17. September 2019

31. ordentlicher Landesfrauentag der Steirischen VP Frauen

Manuela Khom wurde mit überwältigender Mehrheit wieder beauftragt, die Frauenagenden der Steirischen Volkspartei in die Hände zu nehmen.

Am Flughafen Graz starteten die Steirischen VP Frauen am 31. ordentlichen Landestag mit voller Kraft durch: Das Steuer hat weiterhin Landesleiterin und Zweite Landtagspräsidentin Manuela Khom in der Hand. Sie wurde mit 99,5% von mehr als 200 Delegierten wiedergewählt. Mit ihr übernehmen als ihre Stellvertreterinnen Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Brucker Vbgm.in Susanne Kaltenegger, Abg. zum Nationalrat Martina Kaufmann und GRin Helene Silberschneider die Verantwortung.

„Ich freue mich über das ausgesprochene Vertrauen und stelle mich gerne dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Die politische Frauenarbeit ist mir ein Herzensanliegen. Die Politik muss Vorbild in Sachen Gleichberechtigung sein. Ich stehe für ein gelebtes Miteinander, für die immer (leider) noch notwendige Frauenvertretung und für eine starke weibliche Stimme innerhalb der Steirischen Volkspartei“, so die wiedergewählte Landesleiterin Manuela Khom.

Landeshauptmann und Landesparteiobmann der Steirischen Volkspartei Hermann Schützenhöfer gratulierte und betonte: „Ich bin dankbar für das große Engagement der VP Frauen. Sie sind eine echte Stütze für unsere Volkspartei. Starke VP Frauen auf allen Ebenen leisten einen wertvollen Beitrag dazu, dass unsere Steiermark erfolgreich ist. Als Landesparteiobmann bin ich stolz darauf, dass wir viele erfolgreiche Frauen in wichtigen Funktionen haben und dass es auch immer mehr werden.“

Volle Unterstützung gibt es auch von Bundesleiterin Nationalrätin Dr.in Juliane Bogner-Strauß. „Ich gratuliere unserer Landesleiterin Manuela Khom sehr herzlich zur Wiederwahl, und ich freue mich sehr, dass mit ihr eine erfahrene, engagierte und umsetzungsstarke Politikerin die Steirischen VP Frauen erfolgreich weiterführen wird. Gratulieren möchte ich auch ihren Stellvertreterinnen und ihrem gesamten Team – es ist schön, so starke und mutige Frauen an meiner Seite zu haben. Ich bin mir sicher, dass wir auch in Zukunft hervorragend zusammenarbeiten und noch vieles für die Frauen in der Steiermark und in ganz Österreich erreichen werden.“

Mit dem beschlossenen Leitantrag legt Khom in den nächsten Jahren den Fokus auf
• Chancengerechtigkeit bei Arbeit und Einkommen
• Wahlfreiheit für Frauen hinsichtlich Kinder und deren Betreuung
• Bildung und Ausbildung als Investition in die Zukunft
• Gesundheit und Pflege die mit der Zeit gehen und
• Pensionen für Frauen, die doppelt so oft von Altersarmut betroffen sind wie Männer.

Der Landesvorstand der VP Frauen ist breit aufgestellt und setzt sich aus Expertinnen zu den Themen Bildung, Europa, Integration, Jugend, Kommunalpolitik, Kultur, Nachhaltigkeit, Neue Medien und Senioren zusammen. Gemeinsam mit den Bezirks- und Regionalleiterinnen und dem Vorstand wird Manuela Khom die Steirische Frauenpolitik proaktiv gestalten. Neben nach wie vor notwendigen Initiativen zur Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen sollen die Steirerinnen in ihren Lebensbereichen gestärkt und bei ihren täglichen Herausforderungen unterstützt werden.
Mit dem Aufwind des Landestages wollen die VP Frauen, natürlich auch im Hinblick der bevorstehenden Wahlen, möglichst viele Frauen in der Steiermark politisch bewegen.

Die Grazer Volkspartei gratuliert Landesleiterin Manuela Khom zur erfolgreichen Wiederwahl und wünscht ihr alles Gute.

Fotos© Foto Fischer:

HLH Schützenhöfer, Landesleiterin Khom, Bundesleiterin Juliane Bogner-Strauß
Neu gewählter Landesvorstand der Steirischen VP Frauen/Frauenpower
Landesleiterin Manuela Khom mit ihren Stellvertreterinnen und Bundesleiterin Juliane Bogner-Strauß

9. September 2019

Wahlkampfauftakt mit Sebastian Kurz in der Steiermark

Schützenhöfer: „Wir werden in der Steiermark intensiv für Sebastian Kurz kämpfen!“

Neun Länder, drei Tage, ein Ziel – so lautet das Motto von Sebastian Kurz für seine Auf.Takt.Tour durch ganz Österreich. Von Freitag bis Sonntag ist der ÖVP-Bundesparteiobmann im ganzen Land unterwegs. Der Start erfolgte am Freitag in Wien, von dort ging es weiter nach Niederösterreich (Messe Tulln), ehe er am Abend in Oberpullendorf im Burgenland auftrat. Heute Samstag war er zunächst im Festzelt der Messe Ried in Oberösterreich, im Anschluss fuhr der Bus nach Graz (Raiffeisen Sportpark), am Abend stand dann noch die Veranstaltung in Kärnten (Congress Center Villach) auf dem Programm. Am Sonntag werden Kurz und sein Team in Salzburg (Salzburg Arena), Tirol (Arena Kufstein) und Vorarlberg (Werkstattbühne Bregenz) zu Gast sein.

Rund 2.000 Personen aus allen steirischen Bezirken konnte Landesparteigeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg am Samstagnachmittag im Raiffeisen Sportpark in Graz begrüßen, darunter Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, die Landesregierer Barbara Eibinger-Miedl, Christopher Drexler und Johann Seitinger, Klubobfrau Barbara Riener, alle steirischen Kandidaten mit Juliane Bogner-Strauß an der Spitze, Bürgermeister Siegfried Nagl und zahlreiche Abgeordnete, Funktionäre und Mitglieder aus den steirischen Bezirken und der Teilorganisationen.

Landeshauptmann Schützenhöfer betonte in seiner Ansprache, dass sich Kurz auf die Steirerinnen und Steirer verlassen kann: „Die Steiermark ist das Reformland Nummer 1 in Österreich, Sebastian Kurz hat in seiner Ära als Bundeskanzler deutlich gezeigt, dass auch er Reformen umsetzt. Wir werden in den nächsten Wochen intensiv für ihn kämpfen, damit er am 29. September wieder unser Kanzler wird und er seinen Weg, den er begonnen hat, fortsetzen kann.“

Entscheidende Wochen stehen bevor

„Ich bin froh, dass so viele heute hier sind, denn es geht um viel. Wir haben turbulente Monate hinter uns und entscheidende Wochen vor uns“, betonte Kurz in seiner Rede. Man habe in den letzten Wochen die Zeit aber nicht damit verschwendet, irgendetwas nachzutrauern oder Wut und Hass zu schüren, sondern „wir haben viele Gespräche geführt und von den Menschen gehört, wo wir gut unterwegs sind, wo wir noch nachschärfen sollen und was sie sich ganz konkret von uns erwarten“, so Kurz.

Er erklärte auch seine Pläne für Österreich. „Wir wollen, dass die Menschen in unserem Land in Sicherheit leben können, die Freiheit haben, sich selbst zu entfalten und ein soziales Netz da ist, wenn man es braucht. Das ist es, warum wir in der Politik sind und das ist es, wofür wir kämpfen“, so der ÖVP-Spitzenkandidat.

„Es reicht nicht, Erster zu werden“

Wenn sich eine Mehrheit links der Mitte ausgeht, sei es Rot-Grün-Pink oder eine rot-blaue Mehrheit, dann bilden sie diese Regierung an der Volkspartei vorbei. Erster zu werden reiche daher jedenfalls nicht, so Kurz: „Wenn wir uns an die Abwahl im Mai erinnern, dann wissen wir: Wenn es eine Mehrheit gegen uns gibt, dann wird sie genutzt und danach ist es zu spät.“ Keinesfalls unterschätzen dürfe man „die Methoden derer, die uns aufhalten wollen.“ Mit gefälschten Facebook-Seiten im letzten Wahlkampf, mit dem Verbreiten übler Gerüchte in den sozialen Medien, so wie es in den letzten Wochen passiert ist. „Und das was wir jetzt erleben, ist eine völlig neue Dimension. Das Stehlen, Verfälschen und Verbreiten unserer Daten, um bewusst die Wahl in Österreich zu manipulieren. Das ist nicht nur ein Angriff auf uns, das ist ein Angriff auf unsere Demokratie. Und wir müssen diese Methoden bekämpfen“, appellierte der ÖVP-Bundesparteiobmann zum Abschluss seiner Rede an seine Unterstützerinnen und Unterstützer.

Generalsekretär Karl Nehammer stimmte für die nächsten Wochen ein

ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer betonte in seiner emotionalen Ansprache, sich nicht auf der guten Stimmung auszuruhen, denn „Stimmung sind noch keine Stimmen“. Man müsse jetzt raus gehen auf die Straße, hinein in die Haushalte und die Menschen weiter überzeugen. „Wir haben mit Sebastian Kurz den besten Kandidaten, das beste Team und eine tolle Bilanz: keine neuen Schulden, Entlastungen für die Menschen und Kampf gegen illegale Migration“, so Nehammer. Sein Appell: „Wer Kurz will, muss Kurz wählen – das müssen wir den Leuten sagen!“

Honorarfreie Fotos:
Kurz_Schützenhöfer (© STVP/Foto Fischer): ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz mit Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer
Kurz (© STVP/Foto Fischer): Sebastian Kurz bei der Rede
Publikum (© STVP/Foto Fischer): Rund 2.000 Personen waren in den Raiffeisen Sportpark zum Wahlkampfauftakt gekommen.

7. September 2019

Bezirkstag in Graz!

Wir haben heute ein kräftiges Zeichen für Sebastian Kurz und die Neue Volkspartei in Graz gesetzt. Unsere steirische Spitzenkandidatin Juliane Bogner-Strauß, Nationalratsabgeordnete Martina Kaufmann, Grazer Kandidatinnen und Kandidaten sowie unzählige freiwillige Helfer waren heute auf unseren Bauernmärkten und in der Innenstadt unterwegs. Jetzt geht’s weiter zum Wahlauftakt gemeinsam mit Sebastian Kurz in den Raiffeisen Sportpark in der Hüttenbrennergasse. Sei auch du dabei! Ab 14:30 geht´s los.

 

( Foto: Thomas Fischer)

 

VP Auftakt 07.09.2019

 

VP Auftakt 07.09.2019

VP Auftakt 07.09.2019

VP Auftakt 07.09.2019

VP Auftakt 07.09.2019

VP Auftakt 07.09.2019

 

5. September 2019

Die Grazer Volkspartei trauert um Helmut Strobl

Mit DI Helmut Strobl ist eine der herausragenden Persönlichkeiten der Grazer Kultur und Politik der letzten Jahrzehnte von uns gegangen.

Geboren 1943 hat er seit 1945 in unserer Stadt gelebt. Bereits während seines Architekturstudiums an der TU in Graz wurden seine drei großen Leidenschaften sichtbar: Stadtentwicklung, Kultur und Politik. Als Vorsitzender der „AKTION – unabhängige österreichische Studentenvereinigung“ prägte er schon in den späten Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts die Hochschulpolitik in Graz und darüber hinaus. Bis heute ist er vielen als der Inbegriff des „Bürgerlichen 68er“ aus dieser Zeit in Erinnerung geblieben.

Sein Engagement in der Volkspartei begann in den frühen Siebzigerjahren als Mitarbeiter bei kommunalpolitischen Seminaren und als Experte bei der Erstellung eines Stadterneuerungskonzepts.

1980 wurde Helmut Strobl in den Grazer Gemeinderat gewählt und hat sich vor allem Fragen der Sozial- und Kulturpolitik gewidmet. Wie sehr sein soziales Engagement auch in seiner persönlichen Lebensführung sichtbar wurde, zeigt seine ehrenamtliche Mitarbeit beim Roten Kreuz als Einsatzfahrer und Sanitäter seit 1979.

Zwischen 1985 und 2001 hat Helmut Strobl als Kulturstadtrat, während einer Gemeinderatsperiode auch als Ressortverantwortlicher für Wohnen, Stadtplanung und Baurecht den Grazerinnen und Grazern mit großer Innovationskraft und Bürgernähe gedient.

Die Grazer Volkspartei dankt ihm insbesondere auch für sein Wirken als Stadtparteiobmann zwischen 1997 und 2000. Er hat wesentliche Weichen für seinen Nachfolger und späteren Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl gestellt.

So hat Helmut Strobl beispielhaft wohl als erster darauf hingewiesen, dass eine „zukunftsweisende Stadtentwicklung Dynamik UND Lebensqualität“ verbinden muss. Er verstand sich auch als Brückenbauer zwischen einer bewahrenswerten Tradition und einer gestaltungsoffenen Zukunft: „Offenheit ist gefragt, der Mut, auf Neues zuzugehen, ohne die Brücken des Bewährten hinter sich abzubrechen.“

Der Höhepunkt seines kulturpolitischen Wirkens war sicherlich Graz als „Europäische Kulturhauptstadt 2003“, wobei es ihm immer wichtig war, nicht nur die „Kultur“, sondern ausdrücklich auch die „europäische“ Identität von Graz hervorzuheben.

Sein Engagement für eine liberale Kulturpolitik fand ihren gesellschaftspolitischen Widerhall in Strobls kompromisslosem Eintreten für die Menschenrechte. „Solidarität ohne Bevormundung“ hat er einmal sein politisches Credo formuliert!

Helmut Strobl wird uns fehlen, der Grazer Volkspartei, der Kulturszene, den Grazerinnen und Grazern, aber darüber hinaus wohl allen, die ihn kennen lernen durften.

Unsere Anteilnahme gilt in diesen Stunden vor allem seiner Gattin und seiner Familie.

Die Grazer Volkspartei verneigt sich dankbar vor einem großartigen Menschen!

 

 

 

(Foto: Heimo Ruschitz)

31. August 2019

LH Schützenhöfer: „Wichtig ist, was für die Steiermark richtig ist!”

Langer Wahlkampf abgewendet. Vorzeitig wählen, ermöglicht vorzeitig weiterarbeiten. Mit der breiten Zustimmung für die Landtagswahl im November wird der Steiermark ein langer Wahlkampf erspart.

Nach zahlreichen Gesprächen, die Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer in den vergangenen Tagen über einen früheren Termin für die steirische Landtagswahl geführt hat, präsentierte er am 31.08.2019, das Ergebnis der Beratungen: „Wir wählen noch in diesem Jahr, denn ein früher Termin ist im Sinne unseres Landes. Wichtig ist, was für die Steiermark richtig ist!” Aufgrund der Wahlfristen kommen der 17.  November und 24. November 2019 in Frage.

Schützenhöfer wolle keine Lagerbildung und keine Spaltung des Landes, er habe daher mit den Vertretern aller Parteien, Sozialpartnern und auch mit vielen Bürgerinnen und Bürgern gesprochen. In diesen Gesprächen fanden die Argumente für einen Wahltermin im Herbst sehr viel mehr Zustimmung, als öffentlich wahrgenommen wird. Die überwiegende Mehrheit weiß, dass es wichtig ist, dass das Land in einer so sensiblen Zeit nicht in einen Dauerwahlkampf gerät.

Manche Parteien befinden sich schon seit Monaten im Wahlkampf. Dennoch sei es der Regierung gelungen, ihre Agenda und Reformen auf Schiene zu bringen. „Wir haben in der Regierung sehr gut zusammengearbeitet, deshalb ist es gut, dass wir rasch wählen und unbelastet von Wahlkämpfen so schnell wie möglich weiterarbeiten können”, so Schützenhöfer. Er hebt auch hervor, dass er als Landeshauptmann in die Hand des Bundespräsidenten einen Eid abgelegt habe: „Ich bin der Steiermark verpflichtet und nicht den Parteien.”

Der Landeshauptmann appelliert den Weg des Miteinanders in der Steiermark nicht zu verlassen. Er habe größtes Interesse an einer guten Zusammenarbeit im Land. „Das hatte ich immer und das wird immer so bleiben”, so Schützenhöfer, denn das Miteinander hat die Steiermark an die Spitze geführt – etwa als Tourismus-, Innovations- und Forschungsland Nummer 1. „Dieses Miteinander wollen und werden wir – von wem auch immer – für die Zukunft wieder einfordern”, so Schützenhöfer.

Abschließend hält der Landeshauptmann auch fest, dass er gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer einen Termin für die steirischen Gemeinderatswahlen im März 2020 festlegen möchte.

(Foto: Erwin Scheriau)

 

 

19. Juli 2019

Schützenhöfer: „Wir wollen noch einmal an Stimmen dazugewinnen!“

 

Zwei Monate ist es her, seit ein Video, das auf einer wunderschönen spanischen Ferieninsel aufgezeichnet wurde, die Öffentlichkeit schockierte. Ein Video, das zur Folge hatte, dass in der österreichischen Innenpolitik kein Stein auf dem anderen geblieben ist und am 29. September ein neuer Nationalrat gewählt werden muss. Heute Freitag, am 19. Juli, präsentierte Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer die 54 Kandidatinnen und Kandidaten der Steirischen Volkspartei für die kommende Nationalratswahl: „Nach dem viel zu frühen Tod von Barbara Krenn, der für uns einen schmerzlichen Verlust bedeutet, führt Juliane Bogner-Strauß unsere Liste für die Nationalratswahl an. Sie ist als Quereinsteigerin in die Politik gekommen und hat in kurzer Zeit als Ministerin sehr viel vorangetrieben. Ich bin sehr froh, dass sie zur Verfügung steht und hoffe, dass sie im Herbst wieder dorthin kommt, wo sie hingehört – nämlich in die Bundesregierung!“

Beim Zweitgereihten auf der Landesparteiliste, NAbg. Reinhold Lopatka, setzt Schützenhöfer auf einen Mann mit sehr viel politischer Erfahrung. Auf Platz drei ist NAbg. Martina Kaufmann zu finden, die Plätze vier und fünf werden von NAbg. Karl Schmidhofer und Agnes Totter eingenommen. „Wir haben uns bemüht, eine Liste aus Kontinuität und neuen Kräften zusammenzustellen. Ich glaube, das ist uns sehr gut gelungen“, erklärte der Landeshauptmann und gab das Wahlziel vor: „Wir wollen im Vergleich zur letzten Wahl 2017 noch einmal Stimmen dazugewinnen – und zwar eindeutig. Es gibt absoluten Grund zum Optimismus, aber auf gar keinen Fall zur Überheblichkeit. Bei der Wahl am 29. September geht es um die Frage, ob wir Sebastian Kurz als Kanzler wieder haben wollen und er den Weg, den er begonnen hat, weiterführen kann.“

 


Präsentation Landesparteiliste (© STVP/Foto Fischer): Ernst Gödl, Martina Kaufmann, Reinhold Lopatka, Juliane Bogner-Strauß, Hermann Schützenhöfer, Detlev Eisel-Eiselsberg, Corinna Schwarzenberger (v. l.)

 

Reißverschlusssystem kam zur Anwendung

 

28 Frauen und 26 Männer finden sich auf der Landesparteiliste der Steirischen Volkspartei, die nach dem Reißverschlusssystem erstellt wurde, wieder. Juliane Bogner-Strauß, die bekanntlich in der letzten Regierung Ministerin für Frauen, Familie und Jugend war, scheint nun auf der aktuellen Landesliste als Spitzenkandidatin auf. „Es ist mir natürlich eine große Freude, eigentlich habe ich aber gedacht, dass mir diese Ehre erst in drei Jahren zuteilwird“, sagte Bogner-Strauß, die in ihrer Rede auch noch an Krenn erinnerte: „Wir haben sie viel zu früh verloren. Was sie ausgemacht hat, waren Stärke, Hilfsbereitschaft und ein offenes Ohr. Da konnte ich als Quereinsteigerin in die Politik viel lernen und mitnehmen, wofür ich ihr sehr dankbar bin.“

Stolz blickte Bogner-Strauß auf die letzten eineinhalb Jahre als Ministerin zurück: „Mir ist bis jetzt viel gelungen. Drei Dinge sind mir besonders wichtig: Gewaltschutz, der Familienbonus und die Kinderbetreuung. Ich war immer eine „working mum“ und deshalb war es mein großes Anliegen, dass wir in unserem Land für eine gute Kinderbetreuung sorgen.“ Die gebürtige Südsteirerin will natürlich nach der Wahl auf den Ministersessel zurückkehren, ihre Zukunftsthemen wird sie weiterhin auf Familien und Frauen ausrichten. „Ich möchte aber ebenso die Väterbeteiligung erhöhen, denn es braucht auch eine Chance, dass Väter Familie und Karriere vereinen können.“ Für das Thema Pflege wird sie sich genauso stark machen: „Die Pflegenden und die zu Pflegenden müssen gleichermaßen gefördert werden, mit dem „Pflegekonzept Neu“ werden wir die beste Unterstützung schaffen. Altern in Würde – das muss gewährleistet sein. Denn wie sagt schon ein Sprichwort: „Einen alten Baum soll man nicht versetzen.“

 

Präsentation Landesparteiliste (© STVP/Foto Fischer): Martin Spreitzhofer, Josef Smolle, Karl Schmidhofer, Sonja Rauscher, Ernst Gödl, Martina Kaufmann, Reinhold Lopatka, Juliane Bogner-Strauß, Hermann Schützenhöfer, Corinna Scharzenberger, Christoph Stark, Andreas Kühberger, Daniela List, Joachim Schnabel, Agnes Totter, Detlev Eisel-Eiselsberg (v. l.)

 

Mehr als ein Drittel unter 35 Jahre alt

 

Auf der einen Seite Erfahrung, auf der anderen Seite frischer Wind – so könnte man die Landesliste auch beschreiben. Die jüngsten Kandidaten sind 19 bzw. 21 Jahre alt, die ältesten 78 bzw. 68 Jahre. Das Durchschnittsalter der Kandidaten beträgt 40,5 Jahre, mehr als ein Drittel aller 54 Personen ist unter 35 Jahre alt. Neben der Ausgewogenheit in Bezug auf Geschlecht und Alter zeigen auch die beruflichen Tätigkeiten der Kandidaten die Breite der Steiermark bzw. der Steirischen Volkspartei: „Es ist ein guter Mix aus allem, was die Partei ausmacht. Auf unserer Liste finden sich neben Studenten, Lehrern und Professoren auch Tischlermeister, Rauchfangkehrer, Gastwirt, Polizisten und Landwirte wieder. Von der Hausfrau und dem Unternehmer bis zu Juristen und Ingenieure, selbst eine Soldatin beim österreichischen Bundesheer und ein Milchtechnologe treten für die kommende Nationalratswahl an“, erklärte Landesparteigeschäftsführer LAbg. Detlev Eisel-Eiselsberg, der in seinem Statement auf die geschlossene Einheit der Steirischen Volkspartei und das Motto der ÖVP für den kommenden Nationalratswahlkampf hinwies: „Unser Weg hat erst begonnen.“

9. Juli 2019

Nationalratswahl 2019: Juliane Bogner-Strauß wird Spitzenkandidatin in Graz und Umgebung

Am Montagabend haben die Vorstände der Grazer Volkspartei sowie der ÖVP Graz-Umgebung ihre Listen für die Nationalratswahl 2019 beschlossen und präsentiert. Auf der gemeinsamen Wahlkreisliste, Graz und Graz-Umgebung bilden zusammen den Wahlkreis 6A, wird die Grazerin Juliane Bogner-Strauß als Spitzenkandidatin ins Rennen gehen. Der ehemaligen Ministerin im Familien- und Frauenressort folgt Abg.z.NR Ernst Gödl aus Dobl-Zwaring auf Listenplatz 2.
Dem Reißverschlusssystem folgend reiht sich dahinter Abg.z.NR Martina Kaufmann, sie wird diesmal auf Platz 3 kandidieren, gefolgt vom Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes und Grazer Gemeinderat Kurt Egger.

„Diese Kandidatenliste bietet in den Bereichen Soziales, Wirtschaft und Umwelt ein ausgewogenes Angebot“, so Stadtparteiobmann Bgm. Siegfried Nagl und „Wir gehen wieder mit einem starken Team ins Rennen und werden unser Bestes geben, dass Sebastian Kurz Bundeskanzler wird“ so Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Ernst Gödl in einer gemeinsamen Aussendung.

Honorarfreies Foto (© Paulmichl):
Spitzenkandidaten_Graz und Umgebung: Die Spitzenkandidatin Juliane Bogner-Strauß und Abg.z.NR Ernst Gödl führen die Wahlkreisliste 6A – Graz und Graz Umgebung – an.

3. Juli 2019

Kulturjahr 2020: erfreuliche hohe Ressonanz 568 Einreichungen insgesamt, 89 Projekte als Vorschlag

Gestern das Sportjahr 2021, heute das Kulturjahr 2020. Es geht Schlag auf Schlag. Es tut sich was. „Ein besonderes Thema pro Jahr macht Sinn“, erklärte Bürgermeister Siegfried Nagl heute und blickte zurück auf den Sommer 2017. Da rief er Günter Riegler in dessen Italienurlaub an und teilte ihm seinen Wunsch nach einem kulturellen Schwerpunktjahr mit. Erfreut war der Kulturreferent damals und auch heute bei der Pressekonferenz.

Der Call der Stadt, der sich an Kunst- und Kulturschaffende wie auch die Wissenschaft richtete, hatte eine möglichst breite Streuung vorgesehen. Die Ressonanz war erfreulich groß: 568 Einreichungen unterschiedlichster AkteurInnen. Ein eigens eingerichteter, interdisziplinärer Programmbereit, bestehend aus acht Personen ackerte sich in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Programm-Manager Christian Mayer und mit Unterstützung des Kulturamt-Teams rund um Leiter Michael A. Grossmann durch die Einreichungen. 89 Projekte wurden schließlich ausgewählt. Ausschlaggebend für den Zuschlag war die Auseinandersetzung mit dem Call in relevanter Weise.
Die Auswahl wird nun dem Gemeinderat in seiner morgigen Sitzung vorgeschlagen. Die Zeichen stehen übrigens auf „einstimmig“, wie Riegler aus dem Kulturausschuss kommend, berichtete.

Außenwirkung und Partizipation

4.644.000 Euro beträgt die Fördersumme, die die Stadt für das Kulturjahr 2020 locker macht gemeinsam mit Geldern von Land und Bund sowie Aufwendungen für Marketing, Rahmenprogramm, Sach- und Personalleistungen, macht das eine Summe von 7,3 Millionen Euro für 2020. Ein wichtiger Impuls für und ein klares Bekenntnis zur Kulturstadt Graz.
Und diese soll im kommenden Jahr von möglichst vielen Menschen erlebt werden. Die 89 vorgeschlagenen Projekte weisen allesamt eine starke Außenwirkung auf. Das bedeutet, das Publikum kann in Workshops etc. daran teilhaben. Man wollte bewusst von klassischen Darbietungen wie Konzerten und Lesungen weg, hin zum öffentlichen Raum als Bühne gehen – die Aufgabe der Kultur ist es, Begegnungen herzustellen.

Die Themenschwerpunkte, die sich herauskristallisierten, zählte Riegler auf: „Klimaschutz, Klimawandel, Nachhaltigkeit standen im Vordergrund, auch die Wissensvermittlung sowie die Digitalisierung.“

Dankeschön
Bevor nun morgen der Gemeinderat zur Abstimmung schreitet, erhielten alle EinreicherInnen bereits eine Verständigung per Mail über den weiteren Ablauf. 89 erhalten demnächst die Zusage, der Rest bekommt auf jeden Fall ein großes Dankeschön übermittelt. Dieses gilt für die Mühe und die investierte Kreativität, die der Stadt wichtige Impulse für ihre künftige Entwicklung liefert. Sie haben die Möglichkeit, ihre bisher abgelehnten Projekte bei den jährlichen Förderungen im Kulturamt einzureichen.

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

3. Juli 2019

Sportjahr 2021: Trägerrakete wird gezündet. Große Investition für den Sport in Graz

Auch wenn die Sonne heute nicht ungetrübt vom Himmel strahlte, einer tat es auf jeden Fall: Sportstadtrat Kurt Hohensinner. Der Grund dafür: In seinem Ressort wird am kommenden Donnerstag im Gemeinderat eine „Trägerrakete für den Sport in Graz gezündet“: 2021 wird zum Sportjahr erklärt und das Buget wird um eine Million Euro jährlich angehoben.
Diese frohe Botschaft wurde im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz von Bürgermeister Siegfried Nagl, Vize-Bürgermeister Mario Eustacchio, Stadtrat Kurt Hohensinner und FP-Klubobmann Armin Sippel in der Ballsporthalle Hüttenbrennergasse verkündet.

Multitalent Sport
Ganz nach dem Motto „Es lebe der Sport“ wollen die Koalitionspartner ÖVP und FPÖ die Bewegung und den gesunden Lebensstil in den Mittelpunkt rücken und in der bevorstehenden Gemeinderatssitzung auch die anderen Fraktionen ins Boot holen: „Rund 63.200 Menschen in unserer Stadt sind in Sportvereinen aktiv. Sport bereitet junge Menschen optimal auf die Zukunft vor und belebt die Wirtschaft mit einer jährlichen Bruttowertschöpfung von 573 Millionen Euro“, zählt der Bürgermeister einige Aspekte auf. Sein Stellvertreter fügt hinzu: „Die sportliche Sozialisierung beginnt im Kindesalter. Wir wollen einen Bogen spannen, von der Jugend bis zum Alter mit sportlicher Freitzeitgestaltung. Das notwendige Angebot schaffen wir über Vereine und im öffentlichen Raum.“

Während Graz im Bereich der Infrastruktur im Ländervergleich ganz oben mitspielen kann, liegt die Steirische Landeshauptstadt bei den Vereinsförderungen im hinteren Drittel. Das soll sich mit dem Schwerpunktjahr und dem Investitionsschub nun ändern. „Wir rücken damit auf Platz Drei vor“, zeigt sich der Sportstadtrat ehrgeizig und spricht in Zahlen: „Für das Sportjahr 2021 stellen wir 2,5 Millionen Euro bereit, zudem erhöhen wir das jährliche Sportbudget um eine Million.“

6 Handlungsfelder
Die Details zum Sportjahr 2021 werden gemeinsam mit der Sportstrategie 2030 im Herbst präsentiert. Mit der Beschlussfassung des Gemeinderatsstücks fällt aber bereits jetzt der Startschuss zur Ideensammlung. Thomas Rajakovics, Leiter des Sportamts und Koordinator, lädt dazu alle herzlich ein.
Sechs Handlungsfelder wurden definiert. Eine davon betrifft die Vereinsförderung. Es handelt sich um eine Art Projekttopf, kleine Fördersummen werden vergeben – etwa für Bezirksprojekte, aber auch Innovationen von Seiten der Schulen und Universitäten. Die fünf weiteren Handlungsfelder sind:
Sportvereine als Rückgrat: Vereine und Verbände arbeiten unermüdlich und leisten gerade im Jugendbereich Großartiges. Sie sollen durch mehr Geld unterstützt werden, was auch als ein Zeichen der Wertschützung und des Dankes gewertet werden kann.
Aktivieren und Begeistern: Die Vision ist es, Graz zur sportlichsten und gesündesten Stadt Österreichs zu machen. Im Sportjahr sollen dafür die Weichen gestellt werden. Ziel ist es, die Menschen, vor allem die jungen zu motivieren – für den Breiten- wie Leistungssport.
Bewusstseinsbildung und Wahrnehmung: Grazer SportlerInnen sollen sichtbar sein, ein besseres Bewusstsein für Sport geschaffen werden.
Sport als soziale Kraft: Sport verbindet, wirkt integrativ, schlägt Brücken zwischen den Menschen aller Kulturen.
Veranstaltungen als Trägerraketen: Veranstaltungen begeistern nicht nur SportlerInnen, sondern bringen auch die Jugend zum Sport.
Fotocredit: Oliver Leitner

21. Mai 2019

Simone Schmiedtbauer in Graz unterwegs

Tolle Gespräche und viele interessante Gespräche mit unserer EU-Spietzenkandidatin Simone Schmiedtbauer bei ihrem Wahlinformationstag in Graz! Gemeinsam mit unseren Stadträten, GemeinderätInnen, vielen Funktionären und Unterstützern machten wir Werbung für eine Politik der Mitte in Graz, Österreich und Europa. Deshalb bitten wir auch um eine Vorzugsstimme für unsere Simone Schmiedtbauer bei der Wahl am 26. Mai!

Fotos: FOTO FISCHER/Grazer VP

EU GrazerVP
EU GrazerVP
VP_AusstellungPaulMangold am 16.05.2019
VP_AusstellungPaulMangold am 16.05.2019
EU GrazerVP
EU GrazerVP
EU GrazerVP

EU GrazerVP
EU GrazerVP
EU GrazerVP
3. Mai 2019

Frühstücksaktion am 1. Mai

Es hat bereits große Tradition in der Steirischen Volkspartei: Am 1. Mai besuchen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und zahlreiche Abgeordnete und Funktionäre Menschen an ihrem Arbeitsplatz und bringen ihnen frisches, köstliches Frühstück vorbei. Sie wollen damit symbolisch „Danke“ sagen für ihren Einsatz und die Bereitschaft, auch am „Tag der Arbeit“ für das Wohl der Steirerinnen und Steirer zur Verfügung zu stehen.

Auch in Graz waren VP-Abgeordnete und -Funktionäre fleißig unterwegs, um den Menschen, die am 1. Mai arbeiten, auf diesem Wege ein Dankeschön auszusprechen. In erster Linie standen in den Bezirken Besuche in den Krankenhäusern, Pflegezentren, Dienststellen der Polizei, Feuerwehr und des Roten Kreuzes auf dem Programm. Damit wurde auf jeden Fall jedem, der heute am Feiertag arbeiten musste, ein kleines Lächeln ins Gesicht gezaubert. Wir haben ein paar Eindrücke festgehalten.

 

   

 

 

30. April 2019

„Europa ist nicht so weit weg, wie viele glauben!“

Simone Schmiedtbauer, die Spitzenkandidatin der Steirischen Volkspartei für die EU-Wahl am 26. Mai, feierte heute Vormittag in der Kirschenhalle in Hitzendorf ihren Wahlkampfauftakt. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Bundesministerin Elisabeth Köstinger stimmten die mehr als 700 Funktionäre, Mitglieder und Bauernbündler auf die intensiven Wochen bis zum Wahltag ein. Bundeskanzler Sebastian Kurz meldete sich per Videobotschaft zu Wort, auch Frau Alt-Landeshauptmann Waltraud Klasnic sprach der Landwirtin aus Hitzendorf ihre besten Wünsche aus.

Ein „Heimspiel“ vor mehr als 700 Anhängern – das war der Wahlkampfauftakt für Simone Schmiedtbauer. Die Spitzenkandidatin der Steirischen Volkspartei hatte sich nicht umsonst die Kirschenhalle in Hitzendorf für ihren Start in den Wahlkampf für die Europawahl am 26. Mai ausgesucht. „Hier in meiner Heimatgemeinde hat politisch für mich alles begonnen.“ 2009 kam die Landwirtin, die in der 7.000 Einwohner großen Gemeinde in Graz-Umgebung mit ihrer Familie einen 7,5 Hektar großen Betrieb führt, als Quereinsteigerin in die Politik. Fünf Jahre später wurde sie zur Bürgermeisterin gewählt, nun steht sie vor einem noch größeren Schritt: Sie will für Österreich, für die Steiermark und für den Bauernbund ins EU-Parlament einziehen. „Als ich vom Bauernbundpräsidenten Georg Strasser und von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer gefragt wurde, ob ich als Kandidatin für die EU-Wahl zur Verfügung stehe, war mir sofort klar: Da darf man nicht Nein sagen!“

Beim Wahlkampfauftakt sprühte die 44-jährige Mutter zweier Töchter förmlich vor Energie und Motivation. Dass sie seit Anfang Februar bereits mehr als 18.000 Kilometer durch ganz Österreich zurückgelegt hat, dabei unzählige Termine absolviert, Tausende Menschen getroffen und die kniffligsten Fragen von Journalisten beantwortet hat, sah man ihr nicht an. „Ich bin richtig positiv aufgeladen und vollends bereit, gemeinsam mit euch in die nächsten Wochen zu starten. Nützen wir unseren Schwung und unsere Motivation, um die Bevölkerung und alle Bäuerinnen und Bauern von unserem Programm zu überzeugen. Denn was Europa heute dringend braucht, ist eine Kraft der politischen Mitte, eine starke Volkspartei und eine starke Stimme für die Regionen und für die Landwirte. Überlassen wir nicht den Populisten das Feld!“

Die positive Kraft im Saal in der Kirschenhalle war bis in jede kleinste Ecke zu spüren. Die vier übrigen steirischen Kandidaten für die EU-Wahl, Anita Höller, Beatrice Saurer, Corinna Scharzenberger und Patrick Dorner, sicherten ihrer Spitzenkandidatin vollste Unterstützung zu. Beim „Simone-Song“ von Lorenz Brunner, der als Hitzendorfer ein ganz besonderer Schmiedtbauer-Fan ist und mit Raphael Kogler das Lied performte, sangen alle Anwesenden mit. Bürgermeister Andreas Spari, der vor einem Monat das Amt von Schmiedtbauer übernommen hatte, sprach seiner Vorgängerin größte Bewunderung und Komplimente aus. Bundeskanzler Sebastian Kurz meldete sich per Videobotschaft aus China zu Wort („Sie hat mich von Anfang an mit ihrer Begeisterung und Leidenschaft überzeugt“), genauso wie Frau Alt-Landeshauptmann Waltraud Klasnic, die dem Personenkomitee vorsteht und in Schmiedtbauer eine ideale Kandidatin sieht. Das sprach auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer in seiner Rede an: „Wir müssen erkennen, dass wir eine Welt erleben, in der es einige Krisenherde gibt. Das hat unter anderem mit Staatsmännern zu tun, die Mauern bauen oder Handelskriege führen wollen. In dieser Zeit braucht es eine verantwortungsvolle Politik des Miteinanders, eine Politik, die das Wohl des Landes und der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Wir als Volkspartei sind Garanten für so eine Politik. In dieser Zeit braucht es auch Menschen, die sich einbringen, die für ihre Ideen, Werte und Visionen brennen – so jemanden wie Simone Schmiedtbauer! Sie weiß ganz genau, wo der Schuh drückt.“

Bundesministerin Elisabeth Köstinger weiß, wovon sie spricht, sie hat die heimische Landwirtschaft selbst von 2009 bis 2017 als Abgeordnete im EU-Parlament vertreten. „Die Landwirtschaft ist das wichtigste Politikfeld auf der europäischen Ebene, es ist der einzige Bereich, der in der EU vergemeinschaftet ist. Hier geht es um wirklich viel. Meine Vorgängerin Agnes Schierhuber kann das ebenso bestätigen, wie ich selbst. Ich kann mir niemand besseren für diese Aufgabe vorstellen als Simone Schmiedtbauer. Sie ist hochkompetent, ist eine Praktikerin und weiß, wovon sie redet. Vor allem aber schlägt ihr Herz für die Landwirtschaft, sie wird großartige Arbeit für unsere Landwirtschaft in Brüssel leisten.“
NAbg. Georg Strasser, Präsident des Österreichischen Bauernbundes, dankte allen Teams, die sich in den letzten Wochen für Schmiedtbauer ins Zeug gelegt haben und dies bis Ende Mai auch noch tun werden: „Mir ist Simone vor drei Jahren aufgefallen und ich habe mir damals gleich gedacht: Sie ist eine ganz schneidige, selbstbewusste und zielstrebige Persönlichkeit. Den Familiensinn, den sie lebt, den spüren wir auch im Umfeld. Es ist schön, dass wir für sie arbeiten dürfen.“ Strasser betonte auch, dass sich Europa auf dem Scheideweg befindet: „Zusammen oder auseinander? Das ist die Frage. Wir wollen zeitgemäße Landwirtschaft betreiben. Daher braucht es für die Bäuerinnen und Bauern eine laute Stimme wie einen Bissen Brot. Simone ist diese laute Stimme.“

Vertreten waren natürlich auch die steirischen Landesräte Barbara Eibinger-Miedl, Christopher Drexler und Johann Seitinger, wobei letzterer als Steirischer Bauernbund-Obmann, mit den Worten aufhorchen ließ: „Die steirische Landwirtschaft ist sehr gut aufgestellt und wir können uns mit anderen Ländern messen. Aber es gibt auch ein paar Dinge, die uns das Leben schwerer machen: Unsere Lebensmittel werden zu wenig geschätzt, Naturgefahren, Klimawandel und auch Auflagen setzen den Landwirten zu.“ Umso mehr glaubt Seitinger, dass Schmiedtbauer die beste Kandidatin für die Steiermark und die Landwirte ist: „Mit ihrer Authentizität kann sie in der EU viel erreichen.“

Einig waren sich an diesem Vormittag alle: „Wir müssen die EU wieder näher zu den Menschen bringen!“ Die Skepsis zur Europäischen Union gehört beseitigt, Umfragenwerte, dass die Wahlbeteiligung niedrig ausfallen könnte, sollten alle Parteien zum Handeln zwingen. „Nicht zu wählen ist ein absolutes No-Go“, betont Schmiedtbauer. Dies hat sie in allen Diskussionen und Gesprächen erwähnt. „Europa ist nicht so weit weg, wie viele glauben! Europa ist hier in Hitzendorf, in euren Gemeinden und Städten. Entscheidungen in der EU beeinflussen weit stärker unser tägliches Leben zuhause, in den Betrieben, am Arbeitsplatz, auf unseren Bauernhöfen, als vielen überhaupt bewusst ist. Deshalb: Machen wir die EU-Wahl zur Gemeinderatswahl! So wie es uns nicht egal sein sollte, wer Bürgermeister, Landeshauptmann oder Bundeskanzler ist, so sollte es uns auch nicht egal sein, wer zukünftig in Europa den Ton angibt!“

Honorarfreie Fotos:
Grazer für Simone (© STVP/Fischer):Siegfried Nagl, Simone Schmiedtbauer und Grazer Abordnung
Auftakt für Europa_1 (© Paul Gruber): Georg Strasser, Hermann Schützenhöfer, Simone Schmiedtbauer, Elisabeth Köstinger und Johann Seitinger

 

30. März 2019

ÖVP Graz Stadtparteitag: Bürgermeister Siegfried Nagl mit beeindruckender Mehrheit als Stadt-Parteiobmann bestätigt.

Der ordentliche Stadtparteitag der ÖVP Graz endete am Samstag in der gut besuchten Alten Universität mit der Bestätigung Siegfried Nagls mit über 99% Zustimmung als Obmann der Grazer Volkspartei und begeisterte mit neuen innovativen Ideen und Wegen.

Graz – Bürgermeister Siegfried Nagl wurde heute von den rund 450 Besucherinnen und Besucher des ÖVP-Stadtparteitags mit eindrucksvoller Mehrheit als Parteiobmann bestätigt. Zuvor gab Nagl gemeinsam mit der Stadtparteigeschäftsführerin Marion Kreiner die programmatische Richtung der politischen Arbeit für die nächsten Jahre vor und ließ zu den drängenden Themen zur Zukunft des Lebensraums Stadt international anerkannte Expertinnen und Experten zu Wort kommen.

Mit den vier großen Schwerpunktthemen „Gesellschaft, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Wirtschaft“ wurden genau jene Themenfelder angesprochen, die für die positive Entwicklung einer Stadt von essentieller Bedeutung sind. Die Auseinandersetzung mit den ökosozialen Aspekten einer nachhaltigen Stadtentwicklung, traf auf das breite Interesse der Gäste, die den Vorträgen von Oona Horx-Strathern („Megatrends und die Stadt der Zukunft“), Univ. Prof. Dr. Dieter Szolar („Gesundheit wird zum Luxusgut“) und Mag. Johannes Zink („Gilt lebenslanges Lernen auch für Politiker?“) aufmerksam folgten.

Volle Unterstützung der Grazer Volkspartei für die steirische EU-Spitzenkandidatin Simone Schmiedtbauer

Die für die ÖVP in die EU-Wahl ziehende ehemalige Bürgermeisterin von Hitzendorf bekam vom Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl volle Rückendeckung und Unterstützung zugesagt. Er betonte die Wichtigkeit einer starken Stimme für die Landeshauptstadt Graz in Brüssel und versprach: „Wir werden darum kämpfen, dass die Grazerinnen und Grazer am 26. Mai nicht nur der Volkspartei ihr Vertrauen schenken, sondern unserer Simone Schmiedtbauer auch ihre Vorzugsstimme schenken!“

Zur Diskussion standen auch mehrere Anträge der einzelnen Bünde und Gemeinderäte:

Im Sinne des thematischen Bogens des Parteitages forderten die Gesundheitssprecher im Gemeinderat Univ. Prof. Dr. Daisy Kopera und Dr. Philipp Hofer im Namen der Grazer Volkspartei sich dafür einzusetzen, Graz zur gesündesten Stadt in ganz Europa zu machen und Maßnahmen im Bereich der Diagnostik & Psychohygiene, Begleitung & Betreuung sowie der Evaluierung zu forcieren. Des Weiteren soll Graz zur „bewegten Stadt“ werden und ein breites Bewegungs- und Sportangebot für Jung und Alt entwickeln.

Weiters wurde von der Grazer VP der Antrag gestellt, die Initiative „Jeden Mittwoch ist Veggie-Day“ ins Leben zu rufen und der Stadt Graz Vorschläge zur Unterstützung dieser Initiative zu übermitteln. Die Antragsteller GRin Marion Kreiner und Stefan Haberler regten damit an, eingefahrene Ernährungs- und Konsumgewohnheiten zu überdenken und Impulse für Veränderung zu geben.

Ihre Vorschläge umfassen im Haus Graz, in den stadteigenen Kantinen und bei Empfängen, mittwochs vegetarische Kost in den Mittelpunkt zu stellen, an Mittwochen in den Kindergärten, Horten und Ganztagsschulen vegetarische Speisen anzubieten und als Stadt Graz an Firmen heranzutreten, die z.B. eine Mitarbeiter-Kantine haben, um auch diese am Mittwoch auf vegetarische Speisen umstellen.

Die Junge ÖVP Graz stellte das Thema „Ressourcen und Nachhaltigkeit“ in den Fokus ihres Antrags und regte an, durch eine Energiespar-Kampagne die Grazerinnen und Grazer darauf aufmerksam zu machen, wie der eigene Stromverbrauch reduziert werden kann. Eine übersichtliche Website die Tipps & Tricks zu sparsamen Umgang mit Strom, Wasser und Müll aufzeigt, soll nicht nur den Grazerinnen und Grazern helfen ihre Kosten zu minimieren, sondern auch positive Effekte für die Umwelt erzeugen. Eine eigene Zukunftsabteilung soll sich nach Wunsch der JVP Graz mit der Reduktion von Energie- und Ressourcenverbrauch befassen und mit der Bevölkerung ein Zukunftsbild für unsere Stadt schaffen.

Der Wirtschaftsbund Graz forderte mit seiner „Smart Money Initiative“ die politischen VertreterInnen der Grazer Volkspartei dazu auf sich dafür einzusetzen, das Umfeld für die Ansiedelung, Etablierung, Vernetzung, Koordinierung und den Ausbau von „Smart-Money“ zu etablieren. Graz soll so zu Österreichs Dreh- und Angelpunkt für Smart Money werden.

Alle Anträge fanden mehrheitliche Zustimmung.

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: „Seit 16 Jahren prägt Siegfried Nagl als Bürgermeister mit seinen Visionen die positive Entwicklung der Stadt Graz!“

Vor der Wahl des Stadtparteiobmannes und seiner Stellvertreterinnen und Stellvertreter richtete Landesparteiobmann und Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer seine Grußworte an den Parteitag und stellte in seiner Rede die Bedeutung der Landeshauptstadt Graz als lebenswertes Zentrum der Innovation in den Mittepunkt. Dank Siegfried Nagl und dessen Team sei Graz ein europaweites Aushängeschild für Wissenschaft und Kultur, Innovation und Menschlichkeit geworden: „Siegfried Nagl ist einer der erfolgreichsten Bürgermeister, die wir in der Steirischen Volkspartei je gehabt haben und der längst dienende in der zweitgrößten Stadt Österreichs. Das alles ist nicht geschenkt, nicht gepachtet – das ist hart erarbeitet und das hat meinen vollen Respekt“.

Nagl skizziert in seiner Rede die drängendsten Herausforderungen für den Ballungsraum Graz 

„Wir leben in einer Zeit der ständigen Veränderung, die Politik muss offen für neue Ideen bleiben. Es ist unsere Verantwortung zu den bekannten Fragestellungen und Megatrends passende Lösungen anzubieten. Die Antworten liegen in einem nachhaltigeren Lebensstil jeder und jedes Einzelnen. Wenn wir alle einen Beitrag zu einer nachhaltigen Umwelt liefern.  Kleine Veränderungen im persönlichen Lebensstil müssen nicht unbedingt zu Lasten der Lebensqualität gehen, leisten aber für das künftige Wohlergehen der Gesellschaft wesentliche Beiträge. Kleine Schritte von allen zeigen große Wirkung“, betont Nagl.

Nagl stellte dann vor allem die politische Auseinandersetzung mit den am Vormittag behandelten Themenbereichen in den Mittelpunkt seiner mitreißenden Rede. Die Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft liege vor allem in der Innovationskraft der Städte, die die gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Fragestellungen durch Forschung, Entwicklung, Bewusstseinsbildung und Unkonventionalität in Chancen für morgen verwandeln können.

Die Politik biete Rahmen und Möglichkeiten, die gesellschaftliche Stärke speise sich aber aus dem Willen und der Kraft der und des Einzelnen.

Nagl mit 99% als Parteiobmann bestätigt

Die Delegierten sprachen dem Bürgermeister nach seiner zukunftsweisenden und visionsreichen Rede mit einem sensationellen Ergebnis zum bereits 5-mal das Vertrauen aus und wählten ihn zum Parteivorsitzenden: 99 Prozent der 340 Delegiertenstimmen fielen auf den Bürgermeister, der dieses Ergebnis demütig und stolz als Auftrag für seine weitere Arbeit für die Grazerinnen und Grazern annahm.

Zu seinen Stellvertreterinnen und Stellvertretern wurden einstimmig Klubobfrau Daniela Gmeinbauer und Stadtrat Kurt Hohensinner gewählt. Als Geschäftsführerin wurde die Gemeinderätin Marion Kreiner nach ihrem ersten Parteitag in dieser Funktion offiziell bestätigt. Als Finanzreferent wurde Ulfried Hainzl mit den Finanzprüfern GR Klaus Frölich und Christian Krainer bestellt.

Fotocredit ©DJakob

 

 

 

 

20. Februar 2019

Schmiedtbauer: „Stabilität, Kontinuität, Gemeinsamkeit und Sicherheit sind von enormer Wichtigkeit“

Simone Schmiedtbauer, die Spitzenkandidatin der Steirischen Volkspartei und des Österreichischen Bauernbundes für die kommende EU-Wahl, tourt bereits fleißig durch die Steiermark. Bei ihren Besuchen in den Bezirken und Gemeinden geht es der Spitzenkandidatin nicht nur darum, sich selbst und ihr Programm vorzustellen, sondern vor allem um das persönliche Gespräch mit den Steirerinnen und Steirern. „Politik ist kein Selbstzweck, sondern mein ganz persönliches Anliegen, das Beste für die Menschen zu wollen. Statt großer Töne höre ich lieber zu, versuche zu verstehen und zu handeln“, so Schmiedtbauer, die für Bürgernähe und ein offenes konstruktives Miteinander steht.

Was für eine gemeinsame Europäische Union wichtig ist

Als Frau, Mutter zweier Töchter und als Bürgermeisterin gibt es für Schmiedtbauer Eigenschaften, die ihr besonders wichtig sind: „Stabilität, Kontinuität, Gemeinsamkeit und Sicherheit. Alles Eigenschaften, die nicht nur in einer Familie sondern auch für unsere starken Gemeinden, den ländlichen Raum und eine gemeinsame Europäische Union von enormer Wichtigkeit sind.“ Dies unterstrich auch der Landesgeschäftsführer der Steirischen Volkspartei, Detlev Eisel-Eiselsberg und meinte weiter: „Mit Simone Schmiedtbauer haben wir eine großartige Spitzenkandidatin mit sehr guten Chancen darauf, dass das ‚Grüne Herz Österreichs‘ und seine Interessen in Brüssel nach Jahren wieder vertreten sind. Wir stehen geschlossen hinter ihr und werden alles dafür tun, dass unsere Spitzenkandidatin ins EU-Parlament einzieht.“

Von Stimmrecht Gebrauch machen

Bei ihrer Tour geht es Schmiedtbauer auch darum, die Menschen dazu zu bewegen von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. „Es hat vor uns Menschen gegeben, die wirklich hart für ihr Wahlrecht gekämpft haben. Es ist daher ein No-Go, nicht zu dieser Wahl zu gehen. Ein besseres Europa braucht Menschen, die dafür ihre Stimme erheben und ein sichtbares Zeichen setzen.

Fotos: © STVP/Foto Fischer

28. Januar 2019

Steirische Volkspartei nominiert Kandidatinnen und Kandidaten für EU-Wahl – Simone Schmiedtbauer wird Spitzenkandidatin

Der Landesparteivorstand der Steirischen Volkspartei beschloss einstimmig Simone Schmiedtbauer als Spitzenkandidatin für die kommende EU-Wahl im Mai zu nominieren. Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sieht in Schmiedtbauer eine „kompetente und engagierte Politikerin, die bereits über viel Erfahrung verfügt. Mit ihr haben wir die Chance als Europapartei auch weiterhin an erster Stelle zu bleiben. Wir werden alles dafür tun, dass unsere Spitzenkandidatin ins EU-Parlament einzieht und damit die steirischen Interessen vertreten kann.“

Schmiedtbauer, die 2009 als Quereinsteigerin in die Politik kam und 2014 zur Bürgermeisterin der Gemeinde Hitzendorf gewählt wurde, freut sich über die Chance, die Anliegen der Steirerinnen und Steirer in der EU vertreten zu dürfen. „Politik ist kein Selbstzweck, sondern mein ganz persönliches Anliegen, das Beste für die Menschen zu wollen. Statt großer Töne höre ich lieber zu, versuche zu verstehen und zu handeln“, so die Spitzenkandidatin, der vor allem eine gute Gesprächsbasis am Herzen liegt.

Landesgeschäftsführer Landtagsabgeordneter Detlev Eisel-Eiselsberg stellte die vier weiteren Kandidaten vor und zeigte sich stolz auf das „sehr junge, weibliche und dynamische Team.“ Neben Simone Schmiedtbauer kandidieren für die Steirische Volkspartei bei der EU-Wahl der Landesobmann des steirischen JAAB, Patrick Dorner, Anita Höller, die die Steiermark im Bundesvorstand der Jungen Wirtschaft vertritt, die aus der JVP kommende und auch von den VP-Frauen nominierte Beatrice Saurer sowie die Verwaltungsjuristin Corinna Scharzenberger.

„Wir brauchen für die Zukunft ein geeintes Europa, das Sicherheit und Zusammenhalt für die gesamte Bevölkerung ausstrahlt“, so Dorner, dessen Ansicht auch Saurer teilt und diese Aussage mit dem Henry Ford Zitat „Zusammenkunft ist ein Anfang. Zusammenhalt ist ein Fortschritt. Zusammenarbeit ist der Erfolg.“ unterstrich. Scharzenberger will der Bürokratie Einhalt gebieten, denn: „Ich sitze als Verwaltungsjuristin an der Quelle und sehe, dass es genügend Potential gibt, Dinge zu verändern.“ Als international vernetzte Unternehmerin weiß Höller, wie wichtig ein starkes Europa für die Wirtschaft ist. Deshalb will sie sich „für unternehmerfreundliche Reformen auf europäischer Ebene“ einsetzen.

Fotocredit: © STVP/Fischer

Hermann Schützenhöfer, Simone Schmiedtbauer, Detlev Eisel-Eiselsberg

18. Januar 2019

Philipp Hofer zurück im Grazer Gemeinderat und Josef Schuster neuer Bezirksvorsteher in Ries

Bereits in der Gemeinderatsperiode 2013-2017 als Gemeinderat für die ÖVP tätig, legte Philipp Hofer gestern sein Gelöbnis ab und ist nun wieder im Grazer Gemeinderat. Er folgt Thomas Rajakovics, seit kurzem Leiter des Grazer Sportamtes, der seine politische Funktion bereits zurückgelegt hat.

Einen weiteren Wechsel gab es auch im Bezirk Ries. Josef Schuster, bereits seit 2013 im Bezirksrat, wird nun als Bezirksvorsteher die Anliegen im Bezirk vorantreiben. Die weitere Verbesserung der Lebensqualität, Gestaltung öffentlicher Grünflächen, Förderung der Jugend, des Ehrenamtes und der Vereine, Tradition und Brauchtum sind nur einige seiner Themen.

Fotocredit: Ulf Thausing

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

23. November 2018

„Herausragende“ Pläne für das Zentrum von Reininghaus

Das höchste Hochhaus von Graz mit einer spektakulären Architektur ist nur eine von vielen geplanten Attraktionen im Herzen des neuen Stadtteils.

 

Im wahrsten Sinne des Wortes hoch hinaus wollen die Investoren und Planer des zentralen QuartiersZWEI im neu entstehenden Stadtteilzentrum Reininghaus: Herausragendes Bauwerk des Quartiers mit Flächen für Büros, Geschäften und Dienstleitungen wird das höchste Hochhaus von ganz Graz sein, das 75 Meter in die Höhe ragt und dabei 28 Stockwerke umfassen wird. Insgesamt sollen die Investoren nicht weniger als 165 Millionen Euro für das QuartierZWEI in die Hand nehmen. Das ganze Infrastruktur-Zentrum des Stadtteils wird aber nicht nur durch seine Höhe, sondern auch wegen seiner spektakulären Architektur ein echter Blickfang werden. Letzteres ist kein Wunder – stammen die Entwürfe doch gleich von drei mit Staatspreisen ausgezeichneten Büros, und zwar von der Architektur Consult ZT GmbH, COOP Himmelb(l)au und Delugan Meissl Associated Architects, die in einem Kooperativen Baukünstlerischen Verfahren gemeinsam ihre Ideen gebündelt haben.

Infrastruktur in perfekter Umgebung eingebettet

Knapp 19.000 Quadratmeter ist das im Besitz der GA Immobilienbesitzgesellschaft GmbH befindliche Quartier 2 in Reininghaus groß, auf dem bis zum Jahr 2022 Büro- und Geschäftsflächen, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, ein Hotel sowie weitere infrastrukturelle Angebote auf insgesamt nicht weniger mit 52.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche entstehen sollen. Eingebettet ist das Projekt zwischen Wohnquartieren mit Höhen von 40 bis 70 Metern, die im Norden, Westen und Süden angrenzen. Für Naherholung sorgt der benachbarte Reininghaus-Park mit 30.000 Quadratmetern, die perfekte Verkehrsanbindung wird durch eine Straßenbahn garantiert, die ab Herbst 2021 an der zentralen UNESCO-Esplanade direkt vor dem entstehenden Büroturm im QuartierZWEI halten wird.

Büroturm als herausragender Blickfang

DER Blickfang im gesamten Reininghaus-Areal ist aber der BüroturmZWEI, der mit seinen 75 Metern das höchste Hochhaus der gesamten Stadt sein wird. Mit einer unverwechselbaren Architektur setzt der Turm, dessen höchster Punkt als Skylounge öffentlich zugänglich sein soll, auch optisch und funktionell neue Maßstäbe. In einem dreigeschoßigen Sockelgebäude mit Terrassenarchitektur und Atrium sollen Geschäfte mit Waren für den täglichen Bedarf sowie Gastronomiebetriebe untergebracht werden. Die weitgehend verglaste Lobby verschränkt den Turm mit dem Sockelgebäude; sie erschließt beide Baukörper und bietet in beiden Gebäuden einen Schutz vor Regen. Das ruhige Atrium wird begrünt und soll Einrichtungen für Gesundheit und Wellness anbieten. Ein weiterer sichtbarer Eingang in das Sockelgebäude liegt am nördlichen Marktplatz, der einen Knotenpunkt in der äußeren Wegeführung darstellt. Die Lobby des Büroturms und der Marktplatz sind über eine diagonale Wegeführung verbunden. Im Westen wird die Bebauung in Richtung Park auf eingeschoßige Pavillons unter einem schützenden Dach reduziert, um den Park mit der UNESCO-Esplanade zu verbinden und Durchgängigkeit zu erzeugen. Kern des Quartiers ist eine von einem beidseitig auskragenden Flugdach „behütete“ Passage, die einen zentralen öffentlichen Raum bildet und die Lobbys der Türme verbindet. Gegen Süden entsteht ein neuer Platz zwischen den beiden Baufeldern.

Breiter Nutzungsmix und perfekte Verkehrsanbindungen

Von den rund 52.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche sollen im QuartierZWEI rund 43.000 Quadratmeter als Nettonutzfläche zur Verfügung stehen, davon 1.000 Quadratmeter für den Handel, 1.500 Quadratmeter für Gastronomie, 18.500 Quadratmeter für Büros, 5.500 Quadratmeter für ein Hotel mit 125 Zimmern und 2.500 Quadratmeter für die geplanten Gesundheits- und Wellnesseinrichtungen. Insgesamt werden 430 Autoabstellplätze errichtet, fast alle davon in einer zweigeschoßigen Tiefgarage. 700 Fahrradabstellplätze, die Straßenbahn, attraktive Geh- und Radwege sowie hervorragende Anbindungen an das bereits bestehende regionale öffentliche Verkehrsnetz sorgen für ein umfassendes Mobilitätsangebot. So ist der S-Bahn-Knoten Don Bosco ebenso rasch zu erreichen wie die Busverbindungen mehrerer städtischer Linien, die GKB-Züge und der Grazer Hautbahnhof mit der Nahverkehrsdrehscheibe sind ebenfalls nur einen Katzensprung entfernt. Nicht zu vergessen: Auch von der Grazer Altstadt liegt das künftige Stadtteilzentrum Reininghaus nur rund 1,8 Kilometer entfernt.

Ehrgeiziger Zeitplan für die Umsetzung

Was die Verwirklichung des 165-Millionen-Euro-Vorhabens betrifft, haben sich die Investoren und Planer einen ehrgeizigen Zeitplan gesetzt: Derzeit läuft die Einreichphase, mit dem Bau der Tiefgarage soll bereits im Spätherbst des Jahres 2019 oder zu Jahresanfang 2020 begonnen werden. Verläuft alles Wunsch, sollen alle zwei bis drei vorgesehenen Bauabschnitte schon 2021 oder 2022 fertig sein. Für das Mega-Projekt wird eine Fondsfinanzierung angedacht, vielversprechende Gespräche mit ersten Interessierten sind bereits im Gange.

Stadtteil der Zukunft mit hoher Lebensqualität

Das ehemalige Brauereigelände Reininghaus ist als Stadtteil der Zukunft mit hoher Lebensqualität konzipiert, in dem insgesamt mehr als 15.000 Menschen wohnen und arbeiten sollen. In einer „Stadt der kurzen Wege“ sollen sämtliche nötigen Einrichtungen für alle Generationen vor Ort angeboten werden – von der Kinderbetreuung bis zu Einrichtungen für SeniorInnen, von Wohnungen über Arbeitsplätze, Freizeit-, Kultur-, Grünraum- und Sportangeboten bis hin zu Gastronomie und Bildungseinrichtungen soll alles in möglichst fußläufiger Entfernung erreichbar sein. Zukunftsbeständige Mobilitäts- und Energiekonzepte sorgen für Nachhaltigkeit im größten Entwicklungsgebiet der Stadt Graz.

Das Foto mit der Gruppe samt Modell und Visualisierung des spektakulären Projekts zeigt von links Stadtplanungs-Chef DI Bernhard Inninger, Stadtbaudirektor DI Mag. Bertram Werle, Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, Architekt DI Hermann Eisenköck, Architekt DI Hefried Peyker und Investor Peter Kothgasser (GA Immo).

Bildhinweis: Foto: Stadt Graz/Fischer

 

Bildhinweis: Visualisierung: Architektur Consult

15. November 2018

Graz.Stark.Weiblich: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich – Der Inhaltsprozess der ÖVP Frauen Graz

Am 12. November 1918 wurde in Österreich das Wahlrecht für Frauen eingeführt. Ein Meilenstein für die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen und zugleich der Aufbruch in einen langen Prozess der Emanzipation. Die ÖVP Frauen Graz nahmen das 100. Jubiläum dieses historischen Ereignissen zum Anlass, um gemeinsam mit Landesleiterin Manuela Khom und Clubobfrau Daniela Gmeinbauer den Inhaltsprozess Graz.Stark.Weiblich zu beginnen.

Die ÖVP Frauen setzen sich seit langem dafür ein, dass wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rahmenbedingungen geschaffen werden, in denen Frauen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Um auch weiterhin an diesem Ziel zu arbeiten, braucht es auch für unser Graz konkrete Forderungen und Maßnahmen. Im Laufe der nächsten Monate werden sich im Rahmen von GRAZ.STARK.WEIBLICH. deshalb Beruf und Familie managende Frauen, Studierende und Seniorinnen, Wirtschaftstreibende und Arbeitnehmerinnen mit Expertinnen treffen und ihre Ansichten und Anliegen in Arbeitsgruppen austauschen, ist sich unsere Stadtleiterin GR Sissi Potzinger sicher.

Landesleiterin Manuela Khom freut sich sehr, dass neue Akzente in der Frauenpolitik gesetzt werden und gerade Graz, das moderne Herz der Steiermark, mit ihren vielen Vorreiterinnen für die Gleichberechtigung, neue Wege geht. Damit würden wir Grazer Frauen in die Fußstapfen von großen Steirerinnen wie Frieda Mikola, eine der ersten weiblichen Nationalratsabgeordneten oder Waltraud Klasnic als erste weibliche Landeshauptmann Österreichs treten.

Anna Hopper, die Frauensprecherin der Grazer Volkspartei im Gemeinderat, ist sich sicher, dass dabei ein neues, zukunftsweisendes GRAZ.STARK.WEIBLICH. Programm der ÖVP Frauen Graz entstehen wird. Denn es brauche weiterhin konkrete Maßnahmen, um die Gleichberechtigung sowie eine starke politische Partizipation voranzutreiben ist unsere Abg. z. NR Martina Kaufmann überzeugt.

Projektleiterin Mag. Dr. Marie-Theres Stampfl war begeistert von den vielen Frauen die ein starkes Zeichen setzen und zahlreich am Auftakt teilgenommen haben, denn nur gemeinsam kann ein modernes und urbanes Konzept für uns Grazerinnen entwickelt werden.

Unterstützung erhält der Inhaltsprozess auch von unserer Bundesministerin und neuen Bundesleiterin der ÖVP-Frauen Mag. Dr. Juliane Bogner-Strauß. Mit dieser Initiative der Grazer VP-Frauen würde die Entwicklung einer modernen, urbanen Frauenpolitik vorangetrieben werden.

Fotocredit: Marie-Therese Hofmann

26. Juli 2018

EU-Abgeordneter Mag. Lukas Mandl zu Besuch beim Meet&Grill der Grazer Volkspartei.

Erstmals fand am Dienstag den 24.7. das Meet&Grill der Grazer Volkspartei statt, zu dem die Funktionäre der Bezirke geladen waren. Gemeinsam mit der neuen Geschäftsführerin Marion Kreiner eröffnete Bürgermeister Siegfried Nagl den Grillabend. Der große Dank galt den Funktionären in den Bezirken.  Neben geselligem sommerlichen Beisammensein und gegrillten Köstlichkeiten aus dem Hause Moßhammer gab es noch ein weiters Highlight: EU-Abgeordneter Lukas Mandl folgte der Einladung von NR Abg. Martina Kaufmann um über den Ratsvorsitz und seine Zuständigkeitsbereiche im EU Parlament zu berichten. Mandl unterstrich die Wichtigkeit des Friedensprojekts in Europa. Er ist dankbar dafür, dass er die Österreicherinnen und Österreicher im Europa-Parlament vertreten und für unsere rot-weiß-roten Interessen arbeiten darf. Bürgermeister Siegfried Nagl betonte wie wichtig die gute Zusammenarbeit von der Stadt bis hin zur Europäischen Union sei.

29. Mai 2018

Jugendzentrum Grünanger: Miteinander von Jugendarbeit und lebendiger Gedenkkultur

Vor rund einem Jahr wurden im Rahmen der Bauarbeiten für das neue Jugendzentrum Grünanger Fundstücke aus den 1940er-Jahren gefunden, als das Grundstück Teil des Lagers Liebenau war. In diesem waren zuerst Flüchtlinge aus dem Sudetenland und später Zwangsarbeiter für die Puchwerke sowie den Ostwall untergebracht. In enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt wurden die Fundstücke freigelegt und gesichtet. Durch Adaptionen am Projekt war es möglich, die Bauarbeiten zügig fortzusetzen, sodass das Jugendzentrum mit Dezember 2017 an die Jugendlichen vor Ort übergeben werden konnte.

Geschichte begreifbar machen

„Von Seiten der Stadt Graz wurden sofort nach Bekanntwerden der Funde alle notwendigen Schritte eingeleitet, um die zuständigen Stellen, wie etwa das Bundesdenkmalamt, mit der Thematik zu befassen. Diese Zusammenarbeit hat ausgezeichnet funktioniert“, erklärt Bildungs-, Jugend- und Familienstadtrat Kurt Hohensinner, „unser gemeinsames Ziel war es an diesem geschichtsträchtigen Ort ein positives Miteinander von in die Zukunft gerichteter Jugendarbeit und lebendiger Gedenkkultur zu ermöglichen.“ Für alle Beteiligten, insbesondere Stadt Graz und WIKI als Betreiber des Jugendzentrums war es besonders wichtig, dass die Jugendlichen auch über die Vergangenheit des Standorts Bescheid wissen. Die in der Offenen Jugendarbeit gelebten und erlebten Werte wie Toleranz, Gleichheit, Offenheit, Mitbestimmung, Rücksichtnahme sollen hier noch stärker in den Vordergrund rücken. So wurde die Vergangenheit des Standorts mit den Jugendlichen vor Ort nicht nur thematisiert, sondern mit den Fundstücken auch erleb- und begreifbar gemacht. Die Ausgrabungen auf der JUZ-Baustelle boten die Gelegenheit dazu. Bei einer Führung mit einem Archäologen erfuhren die Jugendlichen viel Interessantes und konnten einen beklemmenden Ausflug in den freigegrabenen Luftschutzdeckungsbunker machen. Fragen zum Krieg und Nationalsozialismus tauchten auf. Mithilfe der „ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus“ wurde das Thema in einem dreiteiligen Workshop mit den Jugendlichen vor Ort aufbereitet. Im Gedenkjahr 2018 wurden darüber hinaus die Themen Demokratie, Vergangenheit und Zukunft in Workshops thematisiert.

Kunstprojekt im Eingangsbereich

Zum Abschluss der Workshop-Reihe entstand mit dem Künstler Fritz Neuhold ein Kunstwerk, das nun im Eingangsbereich des neuen Jugendzentrums an die Opfer des Lagers Liebenau erinnert. Dieses wurde ebenso gemeinsam mit den Jugendlichen kreiert. Dazu durften nach Rücksprache mit dem Bundesdenkmalamt auch Original Fundstücke verwendet werden. Dieses wird auch immer wieder von Passanten fotografiert und bewegt ältere Menschen aus dem Einzugsgebiet dazu beim Jugendzentrum einzukehren, und zu erzählen, wie sie selbst diese Zeit erlebt haben. „Nur durch eine aktive Erinnerungskultur können wir sicherstellen, dass die Gräueltaten dieser Zeit nicht vergessen werden. Mit bewusstseinsbildenden Maßnahmen wie diesen schaffen wir an diesem Standort die notwendige Sensibilität für die Geschichte des Ortes“, mahnt Hohensinner.

Edtstadler: Bei den Jüngsten ansetzen

„Wir müssen unsere Vergangenheit kennen, um die Zukunft positiv gestalten zu können. Ich möchte das Gedenkjahr nutzen, um vor allem auch Kinder und Jugendliche für dieses Thema zu interessieren und zu sensibilisieren. Den Grundstein für ein sensibles Geschichtsbewusstsein müssen wir bereits bei unseren Jüngsten legen. Projekte wie jenes im Jugendzentrum Grünanger leisten daher einen wichtigen Beitrag, um Geschichte sichtbar und greifbar zu machen. Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Verantwortlichen des Projekts und vor allem bei den Jugendlichen für die Gestaltung des Kunstwerks, das an die Opfer des Lagers Liebenau erinnert“, so Staatssekretärin Karoline Edtstadler.

Zukunftsraum miteinander gestalten

„Jugendzentren sind wichtige Anziehungspunkte und Orte des Miteinanders und des positiven Austauschs. Deshalb investieren wir auch weiter in diesem Bereich. Mit dem Neubau der beiden Jugendzentren Grünanger und Echo haben wir im vergangenen Jahr ein kräftiges Zeichen für die Zukunft der Grazer Jugendkultur gesetzt“, so der Jugend- und Familienstadtrat. Ziel ist es, nicht nur neue Räume für die Jugendlichen zu schaffen, sondern auch sicherzustellen, dass jene, die sie später nutzen werden, diese auch selbst gestalten und sich entfalten können. Das JUZ Grünanger ist ein Best-Practice-Beispiel für diesen Zugang. So wurde das Haus im Dezember beinahe leer übergeben und die Jugendlichen waren von Anfang an in Fragen der Gestaltung und Einrichtung miteingebunden. Gemeinsam mit dem Jugendbeschäftigungsprojekt „heidenspaß“ wurde die Inneneinrichtung konzipiert und das eigene handwerkliche Geschick erprobt. Ein Großteil der Inneneinrichtung wurde von den Jugendlichen erdacht und in der Begleitung von Professionisten umgesetzt. Auch hier finden sich Anspielungen auf die Geschichte des Standorts. So finden sich etwa im Barbereich Alltagsgegenstände wie Brillen, Schuhe etc, die von schweren Holzbalken verdeckt und doch sichtbar sind. Eine weitere Besonderheit in diesem Jugendzentrum ist die topmoderne Küche. Diese wurde von der Firma Cookina gesponsert, da das Thema Kochen ebenfalls eine wichtige Rolle im Konzept des Jugendzentrums einnimmt.

Werkstatt, Sport und Jugendcoach

Außerdem verfügt das Jugendzentrum Grünanger über eine Werkstatt, in der Jugendliche Dinge reparieren können, oder auch selbst etwas zusammenbauen können. Zentral ist das Ausprobieren. Das Team des Jugendzentrums begleitet die Jugendlichen dabei und garantiert neben dem handwerklichen Schwerpunkt einen ansprechenden Rahmen. Auch die sportlichen Aktivitäten kommen nicht zu kurz, wie beispielsweise Tischtennis oder Skaten am angrenzenden Skaterpark Grünanger. Außerdem steht das multiprofessionelle Team den Jugendlichen mit Rat und Tat in schwierigen familiären oder schulischen Angelegenheiten zur Seite. Darüber hinaus gibt es im Jugendzentrum Grünanger einen Jugendcoach, der gemeinsam mit den Jugendlichen berufliche Perspektiven entwickelt.

Zum Lager Liebenau:

Es wurde 1940 für 5.000 bis 6.000 Personen angelegt. Zu Beginn war es für Flüchtlinge aus dem Sudetenland gedacht. 1943 wurden darin Zwangsarbeiter für die Puchwerke untergebracht. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Zwangsarbeiter des Ostwalls, unter ihnen ungarische Juden, auf dem Todesmarsch über das Burgenland, das Lager in Graz und den Präbichl nach Mauthausen getrieben. In den letzten Kriegstagen wurden 35 von ihnen im Lager Liebenau ermordet.

Erklärung von Archäologe Dr. Gerald Fuchs, Argis

Zu den Grazer Jugendzentren:

Derzeit leben ca. 17.500 junge Menschen zwischen 14 und 19 Jahren in Graz. Im Jahr 2016 kamen 6.915 Grazer Jugendliche in die Jugendzentren, in Summe ergaben sich in diesem Jahr 74.913 Kontakte. Die Stadt Graz hat zuletzt rund 2 Mio. Euro in den Umbau und die Modernisierung der Jugendzentren investiert. Neben dem JUZ Grünanger betrifft dies das Jugendzentrum ECHO und das JUZ Dietrichskeuschn.
Fotos: Stadt Graz/Fischer

25. Mai 2018

Lehrlingsoffensive des Haus Graz: Evaluierung und Ausblick

Seit dem Jahr 2014 läuft die große Grazer Lehrlings- und Ausbildungsoffensive „GRAZ BILDET AUS.“ In enger Zusammenarbeit zwischen dem Referat Arbeit und Beschäftigung im Sozialamt, dem Personalamt und den Personalverantwortlichen in den Beteiligungen nimmt das Haus Graz verstärkt Verantwortung für die Jugendlichen der steirischen Landeshauptstadt wahr. Auch die neue schwarz-blaue Stadtregierung bekennt sich klar zu dieser Schwerpunktsetzung. In den vergangenen Wochen wurde die Offensive evaluiert und die Zielsetzungen für die Zukunft festgelegt. (mehr …)

22. Mai 2018

Spatenstich für neues Zuhause für Anglo-Amerikanische Sportarten in Weinzödl

Anglo-Amerikanische Sportarten erfreuen sich nicht nur in Graz steigender Beliebtheit. Immer mehr Grazerinnen und Grazer setzen bei ihrer sportlichen Freizeitbetätigung auf Baseball, Football oder Cricket. Aus diesem Grund schafft die Stadt Graz ein neues Zuhause, in dem sich alle diese Sportarten wohlfühlen können. Auf rund 32.000 Quadratmetern in Weinzödl entsteht 2017 ein neues Zentrum für Angloamerikanische Sportarten. (mehr …)

9. März 2018

Zwischenbilder im Sozialamt: Neue Ausstellung eröffnet

Kunst und Kultur verbindet Menschen, weit über soziale Grenzen hinweg. Vor diesem Hintergrund wurde im Jahr 2003 die Galerie „Zwischenbilder – Kultur im Sozialamt“ ins Leben gerufen. In diesen 15 Jahren wurde der Öffentlichkeit ein beständiges Kunst- und Kulturprogramm geboten, jährlich fünf bis sechs Projekte konzipiert und in Ausstellungen oder anderen Veranstaltungsformaten vorgestellt. Am Mittwoch wurde die neue Ausstellung mit dem Thema „Schöner Mist“ eröffnet. „Die Galerie Zwischenbilder bereichert seit Jahren das Grazer Sozial- und Kulturleben und bringt Kunst in all seinen unterschiedlichen Facetten in den öffentlichen Raum. Damit schafft „culture unlimited“ eine positive Raumgestaltung und trägt spürbar zu einem guten Miteinander in den Räumen des Sozialamts bei“, freut sich Sozialstadtrat Kurt Hohensinner.

Die Ausrichtung der Ausstellungsthemen bezieht sich schwerpunktmäßig auf kulturelle, soziale und politische Interessen und Bedürfnisse der Gesellschaft. Die aktuelle Ausstellung wird von 28. Februar bis 28. April, MO- FR von 09:00- 17:00 Uhr geöffnet sein. Die Galerie findet sich im Amtshaus, Schmiedgasse 26, 1. Stock.

Thema „Schöner Mist“:

dust bag project · footsteps · garbage patches · gemini · heiliger michael · littered müllSpur · maschinenmalerei 01 · new sad productions · danube treasures · deadline · fleeting installation · waste can taste · penti menti · reticências de lixo ·
trash fighters · was bleibt · world waste

Mitwirkende KünstlerInnen:
Ingo Abeska
, Max Gansberger, Ada Kobusiewicz, Paul Lässer
, Ruth Ledersteger, Verena Lepuschitz,  Igor F. Petković,  Leon Podesser,  Ulrike Rauch,  Andrea Sadjak,  Mário José Santos Soares,  Eva Ursprung & drum performance von alemankale

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

9. März 2018

SozialCard: Ab 1.3. erstmalige Online-Beantragung für Energiekostenzuschuss

Die Evaluierung und Reform der Grazer SozialCard war im vergangenen Jahr einer der ersten großen Meilensteine für die neue schwarz-blaue Regierung. Unter den Änderungen, die mit 1. Jänner 2018 in Kraft getreten sind, war auch die separate Antragstellung für die mit der SozialCard verbundenen Geldleistungen Energiekostenzuschuss und Weihnachtsbeihilfe. Außerdem wurden die Auszahlungszeiträume angepasst. Während bis dato beide Geldleistungen im Dezember ausbezahlt wurden, erfolgt die Antragstellung für den Energiekostenzuschuss nun erstmals im Frühjahr. Damit werden die Geldleistungen besser auf das Jahr aufgeteilt.

„Die SozialCard ist ein wichtiger Beitrag der Stadt Graz zu einem funktionierenden Sozialsystem. Als Sozialstadtrat ist es mir besonders wichtig jene zu unterstützen, die sich nicht selbst helfen können“, so Sozialstadtrat Kurt Hohensinner, „unser Auftrag an die SozialCard ist nicht nur jener, finanzielle Hilfestellungen zu geben, sondern vor allem auch Menschen mit geringem Einkommen ein möglichst großes Maß an gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen. Die Einführung einer separaten Antragstellung entspricht unserem Menschenbild, dass jeder Mensch als vollwertig angesehen wird. Dementsprechend ist es aus unserer Sicht auch möglich und legitim, eine aktive Handlung von Seiten der Bezieher für den Erhalt von Sozialleistungen einzufordern.“

Niederschwellige Online-Beantragung

Soziales darf dabei aber nicht heißen, dass sich Menschen um Almosen anstellen müssen. Vor diesem Hintergrund wurde vom Sozialamt eine moderne und niederschwellige Antragsmöglichkeit geschaffen. Diese ist einfach und unkompliziert mit wenigen Schritten online möglich, und kann so einfach von zu Hause aus durchgeführt werden. Die Beantragung ist zwischen 1. und 31. März 2018 unter www.graz.at/sozialcard* möglich. Für die Anmeldung müssen lediglich die SozialCard-Nummer sowie das Geburtsdatum eingegeben werden. Danach reicht ein Häkchen, um sich für den Energiekostenzuschuss anzumelden. Die Auszahlung des Zuschuss, der wie in den vergangenen Jahren mit 65,- pro Haushalt dotiert ist, erfolgt Anfang April. Wer Hilfe bei der Online-Antragstellung benötigt, kann diese auch in den Servicestellen der Stadt Graz oder beim SozialCard-Schalter im Sozialamt durchführen. Explizit von der separaten Antragstellung ausgenommen sind jene Personen, die eine unbefristete SozialCard besitzen, also Mindestpensionisten, bei denen keine Veränderung der Einkommenssituation zu erwarten ist. In diesen Fällen wird der Energiekostenzuschuss direkt ausbezahlt.

Stand heute verfügen 13.621 Menschen in Graz über eine gültige SozialCard.

*Hinweis zum Link: Derzeit ist die Allgemein-Info zur SozialCard zu sehen. Die Anmeldemaske für den Energiekostenzuschuss wird am Morgen des 1.3. freigeschalten.
Foto: Stadt Graz

9. März 2018

2. fee Award für ehrenamtliches Engagement

Diese Woche wurde zum zweiten Mal der fee-Award, der Preis der Ehrenamtsbörse der Stadt Graz, für besonderes ehrenamtliches Engagement im Vinzenz-Muchitsch-Haus verliehen. Bildungs-, Jugend- und Integrationsstadtrat Kurt Hohensinner, Abteilungsvorständin Ingrid Krammer vom Amt für Jugend und Familie und Jugend am Werk-Geschäftsführer Walter Ferk haben die Auszeichnungen vorgenommen. Zum einen wurden die Leistungen von ehrenamtlich tätigen Menschen gewürdigt, und zum anderen wurde heuer erstmals ein Projekt aus dem Bereich der Freiwilligenarbeit mit einem weiteren „fee-Award“ ausgezeichnet. Aus den insgesamt 28 Nominierungen hat eine unabhängige Fachjury ausgewählt, wer die Auszeichnung erhält.

Preisträger

Dieses Jahr ging der Award in der Kategorie „Projekte“ an das Caritas Stadt.Wohnzimmer mit dem Projekt „family-brunch“. Das Stadt.Wohnzimmer ist ein offener Begegnungsort für (werdende) Mütter und Väter mit ihren Babys und ein präventives und begleitendes Angebot, das Menschen in ihrer Auseinandersetzung mit dem „Familie-sein“ aufnimmt, bevor es zu schwierigen und ausweglosen Situationen kommt. Bei den Dienstag-Treffen, die unter dem Namen „family-brunch“ stattfinden, wird unter anderem gemeinsam gekocht und zu Mittag gegessen, wobei auf einfache, gesunde und preiswerte Speisen geachtet wird. Da im Stadt.Wohnzimmer sehr viele unterschiedliche Nationaliäten vertreten sind, werden diese Dienstagstreffen zu einem hervorragenden und köstlichen Experimentierfeld exotischer und vielfältiger Gerichte.

In der Kategorie „MitarbeiterInnen“ konnte Beate Wiedner-Hiebaum von der a:pfl-GmbH mit ihrem großen Engagement für Kinder und Jugendliche überzeugen. Wieder-Hiebaum begleitet Kinder und Jugendliche mit besonders schwierigen Rahmenbedingungen. So ist es ihr etwa gelungen Andreas, das jüngste von vier Kindern aus extrem schwierigen Familienverhältnissen, durch die 2. Klasse Gymnasium zu begleiten und ihn dabei fächerübergreifend zu unterstützen. Desweiteren unterstützt sie eine syrische Jugendliche, die ihre Wohnung aufgrund ihrer Kontaktängste und im Zusammenhang mit ihrer Epilepsieerkrankung kaum verlässt. Sie ist dabei die einzige Helferin, der es gelungen ist einen entsprechenden Zugang zur Jugendlichen aufzubauen.

Über „fee“

Die „fee“ (kurz für freiwillig – ehrenamtlich – engagiert) wurde 2015 vom Amt für Jugend und Familie ins Leben gerufen. Die Online-Plattform vereinfacht den Kontakt zwischen Menschen, die sich in ihrer Freizeit engagieren möchten und Vereinen bzw. Organisationen, die Unterstützung benötigen.

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

8. März 2018

Info im Zeichen der Olympia-Ringe

BürgerInneninformation wird am 12. März in der Stadthalle großgeschrieben. Es geht um die Grazer Olympiabewerbung für die Winterspiele 2026.

In Schladming ist der Gemeinderat bereits einstimmig für eine gemeinsame Bewerbung mit der Stadt Graz, St. Georgen/Kreischberg und Inzell (Bayern), um im Jahr 2026 Olympische Winterspiele abhalten zu können. In der Murmetropole ist die Verabschiedung einer Absichtserklärung bei der Gemeinderatssitzung am 15. März Thema. Vorher ist aber noch die Grazer Bevölkerung eingeladen, sich selbst ein Bild zu machen. Am 12. März gibt es dazu in der Stadthalle eine BürgerInnenversammlung.

Die Veranstaltung

Ort:
Stadthalle, 1. Stock

Zeit:
12. März um 19 Uhr

Zugang:
für alle Interessierten möglich.

Ablauf:
Die Bürgermeister von Graz und Schladming, Siegfried Nagl, sein Stv. Mario Eustacchio sowie Jürgen Winter präsentieren und informieren gemeinsam mit VertreterInnen des Wintersports die bisherigen Planungen und den Weg zu möglichen Olympischen Winterspielen Graz/Austria 2026.

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

5. März 2018

Bürgermeister Nagl „Es gibt keine Unklarheit im Bekenntnis zur Menschenrechtstadt Graz!“

 

Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl bezieht nach einem Gespräch mit Vizebürgermeister Mario Eustacchio zu den von einigen Medien vorgebrachten Vorwürfen wie folgt Stellung:

„Es gibt keine Unklarheit! Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist die Richtschnur für politisches Handeln in Graz und dazu stehen auch die FPÖ und Vizebürgermeister Eustacchio. Wir haben gemeinsam die Finanzierung des UNESCO Category 2 Centers in Graz gesichert und in der „Agenda 22“ ein klares Bekenntnis zur Menschenrechtsstadt Graz abgegeben.

Ich kenne großartige Menschen aus der sog. 68er Generation, die Graz positiv entwickelt und wesentlich gestaltet haben.

Gerade in einer Zeit in der sich viele Menschen von Religionen und religiösen Werten abwenden, anderseits Religionen von Radikalen missbraucht werden, sind die Menschenrechte oberste Richtschnur für unser Handeln.

Denn Meinungsfreiheit (auf welche sich auch die FPÖ berufen darf) und Religionsfreiheit stehen genau in dieser Charta.

Regierungskolleginnen und Kollegen, müssen ihre im Rahmen der Meinungsfreiheit geäußerten Wortmeldungen selbst verantworten!

Ich persönlich lege auf Menschenrechte und Religion großen Wert, denn ich bin überzeugt, dass diese das Zusammenleben in der Gemeinschaft deutlich erleichtern.

Daher werde ich den Dialog der Religionen weiter unterstützen und auch die Integration von Neu-GrazerInnen mit verschiedensten Maßnahmen fördern. Gemeinschaft gelingt nur mit gegenseitigem Respekt!“

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

1. März 2018

Zero Project Conference 2018: Graz als Vorzeigebeispiel bei internationalem Gipfeltreffen zu Barrierefreiheit

Drei Tage lang versammeln sich ExpertInnen und EntscheidungsträgerInnen aus der ganzen Welt zum Thema Barrierefreiheit in der UNO City Wien. Die im internationalen Vergleich innovativsten Projekte werden vorgestellt und mit dem Zero Project Award ausgezeichnet. Die Stadt Graz zählt mit ihrem barrierefreien Stadtentwicklungssystem zu den Vorzeigebeispielen dieser Konferenz.
Die diesjährige Zero Project Conference 2018 steht ganz im Zeichen der Barrierefreiheit. International etabliert, bietet das Forum eine Plattform für vorbildliche Lösungen, die das Leben von Menschen mit Behinderung nachweislich verbessern. Mit ihrem kommunalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung übernimmt die Stadt Graz österreichweit eine Vorreiterrolle.
Ein Nährboden für eine Welt ohne Barrieren
„Barrierefreiheit geht weit über rollstuhlgerechte Zugänge und blindengerechte Auskünfte hinaus. Die Grazer Stadtentwicklung ist ein Paradebeispiel dafür“, erklärt Martin Essl, Gründer der Essl Foundation und Initiator der Zero Project Conference. „Mit Hilfe der Zero Project Conference versuchen wir solche innovativen Best-Practice Beispiele vorzustellen und andere dadurch zu inspirieren. Wir vernetzen Experten und schaffen einen Nährboden für eine Welt ohne Barrieren.“
Der für Behindertenhilfe und Barrierefreiheit zuständige Stadtrat Kurt Hohensinner nutzte selbst die Möglichkeiten für den internationalen Austausch vor Ort: „Es ist eine ungemeine Bereicherung die besten Projekte aus allen Teilen der Welt zum Thema Barrierefreiheit auf der Zero Project Conference aktiv erleben und ausprobieren zu können. Als Sozialstadtrat freue ich mich sehr, dass auch Graz mit seinen vielfältigen Projekten im Rahmen der heurigen Konferenz präsentiert wird und wir damit einen kleinen Beitrag auf dem Weg zu einer Welt ohne Barrieren leisten können.“
Rund 600 Teilnemer aus mehr als 70 Ländern
In den nächsten Tagen werden rund 600 TeilnehmerInnen aus mehr als 70 Ländern erwartet. Die Zero Project Conference versammelt nicht nur weltweit führende VertreterInnen der Behindertenrechtsbewegung und viele hochkarätige Sprecher, sondern auch prominente EntscheidungsträgerInnen in Wien. Der Erfahrungsaustausch sowie die Vernetzung der Anwesenden stehen dabei im Vordergrund.
Graz barrierefrei erleben lautet das Ziel der steirischen Landeshauptstadt
„Graz ohne Grenzen für jedermann. Das ist das erklärte Ziel – unabhängig davon ob es um die Anreise, den öffentlichen Verkehr, Museen, Sightseeing, unsere wichtigen Veranstaltungsorte oder Beratung für barrierefreies Bauen sowie Bauprogramme für Beseitigung von Barrieren im öffentlichen Raum geht. Die Stadt Graz fordert sich in diesem Zusammenhang gerne selbst und setzte auf das Wissen von Experten und Betroffenen um jedwede Alltagshürde möglichst zu minimieren“, so Mag. Siegfried Nagl, Bürgermeister der Landeshauptstadt Graz.
Maßnahmen zum Abbau und zur Vermeidung von Barrieren stehen in Graz schon seit Jahrzehnten ganz oben auf der Prioritätenliste. Bereits seit 1995 werden in der zweitgrößten Stadt Österreichs fortschrittliche Regelungen für Menschen mit Behinderung beschlossen. Aber nicht nur für, sondern auch gemeinsam mit Betroffenen arbeitet die Stadt laufend an der Beseitigung von Hürden im Alltag. Unter anderem ist dadurch ein systemübergreifendes Netz von physischen und sinnesorientierten Leitsystemen entstanden, das hilft, ein selbstbestimmtes Leben für alle zu ermöglichen.
Die zahlreichen sowie vielfältigen Maßnahmen, die gesammelt das barrierefreie Stadtsystem von Graz darstellen, werden bei der diesjährigen Zero Project Conference präsentiert. Das jahrelange Engagement der Stadt Graz soll als Vorbild für andere Städte dienen und aufzeigen, was alles möglich ist.

Über Zero Project
Das Zero Project ist eine Initiative der gemeinnützigen Essl Foundation, die sich weltweit für die Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung engagiert. „Zero“ steht dabei für eine Welt ohne Barrieren. Als Plattform analysiert und verbreitet das Zero Project vorbildliche Lösungen aus allen Teilen der Welt, die die tägliche Lebenssituation von Menschen mit Behinderung verbessern und ihre gesetzlichen Rechte stärken. In Zusammenarbeit mit über 4.000 ExpertInnen aus 180 Ländern werden jedes Jahr Best-Practice-Beispiele identifiziert, im Zero Project Report veröffentlicht und auf der Zero Project Conference vorgestellt. In einem Vierjahres-Zyklus werden zentrale Themen behandelt, 2016/17 waren es Beschäftigungsmodelle für Menschen mit Behinderung, 2018/19 ist es die Barrierefreiheit.
Weitere Informationen finden Sie unter https://zeroproject.org und https://conference.zeroproject.org.

#zerocon18

ZERO PROJECT CONFERENCE 2018
(v.l.n.r.) Karin Praniess-Kastner (Projektleiterin Zero Project Unternehmensdialoge), Michael Pichler (Leiter der Zero Project Projekte in Österreich), Kira Grünberg (Abgeordnete zum Nationalrat), Patricia Braun (Assistentin von Kira Grünberg), Martin Essl (Gründer der Essl Foundation und Initiator der Zero Project Conference), Kurt Hohensinner (Stadtrat der Stadt Graz für die Ressorts Integration, Bildung und Sport) und Maximilian Koren (Sprecher Büro Stadtrat Kurt Hohensinner)
Copyright: Essl Foundation

1. März 2018

Gut gerüstet für die Kältewelle: „Niemand muss in Graz frieren“

Nach dem Schneefall kommt die Kälte. Aktuelle Wetterberichte zeigen: Ab Sonntag wird es in und um Graz richtig kalt. Sogar Temperaturen bis zu minus 15 Grad werden prognostiziert. Das aktuelle Wetter ist nicht nur für den Verkehr eine große Herausforderung, sondern auch für das Grazer Sozialressort. Schon in den vergangenen Tagen wurden Vorkehrungen für die kältesten Tage des Jahres getroffen. „In Graz muss niemand frieren oder bei diesem Wetter auf der Straße schlafen“, sagt Sozialstadtrat Kurt Hohensinner, „wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und sind für die kommende Kältewelle gut gerüstet. Wir haben in der steirischen Landeshauptstadt gemeinsam mit unseren Partnern ein sehr engmaschiges, soziales Netz geknüpft. Vor allem im Bereich der Notschlafstellen verfügen wir über ein breites Angebot, das wir gemeinsam mit Vinzi und der Caritas bereitstellen können.“

Ausreichend freie Plätze

Die Stadt Graz verfügt über ein vielfältiges und differenziertes Angebot im Bereich von sozialen Wohnunterbringungen. Über Frauen- und Männerwohnheim stellt die Stadt Graz selbst rund 125 Plätze zur Verfügung. Dazu kommen folgende Angebote von Caritas und Vinziwerken.

  • VinziTel: 25 Plätze
  • Haus Rosalie (vorrübergehende Wohnversorgung von obdachlosen, inländischen Frauen): 15 Plätze
  • Vinzinest (Nachtschlafstelle für obdachlose ausländische Männer): 80 Plätze
  • Vinzischutz (Nachtschlafstelle für obdachlose ausländische Frauen): 24 Plätze
  • Vinziherz (Notschlafstelle für obdachlose ausländische Familien mit Kindern): 40 Plätze

SUMME Vinzi Einrichtungen: 184 Plätze

  • Caritas Winternotschlafstelle: 40 Plätze
  • Caritas Arche 38: 47 Plätze
  • Caritas Haus FranzisCa: 34 Plätze
  • Familienwohnungen d. Caritas: 20 Plätze
  • Caritas Jugendschlupfhaus: 14 Plätze
  • Ressidorf: 20 Plätze

SUMME Caritas Einrichtungen: 175 Plätze

Insgesamt gibt es in Graz also rund 480 Schlafplätze, davon 355 in den diversen Notunterkünften. „In Vorbereitung auf die kommenden Tage haben wir uns ein Bild über die noch freien Kapazitäten gemacht. Derzeit gibt es noch ausreichend freie Plätze“, erklärt Hohensinner. So gibt es im Frauenwohnheim noch 19, und in den Notunterkünften noch 51 reguläre Schlafplätze (Caritas: 31, Vinzi: 20).

Vielfältiges Maßnahmenpaket

Auch neben den Notunterkünften wurden von Seiten des Sozialressorts weitere Maßnahmen vorbereitet. So wird etwa in den kommenden Tagen die mobile Sozialarbeit (Streetwork) verstärkt Dienst versehen, um potentiell obdachlose Menschen aufzusuchen und zu unterstützen. Dafür wurden spezielle Hilfspakete mit Thermo-Schlafsack, Isomatten, etc. angekauft. Rund 75 Stück stehen für die Hilfe in derartigen Akutfällen zur Verfügung. Aber auch die breite Bevölkerung ist gefordert: Gemeinsam mit der Caritas wurde nach Wiener Vorbild und auf Initiative von Sozialstadtrat Kurt Hohensinner heuer erstmals ein Kältetelefon eingerichtet, das seit 4. Dezember zur Verfügung steht. „Graz hat eine ungemein starke und engagierte Zivilgesellschaft. Wir bitten hier auch die Bürgerinnen und Bürger um ihre Mithilfe. Wer einen obdachlosen Menschen auf der Straße wahrnimmt, kann über diese Hotline die Caritas informieren, damit in akuten Notlagen schnell und unkompliziert geholfen wird. Caritas-Mitarbeiter und Freiwillige nehmen dann Kontakt mit diesem Menschen auf.“ Erreichbar ist das Telefon unter der Nummer 0676/88015 111 zwischen 19 und 24 Uhr. (Infos: www.caritas-steiermark.at/kaeltetelefon).

Erfolgreiches Kältetelefon

Dass das Kältetelefon bestens funktioniert zeigen auch die Zahlen der vergangenen Wochen. Stand heute sind:

70 Anrufe bei der Hotline eingegangen

65 Ausfahrten des freiwilligen Teams

8 hilfsbedürftige Personen in Notschlafstelle gebracht

40 Versorgungspakete übergeben

11 mal Einsatz und niemanden am Ort angetroffen

6 mal „bereits bekannte“ Personen vor Ort angetroffen

8 Fälle an mobile SozialarbeiterInnen der Stadt Graz geleitet

876 Stunden von ehrenamtlichen HelferInnen geleistet

44 betreute Personen

41 Männer, großteils zw. 30+40 Jahren (60 % Österreicher, 40 % andere Staatsbürgerschaft)

3 Frauen, zw. 28-32 Jahren (Österreicherinnen)

Verfügbarer Stand an Schlafsäcken:      71

Thermoskannen:  ausreichend

Hilfskette im Notfall

„Nach jetzigen Einschätzungen sind wir für die kommenden Tage sehr gut vorbereitet. Aber auch für den absoluten Ernstfall haben wir bereits Vorkehrungen getroffen“, weiß Sozialstadtrat Kurt Hohensinner, „für diesen Fall wurde bereits eine Hilfskette aus mehreren Maßnahmen vereinbart, die dann in Kraft treten würde.“ So könnten in den Einrichtungen von Caritas und Vinzi durch Notbetten noch zusätzliche 20 Plätze geschaffen werden. „Und auch wir im Sozialamt würde eine Notfallwohnung mit weiteren 10 Plätzen öffnen. Das heißt wir könnten auf Knopfdruck weitere 30 Plätze aktivieren, um einem Engpass zu begegnen“, erklärt Hohensinner. Auch die Vinziwerke haben bereits vorgearbeitet: So hat Obmann Peter Pratl bereits den aktiven Kontakt zu zahlreichen Grazer Pfarren gesucht, so dass auch von diesen im Ernstfall zusätzliche Betten zur Verfügung stehen würden.

Energiekostenzuschuss für SozialCard

Neben den Akut-Maßnahmen steht für das Grazer Sozialressort natürlich auch die Prävention im Vordergrund. So gibt es auch heuer wieder den Energiekostenzuschuss für SozialCard-Bezieher. Ein entsprechender Gemeinderatsantrag wurde in der vergangenen Sitzung einstimmig angenommen. Auch in diesem Jahr beträgt die Zuzahlung zu den Energiekosten 65 Euro pro Haushalt. Der Zeitraum der Online-Beantragung für den Energiekostenzuschuss beginnt am 1. März und läuft den ganzen Monat bis 31. März. Die Auszahlung erfolgt Anfang April. Daneben unterstützt etwa die Akutintervention der Sozialarbeit bei akuten Problemen, wie Stromnachzahlungen, drohenden Delogierungen, etc.

1. März 2018

„Klein hat´s fein“ mit dem neuen Grazer Familienpass

Ein altes Sprichwort besagt: „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“ – oder eben eine ganze Stadt. Die Stadt Graz hat es sich zur Aufgabe gesetzt, genau dieses „Dorf“ zu sein. Das Amt für Jugend und Familie begleitet die Grazer Eltern, damit sie das Leben mit ihren Kindern gut gestalten können. „Seit 100 Jahren ist das Jugendamt für den Grazer Nachwuchs da. Die Rolle und das Selbstverständnis haben sich in dieser Zeit stark verändert. Vor allem in den letzten Jahren zeichnet sich das Amt vor allem durch seine gelebte Partnerschaft mit den Grazer Eltern und den starken Servicecharakter mit innovativen Projekten aus“, so Jugend- und Familienstadtrat Kurt Hohensinner. Bei all diesen neuen Angeboten vom Willkommensbesuch bei der Geburt bis hin zu den zahlreichen Beratungsangeboten steht immer das Miteinander im Vordergrund.

Bündelung der Kompetenzen

Mit dem neuen Familienpass „Klein hat’s fein“ bündelt das Amt nun noch stärker seine Beratungs- und Servicekompetenzen. Der Pass fasst alle Angebote zusammen, von Geburtsvorbereitungskursen über Vorträge für Eltern, bis hin zu Schlafberatung, Elterncafe, Babytreff und den Elternberatungsstellen. Für die Eltern gibt es dabei einen ganz besonderen Anreiz, wie Hohensinner erklärt: „‘Klein hat’s fein‘ ist nicht nur eine umfassende und übersichtliche Zusammenfassung aller Angebote, sondern stellt das gesamte Unterstützungssystem auf neue Beine und macht es noch attraktiver. Auf der letzten Seite gibt es als besonderen Anreiz einen Sammelpass. Für jeden Besuch gibt es einen oder zwei Stempel. Wer 15 Stempel gesammelt hat, erhält einen Graz-Gutschein im Wert von 40 Euro. Der Familienpass ist also ein doppelter Gewinn.“

So funktioniert‘s

Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind, wie wir alle wissen, entscheidend für die weitere Entwicklung. In dieser Phase wollen wir Eltern mit unseren Angeboten unterstützen. Keine Sorge von Eltern ist zu klein, keine Frage zu schwierig, jedes Anliegen ist uns wichtig! Mit allen Fragen rund um das Aufwachsen ihrer Kinder sind Eltern bei uns an der richtigen Stelle.

Welche Angebote gibt´s für Eltern?

Wir bieten Informationen und persönliche Beratung zu Gesundheit, Ernährung und Schlaf von Kindern, und Eltern finden auch die Möglichkeiten des Austausches mit anderen Eltern, wie etwa in Elterncafes oder Spielgruppen für Kinder.

Kostproben aus dem vielfältigen Angebot:

– Elternberatung: 16 Mal in der Woche an 15 Standorten über ganz Graz verteilt

– Stillberatung, Babymassage, Schlafberatung, alles rund um Zahngesundheit

– Babytreff, Elterncafe, Spielgruppen

– Vorträge für Eltern zu den wichtigsten Themen vor der Geburt und im ersten Lebensjahr ihres Kindes

Graz-Gutschein als Anreizsystem

Im aktuellen Folder sind die Angebote des Jugendamtes und seiner Kooperationspartner zusammengefasst, alle Angebote sind kostenfrei. Mit einem Sammelpass können Eltern bis zum 3. Lebensjahr ihres Kindes „Punkte“ sammeln: Für jede besuchte Veranstaltung oder Beratung gibt’s einen Punkt – oder auch zwei, nämlich wenn beide Eltern daran teilnehmen. Sind 15 Stempel im Sammelpass, erhält die Familie einen Graz-Gutschein im Wert von 40,- Euro. Damit hat´s Klein wirklich fein!

Weitere Angebote für Eltern

family@graz listet zahlreiche, weitere Angebote für Eltern von Kindern, auch über das 3. Lebensjahr hinaus, auf. Mittels einfacher Suchfunktionen finden Eltern in dieser Datenbank rasch das passende Angebot für sich und ihr Kind.

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer