nicht, dass wir den Gipfel erreicht hätten, denn nach dem Gipfel geht’s bergab. Es muss unser Streben sein, immer weiter aufzusteigen.“

 

Die Bundesregierung ist gut angelaufen

Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz war nach St. Kathrein/Offenegg gekommen und nützte die Zeit, um über die neue Bundesregierung zu sprechen. „Die Regierung ist gut angelaufen und wir konnten in den ersten Wochen schon erste Initiativen setzen.“ Kurz sprach vor allem das zentrale Thema, die Entlastung der Österreicherinnen und Österreicher, an: „Wir haben in der Vergangenheit schon zwei Milliarden Entlastung erreicht, in den kommenden Jahren sollen noch weitere Milliarden hinzukommen.“

Bundesministerin Christine Aschbacher freute sich über ihren Premieren-Auftritt bei der Abgeordnetenkonferenz und nannte Senkung der Arbeitslosenquote, Weiterentwicklung des AMS oder Ausbau des „Mentoring Projekts“ für ältere Arbeitnehmer als Eckpfeiler: „Es ist eine große Herausforderung, die ich angenommen habe, das weiß ich.“ Anliegen von ihr sind weiters, den Familienbonus zu erhöhen und flexiblere Lösungen in Sachen Kinderbetreuung zu erreichen.

 

Riesige Chance für die Bildung

Für Juliane Bogner-Strauß war es der erste Auftritt bei der Konferenz als Landesrätin. „Wieder in der Steiermark arbeiten zu dürfen, bedeutet für mich in meiner Mitte angekommen zu sein und das macht mich einfach glücklich!“ Mit den Ressorts Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Pflege gilt es in den nächsten Jahren besonders große Herausforderungen anzugehen, umso motivierter geht die neue Landesrätin an die Sache ran: „In der Bildung haben wir eine riesige Chance, denn sowohl im Land als auch im Bund hat die ÖVP das Ressort inne“, so die Landesrätin.

Klar für Bogner-Strauß ist: Das Leitspital im Bezirk Liezen wird kommen! „Die Regierung hat sich darauf geeinigt und dazu stehen wir auch weiterhin.“ Parallel dazu sollen die Gesundheitszentren in Bad Aussee, Rottenmann und Schladming realisiert werden. Dafür brauche es genügend Landärzte, daher müsse das Berufsbild des Landarztes wieder attraktiver werden. „Wir müssen die ländliche Infrastruktur verbessern, um der Landflucht entgegenzuwirken. Das bedeutet auch, Kinderbetreuung und Schulungsangebote auszubauen sowie Digitalisierung voranzutreiben.“

 

„Sportpolitik ist die Fortführung der Gesundheitspolitk“

Landesrat Christopher Drexler, verantwortlich für Kultur, Europa, Sport und Personal, unterstrich die Bedeutung des Ortes der heurigen Abgeordnetenkonferenz: „Für viele von uns war es ein „Heimkommen“ und ein schönes Symbol. 2006 nach der großen Niederlage bei der Landtagswahl 2005 waren wir zum ersten Mal hier, haben damals darüber diskutiert, welche Lehren wir aus dem Wahlergebnis ziehen müssen. Nun kehren wir nach dem Erfolg im November wieder nach St. Kathrein/Offenegg zurück.“

Im Kulturbereich weist Drexler auf einen besonderen Dreiklang hin – das Kulturjahr 2020 in Graz, die Steiermark-Schau 2021 und  die Europäische Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024. „Die Bewerbung des Salzkammerguts hat zurecht die Zustimmung der internationalen Jury bekommen, beschäftigt sich die Region doch mit besonders aktuellen und zeitgemäßen Themen und Fragestellungen von gesamteuropäischer Bedeutung.“

Was den Sport betrifft, erklärt Drexler: „Sportpolitik ist die Fortführung der Gesundheitspolitik – mit anderen Mitteln.“ Er stehe bereits im intensiven Diskurs mit Dach- und Fachverbänden, um die strategische Ausrichtung der Sportpolitik für die kommenden Jahre  zu erarbeiten. Auch das „Bewegungsland Steiermark“ spielt für ihn eine ganz wichtige Rolle und nicht zu vergessen die internationalen Großveranstaltungen. „Handball-EM, Eiskunstlauf-EM und Nightrace haben in den letzten Wochen einmal mehr gezeigt, was in der Steiermark alles möglich ist und welche sportlichen Impulse daraus entstehen.“

 

Unternehmertum und Fachkräfte im Fokus

Am Tag vor dem „Brexit“ sprach Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl natürlich auch den Ausstieg Großbritanniens aus der EU an: „Großbritannien hat als viertwichtigster Handelspartner der Steiermark eine große Bedeutung für die heimischen Unternehmen. Auch im ersten Halbjahr 2019 sind etwa die steirischen Exporte ins Vereinigte Königreich um 24 Prozent gestiegen. Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ist daher aus Sicht der steirischen Wirtschaft sehr unerfreulich und wird uns fordern.“

Einen besonderen Fokus will Eibinger-Miedl auf das Unternehmertun richten. Gründer und Startups sollen in Zukunft verstärkt gefördert werden. Auch der Fachkräftemangel ist im Jahr 2020 weiter ein wichtiges Thema. „Mit der Prämie für alle Steirerinnen und Steirer, die eine Meister- oder Befähigungsprüfung erfolgreich absolvieren, setzen wir ein wichtiges Signal für die duale Ausbildung“, so Eibinger-Miedl. Zur Erweiterung des Angebots des Talentcenter der Wirtschaftskammer Steiermark bietet die Landesrätin ab Herbst 2020 allen Schülerinnen und Schülern, die dort den Talentcheck absolvieren, ein kostenloses Nachgespräch, um die Ergebnisse zu reflektieren und weitere Möglichkeiten in der Berufswahl aufzuzeigen.

 

Leistbares Wohnen als Kernthema

Landesrat Johann Seitinger betonte: „Die Grundlage des Lebens sind Wasser, Boden, Energie und letztlich auch die Ressourcenverwendung. Alle Räder müssen in sich greifen und mit Verantwortung ordentlich umgehen. Wir wissen, dass wir alle in einer kritisch bewegten Zeit leben. Das heißt, wir haben dafür zu sorgen, dass wir unsere Lebensqualität sicherstellen.“

Leistbares Wohnen werde zum Kernthema der kommenden Legislaturperiode. „Die Immobilienpreise sind zu teuer geworden und diesem Fakt müssen wir eine Antwort geben. Es braucht ein neues Denken beim Wohnen“, so Seitinger. Einen großen Aufholbedarf gibt es etwa bei den Sanierungen. „Es braucht einen Plan, wie wir unsere älteren Gebäude zukunftsfit machen können. Hier spreche ich auch von der Belebung von Ortskernen. Die Priorität muss weg vom Neubau und hin zur Sanierung von vorhandenem Altbau.“

 

 

Foto Abgeordnetenkonferenz (Foto Fischer): LR Christopher Drexler, LR Juliane Bogner-Strauß, LH Hermann Schützenhöfer, BM Christine Aschbacher, Bundeskanzler Sebastian Kurz, LR Barbara Eibinger-Miedl und LR Johann Seitinger (v. l.)

 

23. Januar 2020

Nun sind alle Abgeordneten der Steirischen Volkspartei angelobt

In der ersten Landtagssitzung des heurigen Jahres wurden die restlichen vier Abgeordneten der Steirischen Volkspartei angelobt. Sandra Holasek und Alexandra Pichler-Jessenko sowie die neuen Landtagsabgeordneten Bruno Aschenbrenner und Matthias Pokorn.

Die Steirische Volkspartei stellt somit 18 Abgeordnete für den Landtag:

Manuela Khom (1. Präsidentin des Landtages)
Barbara Riener (Klubobfrau)
Erwin Dirnberger
Lukas Schnitzer
Detlev Eisel-Eiselsberg
Franz Fartek
Hubert Lang
Armin Forstner
Alexandra Pichler-Jessenko
Sandra Holasek
sowie die neuen Abgeordneten Cornelia Niesenbacher, Maria Skazel, Julia Majcan, Silvia Karelly, Gerald Holler, Andreas Kinsky, Matthias Pokorn und Bruno Aschenbrenner.

Infos zu allen Abgeordneten gibt es hier: https://klub.stvp.at/abgeordnete/

 

12. Dezember 2019

Weihnachtlicher Kreativ-Walk durch die innere Stadt

Der Vorstand der VP-Frauen und des ÖAAB der inneren Stadt machte sich mit Beginn der Dämmerung am 10.12. 2019 zu einem vorweihnachtlichen Kreativ-Walk auf. Es warteten Teppich-Kunst-Schmankerln und die dazugehörigen Geschichten aus der Wüste in der Galerie Reinisch am Hauptplatz. Weiter ging es ins Aiola-Living-Hotel, wo wir einige Zimmer anschauten und alle Details über Preise, Rabatte und Üblichkeiten erfragten und unter anderem auch die Konsul-Suite mit Balkon besichtigten. Vorbei an den schönen renommierten Innenstadtgeschäften, wie Klammerth, Brühl oder Kastner spazierten wir durch diverse Weihnachtsmärkte zum fröhlichen Ausklang auf die so schön beleuchtete Murinsel mit lateinamerikanischer Live-Musik. Alles in allem ein lustiger, entspannter Kreativ-Abend. Weitere folgen.

Bildtext: Bezirksleiterin Mag. Evelyn Wagner, Gemeinderätin Dr. Daisy Kopera und Angelika Meister führten durch den Abend

 

27. November 2019

Die Steirische Volkspartei erreicht bei der Landtagswahl 36,05 Prozent der Stimmen

Die Landtagswahl 2019 ist geschlagen. Die Steirische Volkspartei kommt dabei auf 36,05 Prozent der 602.059 abgegebenen gültigen Stimmen (Wahlbeteiligung 63,46 Prozent). In absoluten Zahlen ausgedrückt haben somit 217.036 Steirerinnen und Steirer ihr Kreuz bei der Steirischen Volkspartei gemacht – was im Vergleich zur Landtagswahl 2015 ein Plus von 32.735 Stimmen bzw. 7,6 Prozent ergibt. In elf von 13 Bezirken bzw. in 233 von 287 Gemeinden ist die Steirische Volkspartei die stimmenstärkste Partei. Der Vorsprung auf SPÖ und FPÖ beträgt 13,03 Prozent bzw. 18,56 Prozent.

Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, der bei der heutigen Landesparteivorstandssitzung mit minutenlangem Beifall begrüßt worden war, erklärte: „Wir haben heute das Wahlergebnis umfassend analysiert, ab morgen werde ich mit jeder Partei Gespräche führen. Am Wochenende werden wir dann entscheiden, mit wem wir in Koalitionsverhandlungen treten werden.“

Was die Mandatsverteilung betrifft, werden zukünftig im neuen Landtag 18 Abgeordnete der Steirischen Volkspartei sitzen. Unter der Voraussetzung, dass das ÖVP-Regierungsteam mit Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Christopher Drexler, Barbara Eibinger-Miedl und Johann Seitinger unverändert bleibt, würden folgende Personen die Mandate innehaben:

Wahlkreis 1 (Graz und Graz-Umgebung): Barbara Riener, Detlev Eisel-Eiselsberg, Alexandra Pichler-Jessenko, Matthias Pokorn (neu)
Wahlkreis 2 (Südoststeiermark): Hubert Lang, Silvia Karelly (neu), Franz Fartek, Julia Majcan (neu), Andreas Kinsky (neu)
Wahlkreis 3 (Südweststeiermark): Erwin Dirnberger, Maria Skazel (neu), Gerald Holler (neu)
Wahlkreis 4 (Obersteiermark): Manuela Khom, Armin Forstner, Cornelia Niesenbacher (neu), Bruno Aschenbrenner (neu)
Landesliste: Lukas Schnitzer, Sandra Holasek

Fotocredit: STVP/Foto Fischer

25. November 2019

ÖVP auch in Graz die Nummer 1

Bürgermeister Siegfried Nagl zum 1. Platz bei der Landtagswahl in Graz:

„Gratulation an Hermann Schützenhöfer, der die ÖVP nach vielen Jahren wieder auf Platz 1 bei einer Landtagswahl in Graz geführt hat. Nach der letzten Grazer Gemeinderatswahl, der EU-Wahl und der Nationalratswahl bleibt die ÖVP zum vierten Mal in Serie die Nummer 1 in Graz.

Leider ist die Wahlbeteiligung im Vergleich zu den letzten Wahlen noch einmal weiter gesunken. Als Bürgermeister ist es ein klares Ziel von mir, der Politikverdrossenheit entgegenzutreten. Über alle Parteigrenzen hinweg müssen wir die Leute motivieren und von der Wichtigkeit der Demokratie überzeugen. Dazu wird es nötig sein, dass alle Parteien ihre politische Arbeit darauf ausrichten, das Allgemeinwohl über das Parteiwohl zu stellen. Wir alle in der Politik sind aufgefordert, auf unsere Sprache und Wortwahl noch stärker zu achten sowie auch die gegenseitige Wertschätzung für die politische Arbeit nicht außer Acht zu lassen.

Ich bedanke mich bei all jenen, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben und bei jenen, die zum reibungslosen Ablauf der Wahl in Graz ihren Beitrag geleistet haben.“

 

Foto: STVP/Foto Fischer

15. November 2019

Land Steiermark unterstützt Stadt Graz auf dem Weg zur Klimainnovationsstadt Nr. 1

Während Bürgermeister Siegfried Nagl erst kürzlich im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit Vizebürgermeister Mario Eustacchio den mit 30 Millionen Euro dotierten Grazer Klimaschutzfonds vorgestellt hatte und das Thema Klimaschutz damit zur Chefsache erklärte, folgt jetzt der Schulterschluss von Seiten des Landes. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer verkündete, weitere 30 Millionen Euro in den Fonds zu investieren.
Damit stehen für die kommenden zehn Jahre 60 Millionen Euro für Klimaschutz-Projekte und deren Umsetzung in Graz zur Verfügung – eine Investition die in Europa unter vergleichbar großen Städten ihresgleichen sucht.

Grünes Hirn Österreichs
„Die Steiermark ist das grüne Herz und die grüne Lunge Österreichs. Wer, wenn nicht die Steiermark mit der Klimainnovationsstadt Graz soll auch das grüne Hirn Österreichs sein“, erklärt Schützenhöfer und ergänzet: „Klimaschutz bringt Wachstum. Erstmals hatten letztes Jahr die steirischen Umwelttechnologie-Unternehmen mehr als fünf Milliarden Euro Umsatz und mehr als 25.000 Beschäftigte.“
„Unser Motto lautet nicht nur ‚Fridays for future‘, sondern ‚Everyday for future“ betonte Nagl und rief einige Ergebnisse der jüngsten Befragung (mResearch, Oktober 2019, 1.920 Personen) unter den Grazerinnen und Grazer in Erinnerung: „94,1 Prozent halten Maßnahmen für den Klimaschutz als ’sehr dringlich‘ oder ‚eher dringlich‘, 93 Prozent sind überzeugt, dass der Klimawandel von der Menschheit verursacht wird und rund 78 Prozent der Befragten versuchen, möglichst klimafreundlich zu leben. Das zeigt uns, dass Klimaschutz Gebot der Stunde ist und wir dahingehend endlich ins Tun kommen müssen.“

Noch mehr Öffis und Klärgasnutzung
Doch die Stadt war auch bisher nicht untätig, wenn man den Ausbau des Fernwärmenetzes, die Investition in Photovoltaik exemplarisch herausgreift.
Mit den nun verfügbaren finanziellen Mitteln werde in die Expansion des öffentlichen Verkehrs investiert: 15 neue, längere Straßenbahnen, 14 neue Busse. Holding-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Malik zeigte sich ambitioniert: „2021 wird die erste Tranche der Busflotte ausschließlich mit Wasserstoff betrieben werden, die Umrüstung der restlichen folgt. Wir werden die vorgegebenen Ziele hier durchaus im Zeitrahmen erreichen.“ Auch das erfolgreiche Carsharing-Modell TIM wird erweitert: Das bisherige Angebot soll verdoppelt werden. „Pro Tim-Fahrzeug werden 24 Autos nicht gekauft“, führte Bürgermeister Nagl vor Augen. Derzeit registriert man rund 40.000 Fahrten pro Jahr.

Auch mit den Abgasen der Kläranlage in Gössendorf sowie den entstehenden Faulgasen hat die Holding viel vor: Sie sollen zur Stromgewinnung genutzt werden. Zwei neue Gasspeicher werden dafür errichtet.
Stadtbaudirektor Bertram Werle betonte, dass das Thema Klimaschutz bereits in die Konzepte integriert sei und man nun mit diesem Finanzschub noch stärker in vorhandene und neue Projekte investieren könnte.

Fotocredit: © Stadt Graz/Fischer

6. November 2019

145 Punkte in 9 Kapiteln – das ist die „Steiermark-Agenda“ der Volkspartei

Die Steiermark ist eine Erfolgsgeschichte. Wir setzen sie fort. „Unsere Steiermark-Agenda bringt auf den Punkt, wie wir unser schönes und lebenswertes Land erhalten, wie wir Arbeit und Lebensqualität sichern und wie wir unsere Zukunft so gestalten, wie wir alle uns das wünschen“, erklärte Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer am Vormittag über den Dächern von Graz. Gemeinsam mit den Landesräten Barbara Eibinger-Miedl, Christopher Drexler und Johann Seitinger präsentierte er in der Skybar auf dem Schloßberg die „Steiermark-Agenda“.

145 Punkte sind in 9 Kapiteln zusammengefasst – es ist ein beachtliches Werk, das in Zusammenarbeit zwischen Regierungsbüros, Landtagsklub und Landespartei entstanden ist. „Das sind Punkte, die wir zu einem großen Teil selbst in der Steiermark umsetzen können, es ist keine Auflistung von Wünschen an Bund, EU- oder Weltpolitik“, so Schützenhöfer.

Die Kapitel sind thematisch wie folgt gegliedert:

1. Arbeit sichern: Wir wirtschaften besser
2. Innovationskraft stärken: Wir gehen neue Wege
3. Bildung sichern: Wir bilden Zukunft
4. Regionen stärken: Wir wachsen miteinander
5. Gesund leben: Wir sorgen besser vor
6. Klima schützen: Wir sind das grüne Herz und Hirn
7. Sicher leben: Wir schützen unsere Werte
8. Kreativität erleben: Wir sind Kultur
9. Gemeinsam für die Steiermark: Wir gehen den Steirischen Weg weiter

Die gesamte Agenda gibt es auf www.stvp.at/steiermark-agenda zum Downloaden.

LR Johann Seitinger, LR Barbara Eibinger-Miedl, Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, LR Christopher Drexler und LGF Detlev Eisel-Eiselberg präsentierten die „Steiermark-Agenda“. (Foto: STVP/Foto Fischer)

5. November 2019

Schützenhöfer: „Die Steiermark ist mein Leben, Zusammenarbeit ist mein Weg!“

3 Wochen. Für 5 Jahre. Unter diesem Motto startete heute die Steirische Volkspartei in Graz mit ihrem Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer offiziell in den Wahlkampf zur Landtagswahl 2019. Nach dem wahlkampffreien Monat Oktober bleiben nun kurze drei Wochen, um die Steirerinnen und Steirer davon zu überzeugen, ihr Kreuz bei der ÖVP und Hermann Schützenhöfer zu machen. In dieser Woche folgen noch drei weitere Auftaktveranstaltungen in den übrigen Wahlkreisen – am Dienstag in Fürstenfeld, am Donnerstag in Bruck/Mur und am Freitag in Heimschuh.

Zum Auftakt in Graz waren mehr als 1.400 Abgeordnete, Funktionäre und Mitglieder erschienen. „Hausherr“ Bürgermeister Siegfried Nagl stimmte die Gäste mit seinen Grußworten ein, Bundesparteiobmann Sebastian Kurz gab der jubelnden Menge einen weiteren Motivationsschub: „Hermann Schützenhöfer schafft es als „Landesvater“ beeindruckend, sowohl den Zusammenhalt zu suchen als auch gleichzeitig mutige Reformen anzutreiben.“ Kurz richtete gleichzeitig die Bitte an das Publikum: „Nehmen wir den Wahlkampf ernst und überzeugen wir die Menschen, dass sie in der Steiermark die ÖVP und Hermann Schützenhöfer wählen sollen.“

„Die Wahlkampfpause war gut und sie war richtig. Aber um ehrlich zu sein, bin ich jetzt auch froh, dass sie vorbei ist“, gab Schützenhöfer danach in seiner Rede zu. Der Applaus in der Messe-Halle in Graz zeigte ihm deutlich: Die Steirische Volkspartei steht voll und ganz hinter ihrem Landesparteiobmann. Dieser sprach zwei Punkte an, für die er sich in den nächsten Jahren besonders stark machen will: Arbeit sichern und Klima schützen. Die weiteren wichtigen Maßnahmen für die Zukunft und das Wahlprogramm der Steirischen Volkspartei will er am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz – gemeinsam mit den Landesräten Barbara Eibinger-Miedl, Christopher Drexler und Johann Seitinger – präsentieren.

Schützenhöfer appellierte an die Mitglieder, sich in den nächsten Wochen ordentlich ins Zeug zu legen. Denn: „Wir haben ein großes Ziel und eine große Chance: Wir wollen nach drei Perioden wieder die Nummer 1 in der Steiermark werden. Nicht nur, weil die Volkspartei in vielen Gemeinden die Mehrheit hat, sondern weil es auch ein Schub für unsere Politik ist.“ Abschließend bekräftigte er: „Jeder, der mich kennt, weiß: Die Steiermark ist mein Leben, die Zusammenarbeit ist mein Weg!“

Honorarfreies Foto:
Schützenhöfer_Auftakt (© STVP/GEPA pictures): Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer startete in Graz in den Wahlkampf.

16. Oktober 2019

Schützenhöfer: „Wir haben ganz starke Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtagswahl“

Am heutigen Mittwoch wurden im Landesparteivorstand die Kandidatenlisten für die vier Wahlkreise und die Landesliste für die Landtagswahl am 24. November beschlossen.

„Wir haben ein ganz starkes Team für die Landtagswahl zusammengestellt – eine Mischung aus erfahrenen Politikern und Funktionären und jungen, motivierten Menschen, die für die Steiermark etwas bewegen wollen“, erklärt Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer stolz. 49 Frauen und 44 Männer treten für die Steirische Volkspartei an.

Neben Schützenhöfer, der in jedem der vier Wahlkreise an erster Stelle kandidiert, und dem bewährten Regierungsteam um die Landesräte Barbara Eibinger-Miedl, Christopher Drexler und Johann Seitinger werden von den aktuellen 14 Abgeordneten der Steirischen Volkspartei zehn Kandidaten auf sicheren Plätzen wieder antreten, vier Abgeordnete (Friedrich Reisinger, Peter Tschernko, Bernhard Ederer und Anton Gangl) werden dem Landtag nicht mehr angehören. Somit wird es seitens der Steirischen Volkspartei neue Gesichter im Landtag geben. Wenn man vom Ergebnis 2015 ausgeht, dann würden folgende Kandidatinnen neu in den Landtag einziehen: Silvia Karelly (Wahlkreis 2), Julia Majcan (Wahlkreis 2), Maria Skazel (Wahlkreis 3) und Cornelia Niesenbacher (Wahlkreis 4).

Politik ist für Jung und Alt – das beweist die Landesliste ebenso: Rosalia Tantscher kandidiert im zarten Alter von 81 Jahren, während Daniel Miedl-Rissner mit 20 Jahren der jüngste Kandidat auf der Liste ist. Die Berufe zeigen die Breite der Steirischen Volkspartei: „Es ist ein guter Mix aus allem, was die Partei ausmacht. Auf unserer Liste finden sich neben Studenten und Lehrern auch Kindergartenpädagogen, Krankenschwestern, Ärzte, Landwirte und Polizisten wieder. Von der Malerin und der Kauffrau, bis zum Imker und dem Fahrschullehrer – selbst ein Bierbrauer tritt für uns bei der Landtagswahl an“, erklärt Landesparteigeschäftsführer LAbg. Detlev Eisel-Eiselsberg.

Die Wahlvorschläge müssen nun bis spätestens 18. Oktober bei der Wahlbehörde eingebracht werden. Der Linie, den Wahlkampf wie angekündigt erst am 4. November zu eröffnen, bleibt die Steirische Volkspartei natürlich treu.

VP Kandidaten LT-Wahl 2019

 

Honorarfreies Foto:

Schützenhöfer_Kandidaten (© STVP/Foto Fischer): Landesparteiobmann LH Hermann Schützenhöfer präsentierte die Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtagswahl.

15. Oktober 2019

Staffelübergabe bei den VP Frauen Graz

 

Marie-Theres Stampfl wird neue Stadtleiterin der Grazer VP Frauen

Die langjährige Frauenchefin Sissi Potzinger, die diese Funktion mit großem Engagement und viel Leidenschaft ausübte, übergibt die Agenden und freut sich über den Generationenwechsel. Im Grazer Gemeinderat wird sie sich weiterhin für die Anliegen von Frauen und Familien einsetzen. Marie-Theres Stampfl und ihr Team wurden beim gestrigen Stadttag der VP Frauen Graz mit überwältigender Mehrheit gewählt. Die 37-jährige Mutter von 2 Kindern stammt ursprünglich aus Kärnten und ist seit ihrer Studienzeit für die ÖVP Graz politisch aktiv.


„Vieles läuft sehr gut in Graz, dennoch gibt es Herausforderungen, denen wir uns als Frauen tagtäglich stellen müssen. Hier wollen wir unterstützen und Frauen in Graz in ihren unterschiedlichen Lebensbereichen stärken. Wir bieten eine Plattform zum Netzwerken, wollen mehr Frauen motivieren, sich politisch einzubringen, selbstbewusst nach außen zu treten und Wirksamkeit zu zeigen“, so Thesi Stampfl.


Als Stellvertreterinnen werden ihr Sabina Dzalto, Barbara Gartner-Hofbauer, Judith Kolb und Evelyn Wagner zur Seite stehen.
Landeleiterin Manuela Khom gratuliert: „Die Stadt Graz hat mit Marie-Theres Stampfl eine moderne, politisch agierende Frau gewonnen, die genau weiß wo es den Städterinnen unter den Nägeln brennt. Es braucht Mut und Entschlossenheit in der zweitgrößten Stadt Österreichs die Frauenagenden in die Hand zu nehmen. Im Vorfeld hat Marie-Theres bereits Verlässlichkeit und Einsatz bewiesen. Ich freue mich auf die gute Zusammenarbeit“.


Unter den Ehrengästen gratulierten u.a. Bürgermeister Siegfried Nagl, Abg. zum Nationalrat Martina Kaufmann und Josef Smolle, BR Christian Buchmann, Klubobfrau Barbara Riener, Abgeordnete zum Steirischen Landtag Alexandra Pichler-Jessenko und Sandra Holasek.

Fotocredit: VP Frauen

8. Oktober 2019

Zehn Abgeordnete ziehen für die Steirische Volkspartei in den Nationalrat ein

Vier Frauen, sechs Männer vertreten die Steirische Volkspartei zukünftig in Wien im Parlament und werden am 23. Oktober für die kommende Periode angelobt. Heute wurden die Abgeordneten von Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer präsentiert.

„Wir haben durch den großen Erfolg bei der Nationalratswahl im Vergleich zum letzten Mal zwei Mandate dazugewonnen, die Steirische Volkspartei stellt somit im Parlament ein noch stärkeres Team als zuletzt“, erklärte Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer stolz. Vier Frauen und sechs Männer der Steirischen Volkspartei werden die Steiermark und ihre Regionen in Zukunft im Hohen Haus vertreten:

Juliane Bogner-Strauß (Landeslistenmandat): „Meine wichtigsten Anliegen werden in Zukunft wieder die Frauen-, Familien– und Jugendpolitik sein. Auch für die Wissenschaft und Bildung möchte ich mich stärker einsetzen. Hier braucht es gute Voraussetzungen, damit Familie und Beruf zu vereinbaren sind.“

Karl Schmidhofer (Landeslistenmandat): „Ich bin seit April im Nationalrat und habe dort eines gemerkt: Wir Steirer sind sehr gut aufgestellt. Und mit Hermann Schützenhöfer haben wir einen Kapitän, der in Wien auch eine starke Stimme hat. Wirtschaft, Tourismus und die Stärkung des ländlichen Raumes sind meine Themenbereiche.“

Martina Kaufmann (Wahlkreis 6A): „Mit meinem modernen Grazer Politikverständnis möchte ich mich vor allem für die duale Berufsausbildung in Unternehmen und die gute Ausbildung auf unseren Universitäten einsetzen. Auch für den Öffentlichen Verkehr, der gerade in Städten wie Graz extrem wichtig ist, werde ich mich stark machen, damit der Bund dafür seinen Beitrag leistet.“

Ernst Gödl (Wahlkreis 6A): „Die Herausforderungen im Bereich der Pflege sind groß, hier will ich mich sehr stark engagieren. Aber auch für den Ausbau der Infrastruktur, die Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs für Graz und Graz-Umgebung werde ich mich einsetzen und alles, was zur Frage der Mobilität und des Klimaschutzes dazugehört.“

Agnes Totter (Wahlkreis 6B): „Ich darf die erste Frau aus der Südoststeiermark sein, die für die Volkspartei in den Nationalrat einzieht. Ich möchte für meine Region eine starke Vertretung sein, nicht nur in meinem Kompetenzbereich Bildung, sondern in allen wesentlichen Entwicklungsfeldern, die eine Unterstützung des Bundes brauchen.“

Christoph Stark (Wahlkreis 6B): „Ich möchte die vielen Facetten des ländlichen Raums, beginnend bei Leben im Alter zu Hause, über Digitalisierung, Klimaschutz und Mobilität in Wien einbringen. Ich freue mich auch, wenn der wechselseitige Respekt im Parlament aufrecht erhalten bleibt – hier hat Sebastian Kurz neue Maßstäbe gesetzt.“

Reinhold Lopatka (Wahlkreis 6B): „Es freut mich, dass wir in unserem Wahlkreis drei Mandate erreichen konnten – erstmals seit 2002. Ich werde meine Arbeit fortsetzen können, es geht vor allem um Europa und Außenpolitik, wo ich in entsprechenden Ausschüssen unsere Fraktion anführe und auch das österreichische Parlament auf europäischer und internationaler Ebene als Delegationsleiter vertreten darf.“

Joachim Schnabel (Wahlkreis 6C): „Ich bin stolz, die Südweststeiermark als einzig direkt gewählter Regionalmandatar zu vertreten. In unserer Region gehört die Infrastruktur noch stärker ausgebaut – Stichwort Glasfaser –, aber auch für die regionale Wirtschaft werde ich meine Stimme in Wien erheben.“

Corinna Scharzenberger (Wahlkreis 6D): „In den vielen Gesprächen habe ich gemerkt, dass die Entbürokratisierung ein großes Anliegen der Menschen ist, genauso wie die Chancengleichheit für leistbares Wohnen. Die junge Generation in der Obersteiermark legt außerdem noch großen Wert auf das Thema sichere Arbeit. Für all diese Punkte möchte ich mich einsetzen.“

Andreas Kühberger (Wahlkreis 6D): „Ich bin sehr dankbar, dass ich wieder in den Nationalrat einziehen darf und werde mich als sechsfacher Vater und Landwirt für unsere Familien, die Landwirtschaft und den ländlichen Raum stark machen. Meine Aufgabe ist es, die Praxis in die Diskussion in Wien einzubringen.“

Honorarfreies Foto:
NR-Abgeordnete (© STVP/Foto Fischer): Landesparteiobmann LH Hermann Schützenhöfer präsentierte die zehn Abgeordneten für den Nationalrat.

30. September 2019

Steirische Volkspartei fährt das beste Ergebnis bei einer Nationalratswahl seit 2002 ein

 

Österreichweit kommt die Volkspartei mit Sebastian Kurz inklusive Briefwahlprognose auf 37,1 Prozent. Die Steirische Volkspartei erreicht bei der Nationalratswahl 39,8 Prozent (ohne Briefwahlstimmen) und fährt somit das stärkste Ergebnis seit der Nationalratswahl 2002 ein.

„Es ist der Tag des Sebastian Kurz! Ich bin sehr froh, dass auf Bundesebene nun Klarheit herrscht. Die Frage, wer Bundeskanzler werden soll, ist heute eindeutig beantwortet worden.“ Mit diesen Worten erklärte Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer die heutige Nationalratswahl. Mit 37,1 Prozent der Stimmen geht die Volkspartei österreichweit ganz klar als Sieger aus dieser Wahl hervor, mehr als 15 Prozent trennt die ÖVP von der zweitstärksten Partei, der SPÖ. Es handelt sich dabei um den größten Vorsprung, den eine Partei bei einer Nationalratswahl je hatte.

Es ist in der Tat ein historischer Tag – für die Volkspartei in Österreich, aber auch in der Steiermark. Mit einem Plus von 8,5 Prozent und insgesamt 39,8 Prozent liegt die Steiermark auch deutlich über dem Bundesergebnis. Es ist somit das beste Ergebnis für die ÖVP in der Steiermark seit der Nationalratswahl im Jahr 2002. In jedem Bezirk und in 269 von 287 Gemeinden ist die ÖVP die Nummer eins. „Ich freue mich aber auch, dass der schmutzige Wahlkampf nun vorbei ist. Wir haben eines daraus gelernt: Wahlkämpfe ändern nicht viel, aber sie belasten das Land und die Gesellschaft. Vielmehr ist es die Arbeit für das Land, die die Menschen bewegt“, so Schützenhöfer.
Hinsichtlich Landtagswahl am 24. November betonte er, dass die Steirische Volkspartei der Linie treu bleibe und den Oktober wahlkampffrei halten wird: „Die Steiermark wird sich im Stil und im Inhalt unterscheiden. Wir werden in den drei Wochen Wahlkampf nicht in die unterste Schublade greifen, sondern die Ideen vorlegen, die wir für die Zukunft der Steiermark haben.“
In der Stunde des Triumphes dachte Schützenhöfer aber auch an seinen am Freitagabend so plötzlich verstorbenen Freund Gerhard Hirschmann: „Er hat heute sicherlich von da oben runtergeschaut und freut sich jetzt mit uns. Wir denken an ihn!“

Juliane Bogner-Strauß, die Spitzenkandidatin der Steirischen Volkspartei, bedankte sich überglücklich bei ihrem gesamten Team: „Wir haben uns in den letzten Wochen ganz viel Mühe gegeben, ich war landaus, landein unterwegs. Ich freue mich über einen historischen Sieg, dieser gilt vor allem Sebastian Kurz. Alle, die ihm und seiner Regierung im Mai das Misstrauen ausgesprochen haben, wurden heute bestraft, das sieht man ganz klar.“

Das angehängte Foto (© STVP/Foto Fischer) ist bei Nennung honorarfrei.

 

28. September 2019

11 Grazer Kandidatinnen und Kandidaten zur Nationalratswahl 2019

Morgen steht die wichtige Wahl zum Nationalrat an. Die Grazer Volkspartei schickt insgesamt elf Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen, davon drei aussichtsreiche Kandidatinnen und Kandidaten, um den eingeschlagenen Weg in der steirischen Hauptstadt fortzusetzen: Juliane Bogner-Strauß, Martina Kaufmann und Kurt Egger. Der Weg der Veränderung soll gemeinsam mit Sebastian Kurz weitergehen. 

Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl gibt die Marschrichtung für die Nationalratswahl in der steirischen Hauptstadt vor: „Wir wollen Stimmen dazugewinnen und müssen dafür kämpfen, wieder Erster zu werden! Unser Ziel ist es, den Weg mit Sebastian Kurz als Bundeskanzler weiterzuführen und unsere Stadt – unsere Region – zu stärken. Mit unseren Spitzenkandidatin Juliane Bogner-Strauß, sowie Martina Kaufmann und Kurt Egger gehen wir mit kompetenten Persönlichkeiten für die Nationalratswahl ins Rennen, das macht mich als Stadtparteiobmann besonders stolz.“

„Die Qualitäten unserer Kandidatinnen und Kandidaten sind sehr vielfältig“, zeigt sich Nagl zuversichtlich und sagt weiter: „Besonders in den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur, Bildung, Forschung und Entwicklung, aber auch in den Bereichen Frauen, Familie und Jugend sind wir sehr gut aufgestellt. Bereiche, die uns als zweitgrößte Stadt Österreichs zukunftsfit machen und nach vorne bringen!“

 

Für ein gerechtes und nachhaltiges Österreich

Juliane Bogner-Strauß möchte die gute Arbeit der letzten Legislaturperiode weiterführen: „Unser Weg für ein gerechtes und nachhaltiges Österreich braucht Investitionen in die Infrastruktur, eine Stärkung der Regionalität und Unterstützung für Familien und Frauen. Es gilt hier die qualitativ hochwertige Kinderbetreuung in der Stadt weiter auszubauen, damit Familie und Beruf besser vereinbar sind. Regionalität und die Infrastruktur sind in Graz zentrale Themen – dazu müssen wir auch in Zukunft die notwendigen Rahmenbedingungen sicherstellen.“

Die ehemalige Frauen- und Familienministerin hat noch viel vor: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges Anliegen und stellt für berufstätige Eltern noch immer eine große Herausforderung dar. Hier gilt es auch weiterhin die Rahmenbedingungen stetig zu verbessern. Daher sind mir der Ausbau von qualitativ hochwertiger Kinderbetreuung und die Flexibilisierung der Öffnungszeiten in Graz besonders wichtig. Mit der neuen österreichweiten Regelung der einheitlichen Herbstferien konnte bereits eine Erleichterung für Eltern geschaffen werden.“

Aber auch das Pensionssystem hat weiter Aufholbedarf, Stichwort Automatisches Pensionssplitting und finanzielle Unabhängigkeit von Frauen im Alter. „Die Einführung des automatischen Pensionssplittings bei gemeinsamen Kindern bis zum 10. Lebensjahr ist ein weiterer Meilenstein, um Frauen vor Altersarmut zu schützen. Nach der Geburt eines Kindes wäre somit die Aufteilung der Pensionsversicherungsbeiträge zwischen beiden Elternteilen der Regelfall. Es ist nur fair für jenen Elternteil, der sich nach der Geburt hauptsächlich der Kinderbetreuung gewidmet hat, dass diese Zeit auch für die Pension angerechnet wird. Mit dem automatischen Pensionssplitting können auch Gehaltseinbußen durch Teilzeitarbeit besser ausgeglichen werden. Ich stehe daher für die Einführung eines automatischen Pensionssplittings, weil diese Maßnahme einen nachhaltig positiven Effekt im Kampf gegen die Altersarmut von Frauen hat und zu mehr finanzieller Unabhängigkeit der Frauen im Alter führt“, so Bogner-Strauß.

Sie möchte in Zukunft in der steirischen Hauptstadt verstärkt dem Klimawandel den Kampf ansagen: „Graz ist eine lebenswerte Stadt, mit einem guten Angebot an Infrastruktur und regionalen Produkten. Diesen Standard gilt es auch weiterhin zu sichern und auszubauen. Im Kampf gegen den Klimawandel müssen wir in Zukunft gezielte Maßnahmen setzen und es braucht den Beitrag jedes und jeder Einzelnen. Besonders wichtig ist mir dabei der Ausbau der Infrastruktur, wie den Radwegen, aber auch der öffentlichen Verkehrsmittel und dies möglichst klimafreundlich, wie beispielsweise wasserstoffbetriebene Busse. Zudem haben wir in Graz viele regionale Anbieter und Bauernmärkte und müssen diese auch zukünftig stärken, denn Klimaschutz geht uns alle an.“

 

Infrastruktur, Bildung und Klimaschutz stehen im Mittelpunkt

Mit Martina Kaufmann steht eine weitere hochmotivierte Politikerin auf der Kandidatenliste der Grazer Volkspartei. Sie möchte die steirische Hauptstadt in Zukunft noch stärker fördern. „Mir ist wichtig, dass der Bund bei großen Investitionen in den Öffentlichen Nahverkehr die Stadt Graz finanziell unterstützt. Graz ist immerhin die zweitgrößte Stadt Österreichs, was in Wien möglich ist, muss auch in Graz gehen“, so Kaufmann und verweist auf den Ruf von Graz als Studentenstadt Nummer eins: „Im Bereich der Hochschulen möchte ich mich in der kommenden Periode weiter für eine bessere Anrechenbarkeit von außerhalb des Hochschulwesens erworbene Qualifikationen bemühen. Eine Abkehr von zu kleinteiligen und detaillierten Prüfungen von Gleichartigkeiten von Lehrveranstaltungen bei einem Uniwechsel oder einem Studiengangwechsels sollen auch der Vergangenheit angehören. Der Abbau der innerösterreichischen Mobilitäts-Hindernisse zwischen den einzelnen Universitäten und Studiengängen muss anders gelöst werden. Eine Vorlesung, die ich in Wien absolviert habe, soll mir auch in Graz angerechnet werden können – da brauchen wir mehr Effektivität. Das bringt auch Vorteile für Studentinnen und Studenten und lässt einen stärkeren Wissensaustausch zu.“

In Zukunft wird es aber nicht nur auf gute Hochschulen ankommen, sondern auch auf eine funktionierende und vor allem gerechte Lehre. „Die Lehrlinge in Graz leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Betriebe und sollen ein ‚Lehrlingseinkommen‘ anstelle einer ‚Lehrlingsentschädigung‘ erhalten und ‚beschäftigt‘, nicht ‚verwendet‘ werden. Außerdem braucht es einen klaren Vermittlungsauftrag an die Anbieter der überbetrieblichen Lehrlingsausbildung, denn einen Beruf erlernt man nun mal nur in einem echten Betrieb unter realen Bedingungen – das ist für das weitere Leben der jungen Menschen besonders wichtig. Dafür werde ich ganz besonders in der kommenden Legislaturperiode wieder stark laufen“, sagt Kaufmann.

 

Bildungs- und Forschungsstandort stärken

Kurt Egger hat eine klare Vorstellung, wie die heimische Politik in Zukunft aussehen soll: „Als Grazer Kandidat für den Österreichischen Nationalrat stehe ich für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Politik für unsere Grazer und für einen starken Wirtschaftsstandort. Ich stehe für all jene, die anpacken und das Land gemeinsam voranbringen wollen. Denn für ein starkes Graz in einem erfolgreichen Österreich braucht es nachhaltige Maßnahmen für den gesamten Wirtschaftsstandort.“

Auch er sieht die positive Veränderung, die unser Land unter Sebastian Kurz als Kanzler erfahren hat: „Der Reformkurs von Sebastian Kurz muss daher dringend fortgeführt werden. Unsere Unternehmer, sowie deren Mitarbeiter brauchen eine nachhaltige und spürbare Entlastung! Die Umsetzung des gesamten Steuerpakets hat daher oberste Priorität. Auch die Aufwertung der Arbeit ist mir ein großes Anliegen: Diejenigen die tagtäglich arbeiten gehen und ihren Beitrag leisten, sollen am Ende auch spürbar mehr davon haben. Oberstes Ziel der Arbeitsmarktpolitik muss daher sein, dass Arbeitssuchende möglichst rasch wieder ins Berufsleben zurückfinden und so ein finanziell unabhängiges Leben führen können.“

Die Steiermark ist Vorreiter in Sachen Forschung und Entwicklung. Kurt Egger will, dass das auch in Zukunft so bleibt: „Graz ist mein Zuhause und der Ort, an dem meine Kinder aufwachsen, daher sind Investitionen in Bildung und Forschung eine Herzensangelegenheit. Graz und die Steiermark sind hier bereits Vorreiter: Diese Rolle müssen wir weiter stärken und unser Wissen in die weiteren Bundesländer tragen. Damit sichern wir Fachkräfte für unsere Betriebe, fördern Innovation und eröffnen unseren Kindern neue Chancen für ihre Zukunft.“

 

Alle Grazer Kandidatinnen und Kandidaten

  • Juliane Bogner-Strauß
  • Martina Kaufmann
  • Kurt Egger
  • Josef Smolle
  • Sabine Wagner
  • Sabina Dzalto
  • Markus Huber
  • Patricia Stieder-Zebedin
  • Moritz Müller-Mezin
  • Marie-Theres Stampfl
  • Gerd Weiß

 

FOTO: Kurt Egger, Juliane Bogner-Strauß, Martina Kaufmann ©Foto Fischer

28. September 2019

Die Volkspartei trauert um Gerhard Hirschmann

Der ehemalige steirische Landesrat und Landessekretär der Steirischen Volkspartei, Gerhard Hirschmann, ist gestern 68-jährig an einem Herzinfarkt verstorben.

 

Gerhard Hirschmann studierte Theologie und Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität in Graz und später an der Universität Straßburg. Nach dem Studium wurde Hirschmann Leiter des Afro-Asiatischen Instituts. In den Jahren 1978 und 1979 arbeitete er als Redakteur für die Kleine Zeitung in Graz. Anschließend begann im Jahr 1979 seine politische Karriere.

Er prägte die progressive Denkwerkstatt „Modell Steiermark“ der Steirischen Volkspartei und leitete diese bis 1981. Danach wurde er Landesparteisekretär der Volkspartei (1981 bis 1989). 1983 wurde Hirschmann bei der Landtagswahl in den Steiermärkischen Landtag gewählt. Im Jahr 1989 übernahm er die Rolle des Klubobmanns im Landtag sowie des geschäftsführenden Parteiobmannes. Im Jahr 1993 wechselte er auf die Regierungsbank. Dort war er zehn Jahre lang in verschiedenen Ressorts (u.a. Personal, Naturschutz, Kultur, Sport und Tourismus) tätig.

Anschließend zog er sich in die Privatwirtschaft zurück. 2005 gründete er die „Liste Hirschmann“, mit der er bei den steirischen Landtagswahlen 2005 antrat. Seine Arbeit in der Volkspartei, in der Landesregierung und auch in der Privatwirtschaft wird noch lange positiv nachwirken.

Landeshauptmann und Landesparteiobmann Hermann Schützenhöfer zeigt sich heute tief betroffen: „Diese schockierende Nachricht traf mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Bei allen Verwerfungen in einem langen politischen Leben war mir Gerhard ein verlässlicher Wegbegleiter geworden. Er war ein großer intellektueller Denker und ein äußerst sensibler, auch verletzlicher Mensch und politischer Visionär. Er hat es sich nie leicht gemacht und war Zeit seines Lebens ein Vorkämpfer für Gerechtigkeit und soziale Verantwortung. Gerhard war mein engster Verbündeter – wenn es sein musste, mein schärfster Kritiker. Er war mein Lebensfreund. Er wird mir fehlen.“

Auch Bundesparteiobmann Sebastian Kurz brachte seine Anteilnahme zum Ausdruck: „Gerhard Hirschmanns Persönlichkeit, seine innovativen Ideen und sein ganzes politisches Wirken strahlt weit über seine aktive Zeit hinaus. Er war schon vor Jahrzehnten jemand, der unsere Partei geöffnet hat. Er hat immer über den Tellerrand geschaut und mutige Visionen verfolgt. Damit ist und bleibt Hirschmann ein Vorbild für viele von uns.“

Kulturlandesrat Christopher Drexler fand in tiefer Trauer Worte: „Gerhard Hirschmanns umfassendes Wirken als Mitglied der Steiermärkischen Landesregierung ist insbesondere durch seine Leistungen in der Kulturpolitik zutage getreten und bleibt unvergessen. Seine intellektuellen Fähigkeiten konnte ich vor allem in der Zusammenarbeit im ,Modell Steiermark‘ hautnah erleben. Als junger Geschäftsführer unter Gerhard Hirschmann im ,Modell Steiermark‘ arbeiten zu dürfen, gehört zu meinen prägendsten politischen Erfahrungen. Gerhard Hirschmann war für mich leuchtendes Vorbild, Ratgeber, Mentor und vor allem Freund.“

„Wir alle werden Gerhard Hirschmann für immer dankbar verbunden sein. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie“, so Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer abschließend.

 

 

Fotos:

Gerhard Hirschmann, GEPA Pictures

Gerhard Hirschmann und Hermann Schützenhöfer, STVP

26. September 2019

Bogner-Strauß: „Ich wünsche mir, dass ich dort weiterarbeiten kann, wo ich im Mai aufgehört habe“

Bogner-Strauß: „Ich wünsche mir, dass ich dort weiterarbeiten kann, wo ich im Mai aufgehört habe“

Am heutigen Tag läutete die Steirische Volkspartei den Endspurt für die Nationalratswahl am Sonntag ein. Ein intensiver, aber gleichzeitig inspirierender Wahlkampf liegt hinter der steirischen Spitzenkandidatin Juliane Bogner-Strauß. Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer richtet noch einmal einen Appell an die Steirerinnen und Steirer, am Sonntag zur Wahl zu gehen.

„Es waren großartige sechs Wochen, vielen Dank an den Landeshauptmann und die Steirische Volkspartei für die Unterstützung und das Vertrauen, dass ich als Spitzenkandidatin in die Nationalratswahl gehen durfte. Vielen Dank an mein Team und die vielen Freiwilligen, die gemeinsam mit mir viel Zeit verbracht haben und mit mir um jede Stimme gelaufen sind. Aber auch meiner Familie, insbesondere meinem Mann, der zuletzt 90 Prozent der Familienarbeit geleistet hat, möchte ich danken“, so eröffnete Juliane Bogner-Strauß heute ihr Statement bei der Pressekonferenz in der Parteizentrale auf dem Karmeliterplatz. Eine anstrengende, aber schöne Zeit liegt hinter ihr: „Es war in diesem Wahlkampf angenehm, aus der sogenannten „Wiener Blase“ zu entkommen. Dort wird der Wahlkampf stark von Skandalen geprägt. In der Steiermark, ganz besonders auf dem Land, interessieren sich die Menschen nicht für Skandale, sondern vielmehr für Inhalte. Dabei ging es stark um die Kinderbetreuung, den öffentlichen Verkehr, die Ausweitung des Schulbus-Angebotes sowie um Digitalisierung, Pflege und Förderung des regionalen Raums.“

Die ehemalige Frauen- und Familienministerin würde gerne nach der Wahl wieder auf den Ministersessel zurückkehren, auch ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz hatte unmittelbar nach dem Misstrauensantrag Ende Mai erklärt, bei entsprechendem Wahlerfolg wieder mit demselben Team weiterarbeiten zu wollen: „Das Frauen- und Familien-Ressort hat mir sehr gut gefallen, allerdings könnte ich mir als Wissenschaftlerin natürlich auch vorstellen, in Zukunft in diesem Ministerium tätig zu sein. Ich habe aber immer betont, dass es bei den Frauen und Familien noch einiges zu tun gibt und ich viele Dinge nicht umsetzen konnte. Darum wünsche ich mir, dass ich dort weiterarbeiten kann, wo ich im Mai aufgehört habe.“

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer will sich nicht auf die guten Wahlprognosen verlassen, sein Appell richtet sich an die Bevölkerung, unbedingt wählen zu gehen: „Als Landeshauptmann sage ich: Bitte gehen Sie wählen! Als Landesparteiobmann sage ich: Bitte wählen Sie die ÖVP und Sebastian Kurz! Wir sind in der Zielgeraden des Nationalratswahlkampfes angelangt, der unter dem Motto ‚Alle gegen Kurz‘ stand. Das hat natürlich auch sein Gutes, denn jetzt erkennen die Menschen, dass man Kurz wählen muss, wenn man ihn als Kanzler haben will. Ich spüre, dass die Leute ihn wieder an der Spitze der Regierung sehen wollen.“
Schützenhöfer warnt zudem vor einer Koalition SPÖ-FPÖ: „Ich bin mir sicher, dass sich die SPÖ auf dem Absatz umdreht, wenn es um die Erhaltung der Macht auf Bundesebene geht und wir eine rot-blaue Regierung bekommen, wenn es eine Mehrheit dafür gibt. Meine Meinung ist, dass in Österreich mit Sebastian Kurz als Kanzler sehr gut gearbeitet wurde und das soll auch in Zukunft so sein.“ Er blickt aber auch schon bereits auf die Tage nach der Wahl: „Wenn wir den Kanzler stellen sollten, bin ich überzeugt, dass Juliane Bogner-Strauß wieder Ministerin sein wird.“

Honorarfreies Foto:
Schlussoffensive_1 (© STVP/Foto Fischer): LH Hermann Schützenhöfer, Juliane Bogner-Strauß, LGF LAbg. Detlev Eisel-Eiselsberg

24. September 2019

Landeshauptmann Schützenhöfer ruft für die Steiermark den „wahlkampffreien Oktober“ aus!

Am Sonntag ist Nationalratswahl, zwei Monate später, am 24. November, findet in der Steiermark die Landtagswahl statt. Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer schlägt daher vor, den Oktober und das Allerheiligen-Wochenende „wahlkampffrei“ zu gestalten. Die Steirische Volkspartei wird auf jeden Fall mit gutem Beispiel vorangehen und erst am 4. November in die offizielle Wahlbewegung starten.

Schützenhöfer will mit seinem Vorstoß nicht nur die Nerven der Bevölkerung schonen, sondern auch Kosten sparen: „Niemand hat Verständnis dafür, wenn das Land gleich nach der Nationalratswahl wieder mit Plakaten und Inseraten überflutet wird. Die beste Wahlkampfkosten-Begrenzung ist außerdem eine zeitliche Begrenzung. Ich bin bereit zur Arbeit bis zum letzten Tag und zur Zusammenarbeit danach!“

„Die Leute wissen, wofür wir stehen“
Schützenhöfer appelliert an die anderen Parteien, diese Entscheidung mitzutragen: „Ich habe unzählige Gespräche im ganzen Land geführt und kenne die Probleme, Sorgen und Nöte der Menschen. Wir brauchen nicht viele Monate, um den Menschen zu erklären, wofür wir stehen. Wir haben in den letzten Jahren gezeigt, was wir wollen und wofür wir uns einsetzen und ich bin mir sicher, dass wir auch die richtigen Konzepte für die Zukunft unserer schönen Steiermark haben.“

Inhalte statt Anpatzen
Außerdem betont der Landeshauptmann, dass es ihm im kurzen Wahlkampf um Stil und Inhalte geht, nicht um den Streit: „Wir erleben gerade bei der Nationalratswahl, wie durch ständiges Anpatzen die inhaltliche Auseinandersetzung verloren geht. So etwas will ich in der Steiermark nicht. Reden wir über die Zukunft und Themen wie Arbeit, Wirtschaft, Familie oder Umwelt sowie die Herausforderungen für Graz und die Regionen und verzichten wir auf das Schlechtreden des Mitbewerbers!“

Im Detail bedeutet der Vorstoß von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, dass im Oktober auf Wahlkampfstände, Wahlwerbemittel, Verteilaktionen, Wahlkampfauftritte bei Veranstaltungen, jegliche Wahlwerbung auf City Lights, Plakaten und Dreieckständern sowie auf Wahlwerbung in TV, Radio, Printmedien und Online verzichtet werden soll. Laufende Jahreskampagnen der Parteien und Teilorganisationen sollen davon unberührt bleiben.

Fotocredit: © STVP/Erwin Scheriau

17. September 2019

31. ordentlicher Landesfrauentag der Steirischen VP Frauen

Manuela Khom wurde mit überwältigender Mehrheit wieder beauftragt, die Frauenagenden der Steirischen Volkspartei in die Hände zu nehmen.

Am Flughafen Graz starteten die Steirischen VP Frauen am 31. ordentlichen Landestag mit voller Kraft durch: Das Steuer hat weiterhin Landesleiterin und Zweite Landtagspräsidentin Manuela Khom in der Hand. Sie wurde mit 99,5% von mehr als 200 Delegierten wiedergewählt. Mit ihr übernehmen als ihre Stellvertreterinnen Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Brucker Vbgm.in Susanne Kaltenegger, Abg. zum Nationalrat Martina Kaufmann und GRin Helene Silberschneider die Verantwortung.

„Ich freue mich über das ausgesprochene Vertrauen und stelle mich gerne dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Die politische Frauenarbeit ist mir ein Herzensanliegen. Die Politik muss Vorbild in Sachen Gleichberechtigung sein. Ich stehe für ein gelebtes Miteinander, für die immer (leider) noch notwendige Frauenvertretung und für eine starke weibliche Stimme innerhalb der Steirischen Volkspartei“, so die wiedergewählte Landesleiterin Manuela Khom.

Landeshauptmann und Landesparteiobmann der Steirischen Volkspartei Hermann Schützenhöfer gratulierte und betonte: „Ich bin dankbar für das große Engagement der VP Frauen. Sie sind eine echte Stütze für unsere Volkspartei. Starke VP Frauen auf allen Ebenen leisten einen wertvollen Beitrag dazu, dass unsere Steiermark erfolgreich ist. Als Landesparteiobmann bin ich stolz darauf, dass wir viele erfolgreiche Frauen in wichtigen Funktionen haben und dass es auch immer mehr werden.“

Volle Unterstützung gibt es auch von Bundesleiterin Nationalrätin Dr.in Juliane Bogner-Strauß. „Ich gratuliere unserer Landesleiterin Manuela Khom sehr herzlich zur Wiederwahl, und ich freue mich sehr, dass mit ihr eine erfahrene, engagierte und umsetzungsstarke Politikerin die Steirischen VP Frauen erfolgreich weiterführen wird. Gratulieren möchte ich auch ihren Stellvertreterinnen und ihrem gesamten Team – es ist schön, so starke und mutige Frauen an meiner Seite zu haben. Ich bin mir sicher, dass wir auch in Zukunft hervorragend zusammenarbeiten und noch vieles für die Frauen in der Steiermark und in ganz Österreich erreichen werden.“

Mit dem beschlossenen Leitantrag legt Khom in den nächsten Jahren den Fokus auf
• Chancengerechtigkeit bei Arbeit und Einkommen
• Wahlfreiheit für Frauen hinsichtlich Kinder und deren Betreuung
• Bildung und Ausbildung als Investition in die Zukunft
• Gesundheit und Pflege die mit der Zeit gehen und
• Pensionen für Frauen, die doppelt so oft von Altersarmut betroffen sind wie Männer.

Der Landesvorstand der VP Frauen ist breit aufgestellt und setzt sich aus Expertinnen zu den Themen Bildung, Europa, Integration, Jugend, Kommunalpolitik, Kultur, Nachhaltigkeit, Neue Medien und Senioren zusammen. Gemeinsam mit den Bezirks- und Regionalleiterinnen und dem Vorstand wird Manuela Khom die Steirische Frauenpolitik proaktiv gestalten. Neben nach wie vor notwendigen Initiativen zur Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen sollen die Steirerinnen in ihren Lebensbereichen gestärkt und bei ihren täglichen Herausforderungen unterstützt werden.
Mit dem Aufwind des Landestages wollen die VP Frauen, natürlich auch im Hinblick der bevorstehenden Wahlen, möglichst viele Frauen in der Steiermark politisch bewegen.

Die Grazer Volkspartei gratuliert Landesleiterin Manuela Khom zur erfolgreichen Wiederwahl und wünscht ihr alles Gute.

Fotos© Foto Fischer:

HLH Schützenhöfer, Landesleiterin Khom, Bundesleiterin Juliane Bogner-Strauß
Neu gewählter Landesvorstand der Steirischen VP Frauen/Frauenpower
Landesleiterin Manuela Khom mit ihren Stellvertreterinnen und Bundesleiterin Juliane Bogner-Strauß

9. September 2019

Wahlkampfauftakt mit Sebastian Kurz in der Steiermark

Schützenhöfer: „Wir werden in der Steiermark intensiv für Sebastian Kurz kämpfen!“

Neun Länder, drei Tage, ein Ziel – so lautet das Motto von Sebastian Kurz für seine Auf.Takt.Tour durch ganz Österreich. Von Freitag bis Sonntag ist der ÖVP-Bundesparteiobmann im ganzen Land unterwegs. Der Start erfolgte am Freitag in Wien, von dort ging es weiter nach Niederösterreich (Messe Tulln), ehe er am Abend in Oberpullendorf im Burgenland auftrat. Heute Samstag war er zunächst im Festzelt der Messe Ried in Oberösterreich, im Anschluss fuhr der Bus nach Graz (Raiffeisen Sportpark), am Abend stand dann noch die Veranstaltung in Kärnten (Congress Center Villach) auf dem Programm. Am Sonntag werden Kurz und sein Team in Salzburg (Salzburg Arena), Tirol (Arena Kufstein) und Vorarlberg (Werkstattbühne Bregenz) zu Gast sein.

Rund 2.000 Personen aus allen steirischen Bezirken konnte Landesparteigeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg am Samstagnachmittag im Raiffeisen Sportpark in Graz begrüßen, darunter Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, die Landesregierer Barbara Eibinger-Miedl, Christopher Drexler und Johann Seitinger, Klubobfrau Barbara Riener, alle steirischen Kandidaten mit Juliane Bogner-Strauß an der Spitze, Bürgermeister Siegfried Nagl und zahlreiche Abgeordnete, Funktionäre und Mitglieder aus den steirischen Bezirken und der Teilorganisationen.

Landeshauptmann Schützenhöfer betonte in seiner Ansprache, dass sich Kurz auf die Steirerinnen und Steirer verlassen kann: „Die Steiermark ist das Reformland Nummer 1 in Österreich, Sebastian Kurz hat in seiner Ära als Bundeskanzler deutlich gezeigt, dass auch er Reformen umsetzt. Wir werden in den nächsten Wochen intensiv für ihn kämpfen, damit er am 29. September wieder unser Kanzler wird und er seinen Weg, den er begonnen hat, fortsetzen kann.“

Entscheidende Wochen stehen bevor

„Ich bin froh, dass so viele heute hier sind, denn es geht um viel. Wir haben turbulente Monate hinter uns und entscheidende Wochen vor uns“, betonte Kurz in seiner Rede. Man habe in den letzten Wochen die Zeit aber nicht damit verschwendet, irgendetwas nachzutrauern oder Wut und Hass zu schüren, sondern „wir haben viele Gespräche geführt und von den Menschen gehört, wo wir gut unterwegs sind, wo wir noch nachschärfen sollen und was sie sich ganz konkret von uns erwarten“, so Kurz.

Er erklärte auch seine Pläne für Österreich. „Wir wollen, dass die Menschen in unserem Land in Sicherheit leben können, die Freiheit haben, sich selbst zu entfalten und ein soziales Netz da ist, wenn man es braucht. Das ist es, warum wir in der Politik sind und das ist es, wofür wir kämpfen“, so der ÖVP-Spitzenkandidat.

„Es reicht nicht, Erster zu werden“

Wenn sich eine Mehrheit links der Mitte ausgeht, sei es Rot-Grün-Pink oder eine rot-blaue Mehrheit, dann bilden sie diese Regierung an der Volkspartei vorbei. Erster zu werden reiche daher jedenfalls nicht, so Kurz: „Wenn wir uns an die Abwahl im Mai erinnern, dann wissen wir: Wenn es eine Mehrheit gegen uns gibt, dann wird sie genutzt und danach ist es zu spät.“ Keinesfalls unterschätzen dürfe man „die Methoden derer, die uns aufhalten wollen.“ Mit gefälschten Facebook-Seiten im letzten Wahlkampf, mit dem Verbreiten übler Gerüchte in den sozialen Medien, so wie es in den letzten Wochen passiert ist. „Und das was wir jetzt erleben, ist eine völlig neue Dimension. Das Stehlen, Verfälschen und Verbreiten unserer Daten, um bewusst die Wahl in Österreich zu manipulieren. Das ist nicht nur ein Angriff auf uns, das ist ein Angriff auf unsere Demokratie. Und wir müssen diese Methoden bekämpfen“, appellierte der ÖVP-Bundesparteiobmann zum Abschluss seiner Rede an seine Unterstützerinnen und Unterstützer.

Generalsekretär Karl Nehammer stimmte für die nächsten Wochen ein

ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer betonte in seiner emotionalen Ansprache, sich nicht auf der guten Stimmung auszuruhen, denn „Stimmung sind noch keine Stimmen“. Man müsse jetzt raus gehen auf die Straße, hinein in die Haushalte und die Menschen weiter überzeugen. „Wir haben mit Sebastian Kurz den besten Kandidaten, das beste Team und eine tolle Bilanz: keine neuen Schulden, Entlastungen für die Menschen und Kampf gegen illegale Migration“, so Nehammer. Sein Appell: „Wer Kurz will, muss Kurz wählen – das müssen wir den Leuten sagen!“

Honorarfreie Fotos:
Kurz_Schützenhöfer (© STVP/Foto Fischer): ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz mit Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer
Kurz (© STVP/Foto Fischer): Sebastian Kurz bei der Rede
Publikum (© STVP/Foto Fischer): Rund 2.000 Personen waren in den Raiffeisen Sportpark zum Wahlkampfauftakt gekommen.

7. September 2019

Bezirkstag in Graz!

Wir haben heute ein kräftiges Zeichen für Sebastian Kurz und die Neue Volkspartei in Graz gesetzt. Unsere steirische Spitzenkandidatin Juliane Bogner-Strauß, Nationalratsabgeordnete Martina Kaufmann, Grazer Kandidatinnen und Kandidaten sowie unzählige freiwillige Helfer waren heute auf unseren Bauernmärkten und in der Innenstadt unterwegs. Jetzt geht’s weiter zum Wahlauftakt gemeinsam mit Sebastian Kurz in den Raiffeisen Sportpark in der Hüttenbrennergasse. Sei auch du dabei! Ab 14:30 geht´s los.

 

( Foto: Thomas Fischer)

 

VP Auftakt 07.09.2019

 

VP Auftakt 07.09.2019

VP Auftakt 07.09.2019

VP Auftakt 07.09.2019

VP Auftakt 07.09.2019

VP Auftakt 07.09.2019

 

5. September 2019

Die Grazer Volkspartei trauert um Helmut Strobl

Mit DI Helmut Strobl ist eine der herausragenden Persönlichkeiten der Grazer Kultur und Politik der letzten Jahrzehnte von uns gegangen.

Geboren 1943 hat er seit 1945 in unserer Stadt gelebt. Bereits während seines Architekturstudiums an der TU in Graz wurden seine drei großen Leidenschaften sichtbar: Stadtentwicklung, Kultur und Politik. Als Vorsitzender der „AKTION – unabhängige österreichische Studentenvereinigung“ prägte er schon in den späten Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts die Hochschulpolitik in Graz und darüber hinaus. Bis heute ist er vielen als der Inbegriff des „Bürgerlichen 68er“ aus dieser Zeit in Erinnerung geblieben.

Sein Engagement in der Volkspartei begann in den frühen Siebzigerjahren als Mitarbeiter bei kommunalpolitischen Seminaren und als Experte bei der Erstellung eines Stadterneuerungskonzepts.

1980 wurde Helmut Strobl in den Grazer Gemeinderat gewählt und hat sich vor allem Fragen der Sozial- und Kulturpolitik gewidmet. Wie sehr sein soziales Engagement auch in seiner persönlichen Lebensführung sichtbar wurde, zeigt seine ehrenamtliche Mitarbeit beim Roten Kreuz als Einsatzfahrer und Sanitäter seit 1979.

Zwischen 1985 und 2001 hat Helmut Strobl als Kulturstadtrat, während einer Gemeinderatsperiode auch als Ressortverantwortlicher für Wohnen, Stadtplanung und Baurecht den Grazerinnen und Grazern mit großer Innovationskraft und Bürgernähe gedient.

Die Grazer Volkspartei dankt ihm insbesondere auch für sein Wirken als Stadtparteiobmann zwischen 1997 und 2000. Er hat wesentliche Weichen für seinen Nachfolger und späteren Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl gestellt.

So hat Helmut Strobl beispielhaft wohl als erster darauf hingewiesen, dass eine „zukunftsweisende Stadtentwicklung Dynamik UND Lebensqualität“ verbinden muss. Er verstand sich auch als Brückenbauer zwischen einer bewahrenswerten Tradition und einer gestaltungsoffenen Zukunft: „Offenheit ist gefragt, der Mut, auf Neues zuzugehen, ohne die Brücken des Bewährten hinter sich abzubrechen.“

Der Höhepunkt seines kulturpolitischen Wirkens war sicherlich Graz als „Europäische Kulturhauptstadt 2003“, wobei es ihm immer wichtig war, nicht nur die „Kultur“, sondern ausdrücklich auch die „europäische“ Identität von Graz hervorzuheben.

Sein Engagement für eine liberale Kulturpolitik fand ihren gesellschaftspolitischen Widerhall in Strobls kompromisslosem Eintreten für die Menschenrechte. „Solidarität ohne Bevormundung“ hat er einmal sein politisches Credo formuliert!

Helmut Strobl wird uns fehlen, der Grazer Volkspartei, der Kulturszene, den Grazerinnen und Grazern, aber darüber hinaus wohl allen, die ihn kennen lernen durften.

Unsere Anteilnahme gilt in diesen Stunden vor allem seiner Gattin und seiner Familie.

Die Grazer Volkspartei verneigt sich dankbar vor einem großartigen Menschen!

 

 

 

(Foto: Heimo Ruschitz)

31. August 2019

LH Schützenhöfer: „Wichtig ist, was für die Steiermark richtig ist!”

Langer Wahlkampf abgewendet. Vorzeitig wählen, ermöglicht vorzeitig weiterarbeiten. Mit der breiten Zustimmung für die Landtagswahl im November wird der Steiermark ein langer Wahlkampf erspart.

Nach zahlreichen Gesprächen, die Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer in den vergangenen Tagen über einen früheren Termin für die steirische Landtagswahl geführt hat, präsentierte er am 31.08.2019, das Ergebnis der Beratungen: „Wir wählen noch in diesem Jahr, denn ein früher Termin ist im Sinne unseres Landes. Wichtig ist, was für die Steiermark richtig ist!” Aufgrund der Wahlfristen kommen der 17.  November und 24. November 2019 in Frage.

Schützenhöfer wolle keine Lagerbildung und keine Spaltung des Landes, er habe daher mit den Vertretern aller Parteien, Sozialpartnern und auch mit vielen Bürgerinnen und Bürgern gesprochen. In diesen Gesprächen fanden die Argumente für einen Wahltermin im Herbst sehr viel mehr Zustimmung, als öffentlich wahrgenommen wird. Die überwiegende Mehrheit weiß, dass es wichtig ist, dass das Land in einer so sensiblen Zeit nicht in einen Dauerwahlkampf gerät.

Manche Parteien befinden sich schon seit Monaten im Wahlkampf. Dennoch sei es der Regierung gelungen, ihre Agenda und Reformen auf Schiene zu bringen. „Wir haben in der Regierung sehr gut zusammengearbeitet, deshalb ist es gut, dass wir rasch wählen und unbelastet von Wahlkämpfen so schnell wie möglich weiterarbeiten können”, so Schützenhöfer. Er hebt auch hervor, dass er als Landeshauptmann in die Hand des Bundespräsidenten einen Eid abgelegt habe: „Ich bin der Steiermark verpflichtet und nicht den Parteien.”

Der Landeshauptmann appelliert den Weg des Miteinanders in der Steiermark nicht zu verlassen. Er habe größtes Interesse an einer guten Zusammenarbeit im Land. „Das hatte ich immer und das wird immer so bleiben”, so Schützenhöfer, denn das Miteinander hat die Steiermark an die Spitze geführt – etwa als Tourismus-, Innovations- und Forschungsland Nummer 1. „Dieses Miteinander wollen und werden wir – von wem auch immer – für die Zukunft wieder einfordern”, so Schützenhöfer.

Abschließend hält der Landeshauptmann auch fest, dass er gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer einen Termin für die steirischen Gemeinderatswahlen im März 2020 festlegen möchte.

(Foto: Erwin Scheriau)

 

 

19. Juli 2019

Schützenhöfer: „Wir wollen noch einmal an Stimmen dazugewinnen!“

 

Zwei Monate ist es her, seit ein Video, das auf einer wunderschönen spanischen Ferieninsel aufgezeichnet wurde, die Öffentlichkeit schockierte. Ein Video, das zur Folge hatte, dass in der österreichischen Innenpolitik kein Stein auf dem anderen geblieben ist und am 29. September ein neuer Nationalrat gewählt werden muss. Heute Freitag, am 19. Juli, präsentierte Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer die 54 Kandidatinnen und Kandidaten der Steirischen Volkspartei für die kommende Nationalratswahl: „Nach dem viel zu frühen Tod von Barbara Krenn, der für uns einen schmerzlichen Verlust bedeutet, führt Juliane Bogner-Strauß unsere Liste für die Nationalratswahl an. Sie ist als Quereinsteigerin in die Politik gekommen und hat in kurzer Zeit als Ministerin sehr viel vorangetrieben. Ich bin sehr froh, dass sie zur Verfügung steht und hoffe, dass sie im Herbst wieder dorthin kommt, wo sie hingehört – nämlich in die Bundesregierung!“

Beim Zweitgereihten auf der Landesparteiliste, NAbg. Reinhold Lopatka, setzt Schützenhöfer auf einen Mann mit sehr viel politischer Erfahrung. Auf Platz drei ist NAbg. Martina Kaufmann zu finden, die Plätze vier und fünf werden von NAbg. Karl Schmidhofer und Agnes Totter eingenommen. „Wir haben uns bemüht, eine Liste aus Kontinuität und neuen Kräften zusammenzustellen. Ich glaube, das ist uns sehr gut gelungen“, erklärte der Landeshauptmann und gab das Wahlziel vor: „Wir wollen im Vergleich zur letzten Wahl 2017 noch einmal Stimmen dazugewinnen – und zwar eindeutig. Es gibt absoluten Grund zum Optimismus, aber auf gar keinen Fall zur Überheblichkeit. Bei der Wahl am 29. September geht es um die Frage, ob wir Sebastian Kurz als Kanzler wieder haben wollen und er den Weg, den er begonnen hat, weiterführen kann.“

 


Präsentation Landesparteiliste (© STVP/Foto Fischer): Ernst Gödl, Martina Kaufmann, Reinhold Lopatka, Juliane Bogner-Strauß, Hermann Schützenhöfer, Detlev Eisel-Eiselsberg, Corinna Schwarzenberger (v. l.)

 

Reißverschlusssystem kam zur Anwendung

 

28 Frauen und 26 Männer finden sich auf der Landesparteiliste der Steirischen Volkspartei, die nach dem Reißverschlusssystem erstellt wurde, wieder. Juliane Bogner-Strauß, die bekanntlich in der letzten Regierung Ministerin für Frauen, Familie und Jugend war, scheint nun auf der aktuellen Landesliste als Spitzenkandidatin auf. „Es ist mir natürlich eine große Freude, eigentlich habe ich aber gedacht, dass mir diese Ehre erst in drei Jahren zuteilwird“, sagte Bogner-Strauß, die in ihrer Rede auch noch an Krenn erinnerte: „Wir haben sie viel zu früh verloren. Was sie ausgemacht hat, waren Stärke, Hilfsbereitschaft und ein offenes Ohr. Da konnte ich als Quereinsteigerin in die Politik viel lernen und mitnehmen, wofür ich ihr sehr dankbar bin.“

Stolz blickte Bogner-Strauß auf die letzten eineinhalb Jahre als Ministerin zurück: „Mir ist bis jetzt viel gelungen. Drei Dinge sind mir besonders wichtig: Gewaltschutz, der Familienbonus und die Kinderbetreuung. Ich war immer eine „working mum“ und deshalb war es mein großes Anliegen, dass wir in unserem Land für eine gute Kinderbetreuung sorgen.“ Die gebürtige Südsteirerin will natürlich nach der Wahl auf den Ministersessel zurückkehren, ihre Zukunftsthemen wird sie weiterhin auf Familien und Frauen ausrichten. „Ich möchte aber ebenso die Väterbeteiligung erhöhen, denn es braucht auch eine Chance, dass Väter Familie und Karriere vereinen können.“ Für das Thema Pflege wird sie sich genauso stark machen: „Die Pflegenden und die zu Pflegenden müssen gleichermaßen gefördert werden, mit dem „Pflegekonzept Neu“ werden wir die beste Unterstützung schaffen. Altern in Würde – das muss gewährleistet sein. Denn wie sagt schon ein Sprichwort: „Einen alten Baum soll man nicht versetzen.“

 

Präsentation Landesparteiliste (© STVP/Foto Fischer): Martin Spreitzhofer, Josef Smolle, Karl Schmidhofer, Sonja Rauscher, Ernst Gödl, Martina Kaufmann, Reinhold Lopatka, Juliane Bogner-Strauß, Hermann Schützenhöfer, Corinna Scharzenberger, Christoph Stark, Andreas Kühberger, Daniela List, Joachim Schnabel, Agnes Totter, Detlev Eisel-Eiselsberg (v. l.)

 

Mehr als ein Drittel unter 35 Jahre alt

 

Auf der einen Seite Erfahrung, auf der anderen Seite frischer Wind – so könnte man die Landesliste auch beschreiben. Die jüngsten Kandidaten sind 19 bzw. 21 Jahre alt, die ältesten 78 bzw. 68 Jahre. Das Durchschnittsalter der Kandidaten beträgt 40,5 Jahre, mehr als ein Drittel aller 54 Personen ist unter 35 Jahre alt. Neben der Ausgewogenheit in Bezug auf Geschlecht und Alter zeigen auch die beruflichen Tätigkeiten der Kandidaten die Breite der Steiermark bzw. der Steirischen Volkspartei: „Es ist ein guter Mix aus allem, was die Partei ausmacht. Auf unserer Liste finden sich neben Studenten, Lehrern und Professoren auch Tischlermeister, Rauchfangkehrer, Gastwirt, Polizisten und Landwirte wieder. Von der Hausfrau und dem Unternehmer bis zu Juristen und Ingenieure, selbst eine Soldatin beim österreichischen Bundesheer und ein Milchtechnologe treten für die kommende Nationalratswahl an“, erklärte Landesparteigeschäftsführer LAbg. Detlev Eisel-Eiselsberg, der in seinem Statement auf die geschlossene Einheit der Steirischen Volkspartei und das Motto der ÖVP für den kommenden Nationalratswahlkampf hinwies: „Unser Weg hat erst begonnen.“

9. Juli 2019

Nationalratswahl 2019: Juliane Bogner-Strauß wird Spitzenkandidatin in Graz und Umgebung

Am Montagabend haben die Vorstände der Grazer Volkspartei sowie der ÖVP Graz-Umgebung ihre Listen für die Nationalratswahl 2019 beschlossen und präsentiert. Auf der gemeinsamen Wahlkreisliste, Graz und Graz-Umgebung bilden zusammen den Wahlkreis 6A, wird die Grazerin Juliane Bogner-Strauß als Spitzenkandidatin ins Rennen gehen. Der ehemaligen Ministerin im Familien- und Frauenressort folgt Abg.z.NR Ernst Gödl aus Dobl-Zwaring auf Listenplatz 2.
Dem Reißverschlusssystem folgend reiht sich dahinter Abg.z.NR Martina Kaufmann, sie wird diesmal auf Platz 3 kandidieren, gefolgt vom Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes und Grazer Gemeinderat Kurt Egger.

„Diese Kandidatenliste bietet in den Bereichen Soziales, Wirtschaft und Umwelt ein ausgewogenes Angebot“, so Stadtparteiobmann Bgm. Siegfried Nagl und „Wir gehen wieder mit einem starken Team ins Rennen und werden unser Bestes geben, dass Sebastian Kurz Bundeskanzler wird“ so Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Ernst Gödl in einer gemeinsamen Aussendung.

Honorarfreies Foto (© Paulmichl):
Spitzenkandidaten_Graz und Umgebung: Die Spitzenkandidatin Juliane Bogner-Strauß und Abg.z.NR Ernst Gödl führen die Wahlkreisliste 6A – Graz und Graz Umgebung – an.

3. Juli 2019

Kulturjahr 2020: erfreuliche hohe Ressonanz 568 Einreichungen insgesamt, 89 Projekte als Vorschlag

Gestern das Sportjahr 2021, heute das Kulturjahr 2020. Es geht Schlag auf Schlag. Es tut sich was. „Ein besonderes Thema pro Jahr macht Sinn“, erklärte Bürgermeister Siegfried Nagl heute und blickte zurück auf den Sommer 2017. Da rief er Günter Riegler in dessen Italienurlaub an und teilte ihm seinen Wunsch nach einem kulturellen Schwerpunktjahr mit. Erfreut war der Kulturreferent damals und auch heute bei der Pressekonferenz.

Der Call der Stadt, der sich an Kunst- und Kulturschaffende wie auch die Wissenschaft richtete, hatte eine möglichst breite Streuung vorgesehen. Die Ressonanz war erfreulich groß: 568 Einreichungen unterschiedlichster AkteurInnen. Ein eigens eingerichteter, interdisziplinärer Programmbereit, bestehend aus acht Personen ackerte sich in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Programm-Manager Christian Mayer und mit Unterstützung des Kulturamt-Teams rund um Leiter Michael A. Grossmann durch die Einreichungen. 89 Projekte wurden schließlich ausgewählt. Ausschlaggebend für den Zuschlag war die Auseinandersetzung mit dem Call in relevanter Weise.
Die Auswahl wird nun dem Gemeinderat in seiner morgigen Sitzung vorgeschlagen. Die Zeichen stehen übrigens auf „einstimmig“, wie Riegler aus dem Kulturausschuss kommend, berichtete.

Außenwirkung und Partizipation

4.644.000 Euro beträgt die Fördersumme, die die Stadt für das Kulturjahr 2020 locker macht gemeinsam mit Geldern von Land und Bund sowie Aufwendungen für Marketing, Rahmenprogramm, Sach- und Personalleistungen, macht das eine Summe von 7,3 Millionen Euro für 2020. Ein wichtiger Impuls für und ein klares Bekenntnis zur Kulturstadt Graz.
Und diese soll im kommenden Jahr von möglichst vielen Menschen erlebt werden. Die 89 vorgeschlagenen Projekte weisen allesamt eine starke Außenwirkung auf. Das bedeutet, das Publikum kann in Workshops etc. daran teilhaben. Man wollte bewusst von klassischen Darbietungen wie Konzerten und Lesungen weg, hin zum öffentlichen Raum als Bühne gehen – die Aufgabe der Kultur ist es, Begegnungen herzustellen.

Die Themenschwerpunkte, die sich herauskristallisierten, zählte Riegler auf: „Klimaschutz, Klimawandel, Nachhaltigkeit standen im Vordergrund, auch die Wissensvermittlung sowie die Digitalisierung.“

Dankeschön
Bevor nun morgen der Gemeinderat zur Abstimmung schreitet, erhielten alle EinreicherInnen bereits eine Verständigung per Mail über den weiteren Ablauf. 89 erhalten demnächst die Zusage, der Rest bekommt auf jeden Fall ein großes Dankeschön übermittelt. Dieses gilt für die Mühe und die investierte Kreativität, die der Stadt wichtige Impulse für ihre künftige Entwicklung liefert. Sie haben die Möglichkeit, ihre bisher abgelehnten Projekte bei den jährlichen Förderungen im Kulturamt einzureichen.

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

3. Juli 2019

Sportjahr 2021: Trägerrakete wird gezündet. Große Investition für den Sport in Graz

Auch wenn die Sonne heute nicht ungetrübt vom Himmel strahlte, einer tat es auf jeden Fall: Sportstadtrat Kurt Hohensinner. Der Grund dafür: In seinem Ressort wird am kommenden Donnerstag im Gemeinderat eine „Trägerrakete für den Sport in Graz gezündet“: 2021 wird zum Sportjahr erklärt und das Buget wird um eine Million Euro jährlich angehoben.
Diese frohe Botschaft wurde im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz von Bürgermeister Siegfried Nagl, Vize-Bürgermeister Mario Eustacchio, Stadtrat Kurt Hohensinner und FP-Klubobmann Armin Sippel in der Ballsporthalle Hüttenbrennergasse verkündet.

Multitalent Sport
Ganz nach dem Motto „Es lebe der Sport“ wollen die Koalitionspartner ÖVP und FPÖ die Bewegung und den gesunden Lebensstil in den Mittelpunkt rücken und in der bevorstehenden Gemeinderatssitzung auch die anderen Fraktionen ins Boot holen: „Rund 63.200 Menschen in unserer Stadt sind in Sportvereinen aktiv. Sport bereitet junge Menschen optimal auf die Zukunft vor und belebt die Wirtschaft mit einer jährlichen Bruttowertschöpfung von 573 Millionen Euro“, zählt der Bürgermeister einige Aspekte auf. Sein Stellvertreter fügt hinzu: „Die sportliche Sozialisierung beginnt im Kindesalter. Wir wollen einen Bogen spannen, von der Jugend bis zum Alter mit sportlicher Freitzeitgestaltung. Das notwendige Angebot schaffen wir über Vereine und im öffentlichen Raum.“

Während Graz im Bereich der Infrastruktur im Ländervergleich ganz oben mitspielen kann, liegt die Steirische Landeshauptstadt bei den Vereinsförderungen im hinteren Drittel. Das soll sich mit dem Schwerpunktjahr und dem Investitionsschub nun ändern. „Wir rücken damit auf Platz Drei vor“, zeigt sich der Sportstadtrat ehrgeizig und spricht in Zahlen: „Für das Sportjahr 2021 stellen wir 2,5 Millionen Euro bereit, zudem erhöhen wir das jährliche Sportbudget um eine Million.“

6 Handlungsfelder
Die Details zum Sportjahr 2021 werden gemeinsam mit der Sportstrategie 2030 im Herbst präsentiert. Mit der Beschlussfassung des Gemeinderatsstücks fällt aber bereits jetzt der Startschuss zur Ideensammlung. Thomas Rajakovics, Leiter des Sportamts und Koordinator, lädt dazu alle herzlich ein.
Sechs Handlungsfelder wurden definiert. Eine davon betrifft die Vereinsförderung. Es handelt sich um eine Art Projekttopf, kleine Fördersummen werden vergeben – etwa für Bezirksprojekte, aber auch Innovationen von Seiten der Schulen und Universitäten. Die fünf weiteren Handlungsfelder sind:
Sportvereine als Rückgrat: Vereine und Verbände arbeiten unermüdlich und leisten gerade im Jugendbereich Großartiges. Sie sollen durch mehr Geld unterstützt werden, was auch als ein Zeichen der Wertschützung und des Dankes gewertet werden kann.
Aktivieren und Begeistern: Die Vision ist es, Graz zur sportlichsten und gesündesten Stadt Österreichs zu machen. Im Sportjahr sollen dafür die Weichen gestellt werden. Ziel ist es, die Menschen, vor allem die jungen zu motivieren – für den Breiten- wie Leistungssport.
Bewusstseinsbildung und Wahrnehmung: Grazer SportlerInnen sollen sichtbar sein, ein besseres Bewusstsein für Sport geschaffen werden.
Sport als soziale Kraft: Sport verbindet, wirkt integrativ, schlägt Brücken zwischen den Menschen aller Kulturen.
Veranstaltungen als Trägerraketen: Veranstaltungen begeistern nicht nur SportlerInnen, sondern bringen auch die Jugend zum Sport.
Fotocredit: Oliver Leitner