21. Mai 2019

Simone Schmiedtbauer in Graz unterwegs

Tolle Gespräche und viele interessante Gespräche mit unserer EU-Spietzenkandidatin Simone Schmiedtbauer bei ihrem Wahlinformationstag in Graz! Gemeinsam mit unseren Stadträten, GemeinderätInnen, vielen Funktionären und Unterstützern machten wir Werbung für eine Politik der Mitte in Graz, Österreich und Europa. Deshalb bitten wir auch um eine Vorzugsstimme für unsere Simone Schmiedtbauer bei der Wahl am 26. Mai!

Fotos: FOTO FISCHER/Grazer VP

EU GrazerVP
EU GrazerVP
VP_AusstellungPaulMangold am 16.05.2019
VP_AusstellungPaulMangold am 16.05.2019
EU GrazerVP
EU GrazerVP
EU GrazerVP

EU GrazerVP
EU GrazerVP
EU GrazerVP
3. Mai 2019

Frühstücksaktion am 1. Mai

Es hat bereits große Tradition in der Steirischen Volkspartei: Am 1. Mai besuchen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und zahlreiche Abgeordnete und Funktionäre Menschen an ihrem Arbeitsplatz und bringen ihnen frisches, köstliches Frühstück vorbei. Sie wollen damit symbolisch „Danke“ sagen für ihren Einsatz und die Bereitschaft, auch am „Tag der Arbeit“ für das Wohl der Steirerinnen und Steirer zur Verfügung zu stehen.

Auch in Graz waren VP-Abgeordnete und -Funktionäre fleißig unterwegs, um den Menschen, die am 1. Mai arbeiten, auf diesem Wege ein Dankeschön auszusprechen. In erster Linie standen in den Bezirken Besuche in den Krankenhäusern, Pflegezentren, Dienststellen der Polizei, Feuerwehr und des Roten Kreuzes auf dem Programm. Damit wurde auf jeden Fall jedem, der heute am Feiertag arbeiten musste, ein kleines Lächeln ins Gesicht gezaubert. Wir haben ein paar Eindrücke festgehalten.

 

   

 

 

30. April 2019

„Europa ist nicht so weit weg, wie viele glauben!“

Simone Schmiedtbauer, die Spitzenkandidatin der Steirischen Volkspartei für die EU-Wahl am 26. Mai, feierte heute Vormittag in der Kirschenhalle in Hitzendorf ihren Wahlkampfauftakt. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Bundesministerin Elisabeth Köstinger stimmten die mehr als 700 Funktionäre, Mitglieder und Bauernbündler auf die intensiven Wochen bis zum Wahltag ein. Bundeskanzler Sebastian Kurz meldete sich per Videobotschaft zu Wort, auch Frau Alt-Landeshauptmann Waltraud Klasnic sprach der Landwirtin aus Hitzendorf ihre besten Wünsche aus.

Ein „Heimspiel“ vor mehr als 700 Anhängern – das war der Wahlkampfauftakt für Simone Schmiedtbauer. Die Spitzenkandidatin der Steirischen Volkspartei hatte sich nicht umsonst die Kirschenhalle in Hitzendorf für ihren Start in den Wahlkampf für die Europawahl am 26. Mai ausgesucht. „Hier in meiner Heimatgemeinde hat politisch für mich alles begonnen.“ 2009 kam die Landwirtin, die in der 7.000 Einwohner großen Gemeinde in Graz-Umgebung mit ihrer Familie einen 7,5 Hektar großen Betrieb führt, als Quereinsteigerin in die Politik. Fünf Jahre später wurde sie zur Bürgermeisterin gewählt, nun steht sie vor einem noch größeren Schritt: Sie will für Österreich, für die Steiermark und für den Bauernbund ins EU-Parlament einziehen. „Als ich vom Bauernbundpräsidenten Georg Strasser und von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer gefragt wurde, ob ich als Kandidatin für die EU-Wahl zur Verfügung stehe, war mir sofort klar: Da darf man nicht Nein sagen!“

Beim Wahlkampfauftakt sprühte die 44-jährige Mutter zweier Töchter förmlich vor Energie und Motivation. Dass sie seit Anfang Februar bereits mehr als 18.000 Kilometer durch ganz Österreich zurückgelegt hat, dabei unzählige Termine absolviert, Tausende Menschen getroffen und die kniffligsten Fragen von Journalisten beantwortet hat, sah man ihr nicht an. „Ich bin richtig positiv aufgeladen und vollends bereit, gemeinsam mit euch in die nächsten Wochen zu starten. Nützen wir unseren Schwung und unsere Motivation, um die Bevölkerung und alle Bäuerinnen und Bauern von unserem Programm zu überzeugen. Denn was Europa heute dringend braucht, ist eine Kraft der politischen Mitte, eine starke Volkspartei und eine starke Stimme für die Regionen und für die Landwirte. Überlassen wir nicht den Populisten das Feld!“

Die positive Kraft im Saal in der Kirschenhalle war bis in jede kleinste Ecke zu spüren. Die vier übrigen steirischen Kandidaten für die EU-Wahl, Anita Höller, Beatrice Saurer, Corinna Scharzenberger und Patrick Dorner, sicherten ihrer Spitzenkandidatin vollste Unterstützung zu. Beim „Simone-Song“ von Lorenz Brunner, der als Hitzendorfer ein ganz besonderer Schmiedtbauer-Fan ist und mit Raphael Kogler das Lied performte, sangen alle Anwesenden mit. Bürgermeister Andreas Spari, der vor einem Monat das Amt von Schmiedtbauer übernommen hatte, sprach seiner Vorgängerin größte Bewunderung und Komplimente aus. Bundeskanzler Sebastian Kurz meldete sich per Videobotschaft aus China zu Wort („Sie hat mich von Anfang an mit ihrer Begeisterung und Leidenschaft überzeugt“), genauso wie Frau Alt-Landeshauptmann Waltraud Klasnic, die dem Personenkomitee vorsteht und in Schmiedtbauer eine ideale Kandidatin sieht. Das sprach auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer in seiner Rede an: „Wir müssen erkennen, dass wir eine Welt erleben, in der es einige Krisenherde gibt. Das hat unter anderem mit Staatsmännern zu tun, die Mauern bauen oder Handelskriege führen wollen. In dieser Zeit braucht es eine verantwortungsvolle Politik des Miteinanders, eine Politik, die das Wohl des Landes und der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Wir als Volkspartei sind Garanten für so eine Politik. In dieser Zeit braucht es auch Menschen, die sich einbringen, die für ihre Ideen, Werte und Visionen brennen – so jemanden wie Simone Schmiedtbauer! Sie weiß ganz genau, wo der Schuh drückt.“

Bundesministerin Elisabeth Köstinger weiß, wovon sie spricht, sie hat die heimische Landwirtschaft selbst von 2009 bis 2017 als Abgeordnete im EU-Parlament vertreten. „Die Landwirtschaft ist das wichtigste Politikfeld auf der europäischen Ebene, es ist der einzige Bereich, der in der EU vergemeinschaftet ist. Hier geht es um wirklich viel. Meine Vorgängerin Agnes Schierhuber kann das ebenso bestätigen, wie ich selbst. Ich kann mir niemand besseren für diese Aufgabe vorstellen als Simone Schmiedtbauer. Sie ist hochkompetent, ist eine Praktikerin und weiß, wovon sie redet. Vor allem aber schlägt ihr Herz für die Landwirtschaft, sie wird großartige Arbeit für unsere Landwirtschaft in Brüssel leisten.“
NAbg. Georg Strasser, Präsident des Österreichischen Bauernbundes, dankte allen Teams, die sich in den letzten Wochen für Schmiedtbauer ins Zeug gelegt haben und dies bis Ende Mai auch noch tun werden: „Mir ist Simone vor drei Jahren aufgefallen und ich habe mir damals gleich gedacht: Sie ist eine ganz schneidige, selbstbewusste und zielstrebige Persönlichkeit. Den Familiensinn, den sie lebt, den spüren wir auch im Umfeld. Es ist schön, dass wir für sie arbeiten dürfen.“ Strasser betonte auch, dass sich Europa auf dem Scheideweg befindet: „Zusammen oder auseinander? Das ist die Frage. Wir wollen zeitgemäße Landwirtschaft betreiben. Daher braucht es für die Bäuerinnen und Bauern eine laute Stimme wie einen Bissen Brot. Simone ist diese laute Stimme.“

Vertreten waren natürlich auch die steirischen Landesräte Barbara Eibinger-Miedl, Christopher Drexler und Johann Seitinger, wobei letzterer als Steirischer Bauernbund-Obmann, mit den Worten aufhorchen ließ: „Die steirische Landwirtschaft ist sehr gut aufgestellt und wir können uns mit anderen Ländern messen. Aber es gibt auch ein paar Dinge, die uns das Leben schwerer machen: Unsere Lebensmittel werden zu wenig geschätzt, Naturgefahren, Klimawandel und auch Auflagen setzen den Landwirten zu.“ Umso mehr glaubt Seitinger, dass Schmiedtbauer die beste Kandidatin für die Steiermark und die Landwirte ist: „Mit ihrer Authentizität kann sie in der EU viel erreichen.“

Einig waren sich an diesem Vormittag alle: „Wir müssen die EU wieder näher zu den Menschen bringen!“ Die Skepsis zur Europäischen Union gehört beseitigt, Umfragenwerte, dass die Wahlbeteiligung niedrig ausfallen könnte, sollten alle Parteien zum Handeln zwingen. „Nicht zu wählen ist ein absolutes No-Go“, betont Schmiedtbauer. Dies hat sie in allen Diskussionen und Gesprächen erwähnt. „Europa ist nicht so weit weg, wie viele glauben! Europa ist hier in Hitzendorf, in euren Gemeinden und Städten. Entscheidungen in der EU beeinflussen weit stärker unser tägliches Leben zuhause, in den Betrieben, am Arbeitsplatz, auf unseren Bauernhöfen, als vielen überhaupt bewusst ist. Deshalb: Machen wir die EU-Wahl zur Gemeinderatswahl! So wie es uns nicht egal sein sollte, wer Bürgermeister, Landeshauptmann oder Bundeskanzler ist, so sollte es uns auch nicht egal sein, wer zukünftig in Europa den Ton angibt!“

Honorarfreie Fotos:
Grazer für Simone (© STVP/Fischer):Siegfried Nagl, Simone Schmiedtbauer und Grazer Abordnung
Auftakt für Europa_1 (© Paul Gruber): Georg Strasser, Hermann Schützenhöfer, Simone Schmiedtbauer, Elisabeth Köstinger und Johann Seitinger

 

30. März 2019

ÖVP Graz Stadtparteitag: Bürgermeister Siegfried Nagl mit beeindruckender Mehrheit als Stadt-Parteiobmann bestätigt.

Der ordentliche Stadtparteitag der ÖVP Graz endete am Samstag in der gut besuchten Alten Universität mit der Bestätigung Siegfried Nagls mit über 99% Zustimmung als Obmann der Grazer Volkspartei und begeisterte mit neuen innovativen Ideen und Wegen.

Graz – Bürgermeister Siegfried Nagl wurde heute von den rund 450 Besucherinnen und Besucher des ÖVP-Stadtparteitags mit eindrucksvoller Mehrheit als Parteiobmann bestätigt. Zuvor gab Nagl gemeinsam mit der Stadtparteigeschäftsführerin Marion Kreiner die programmatische Richtung der politischen Arbeit für die nächsten Jahre vor und ließ zu den drängenden Themen zur Zukunft des Lebensraums Stadt international anerkannte Expertinnen und Experten zu Wort kommen.

Mit den vier großen Schwerpunktthemen „Gesellschaft, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Wirtschaft“ wurden genau jene Themenfelder angesprochen, die für die positive Entwicklung einer Stadt von essentieller Bedeutung sind. Die Auseinandersetzung mit den ökosozialen Aspekten einer nachhaltigen Stadtentwicklung, traf auf das breite Interesse der Gäste, die den Vorträgen von Oona Horx-Strathern („Megatrends und die Stadt der Zukunft“), Univ. Prof. Dr. Dieter Szolar („Gesundheit wird zum Luxusgut“) und Mag. Johannes Zink („Gilt lebenslanges Lernen auch für Politiker?“) aufmerksam folgten.

Volle Unterstützung der Grazer Volkspartei für die steirische EU-Spitzenkandidatin Simone Schmiedtbauer

Die für die ÖVP in die EU-Wahl ziehende ehemalige Bürgermeisterin von Hitzendorf bekam vom Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl volle Rückendeckung und Unterstützung zugesagt. Er betonte die Wichtigkeit einer starken Stimme für die Landeshauptstadt Graz in Brüssel und versprach: „Wir werden darum kämpfen, dass die Grazerinnen und Grazer am 26. Mai nicht nur der Volkspartei ihr Vertrauen schenken, sondern unserer Simone Schmiedtbauer auch ihre Vorzugsstimme schenken!“

Zur Diskussion standen auch mehrere Anträge der einzelnen Bünde und Gemeinderäte:

Im Sinne des thematischen Bogens des Parteitages forderten die Gesundheitssprecher im Gemeinderat Univ. Prof. Dr. Daisy Kopera und Dr. Philipp Hofer im Namen der Grazer Volkspartei sich dafür einzusetzen, Graz zur gesündesten Stadt in ganz Europa zu machen und Maßnahmen im Bereich der Diagnostik & Psychohygiene, Begleitung & Betreuung sowie der Evaluierung zu forcieren. Des Weiteren soll Graz zur „bewegten Stadt“ werden und ein breites Bewegungs- und Sportangebot für Jung und Alt entwickeln.

Weiters wurde von der Grazer VP der Antrag gestellt, die Initiative „Jeden Mittwoch ist Veggie-Day“ ins Leben zu rufen und der Stadt Graz Vorschläge zur Unterstützung dieser Initiative zu übermitteln. Die Antragsteller GRin Marion Kreiner und Stefan Haberler regten damit an, eingefahrene Ernährungs- und Konsumgewohnheiten zu überdenken und Impulse für Veränderung zu geben.

Ihre Vorschläge umfassen im Haus Graz, in den stadteigenen Kantinen und bei Empfängen, mittwochs vegetarische Kost in den Mittelpunkt zu stellen, an Mittwochen in den Kindergärten, Horten und Ganztagsschulen vegetarische Speisen anzubieten und als Stadt Graz an Firmen heranzutreten, die z.B. eine Mitarbeiter-Kantine haben, um auch diese am Mittwoch auf vegetarische Speisen umstellen.

Die Junge ÖVP Graz stellte das Thema „Ressourcen und Nachhaltigkeit“ in den Fokus ihres Antrags und regte an, durch eine Energiespar-Kampagne die Grazerinnen und Grazer darauf aufmerksam zu machen, wie der eigene Stromverbrauch reduziert werden kann. Eine übersichtliche Website die Tipps & Tricks zu sparsamen Umgang mit Strom, Wasser und Müll aufzeigt, soll nicht nur den Grazerinnen und Grazern helfen ihre Kosten zu minimieren, sondern auch positive Effekte für die Umwelt erzeugen. Eine eigene Zukunftsabteilung soll sich nach Wunsch der JVP Graz mit der Reduktion von Energie- und Ressourcenverbrauch befassen und mit der Bevölkerung ein Zukunftsbild für unsere Stadt schaffen.

Der Wirtschaftsbund Graz forderte mit seiner „Smart Money Initiative“ die politischen VertreterInnen der Grazer Volkspartei dazu auf sich dafür einzusetzen, das Umfeld für die Ansiedelung, Etablierung, Vernetzung, Koordinierung und den Ausbau von „Smart-Money“ zu etablieren. Graz soll so zu Österreichs Dreh- und Angelpunkt für Smart Money werden.

Alle Anträge fanden mehrheitliche Zustimmung.

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: „Seit 16 Jahren prägt Siegfried Nagl als Bürgermeister mit seinen Visionen die positive Entwicklung der Stadt Graz!“

Vor der Wahl des Stadtparteiobmannes und seiner Stellvertreterinnen und Stellvertreter richtete Landesparteiobmann und Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer seine Grußworte an den Parteitag und stellte in seiner Rede die Bedeutung der Landeshauptstadt Graz als lebenswertes Zentrum der Innovation in den Mittepunkt. Dank Siegfried Nagl und dessen Team sei Graz ein europaweites Aushängeschild für Wissenschaft und Kultur, Innovation und Menschlichkeit geworden: „Siegfried Nagl ist einer der erfolgreichsten Bürgermeister, die wir in der Steirischen Volkspartei je gehabt haben und der längst dienende in der zweitgrößten Stadt Österreichs. Das alles ist nicht geschenkt, nicht gepachtet – das ist hart erarbeitet und das hat meinen vollen Respekt“.

Nagl skizziert in seiner Rede die drängendsten Herausforderungen für den Ballungsraum Graz 

„Wir leben in einer Zeit der ständigen Veränderung, die Politik muss offen für neue Ideen bleiben. Es ist unsere Verantwortung zu den bekannten Fragestellungen und Megatrends passende Lösungen anzubieten. Die Antworten liegen in einem nachhaltigeren Lebensstil jeder und jedes Einzelnen. Wenn wir alle einen Beitrag zu einer nachhaltigen Umwelt liefern.  Kleine Veränderungen im persönlichen Lebensstil müssen nicht unbedingt zu Lasten der Lebensqualität gehen, leisten aber für das künftige Wohlergehen der Gesellschaft wesentliche Beiträge. Kleine Schritte von allen zeigen große Wirkung“, betont Nagl.

Nagl stellte dann vor allem die politische Auseinandersetzung mit den am Vormittag behandelten Themenbereichen in den Mittelpunkt seiner mitreißenden Rede. Die Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft liege vor allem in der Innovationskraft der Städte, die die gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Fragestellungen durch Forschung, Entwicklung, Bewusstseinsbildung und Unkonventionalität in Chancen für morgen verwandeln können.

Die Politik biete Rahmen und Möglichkeiten, die gesellschaftliche Stärke speise sich aber aus dem Willen und der Kraft der und des Einzelnen.

Nagl mit 99% als Parteiobmann bestätigt

Die Delegierten sprachen dem Bürgermeister nach seiner zukunftsweisenden und visionsreichen Rede mit einem sensationellen Ergebnis zum bereits 5-mal das Vertrauen aus und wählten ihn zum Parteivorsitzenden: 99 Prozent der 340 Delegiertenstimmen fielen auf den Bürgermeister, der dieses Ergebnis demütig und stolz als Auftrag für seine weitere Arbeit für die Grazerinnen und Grazern annahm.

Zu seinen Stellvertreterinnen und Stellvertretern wurden einstimmig Klubobfrau Daniela Gmeinbauer und Stadtrat Kurt Hohensinner gewählt. Als Geschäftsführerin wurde die Gemeinderätin Marion Kreiner nach ihrem ersten Parteitag in dieser Funktion offiziell bestätigt. Als Finanzreferent wurde Ulfried Hainzl mit den Finanzprüfern GR Klaus Frölich und Christian Krainer bestellt.

Fotocredit ©DJakob

 

 

 

 

20. Februar 2019

Schmiedtbauer: „Stabilität, Kontinuität, Gemeinsamkeit und Sicherheit sind von enormer Wichtigkeit“

Simone Schmiedtbauer, die Spitzenkandidatin der Steirischen Volkspartei und des Österreichischen Bauernbundes für die kommende EU-Wahl, tourt bereits fleißig durch die Steiermark. Bei ihren Besuchen in den Bezirken und Gemeinden geht es der Spitzenkandidatin nicht nur darum, sich selbst und ihr Programm vorzustellen, sondern vor allem um das persönliche Gespräch mit den Steirerinnen und Steirern. „Politik ist kein Selbstzweck, sondern mein ganz persönliches Anliegen, das Beste für die Menschen zu wollen. Statt großer Töne höre ich lieber zu, versuche zu verstehen und zu handeln“, so Schmiedtbauer, die für Bürgernähe und ein offenes konstruktives Miteinander steht.

Was für eine gemeinsame Europäische Union wichtig ist

Als Frau, Mutter zweier Töchter und als Bürgermeisterin gibt es für Schmiedtbauer Eigenschaften, die ihr besonders wichtig sind: „Stabilität, Kontinuität, Gemeinsamkeit und Sicherheit. Alles Eigenschaften, die nicht nur in einer Familie sondern auch für unsere starken Gemeinden, den ländlichen Raum und eine gemeinsame Europäische Union von enormer Wichtigkeit sind.“ Dies unterstrich auch der Landesgeschäftsführer der Steirischen Volkspartei, Detlev Eisel-Eiselsberg und meinte weiter: „Mit Simone Schmiedtbauer haben wir eine großartige Spitzenkandidatin mit sehr guten Chancen darauf, dass das ‚Grüne Herz Österreichs‘ und seine Interessen in Brüssel nach Jahren wieder vertreten sind. Wir stehen geschlossen hinter ihr und werden alles dafür tun, dass unsere Spitzenkandidatin ins EU-Parlament einzieht.“

Von Stimmrecht Gebrauch machen

Bei ihrer Tour geht es Schmiedtbauer auch darum, die Menschen dazu zu bewegen von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. „Es hat vor uns Menschen gegeben, die wirklich hart für ihr Wahlrecht gekämpft haben. Es ist daher ein No-Go, nicht zu dieser Wahl zu gehen. Ein besseres Europa braucht Menschen, die dafür ihre Stimme erheben und ein sichtbares Zeichen setzen.

Fotos: © STVP/Foto Fischer

28. Januar 2019

Steirische Volkspartei nominiert Kandidatinnen und Kandidaten für EU-Wahl – Simone Schmiedtbauer wird Spitzenkandidatin

Der Landesparteivorstand der Steirischen Volkspartei beschloss einstimmig Simone Schmiedtbauer als Spitzenkandidatin für die kommende EU-Wahl im Mai zu nominieren. Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sieht in Schmiedtbauer eine „kompetente und engagierte Politikerin, die bereits über viel Erfahrung verfügt. Mit ihr haben wir die Chance als Europapartei auch weiterhin an erster Stelle zu bleiben. Wir werden alles dafür tun, dass unsere Spitzenkandidatin ins EU-Parlament einzieht und damit die steirischen Interessen vertreten kann.“

Schmiedtbauer, die 2009 als Quereinsteigerin in die Politik kam und 2014 zur Bürgermeisterin der Gemeinde Hitzendorf gewählt wurde, freut sich über die Chance, die Anliegen der Steirerinnen und Steirer in der EU vertreten zu dürfen. „Politik ist kein Selbstzweck, sondern mein ganz persönliches Anliegen, das Beste für die Menschen zu wollen. Statt großer Töne höre ich lieber zu, versuche zu verstehen und zu handeln“, so die Spitzenkandidatin, der vor allem eine gute Gesprächsbasis am Herzen liegt.

Landesgeschäftsführer Landtagsabgeordneter Detlev Eisel-Eiselsberg stellte die vier weiteren Kandidaten vor und zeigte sich stolz auf das „sehr junge, weibliche und dynamische Team.“ Neben Simone Schmiedtbauer kandidieren für die Steirische Volkspartei bei der EU-Wahl der Landesobmann des steirischen JAAB, Patrick Dorner, Anita Höller, die die Steiermark im Bundesvorstand der Jungen Wirtschaft vertritt, die aus der JVP kommende und auch von den VP-Frauen nominierte Beatrice Saurer sowie die Verwaltungsjuristin Corinna Scharzenberger.

„Wir brauchen für die Zukunft ein geeintes Europa, das Sicherheit und Zusammenhalt für die gesamte Bevölkerung ausstrahlt“, so Dorner, dessen Ansicht auch Saurer teilt und diese Aussage mit dem Henry Ford Zitat „Zusammenkunft ist ein Anfang. Zusammenhalt ist ein Fortschritt. Zusammenarbeit ist der Erfolg.“ unterstrich. Scharzenberger will der Bürokratie Einhalt gebieten, denn: „Ich sitze als Verwaltungsjuristin an der Quelle und sehe, dass es genügend Potential gibt, Dinge zu verändern.“ Als international vernetzte Unternehmerin weiß Höller, wie wichtig ein starkes Europa für die Wirtschaft ist. Deshalb will sie sich „für unternehmerfreundliche Reformen auf europäischer Ebene“ einsetzen.

Fotocredit: © STVP/Fischer

Hermann Schützenhöfer, Simone Schmiedtbauer, Detlev Eisel-Eiselsberg

18. Januar 2019

Philipp Hofer zurück im Grazer Gemeinderat und Josef Schuster neuer Bezirksvorsteher in Ries

Bereits in der Gemeinderatsperiode 2013-2017 als Gemeinderat für die ÖVP tätig, legte Philipp Hofer gestern sein Gelöbnis ab und ist nun wieder im Grazer Gemeinderat. Er folgt Thomas Rajakovics, seit kurzem Leiter des Grazer Sportamtes, der seine politische Funktion bereits zurückgelegt hat.

Einen weiteren Wechsel gab es auch im Bezirk Ries. Josef Schuster, bereits seit 2013 im Bezirksrat, wird nun als Bezirksvorsteher die Anliegen im Bezirk vorantreiben. Die weitere Verbesserung der Lebensqualität, Gestaltung öffentlicher Grünflächen, Förderung der Jugend, des Ehrenamtes und der Vereine, Tradition und Brauchtum sind nur einige seiner Themen.

Fotocredit: Ulf Thausing

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

23. November 2018

„Herausragende“ Pläne für das Zentrum von Reininghaus

Das höchste Hochhaus von Graz mit einer spektakulären Architektur ist nur eine von vielen geplanten Attraktionen im Herzen des neuen Stadtteils.

 

Im wahrsten Sinne des Wortes hoch hinaus wollen die Investoren und Planer des zentralen QuartiersZWEI im neu entstehenden Stadtteilzentrum Reininghaus: Herausragendes Bauwerk des Quartiers mit Flächen für Büros, Geschäften und Dienstleitungen wird das höchste Hochhaus von ganz Graz sein, das 75 Meter in die Höhe ragt und dabei 28 Stockwerke umfassen wird. Insgesamt sollen die Investoren nicht weniger als 165 Millionen Euro für das QuartierZWEI in die Hand nehmen. Das ganze Infrastruktur-Zentrum des Stadtteils wird aber nicht nur durch seine Höhe, sondern auch wegen seiner spektakulären Architektur ein echter Blickfang werden. Letzteres ist kein Wunder – stammen die Entwürfe doch gleich von drei mit Staatspreisen ausgezeichneten Büros, und zwar von der Architektur Consult ZT GmbH, COOP Himmelb(l)au und Delugan Meissl Associated Architects, die in einem Kooperativen Baukünstlerischen Verfahren gemeinsam ihre Ideen gebündelt haben.

Infrastruktur in perfekter Umgebung eingebettet

Knapp 19.000 Quadratmeter ist das im Besitz der GA Immobilienbesitzgesellschaft GmbH befindliche Quartier 2 in Reininghaus groß, auf dem bis zum Jahr 2022 Büro- und Geschäftsflächen, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, ein Hotel sowie weitere infrastrukturelle Angebote auf insgesamt nicht weniger mit 52.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche entstehen sollen. Eingebettet ist das Projekt zwischen Wohnquartieren mit Höhen von 40 bis 70 Metern, die im Norden, Westen und Süden angrenzen. Für Naherholung sorgt der benachbarte Reininghaus-Park mit 30.000 Quadratmetern, die perfekte Verkehrsanbindung wird durch eine Straßenbahn garantiert, die ab Herbst 2021 an der zentralen UNESCO-Esplanade direkt vor dem entstehenden Büroturm im QuartierZWEI halten wird.

Büroturm als herausragender Blickfang

DER Blickfang im gesamten Reininghaus-Areal ist aber der BüroturmZWEI, der mit seinen 75 Metern das höchste Hochhaus der gesamten Stadt sein wird. Mit einer unverwechselbaren Architektur setzt der Turm, dessen höchster Punkt als Skylounge öffentlich zugänglich sein soll, auch optisch und funktionell neue Maßstäbe. In einem dreigeschoßigen Sockelgebäude mit Terrassenarchitektur und Atrium sollen Geschäfte mit Waren für den täglichen Bedarf sowie Gastronomiebetriebe untergebracht werden. Die weitgehend verglaste Lobby verschränkt den Turm mit dem Sockelgebäude; sie erschließt beide Baukörper und bietet in beiden Gebäuden einen Schutz vor Regen. Das ruhige Atrium wird begrünt und soll Einrichtungen für Gesundheit und Wellness anbieten. Ein weiterer sichtbarer Eingang in das Sockelgebäude liegt am nördlichen Marktplatz, der einen Knotenpunkt in der äußeren Wegeführung darstellt. Die Lobby des Büroturms und der Marktplatz sind über eine diagonale Wegeführung verbunden. Im Westen wird die Bebauung in Richtung Park auf eingeschoßige Pavillons unter einem schützenden Dach reduziert, um den Park mit der UNESCO-Esplanade zu verbinden und Durchgängigkeit zu erzeugen. Kern des Quartiers ist eine von einem beidseitig auskragenden Flugdach „behütete“ Passage, die einen zentralen öffentlichen Raum bildet und die Lobbys der Türme verbindet. Gegen Süden entsteht ein neuer Platz zwischen den beiden Baufeldern.

Breiter Nutzungsmix und perfekte Verkehrsanbindungen

Von den rund 52.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche sollen im QuartierZWEI rund 43.000 Quadratmeter als Nettonutzfläche zur Verfügung stehen, davon 1.000 Quadratmeter für den Handel, 1.500 Quadratmeter für Gastronomie, 18.500 Quadratmeter für Büros, 5.500 Quadratmeter für ein Hotel mit 125 Zimmern und 2.500 Quadratmeter für die geplanten Gesundheits- und Wellnesseinrichtungen. Insgesamt werden 430 Autoabstellplätze errichtet, fast alle davon in einer zweigeschoßigen Tiefgarage. 700 Fahrradabstellplätze, die Straßenbahn, attraktive Geh- und Radwege sowie hervorragende Anbindungen an das bereits bestehende regionale öffentliche Verkehrsnetz sorgen für ein umfassendes Mobilitätsangebot. So ist der S-Bahn-Knoten Don Bosco ebenso rasch zu erreichen wie die Busverbindungen mehrerer städtischer Linien, die GKB-Züge und der Grazer Hautbahnhof mit der Nahverkehrsdrehscheibe sind ebenfalls nur einen Katzensprung entfernt. Nicht zu vergessen: Auch von der Grazer Altstadt liegt das künftige Stadtteilzentrum Reininghaus nur rund 1,8 Kilometer entfernt.

Ehrgeiziger Zeitplan für die Umsetzung

Was die Verwirklichung des 165-Millionen-Euro-Vorhabens betrifft, haben sich die Investoren und Planer einen ehrgeizigen Zeitplan gesetzt: Derzeit läuft die Einreichphase, mit dem Bau der Tiefgarage soll bereits im Spätherbst des Jahres 2019 oder zu Jahresanfang 2020 begonnen werden. Verläuft alles Wunsch, sollen alle zwei bis drei vorgesehenen Bauabschnitte schon 2021 oder 2022 fertig sein. Für das Mega-Projekt wird eine Fondsfinanzierung angedacht, vielversprechende Gespräche mit ersten Interessierten sind bereits im Gange.

Stadtteil der Zukunft mit hoher Lebensqualität

Das ehemalige Brauereigelände Reininghaus ist als Stadtteil der Zukunft mit hoher Lebensqualität konzipiert, in dem insgesamt mehr als 15.000 Menschen wohnen und arbeiten sollen. In einer „Stadt der kurzen Wege“ sollen sämtliche nötigen Einrichtungen für alle Generationen vor Ort angeboten werden – von der Kinderbetreuung bis zu Einrichtungen für SeniorInnen, von Wohnungen über Arbeitsplätze, Freizeit-, Kultur-, Grünraum- und Sportangeboten bis hin zu Gastronomie und Bildungseinrichtungen soll alles in möglichst fußläufiger Entfernung erreichbar sein. Zukunftsbeständige Mobilitäts- und Energiekonzepte sorgen für Nachhaltigkeit im größten Entwicklungsgebiet der Stadt Graz.

Das Foto mit der Gruppe samt Modell und Visualisierung des spektakulären Projekts zeigt von links Stadtplanungs-Chef DI Bernhard Inninger, Stadtbaudirektor DI Mag. Bertram Werle, Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, Architekt DI Hermann Eisenköck, Architekt DI Hefried Peyker und Investor Peter Kothgasser (GA Immo).

Bildhinweis: Foto: Stadt Graz/Fischer

 

Bildhinweis: Visualisierung: Architektur Consult

15. November 2018

Graz.Stark.Weiblich: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich – Der Inhaltsprozess der ÖVP Frauen Graz

Am 12. November 1918 wurde in Österreich das Wahlrecht für Frauen eingeführt. Ein Meilenstein für die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen und zugleich der Aufbruch in einen langen Prozess der Emanzipation. Die ÖVP Frauen Graz nahmen das 100. Jubiläum dieses historischen Ereignissen zum Anlass, um gemeinsam mit Landesleiterin Manuela Khom und Clubobfrau Daniela Gmeinbauer den Inhaltsprozess Graz.Stark.Weiblich zu beginnen.

Die ÖVP Frauen setzen sich seit langem dafür ein, dass wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rahmenbedingungen geschaffen werden, in denen Frauen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Um auch weiterhin an diesem Ziel zu arbeiten, braucht es auch für unser Graz konkrete Forderungen und Maßnahmen. Im Laufe der nächsten Monate werden sich im Rahmen von GRAZ.STARK.WEIBLICH. deshalb Beruf und Familie managende Frauen, Studierende und Seniorinnen, Wirtschaftstreibende und Arbeitnehmerinnen mit Expertinnen treffen und ihre Ansichten und Anliegen in Arbeitsgruppen austauschen, ist sich unsere Stadtleiterin GR Sissi Potzinger sicher.

Landesleiterin Manuela Khom freut sich sehr, dass neue Akzente in der Frauenpolitik gesetzt werden und gerade Graz, das moderne Herz der Steiermark, mit ihren vielen Vorreiterinnen für die Gleichberechtigung, neue Wege geht. Damit würden wir Grazer Frauen in die Fußstapfen von großen Steirerinnen wie Frieda Mikola, eine der ersten weiblichen Nationalratsabgeordneten oder Waltraud Klasnic als erste weibliche Landeshauptmann Österreichs treten.

Anna Hopper, die Frauensprecherin der Grazer Volkspartei im Gemeinderat, ist sich sicher, dass dabei ein neues, zukunftsweisendes GRAZ.STARK.WEIBLICH. Programm der ÖVP Frauen Graz entstehen wird. Denn es brauche weiterhin konkrete Maßnahmen, um die Gleichberechtigung sowie eine starke politische Partizipation voranzutreiben ist unsere Abg. z. NR Martina Kaufmann überzeugt.

Projektleiterin Mag. Dr. Marie-Theres Stampfl war begeistert von den vielen Frauen die ein starkes Zeichen setzen und zahlreich am Auftakt teilgenommen haben, denn nur gemeinsam kann ein modernes und urbanes Konzept für uns Grazerinnen entwickelt werden.

Unterstützung erhält der Inhaltsprozess auch von unserer Bundesministerin und neuen Bundesleiterin der ÖVP-Frauen Mag. Dr. Juliane Bogner-Strauß. Mit dieser Initiative der Grazer VP-Frauen würde die Entwicklung einer modernen, urbanen Frauenpolitik vorangetrieben werden.

Fotocredit: Marie-Therese Hofmann

26. Juli 2018

EU-Abgeordneter Mag. Lukas Mandl zu Besuch beim Meet&Grill der Grazer Volkspartei.

Erstmals fand am Dienstag den 24.7. das Meet&Grill der Grazer Volkspartei statt, zu dem die Funktionäre der Bezirke geladen waren. Gemeinsam mit der neuen Geschäftsführerin Marion Kreiner eröffnete Bürgermeister Siegfried Nagl den Grillabend. Der große Dank galt den Funktionären in den Bezirken.  Neben geselligem sommerlichen Beisammensein und gegrillten Köstlichkeiten aus dem Hause Moßhammer gab es noch ein weiters Highlight: EU-Abgeordneter Lukas Mandl folgte der Einladung von NR Abg. Martina Kaufmann um über den Ratsvorsitz und seine Zuständigkeitsbereiche im EU Parlament zu berichten. Mandl unterstrich die Wichtigkeit des Friedensprojekts in Europa. Er ist dankbar dafür, dass er die Österreicherinnen und Österreicher im Europa-Parlament vertreten und für unsere rot-weiß-roten Interessen arbeiten darf. Bürgermeister Siegfried Nagl betonte wie wichtig die gute Zusammenarbeit von der Stadt bis hin zur Europäischen Union sei.

29. Mai 2018

Jugendzentrum Grünanger: Miteinander von Jugendarbeit und lebendiger Gedenkkultur

Vor rund einem Jahr wurden im Rahmen der Bauarbeiten für das neue Jugendzentrum Grünanger Fundstücke aus den 1940er-Jahren gefunden, als das Grundstück Teil des Lagers Liebenau war. In diesem waren zuerst Flüchtlinge aus dem Sudetenland und später Zwangsarbeiter für die Puchwerke sowie den Ostwall untergebracht. In enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt wurden die Fundstücke freigelegt und gesichtet. Durch Adaptionen am Projekt war es möglich, die Bauarbeiten zügig fortzusetzen, sodass das Jugendzentrum mit Dezember 2017 an die Jugendlichen vor Ort übergeben werden konnte.

Geschichte begreifbar machen

„Von Seiten der Stadt Graz wurden sofort nach Bekanntwerden der Funde alle notwendigen Schritte eingeleitet, um die zuständigen Stellen, wie etwa das Bundesdenkmalamt, mit der Thematik zu befassen. Diese Zusammenarbeit hat ausgezeichnet funktioniert“, erklärt Bildungs-, Jugend- und Familienstadtrat Kurt Hohensinner, „unser gemeinsames Ziel war es an diesem geschichtsträchtigen Ort ein positives Miteinander von in die Zukunft gerichteter Jugendarbeit und lebendiger Gedenkkultur zu ermöglichen.“ Für alle Beteiligten, insbesondere Stadt Graz und WIKI als Betreiber des Jugendzentrums war es besonders wichtig, dass die Jugendlichen auch über die Vergangenheit des Standorts Bescheid wissen. Die in der Offenen Jugendarbeit gelebten und erlebten Werte wie Toleranz, Gleichheit, Offenheit, Mitbestimmung, Rücksichtnahme sollen hier noch stärker in den Vordergrund rücken. So wurde die Vergangenheit des Standorts mit den Jugendlichen vor Ort nicht nur thematisiert, sondern mit den Fundstücken auch erleb- und begreifbar gemacht. Die Ausgrabungen auf der JUZ-Baustelle boten die Gelegenheit dazu. Bei einer Führung mit einem Archäologen erfuhren die Jugendlichen viel Interessantes und konnten einen beklemmenden Ausflug in den freigegrabenen Luftschutzdeckungsbunker machen. Fragen zum Krieg und Nationalsozialismus tauchten auf. Mithilfe der „ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus“ wurde das Thema in einem dreiteiligen Workshop mit den Jugendlichen vor Ort aufbereitet. Im Gedenkjahr 2018 wurden darüber hinaus die Themen Demokratie, Vergangenheit und Zukunft in Workshops thematisiert.

Kunstprojekt im Eingangsbereich

Zum Abschluss der Workshop-Reihe entstand mit dem Künstler Fritz Neuhold ein Kunstwerk, das nun im Eingangsbereich des neuen Jugendzentrums an die Opfer des Lagers Liebenau erinnert. Dieses wurde ebenso gemeinsam mit den Jugendlichen kreiert. Dazu durften nach Rücksprache mit dem Bundesdenkmalamt auch Original Fundstücke verwendet werden. Dieses wird auch immer wieder von Passanten fotografiert und bewegt ältere Menschen aus dem Einzugsgebiet dazu beim Jugendzentrum einzukehren, und zu erzählen, wie sie selbst diese Zeit erlebt haben. „Nur durch eine aktive Erinnerungskultur können wir sicherstellen, dass die Gräueltaten dieser Zeit nicht vergessen werden. Mit bewusstseinsbildenden Maßnahmen wie diesen schaffen wir an diesem Standort die notwendige Sensibilität für die Geschichte des Ortes“, mahnt Hohensinner.

Edtstadler: Bei den Jüngsten ansetzen

„Wir müssen unsere Vergangenheit kennen, um die Zukunft positiv gestalten zu können. Ich möchte das Gedenkjahr nutzen, um vor allem auch Kinder und Jugendliche für dieses Thema zu interessieren und zu sensibilisieren. Den Grundstein für ein sensibles Geschichtsbewusstsein müssen wir bereits bei unseren Jüngsten legen. Projekte wie jenes im Jugendzentrum Grünanger leisten daher einen wichtigen Beitrag, um Geschichte sichtbar und greifbar zu machen. Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Verantwortlichen des Projekts und vor allem bei den Jugendlichen für die Gestaltung des Kunstwerks, das an die Opfer des Lagers Liebenau erinnert“, so Staatssekretärin Karoline Edtstadler.

Zukunftsraum miteinander gestalten

„Jugendzentren sind wichtige Anziehungspunkte und Orte des Miteinanders und des positiven Austauschs. Deshalb investieren wir auch weiter in diesem Bereich. Mit dem Neubau der beiden Jugendzentren Grünanger und Echo haben wir im vergangenen Jahr ein kräftiges Zeichen für die Zukunft der Grazer Jugendkultur gesetzt“, so der Jugend- und Familienstadtrat. Ziel ist es, nicht nur neue Räume für die Jugendlichen zu schaffen, sondern auch sicherzustellen, dass jene, die sie später nutzen werden, diese auch selbst gestalten und sich entfalten können. Das JUZ Grünanger ist ein Best-Practice-Beispiel für diesen Zugang. So wurde das Haus im Dezember beinahe leer übergeben und die Jugendlichen waren von Anfang an in Fragen der Gestaltung und Einrichtung miteingebunden. Gemeinsam mit dem Jugendbeschäftigungsprojekt „heidenspaß“ wurde die Inneneinrichtung konzipiert und das eigene handwerkliche Geschick erprobt. Ein Großteil der Inneneinrichtung wurde von den Jugendlichen erdacht und in der Begleitung von Professionisten umgesetzt. Auch hier finden sich Anspielungen auf die Geschichte des Standorts. So finden sich etwa im Barbereich Alltagsgegenstände wie Brillen, Schuhe etc, die von schweren Holzbalken verdeckt und doch sichtbar sind. Eine weitere Besonderheit in diesem Jugendzentrum ist die topmoderne Küche. Diese wurde von der Firma Cookina gesponsert, da das Thema Kochen ebenfalls eine wichtige Rolle im Konzept des Jugendzentrums einnimmt.

Werkstatt, Sport und Jugendcoach

Außerdem verfügt das Jugendzentrum Grünanger über eine Werkstatt, in der Jugendliche Dinge reparieren können, oder auch selbst etwas zusammenbauen können. Zentral ist das Ausprobieren. Das Team des Jugendzentrums begleitet die Jugendlichen dabei und garantiert neben dem handwerklichen Schwerpunkt einen ansprechenden Rahmen. Auch die sportlichen Aktivitäten kommen nicht zu kurz, wie beispielsweise Tischtennis oder Skaten am angrenzenden Skaterpark Grünanger. Außerdem steht das multiprofessionelle Team den Jugendlichen mit Rat und Tat in schwierigen familiären oder schulischen Angelegenheiten zur Seite. Darüber hinaus gibt es im Jugendzentrum Grünanger einen Jugendcoach, der gemeinsam mit den Jugendlichen berufliche Perspektiven entwickelt.

Zum Lager Liebenau:

Es wurde 1940 für 5.000 bis 6.000 Personen angelegt. Zu Beginn war es für Flüchtlinge aus dem Sudetenland gedacht. 1943 wurden darin Zwangsarbeiter für die Puchwerke untergebracht. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Zwangsarbeiter des Ostwalls, unter ihnen ungarische Juden, auf dem Todesmarsch über das Burgenland, das Lager in Graz und den Präbichl nach Mauthausen getrieben. In den letzten Kriegstagen wurden 35 von ihnen im Lager Liebenau ermordet.

Erklärung von Archäologe Dr. Gerald Fuchs, Argis

Zu den Grazer Jugendzentren:

Derzeit leben ca. 17.500 junge Menschen zwischen 14 und 19 Jahren in Graz. Im Jahr 2016 kamen 6.915 Grazer Jugendliche in die Jugendzentren, in Summe ergaben sich in diesem Jahr 74.913 Kontakte. Die Stadt Graz hat zuletzt rund 2 Mio. Euro in den Umbau und die Modernisierung der Jugendzentren investiert. Neben dem JUZ Grünanger betrifft dies das Jugendzentrum ECHO und das JUZ Dietrichskeuschn.
Fotos: Stadt Graz/Fischer

25. Mai 2018

Lehrlingsoffensive des Haus Graz: Evaluierung und Ausblick

Seit dem Jahr 2014 läuft die große Grazer Lehrlings- und Ausbildungsoffensive „GRAZ BILDET AUS.“ In enger Zusammenarbeit zwischen dem Referat Arbeit und Beschäftigung im Sozialamt, dem Personalamt und den Personalverantwortlichen in den Beteiligungen nimmt das Haus Graz verstärkt Verantwortung für die Jugendlichen der steirischen Landeshauptstadt wahr. Auch die neue schwarz-blaue Stadtregierung bekennt sich klar zu dieser Schwerpunktsetzung. In den vergangenen Wochen wurde die Offensive evaluiert und die Zielsetzungen für die Zukunft festgelegt. (mehr …)

22. Mai 2018

Spatenstich für neues Zuhause für Anglo-Amerikanische Sportarten in Weinzödl

Anglo-Amerikanische Sportarten erfreuen sich nicht nur in Graz steigender Beliebtheit. Immer mehr Grazerinnen und Grazer setzen bei ihrer sportlichen Freizeitbetätigung auf Baseball, Football oder Cricket. Aus diesem Grund schafft die Stadt Graz ein neues Zuhause, in dem sich alle diese Sportarten wohlfühlen können. Auf rund 32.000 Quadratmetern in Weinzödl entsteht 2017 ein neues Zentrum für Angloamerikanische Sportarten. (mehr …)

9. März 2018

Zwischenbilder im Sozialamt: Neue Ausstellung eröffnet

Kunst und Kultur verbindet Menschen, weit über soziale Grenzen hinweg. Vor diesem Hintergrund wurde im Jahr 2003 die Galerie „Zwischenbilder – Kultur im Sozialamt“ ins Leben gerufen. In diesen 15 Jahren wurde der Öffentlichkeit ein beständiges Kunst- und Kulturprogramm geboten, jährlich fünf bis sechs Projekte konzipiert und in Ausstellungen oder anderen Veranstaltungsformaten vorgestellt. Am Mittwoch wurde die neue Ausstellung mit dem Thema „Schöner Mist“ eröffnet. „Die Galerie Zwischenbilder bereichert seit Jahren das Grazer Sozial- und Kulturleben und bringt Kunst in all seinen unterschiedlichen Facetten in den öffentlichen Raum. Damit schafft „culture unlimited“ eine positive Raumgestaltung und trägt spürbar zu einem guten Miteinander in den Räumen des Sozialamts bei“, freut sich Sozialstadtrat Kurt Hohensinner.

Die Ausrichtung der Ausstellungsthemen bezieht sich schwerpunktmäßig auf kulturelle, soziale und politische Interessen und Bedürfnisse der Gesellschaft. Die aktuelle Ausstellung wird von 28. Februar bis 28. April, MO- FR von 09:00- 17:00 Uhr geöffnet sein. Die Galerie findet sich im Amtshaus, Schmiedgasse 26, 1. Stock.

Thema „Schöner Mist“:

dust bag project · footsteps · garbage patches · gemini · heiliger michael · littered müllSpur · maschinenmalerei 01 · new sad productions · danube treasures · deadline · fleeting installation · waste can taste · penti menti · reticências de lixo ·
trash fighters · was bleibt · world waste

Mitwirkende KünstlerInnen:
Ingo Abeska
, Max Gansberger, Ada Kobusiewicz, Paul Lässer
, Ruth Ledersteger, Verena Lepuschitz,  Igor F. Petković,  Leon Podesser,  Ulrike Rauch,  Andrea Sadjak,  Mário José Santos Soares,  Eva Ursprung & drum performance von alemankale

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

9. März 2018

SozialCard: Ab 1.3. erstmalige Online-Beantragung für Energiekostenzuschuss

Die Evaluierung und Reform der Grazer SozialCard war im vergangenen Jahr einer der ersten großen Meilensteine für die neue schwarz-blaue Regierung. Unter den Änderungen, die mit 1. Jänner 2018 in Kraft getreten sind, war auch die separate Antragstellung für die mit der SozialCard verbundenen Geldleistungen Energiekostenzuschuss und Weihnachtsbeihilfe. Außerdem wurden die Auszahlungszeiträume angepasst. Während bis dato beide Geldleistungen im Dezember ausbezahlt wurden, erfolgt die Antragstellung für den Energiekostenzuschuss nun erstmals im Frühjahr. Damit werden die Geldleistungen besser auf das Jahr aufgeteilt.

„Die SozialCard ist ein wichtiger Beitrag der Stadt Graz zu einem funktionierenden Sozialsystem. Als Sozialstadtrat ist es mir besonders wichtig jene zu unterstützen, die sich nicht selbst helfen können“, so Sozialstadtrat Kurt Hohensinner, „unser Auftrag an die SozialCard ist nicht nur jener, finanzielle Hilfestellungen zu geben, sondern vor allem auch Menschen mit geringem Einkommen ein möglichst großes Maß an gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen. Die Einführung einer separaten Antragstellung entspricht unserem Menschenbild, dass jeder Mensch als vollwertig angesehen wird. Dementsprechend ist es aus unserer Sicht auch möglich und legitim, eine aktive Handlung von Seiten der Bezieher für den Erhalt von Sozialleistungen einzufordern.“

Niederschwellige Online-Beantragung

Soziales darf dabei aber nicht heißen, dass sich Menschen um Almosen anstellen müssen. Vor diesem Hintergrund wurde vom Sozialamt eine moderne und niederschwellige Antragsmöglichkeit geschaffen. Diese ist einfach und unkompliziert mit wenigen Schritten online möglich, und kann so einfach von zu Hause aus durchgeführt werden. Die Beantragung ist zwischen 1. und 31. März 2018 unter www.graz.at/sozialcard* möglich. Für die Anmeldung müssen lediglich die SozialCard-Nummer sowie das Geburtsdatum eingegeben werden. Danach reicht ein Häkchen, um sich für den Energiekostenzuschuss anzumelden. Die Auszahlung des Zuschuss, der wie in den vergangenen Jahren mit 65,- pro Haushalt dotiert ist, erfolgt Anfang April. Wer Hilfe bei der Online-Antragstellung benötigt, kann diese auch in den Servicestellen der Stadt Graz oder beim SozialCard-Schalter im Sozialamt durchführen. Explizit von der separaten Antragstellung ausgenommen sind jene Personen, die eine unbefristete SozialCard besitzen, also Mindestpensionisten, bei denen keine Veränderung der Einkommenssituation zu erwarten ist. In diesen Fällen wird der Energiekostenzuschuss direkt ausbezahlt.

Stand heute verfügen 13.621 Menschen in Graz über eine gültige SozialCard.

*Hinweis zum Link: Derzeit ist die Allgemein-Info zur SozialCard zu sehen. Die Anmeldemaske für den Energiekostenzuschuss wird am Morgen des 1.3. freigeschalten.
Foto: Stadt Graz

9. März 2018

2. fee Award für ehrenamtliches Engagement

Diese Woche wurde zum zweiten Mal der fee-Award, der Preis der Ehrenamtsbörse der Stadt Graz, für besonderes ehrenamtliches Engagement im Vinzenz-Muchitsch-Haus verliehen. Bildungs-, Jugend- und Integrationsstadtrat Kurt Hohensinner, Abteilungsvorständin Ingrid Krammer vom Amt für Jugend und Familie und Jugend am Werk-Geschäftsführer Walter Ferk haben die Auszeichnungen vorgenommen. Zum einen wurden die Leistungen von ehrenamtlich tätigen Menschen gewürdigt, und zum anderen wurde heuer erstmals ein Projekt aus dem Bereich der Freiwilligenarbeit mit einem weiteren „fee-Award“ ausgezeichnet. Aus den insgesamt 28 Nominierungen hat eine unabhängige Fachjury ausgewählt, wer die Auszeichnung erhält.

Preisträger

Dieses Jahr ging der Award in der Kategorie „Projekte“ an das Caritas Stadt.Wohnzimmer mit dem Projekt „family-brunch“. Das Stadt.Wohnzimmer ist ein offener Begegnungsort für (werdende) Mütter und Väter mit ihren Babys und ein präventives und begleitendes Angebot, das Menschen in ihrer Auseinandersetzung mit dem „Familie-sein“ aufnimmt, bevor es zu schwierigen und ausweglosen Situationen kommt. Bei den Dienstag-Treffen, die unter dem Namen „family-brunch“ stattfinden, wird unter anderem gemeinsam gekocht und zu Mittag gegessen, wobei auf einfache, gesunde und preiswerte Speisen geachtet wird. Da im Stadt.Wohnzimmer sehr viele unterschiedliche Nationaliäten vertreten sind, werden diese Dienstagstreffen zu einem hervorragenden und köstlichen Experimentierfeld exotischer und vielfältiger Gerichte.

In der Kategorie „MitarbeiterInnen“ konnte Beate Wiedner-Hiebaum von der a:pfl-GmbH mit ihrem großen Engagement für Kinder und Jugendliche überzeugen. Wieder-Hiebaum begleitet Kinder und Jugendliche mit besonders schwierigen Rahmenbedingungen. So ist es ihr etwa gelungen Andreas, das jüngste von vier Kindern aus extrem schwierigen Familienverhältnissen, durch die 2. Klasse Gymnasium zu begleiten und ihn dabei fächerübergreifend zu unterstützen. Desweiteren unterstützt sie eine syrische Jugendliche, die ihre Wohnung aufgrund ihrer Kontaktängste und im Zusammenhang mit ihrer Epilepsieerkrankung kaum verlässt. Sie ist dabei die einzige Helferin, der es gelungen ist einen entsprechenden Zugang zur Jugendlichen aufzubauen.

Über „fee“

Die „fee“ (kurz für freiwillig – ehrenamtlich – engagiert) wurde 2015 vom Amt für Jugend und Familie ins Leben gerufen. Die Online-Plattform vereinfacht den Kontakt zwischen Menschen, die sich in ihrer Freizeit engagieren möchten und Vereinen bzw. Organisationen, die Unterstützung benötigen.

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

8. März 2018

Info im Zeichen der Olympia-Ringe

BürgerInneninformation wird am 12. März in der Stadthalle großgeschrieben. Es geht um die Grazer Olympiabewerbung für die Winterspiele 2026.

In Schladming ist der Gemeinderat bereits einstimmig für eine gemeinsame Bewerbung mit der Stadt Graz, St. Georgen/Kreischberg und Inzell (Bayern), um im Jahr 2026 Olympische Winterspiele abhalten zu können. In der Murmetropole ist die Verabschiedung einer Absichtserklärung bei der Gemeinderatssitzung am 15. März Thema. Vorher ist aber noch die Grazer Bevölkerung eingeladen, sich selbst ein Bild zu machen. Am 12. März gibt es dazu in der Stadthalle eine BürgerInnenversammlung.

Die Veranstaltung

Ort:
Stadthalle, 1. Stock

Zeit:
12. März um 19 Uhr

Zugang:
für alle Interessierten möglich.

Ablauf:
Die Bürgermeister von Graz und Schladming, Siegfried Nagl, sein Stv. Mario Eustacchio sowie Jürgen Winter präsentieren und informieren gemeinsam mit VertreterInnen des Wintersports die bisherigen Planungen und den Weg zu möglichen Olympischen Winterspielen Graz/Austria 2026.

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

5. März 2018

Bürgermeister Nagl „Es gibt keine Unklarheit im Bekenntnis zur Menschenrechtstadt Graz!“

 

Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl bezieht nach einem Gespräch mit Vizebürgermeister Mario Eustacchio zu den von einigen Medien vorgebrachten Vorwürfen wie folgt Stellung:

„Es gibt keine Unklarheit! Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist die Richtschnur für politisches Handeln in Graz und dazu stehen auch die FPÖ und Vizebürgermeister Eustacchio. Wir haben gemeinsam die Finanzierung des UNESCO Category 2 Centers in Graz gesichert und in der „Agenda 22“ ein klares Bekenntnis zur Menschenrechtsstadt Graz abgegeben.

Ich kenne großartige Menschen aus der sog. 68er Generation, die Graz positiv entwickelt und wesentlich gestaltet haben.

Gerade in einer Zeit in der sich viele Menschen von Religionen und religiösen Werten abwenden, anderseits Religionen von Radikalen missbraucht werden, sind die Menschenrechte oberste Richtschnur für unser Handeln.

Denn Meinungsfreiheit (auf welche sich auch die FPÖ berufen darf) und Religionsfreiheit stehen genau in dieser Charta.

Regierungskolleginnen und Kollegen, müssen ihre im Rahmen der Meinungsfreiheit geäußerten Wortmeldungen selbst verantworten!

Ich persönlich lege auf Menschenrechte und Religion großen Wert, denn ich bin überzeugt, dass diese das Zusammenleben in der Gemeinschaft deutlich erleichtern.

Daher werde ich den Dialog der Religionen weiter unterstützen und auch die Integration von Neu-GrazerInnen mit verschiedensten Maßnahmen fördern. Gemeinschaft gelingt nur mit gegenseitigem Respekt!“

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

1. März 2018

Zero Project Conference 2018: Graz als Vorzeigebeispiel bei internationalem Gipfeltreffen zu Barrierefreiheit

Drei Tage lang versammeln sich ExpertInnen und EntscheidungsträgerInnen aus der ganzen Welt zum Thema Barrierefreiheit in der UNO City Wien. Die im internationalen Vergleich innovativsten Projekte werden vorgestellt und mit dem Zero Project Award ausgezeichnet. Die Stadt Graz zählt mit ihrem barrierefreien Stadtentwicklungssystem zu den Vorzeigebeispielen dieser Konferenz.
Die diesjährige Zero Project Conference 2018 steht ganz im Zeichen der Barrierefreiheit. International etabliert, bietet das Forum eine Plattform für vorbildliche Lösungen, die das Leben von Menschen mit Behinderung nachweislich verbessern. Mit ihrem kommunalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung übernimmt die Stadt Graz österreichweit eine Vorreiterrolle.
Ein Nährboden für eine Welt ohne Barrieren
„Barrierefreiheit geht weit über rollstuhlgerechte Zugänge und blindengerechte Auskünfte hinaus. Die Grazer Stadtentwicklung ist ein Paradebeispiel dafür“, erklärt Martin Essl, Gründer der Essl Foundation und Initiator der Zero Project Conference. „Mit Hilfe der Zero Project Conference versuchen wir solche innovativen Best-Practice Beispiele vorzustellen und andere dadurch zu inspirieren. Wir vernetzen Experten und schaffen einen Nährboden für eine Welt ohne Barrieren.“
Der für Behindertenhilfe und Barrierefreiheit zuständige Stadtrat Kurt Hohensinner nutzte selbst die Möglichkeiten für den internationalen Austausch vor Ort: „Es ist eine ungemeine Bereicherung die besten Projekte aus allen Teilen der Welt zum Thema Barrierefreiheit auf der Zero Project Conference aktiv erleben und ausprobieren zu können. Als Sozialstadtrat freue ich mich sehr, dass auch Graz mit seinen vielfältigen Projekten im Rahmen der heurigen Konferenz präsentiert wird und wir damit einen kleinen Beitrag auf dem Weg zu einer Welt ohne Barrieren leisten können.“
Rund 600 Teilnemer aus mehr als 70 Ländern
In den nächsten Tagen werden rund 600 TeilnehmerInnen aus mehr als 70 Ländern erwartet. Die Zero Project Conference versammelt nicht nur weltweit führende VertreterInnen der Behindertenrechtsbewegung und viele hochkarätige Sprecher, sondern auch prominente EntscheidungsträgerInnen in Wien. Der Erfahrungsaustausch sowie die Vernetzung der Anwesenden stehen dabei im Vordergrund.
Graz barrierefrei erleben lautet das Ziel der steirischen Landeshauptstadt
„Graz ohne Grenzen für jedermann. Das ist das erklärte Ziel – unabhängig davon ob es um die Anreise, den öffentlichen Verkehr, Museen, Sightseeing, unsere wichtigen Veranstaltungsorte oder Beratung für barrierefreies Bauen sowie Bauprogramme für Beseitigung von Barrieren im öffentlichen Raum geht. Die Stadt Graz fordert sich in diesem Zusammenhang gerne selbst und setzte auf das Wissen von Experten und Betroffenen um jedwede Alltagshürde möglichst zu minimieren“, so Mag. Siegfried Nagl, Bürgermeister der Landeshauptstadt Graz.
Maßnahmen zum Abbau und zur Vermeidung von Barrieren stehen in Graz schon seit Jahrzehnten ganz oben auf der Prioritätenliste. Bereits seit 1995 werden in der zweitgrößten Stadt Österreichs fortschrittliche Regelungen für Menschen mit Behinderung beschlossen. Aber nicht nur für, sondern auch gemeinsam mit Betroffenen arbeitet die Stadt laufend an der Beseitigung von Hürden im Alltag. Unter anderem ist dadurch ein systemübergreifendes Netz von physischen und sinnesorientierten Leitsystemen entstanden, das hilft, ein selbstbestimmtes Leben für alle zu ermöglichen.
Die zahlreichen sowie vielfältigen Maßnahmen, die gesammelt das barrierefreie Stadtsystem von Graz darstellen, werden bei der diesjährigen Zero Project Conference präsentiert. Das jahrelange Engagement der Stadt Graz soll als Vorbild für andere Städte dienen und aufzeigen, was alles möglich ist.

Über Zero Project
Das Zero Project ist eine Initiative der gemeinnützigen Essl Foundation, die sich weltweit für die Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung engagiert. „Zero“ steht dabei für eine Welt ohne Barrieren. Als Plattform analysiert und verbreitet das Zero Project vorbildliche Lösungen aus allen Teilen der Welt, die die tägliche Lebenssituation von Menschen mit Behinderung verbessern und ihre gesetzlichen Rechte stärken. In Zusammenarbeit mit über 4.000 ExpertInnen aus 180 Ländern werden jedes Jahr Best-Practice-Beispiele identifiziert, im Zero Project Report veröffentlicht und auf der Zero Project Conference vorgestellt. In einem Vierjahres-Zyklus werden zentrale Themen behandelt, 2016/17 waren es Beschäftigungsmodelle für Menschen mit Behinderung, 2018/19 ist es die Barrierefreiheit.
Weitere Informationen finden Sie unter https://zeroproject.org und https://conference.zeroproject.org.

#zerocon18

ZERO PROJECT CONFERENCE 2018
(v.l.n.r.) Karin Praniess-Kastner (Projektleiterin Zero Project Unternehmensdialoge), Michael Pichler (Leiter der Zero Project Projekte in Österreich), Kira Grünberg (Abgeordnete zum Nationalrat), Patricia Braun (Assistentin von Kira Grünberg), Martin Essl (Gründer der Essl Foundation und Initiator der Zero Project Conference), Kurt Hohensinner (Stadtrat der Stadt Graz für die Ressorts Integration, Bildung und Sport) und Maximilian Koren (Sprecher Büro Stadtrat Kurt Hohensinner)
Copyright: Essl Foundation

1. März 2018

Gut gerüstet für die Kältewelle: „Niemand muss in Graz frieren“

Nach dem Schneefall kommt die Kälte. Aktuelle Wetterberichte zeigen: Ab Sonntag wird es in und um Graz richtig kalt. Sogar Temperaturen bis zu minus 15 Grad werden prognostiziert. Das aktuelle Wetter ist nicht nur für den Verkehr eine große Herausforderung, sondern auch für das Grazer Sozialressort. Schon in den vergangenen Tagen wurden Vorkehrungen für die kältesten Tage des Jahres getroffen. „In Graz muss niemand frieren oder bei diesem Wetter auf der Straße schlafen“, sagt Sozialstadtrat Kurt Hohensinner, „wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und sind für die kommende Kältewelle gut gerüstet. Wir haben in der steirischen Landeshauptstadt gemeinsam mit unseren Partnern ein sehr engmaschiges, soziales Netz geknüpft. Vor allem im Bereich der Notschlafstellen verfügen wir über ein breites Angebot, das wir gemeinsam mit Vinzi und der Caritas bereitstellen können.“

Ausreichend freie Plätze

Die Stadt Graz verfügt über ein vielfältiges und differenziertes Angebot im Bereich von sozialen Wohnunterbringungen. Über Frauen- und Männerwohnheim stellt die Stadt Graz selbst rund 125 Plätze zur Verfügung. Dazu kommen folgende Angebote von Caritas und Vinziwerken.

  • VinziTel: 25 Plätze
  • Haus Rosalie (vorrübergehende Wohnversorgung von obdachlosen, inländischen Frauen): 15 Plätze
  • Vinzinest (Nachtschlafstelle für obdachlose ausländische Männer): 80 Plätze
  • Vinzischutz (Nachtschlafstelle für obdachlose ausländische Frauen): 24 Plätze
  • Vinziherz (Notschlafstelle für obdachlose ausländische Familien mit Kindern): 40 Plätze

SUMME Vinzi Einrichtungen: 184 Plätze

  • Caritas Winternotschlafstelle: 40 Plätze
  • Caritas Arche 38: 47 Plätze
  • Caritas Haus FranzisCa: 34 Plätze
  • Familienwohnungen d. Caritas: 20 Plätze
  • Caritas Jugendschlupfhaus: 14 Plätze
  • Ressidorf: 20 Plätze

SUMME Caritas Einrichtungen: 175 Plätze

Insgesamt gibt es in Graz also rund 480 Schlafplätze, davon 355 in den diversen Notunterkünften. „In Vorbereitung auf die kommenden Tage haben wir uns ein Bild über die noch freien Kapazitäten gemacht. Derzeit gibt es noch ausreichend freie Plätze“, erklärt Hohensinner. So gibt es im Frauenwohnheim noch 19, und in den Notunterkünften noch 51 reguläre Schlafplätze (Caritas: 31, Vinzi: 20).

Vielfältiges Maßnahmenpaket

Auch neben den Notunterkünften wurden von Seiten des Sozialressorts weitere Maßnahmen vorbereitet. So wird etwa in den kommenden Tagen die mobile Sozialarbeit (Streetwork) verstärkt Dienst versehen, um potentiell obdachlose Menschen aufzusuchen und zu unterstützen. Dafür wurden spezielle Hilfspakete mit Thermo-Schlafsack, Isomatten, etc. angekauft. Rund 75 Stück stehen für die Hilfe in derartigen Akutfällen zur Verfügung. Aber auch die breite Bevölkerung ist gefordert: Gemeinsam mit der Caritas wurde nach Wiener Vorbild und auf Initiative von Sozialstadtrat Kurt Hohensinner heuer erstmals ein Kältetelefon eingerichtet, das seit 4. Dezember zur Verfügung steht. „Graz hat eine ungemein starke und engagierte Zivilgesellschaft. Wir bitten hier auch die Bürgerinnen und Bürger um ihre Mithilfe. Wer einen obdachlosen Menschen auf der Straße wahrnimmt, kann über diese Hotline die Caritas informieren, damit in akuten Notlagen schnell und unkompliziert geholfen wird. Caritas-Mitarbeiter und Freiwillige nehmen dann Kontakt mit diesem Menschen auf.“ Erreichbar ist das Telefon unter der Nummer 0676/88015 111 zwischen 19 und 24 Uhr. (Infos: www.caritas-steiermark.at/kaeltetelefon).

Erfolgreiches Kältetelefon

Dass das Kältetelefon bestens funktioniert zeigen auch die Zahlen der vergangenen Wochen. Stand heute sind:

70 Anrufe bei der Hotline eingegangen

65 Ausfahrten des freiwilligen Teams

8 hilfsbedürftige Personen in Notschlafstelle gebracht

40 Versorgungspakete übergeben

11 mal Einsatz und niemanden am Ort angetroffen

6 mal „bereits bekannte“ Personen vor Ort angetroffen

8 Fälle an mobile SozialarbeiterInnen der Stadt Graz geleitet

876 Stunden von ehrenamtlichen HelferInnen geleistet

44 betreute Personen

41 Männer, großteils zw. 30+40 Jahren (60 % Österreicher, 40 % andere Staatsbürgerschaft)

3 Frauen, zw. 28-32 Jahren (Österreicherinnen)

Verfügbarer Stand an Schlafsäcken:      71

Thermoskannen:  ausreichend

Hilfskette im Notfall

„Nach jetzigen Einschätzungen sind wir für die kommenden Tage sehr gut vorbereitet. Aber auch für den absoluten Ernstfall haben wir bereits Vorkehrungen getroffen“, weiß Sozialstadtrat Kurt Hohensinner, „für diesen Fall wurde bereits eine Hilfskette aus mehreren Maßnahmen vereinbart, die dann in Kraft treten würde.“ So könnten in den Einrichtungen von Caritas und Vinzi durch Notbetten noch zusätzliche 20 Plätze geschaffen werden. „Und auch wir im Sozialamt würde eine Notfallwohnung mit weiteren 10 Plätzen öffnen. Das heißt wir könnten auf Knopfdruck weitere 30 Plätze aktivieren, um einem Engpass zu begegnen“, erklärt Hohensinner. Auch die Vinziwerke haben bereits vorgearbeitet: So hat Obmann Peter Pratl bereits den aktiven Kontakt zu zahlreichen Grazer Pfarren gesucht, so dass auch von diesen im Ernstfall zusätzliche Betten zur Verfügung stehen würden.

Energiekostenzuschuss für SozialCard

Neben den Akut-Maßnahmen steht für das Grazer Sozialressort natürlich auch die Prävention im Vordergrund. So gibt es auch heuer wieder den Energiekostenzuschuss für SozialCard-Bezieher. Ein entsprechender Gemeinderatsantrag wurde in der vergangenen Sitzung einstimmig angenommen. Auch in diesem Jahr beträgt die Zuzahlung zu den Energiekosten 65 Euro pro Haushalt. Der Zeitraum der Online-Beantragung für den Energiekostenzuschuss beginnt am 1. März und läuft den ganzen Monat bis 31. März. Die Auszahlung erfolgt Anfang April. Daneben unterstützt etwa die Akutintervention der Sozialarbeit bei akuten Problemen, wie Stromnachzahlungen, drohenden Delogierungen, etc.

1. März 2018

„Klein hat´s fein“ mit dem neuen Grazer Familienpass

Ein altes Sprichwort besagt: „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“ – oder eben eine ganze Stadt. Die Stadt Graz hat es sich zur Aufgabe gesetzt, genau dieses „Dorf“ zu sein. Das Amt für Jugend und Familie begleitet die Grazer Eltern, damit sie das Leben mit ihren Kindern gut gestalten können. „Seit 100 Jahren ist das Jugendamt für den Grazer Nachwuchs da. Die Rolle und das Selbstverständnis haben sich in dieser Zeit stark verändert. Vor allem in den letzten Jahren zeichnet sich das Amt vor allem durch seine gelebte Partnerschaft mit den Grazer Eltern und den starken Servicecharakter mit innovativen Projekten aus“, so Jugend- und Familienstadtrat Kurt Hohensinner. Bei all diesen neuen Angeboten vom Willkommensbesuch bei der Geburt bis hin zu den zahlreichen Beratungsangeboten steht immer das Miteinander im Vordergrund.

Bündelung der Kompetenzen

Mit dem neuen Familienpass „Klein hat’s fein“ bündelt das Amt nun noch stärker seine Beratungs- und Servicekompetenzen. Der Pass fasst alle Angebote zusammen, von Geburtsvorbereitungskursen über Vorträge für Eltern, bis hin zu Schlafberatung, Elterncafe, Babytreff und den Elternberatungsstellen. Für die Eltern gibt es dabei einen ganz besonderen Anreiz, wie Hohensinner erklärt: „‘Klein hat’s fein‘ ist nicht nur eine umfassende und übersichtliche Zusammenfassung aller Angebote, sondern stellt das gesamte Unterstützungssystem auf neue Beine und macht es noch attraktiver. Auf der letzten Seite gibt es als besonderen Anreiz einen Sammelpass. Für jeden Besuch gibt es einen oder zwei Stempel. Wer 15 Stempel gesammelt hat, erhält einen Graz-Gutschein im Wert von 40 Euro. Der Familienpass ist also ein doppelter Gewinn.“

So funktioniert‘s

Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind, wie wir alle wissen, entscheidend für die weitere Entwicklung. In dieser Phase wollen wir Eltern mit unseren Angeboten unterstützen. Keine Sorge von Eltern ist zu klein, keine Frage zu schwierig, jedes Anliegen ist uns wichtig! Mit allen Fragen rund um das Aufwachsen ihrer Kinder sind Eltern bei uns an der richtigen Stelle.

Welche Angebote gibt´s für Eltern?

Wir bieten Informationen und persönliche Beratung zu Gesundheit, Ernährung und Schlaf von Kindern, und Eltern finden auch die Möglichkeiten des Austausches mit anderen Eltern, wie etwa in Elterncafes oder Spielgruppen für Kinder.

Kostproben aus dem vielfältigen Angebot:

– Elternberatung: 16 Mal in der Woche an 15 Standorten über ganz Graz verteilt

– Stillberatung, Babymassage, Schlafberatung, alles rund um Zahngesundheit

– Babytreff, Elterncafe, Spielgruppen

– Vorträge für Eltern zu den wichtigsten Themen vor der Geburt und im ersten Lebensjahr ihres Kindes

Graz-Gutschein als Anreizsystem

Im aktuellen Folder sind die Angebote des Jugendamtes und seiner Kooperationspartner zusammengefasst, alle Angebote sind kostenfrei. Mit einem Sammelpass können Eltern bis zum 3. Lebensjahr ihres Kindes „Punkte“ sammeln: Für jede besuchte Veranstaltung oder Beratung gibt’s einen Punkt – oder auch zwei, nämlich wenn beide Eltern daran teilnehmen. Sind 15 Stempel im Sammelpass, erhält die Familie einen Graz-Gutschein im Wert von 40,- Euro. Damit hat´s Klein wirklich fein!

Weitere Angebote für Eltern

family@graz listet zahlreiche, weitere Angebote für Eltern von Kindern, auch über das 3. Lebensjahr hinaus, auf. Mittels einfacher Suchfunktionen finden Eltern in dieser Datenbank rasch das passende Angebot für sich und ihr Kind.

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

28. Februar 2018

Bewerbung Olympische Winterspiele 2026: Chance für die Steiermark?

In der vollen Parteizentrale der Steirischen Volkspartei am Karmeliterplatz begrüßte gestern Abend Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg seine Gäste. Bürgermeister Siegfried Nagl motivierte das Publikum für eine Steirische Bewerbung: „Ich glaube, es ist einmal ganz, ganz wichtig, dass Österreich auch im nächsten Jahrzehnt den Mut beweist sich weltweit einzumischen, vielleicht auch die Olympischen Spiele wieder zu verändern.“ Der Autor und Journalist Klaus Zeyringer warnte vor den diktatorischen Machenschaften des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und betonte: „Alle Gastgeberstädte in den letzten 50 Jahren sind mit einem Defizit ausgestiegen.“ (mehr …)

16. Februar 2018

Schulpflichtverletzungen: Runder Tisch im Rathaus

In der vergangenen Woche ging die Meldung einer Grazer Direktorin durch die Medien, die von einer Mutter tätlich angegriffen wurde. Auslöser war eine lautstarke Diskussion um die Schulpflicht, nachdem die Mutter ihre Kinder wiederholt frühzeitig aus dem Unterricht abholen wollte. Aus diesem aktuellen Anlass lud Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner sowohl die betroffene Direktorin, als auch zahlreiche Proponenten des Schulsystems zu einem Runden Tisch ins Rathaus. (mehr …)

16. Februar 2018

Bewegung lässt Kinderherzen höher schlagen

Die Kinder sind die Zukunft unserer Stadt. Die Stadt Graz ist daher gerade im Kinderbildungs- und –betreuungsbereich darum bemüht durch neue Ideen und Innovationen eine bestmögliche Betreuungsqualität für unsere Kleinsten sicherzustellen. Erst kürzlich wurde das flächendeckende Schließsystem in Betrieb genommen, aber auch im Bereich Bewegung wurde ein weiteres Vorzeigeprojekt realisiert. (mehr …)

14. Februar 2018

Zurück zum Ursprung der Olympischen Spiele! Nein zur Gigantomie! Ja zum Sport! Votet mit und holt Olympia nach Graz und Schladming!

Sag Ja! zu Olympia auf www.austria2026.at

Die Faszination für die Olympischen Winterspiele ist in unserem Land schon seit Generationen tief verwurzelt. Dies spiegelt sich auch in der geplanten Bewerbung von Graz, Schladming und der gesamten Steiermark wieder. Das gemeinsame Ziel ist es, hier wieder den Sport und damit auch den ursprünglichen Gedanken in den Mittelpunkt zu stellen.

Lebe mit uns diese Idee und unterstütze uns mit DEINER Stimme für die olympischen und paralympischen Winterspiele in der Steiermark! Ganz nach dem traditionellen Motto: Dabei sein ist alles!

14. Februar 2018

Graz bildet aus: Erfolgreiche Lehrlingsoffensive des Haus Graz Neue Lehrlingsbroschüre präsentiert – GBG vergibt 5 Lehrplätze mit Lehrlingscasting

Die Stadt Graz und ihre Beteiligungen (Haus Graz) setzen gemeinsam kräftige Impulse im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eustacchio und die beiden Stadträte Kurt Hohensinner und Günter Riegler präsentierten eine neue Lehrlingsbroschüre, die alle Ausbildungsmöglichkeiten des Haus Graz übersichtlich zusammenfasst. Außerdem wurden im Rahmen des zweiten „Lehrlingscasting“ der GBG Gebäude- und Baumanagement Graz fünf neue Lehrlinge gesucht. (mehr …)

12. Februar 2018

Ausgezeichneter Rasen

Auszeichnung für die Grazer Merkur Arena: Erstmals weist das Bundesliga-Ranking für Rasenqualität die Heimstätte des SK Sturm an der Spitze aus, noch dazu mit Respektabstand. Damit zeigt sich: Die Investitionen aus dem Jahr 2016 haben Früchte getragen. In diesem Jahr wurde die Merkur Arena einer Generalsanierung unterzogen. (mehr …)

18. Januar 2018

Online-Vormerkung: Per Mausklick in den Kindergarten

Bereits zum siebten Mal startet am kommenden Montag die Online-Vormerkung der Abteilung für Bildung und Integration. Damit ist die Anmeldung für Kinderkrippen, Kindergärten und Horte bequem und einfach per Mausklick von zu Hause aus möglich.

„Die Online-Vormerkung erfreut sich jedes Jahr steigender Beliebtheit und ist ein Erfolgsprojekt unserer Abteilung und aus der Grazer Bildungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Im letzten Jahr wurden insgesamt rund 5.000 Vormerkungen abgegeben“, erklärt Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner, „die heurige Online-Vormerkung startet am Montag, 15. Jänner 2018 und läuft bis zum 2. März.“ (mehr …)

11. Januar 2018

Stadtrat Kurt Hohensinner: Sportlich durch die Semesterferien

Das Grazer Sportressort hat sich das Ziel gesetzt vor allem junge Menschen für Bewegung und Sport zu begeistern. Eine wesentliche Säule für dieses Ziel ist das vielfältige Sportkursangebot. Auch wenn das neue Jahr noch jung ist, stehen schon wieder die ersten Kursangebote für die heurigen Semesterferien vor der Tür: Von Eislaufen im Merkur Eisstadion bis zu den Ski- und Snowboardkursen auf der Weinebene. „Die Semesterferienkurse des Grazer Sportamtes erfreuen sich jedes Jahr aufs Neue großer Beliebtheit und die Plätze sind heiß begehrt. (mehr …)

11. Januar 2018

Stadtbibliothek 2018: Das gibt’s Neues

Viel Neues gibt es im Haus Graz im Jahr 2018, so auch bei der Grazer Stadtbibliothek im Kulturamt. „Das vergangene Jahr war für die Stadtbibliothek wieder äußerst erfolgreich. Durch hervorragende Arbeit ist es wieder gelungen die magische Marke von 1 Million Entlehnungen zu knacken. Die Stadtbibliothek besticht aber nicht nur durch einen breiten Medienbestand, sondern vor allem auch durch hervorragendes Service. Ein großer Dank geht hier an alle Mitarbeiter, die auch nicht müde werden Innovationen und Neuerungen in den Arbeitsalltag zu implementieren“, so Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner, „auch im Jahr 2018 starten wir in diesem Bereich gleich mit einigen Neuerungen durch.“ (mehr …)