29. Mai 2018

Jugendzentrum Grünanger: Miteinander von Jugendarbeit und lebendiger Gedenkkultur

Vor rund einem Jahr wurden im Rahmen der Bauarbeiten für das neue Jugendzentrum Grünanger Fundstücke aus den 1940er-Jahren gefunden, als das Grundstück Teil des Lagers Liebenau war. In diesem waren zuerst Flüchtlinge aus dem Sudetenland und später Zwangsarbeiter für die Puchwerke sowie den Ostwall untergebracht. In enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt wurden die Fundstücke freigelegt und gesichtet. Durch Adaptionen am Projekt war es möglich, die Bauarbeiten zügig fortzusetzen, sodass das Jugendzentrum mit Dezember 2017 an die Jugendlichen vor Ort übergeben werden konnte.

Geschichte begreifbar machen

„Von Seiten der Stadt Graz wurden sofort nach Bekanntwerden der Funde alle notwendigen Schritte eingeleitet, um die zuständigen Stellen, wie etwa das Bundesdenkmalamt, mit der Thematik zu befassen. Diese Zusammenarbeit hat ausgezeichnet funktioniert“, erklärt Bildungs-, Jugend- und Familienstadtrat Kurt Hohensinner, „unser gemeinsames Ziel war es an diesem geschichtsträchtigen Ort ein positives Miteinander von in die Zukunft gerichteter Jugendarbeit und lebendiger Gedenkkultur zu ermöglichen.“ Für alle Beteiligten, insbesondere Stadt Graz und WIKI als Betreiber des Jugendzentrums war es besonders wichtig, dass die Jugendlichen auch über die Vergangenheit des Standorts Bescheid wissen. Die in der Offenen Jugendarbeit gelebten und erlebten Werte wie Toleranz, Gleichheit, Offenheit, Mitbestimmung, Rücksichtnahme sollen hier noch stärker in den Vordergrund rücken. So wurde die Vergangenheit des Standorts mit den Jugendlichen vor Ort nicht nur thematisiert, sondern mit den Fundstücken auch erleb- und begreifbar gemacht. Die Ausgrabungen auf der JUZ-Baustelle boten die Gelegenheit dazu. Bei einer Führung mit einem Archäologen erfuhren die Jugendlichen viel Interessantes und konnten einen beklemmenden Ausflug in den freigegrabenen Luftschutzdeckungsbunker machen. Fragen zum Krieg und Nationalsozialismus tauchten auf. Mithilfe der „ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus“ wurde das Thema in einem dreiteiligen Workshop mit den Jugendlichen vor Ort aufbereitet. Im Gedenkjahr 2018 wurden darüber hinaus die Themen Demokratie, Vergangenheit und Zukunft in Workshops thematisiert.

Kunstprojekt im Eingangsbereich

Zum Abschluss der Workshop-Reihe entstand mit dem Künstler Fritz Neuhold ein Kunstwerk, das nun im Eingangsbereich des neuen Jugendzentrums an die Opfer des Lagers Liebenau erinnert. Dieses wurde ebenso gemeinsam mit den Jugendlichen kreiert. Dazu durften nach Rücksprache mit dem Bundesdenkmalamt auch Original Fundstücke verwendet werden. Dieses wird auch immer wieder von Passanten fotografiert und bewegt ältere Menschen aus dem Einzugsgebiet dazu beim Jugendzentrum einzukehren, und zu erzählen, wie sie selbst diese Zeit erlebt haben. „Nur durch eine aktive Erinnerungskultur können wir sicherstellen, dass die Gräueltaten dieser Zeit nicht vergessen werden. Mit bewusstseinsbildenden Maßnahmen wie diesen schaffen wir an diesem Standort die notwendige Sensibilität für die Geschichte des Ortes“, mahnt Hohensinner.

Edtstadler: Bei den Jüngsten ansetzen

„Wir müssen unsere Vergangenheit kennen, um die Zukunft positiv gestalten zu können. Ich möchte das Gedenkjahr nutzen, um vor allem auch Kinder und Jugendliche für dieses Thema zu interessieren und zu sensibilisieren. Den Grundstein für ein sensibles Geschichtsbewusstsein müssen wir bereits bei unseren Jüngsten legen. Projekte wie jenes im Jugendzentrum Grünanger leisten daher einen wichtigen Beitrag, um Geschichte sichtbar und greifbar zu machen. Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Verantwortlichen des Projekts und vor allem bei den Jugendlichen für die Gestaltung des Kunstwerks, das an die Opfer des Lagers Liebenau erinnert“, so Staatssekretärin Karoline Edtstadler.

Zukunftsraum miteinander gestalten

„Jugendzentren sind wichtige Anziehungspunkte und Orte des Miteinanders und des positiven Austauschs. Deshalb investieren wir auch weiter in diesem Bereich. Mit dem Neubau der beiden Jugendzentren Grünanger und Echo haben wir im vergangenen Jahr ein kräftiges Zeichen für die Zukunft der Grazer Jugendkultur gesetzt“, so der Jugend- und Familienstadtrat. Ziel ist es, nicht nur neue Räume für die Jugendlichen zu schaffen, sondern auch sicherzustellen, dass jene, die sie später nutzen werden, diese auch selbst gestalten und sich entfalten können. Das JUZ Grünanger ist ein Best-Practice-Beispiel für diesen Zugang. So wurde das Haus im Dezember beinahe leer übergeben und die Jugendlichen waren von Anfang an in Fragen der Gestaltung und Einrichtung miteingebunden. Gemeinsam mit dem Jugendbeschäftigungsprojekt „heidenspaß“ wurde die Inneneinrichtung konzipiert und das eigene handwerkliche Geschick erprobt. Ein Großteil der Inneneinrichtung wurde von den Jugendlichen erdacht und in der Begleitung von Professionisten umgesetzt. Auch hier finden sich Anspielungen auf die Geschichte des Standorts. So finden sich etwa im Barbereich Alltagsgegenstände wie Brillen, Schuhe etc, die von schweren Holzbalken verdeckt und doch sichtbar sind. Eine weitere Besonderheit in diesem Jugendzentrum ist die topmoderne Küche. Diese wurde von der Firma Cookina gesponsert, da das Thema Kochen ebenfalls eine wichtige Rolle im Konzept des Jugendzentrums einnimmt.

Werkstatt, Sport und Jugendcoach

Außerdem verfügt das Jugendzentrum Grünanger über eine Werkstatt, in der Jugendliche Dinge reparieren können, oder auch selbst etwas zusammenbauen können. Zentral ist das Ausprobieren. Das Team des Jugendzentrums begleitet die Jugendlichen dabei und garantiert neben dem handwerklichen Schwerpunkt einen ansprechenden Rahmen. Auch die sportlichen Aktivitäten kommen nicht zu kurz, wie beispielsweise Tischtennis oder Skaten am angrenzenden Skaterpark Grünanger. Außerdem steht das multiprofessionelle Team den Jugendlichen mit Rat und Tat in schwierigen familiären oder schulischen Angelegenheiten zur Seite. Darüber hinaus gibt es im Jugendzentrum Grünanger einen Jugendcoach, der gemeinsam mit den Jugendlichen berufliche Perspektiven entwickelt.

Zum Lager Liebenau:

Es wurde 1940 für 5.000 bis 6.000 Personen angelegt. Zu Beginn war es für Flüchtlinge aus dem Sudetenland gedacht. 1943 wurden darin Zwangsarbeiter für die Puchwerke untergebracht. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Zwangsarbeiter des Ostwalls, unter ihnen ungarische Juden, auf dem Todesmarsch über das Burgenland, das Lager in Graz und den Präbichl nach Mauthausen getrieben. In den letzten Kriegstagen wurden 35 von ihnen im Lager Liebenau ermordet.

Erklärung von Archäologe Dr. Gerald Fuchs, Argis

Zu den Grazer Jugendzentren:

Derzeit leben ca. 17.500 junge Menschen zwischen 14 und 19 Jahren in Graz. Im Jahr 2016 kamen 6.915 Grazer Jugendliche in die Jugendzentren, in Summe ergaben sich in diesem Jahr 74.913 Kontakte. Die Stadt Graz hat zuletzt rund 2 Mio. Euro in den Umbau und die Modernisierung der Jugendzentren investiert. Neben dem JUZ Grünanger betrifft dies das Jugendzentrum ECHO und das JUZ Dietrichskeuschn.
Fotos: Stadt Graz/Fischer

25. Mai 2018

Lehrlingsoffensive des Haus Graz: Evaluierung und Ausblick

Seit dem Jahr 2014 läuft die große Grazer Lehrlings- und Ausbildungsoffensive „GRAZ BILDET AUS.“ In enger Zusammenarbeit zwischen dem Referat Arbeit und Beschäftigung im Sozialamt, dem Personalamt und den Personalverantwortlichen in den Beteiligungen nimmt das Haus Graz verstärkt Verantwortung für die Jugendlichen der steirischen Landeshauptstadt wahr. Auch die neue schwarz-blaue Stadtregierung bekennt sich klar zu dieser Schwerpunktsetzung. In den vergangenen Wochen wurde die Offensive evaluiert und die Zielsetzungen für die Zukunft festgelegt. (mehr …)

22. Mai 2018

Spatenstich für neues Zuhause für Anglo-Amerikanische Sportarten in Weinzödl

Anglo-Amerikanische Sportarten erfreuen sich nicht nur in Graz steigender Beliebtheit. Immer mehr Grazerinnen und Grazer setzen bei ihrer sportlichen Freizeitbetätigung auf Baseball, Football oder Cricket. Aus diesem Grund schafft die Stadt Graz ein neues Zuhause, in dem sich alle diese Sportarten wohlfühlen können. Auf rund 32.000 Quadratmetern in Weinzödl entsteht 2017 ein neues Zentrum für Angloamerikanische Sportarten. (mehr …)

9. März 2018

Zwischenbilder im Sozialamt: Neue Ausstellung eröffnet

Kunst und Kultur verbindet Menschen, weit über soziale Grenzen hinweg. Vor diesem Hintergrund wurde im Jahr 2003 die Galerie „Zwischenbilder – Kultur im Sozialamt“ ins Leben gerufen. In diesen 15 Jahren wurde der Öffentlichkeit ein beständiges Kunst- und Kulturprogramm geboten, jährlich fünf bis sechs Projekte konzipiert und in Ausstellungen oder anderen Veranstaltungsformaten vorgestellt. Am Mittwoch wurde die neue Ausstellung mit dem Thema „Schöner Mist“ eröffnet. „Die Galerie Zwischenbilder bereichert seit Jahren das Grazer Sozial- und Kulturleben und bringt Kunst in all seinen unterschiedlichen Facetten in den öffentlichen Raum. Damit schafft „culture unlimited“ eine positive Raumgestaltung und trägt spürbar zu einem guten Miteinander in den Räumen des Sozialamts bei“, freut sich Sozialstadtrat Kurt Hohensinner.

Die Ausrichtung der Ausstellungsthemen bezieht sich schwerpunktmäßig auf kulturelle, soziale und politische Interessen und Bedürfnisse der Gesellschaft. Die aktuelle Ausstellung wird von 28. Februar bis 28. April, MO- FR von 09:00- 17:00 Uhr geöffnet sein. Die Galerie findet sich im Amtshaus, Schmiedgasse 26, 1. Stock.

Thema „Schöner Mist“:

dust bag project · footsteps · garbage patches · gemini · heiliger michael · littered müllSpur · maschinenmalerei 01 · new sad productions · danube treasures · deadline · fleeting installation · waste can taste · penti menti · reticências de lixo ·
trash fighters · was bleibt · world waste

Mitwirkende KünstlerInnen:
Ingo Abeska
, Max Gansberger, Ada Kobusiewicz, Paul Lässer
, Ruth Ledersteger, Verena Lepuschitz,  Igor F. Petković,  Leon Podesser,  Ulrike Rauch,  Andrea Sadjak,  Mário José Santos Soares,  Eva Ursprung & drum performance von alemankale

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

9. März 2018

SozialCard: Ab 1.3. erstmalige Online-Beantragung für Energiekostenzuschuss

Die Evaluierung und Reform der Grazer SozialCard war im vergangenen Jahr einer der ersten großen Meilensteine für die neue schwarz-blaue Regierung. Unter den Änderungen, die mit 1. Jänner 2018 in Kraft getreten sind, war auch die separate Antragstellung für die mit der SozialCard verbundenen Geldleistungen Energiekostenzuschuss und Weihnachtsbeihilfe. Außerdem wurden die Auszahlungszeiträume angepasst. Während bis dato beide Geldleistungen im Dezember ausbezahlt wurden, erfolgt die Antragstellung für den Energiekostenzuschuss nun erstmals im Frühjahr. Damit werden die Geldleistungen besser auf das Jahr aufgeteilt.

„Die SozialCard ist ein wichtiger Beitrag der Stadt Graz zu einem funktionierenden Sozialsystem. Als Sozialstadtrat ist es mir besonders wichtig jene zu unterstützen, die sich nicht selbst helfen können“, so Sozialstadtrat Kurt Hohensinner, „unser Auftrag an die SozialCard ist nicht nur jener, finanzielle Hilfestellungen zu geben, sondern vor allem auch Menschen mit geringem Einkommen ein möglichst großes Maß an gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen. Die Einführung einer separaten Antragstellung entspricht unserem Menschenbild, dass jeder Mensch als vollwertig angesehen wird. Dementsprechend ist es aus unserer Sicht auch möglich und legitim, eine aktive Handlung von Seiten der Bezieher für den Erhalt von Sozialleistungen einzufordern.“

Niederschwellige Online-Beantragung

Soziales darf dabei aber nicht heißen, dass sich Menschen um Almosen anstellen müssen. Vor diesem Hintergrund wurde vom Sozialamt eine moderne und niederschwellige Antragsmöglichkeit geschaffen. Diese ist einfach und unkompliziert mit wenigen Schritten online möglich, und kann so einfach von zu Hause aus durchgeführt werden. Die Beantragung ist zwischen 1. und 31. März 2018 unter www.graz.at/sozialcard* möglich. Für die Anmeldung müssen lediglich die SozialCard-Nummer sowie das Geburtsdatum eingegeben werden. Danach reicht ein Häkchen, um sich für den Energiekostenzuschuss anzumelden. Die Auszahlung des Zuschuss, der wie in den vergangenen Jahren mit 65,- pro Haushalt dotiert ist, erfolgt Anfang April. Wer Hilfe bei der Online-Antragstellung benötigt, kann diese auch in den Servicestellen der Stadt Graz oder beim SozialCard-Schalter im Sozialamt durchführen. Explizit von der separaten Antragstellung ausgenommen sind jene Personen, die eine unbefristete SozialCard besitzen, also Mindestpensionisten, bei denen keine Veränderung der Einkommenssituation zu erwarten ist. In diesen Fällen wird der Energiekostenzuschuss direkt ausbezahlt.

Stand heute verfügen 13.621 Menschen in Graz über eine gültige SozialCard.

*Hinweis zum Link: Derzeit ist die Allgemein-Info zur SozialCard zu sehen. Die Anmeldemaske für den Energiekostenzuschuss wird am Morgen des 1.3. freigeschalten.
Foto: Stadt Graz

9. März 2018

2. fee Award für ehrenamtliches Engagement

Diese Woche wurde zum zweiten Mal der fee-Award, der Preis der Ehrenamtsbörse der Stadt Graz, für besonderes ehrenamtliches Engagement im Vinzenz-Muchitsch-Haus verliehen. Bildungs-, Jugend- und Integrationsstadtrat Kurt Hohensinner, Abteilungsvorständin Ingrid Krammer vom Amt für Jugend und Familie und Jugend am Werk-Geschäftsführer Walter Ferk haben die Auszeichnungen vorgenommen. Zum einen wurden die Leistungen von ehrenamtlich tätigen Menschen gewürdigt, und zum anderen wurde heuer erstmals ein Projekt aus dem Bereich der Freiwilligenarbeit mit einem weiteren „fee-Award“ ausgezeichnet. Aus den insgesamt 28 Nominierungen hat eine unabhängige Fachjury ausgewählt, wer die Auszeichnung erhält.

Preisträger

Dieses Jahr ging der Award in der Kategorie „Projekte“ an das Caritas Stadt.Wohnzimmer mit dem Projekt „family-brunch“. Das Stadt.Wohnzimmer ist ein offener Begegnungsort für (werdende) Mütter und Väter mit ihren Babys und ein präventives und begleitendes Angebot, das Menschen in ihrer Auseinandersetzung mit dem „Familie-sein“ aufnimmt, bevor es zu schwierigen und ausweglosen Situationen kommt. Bei den Dienstag-Treffen, die unter dem Namen „family-brunch“ stattfinden, wird unter anderem gemeinsam gekocht und zu Mittag gegessen, wobei auf einfache, gesunde und preiswerte Speisen geachtet wird. Da im Stadt.Wohnzimmer sehr viele unterschiedliche Nationaliäten vertreten sind, werden diese Dienstagstreffen zu einem hervorragenden und köstlichen Experimentierfeld exotischer und vielfältiger Gerichte.

In der Kategorie „MitarbeiterInnen“ konnte Beate Wiedner-Hiebaum von der a:pfl-GmbH mit ihrem großen Engagement für Kinder und Jugendliche überzeugen. Wieder-Hiebaum begleitet Kinder und Jugendliche mit besonders schwierigen Rahmenbedingungen. So ist es ihr etwa gelungen Andreas, das jüngste von vier Kindern aus extrem schwierigen Familienverhältnissen, durch die 2. Klasse Gymnasium zu begleiten und ihn dabei fächerübergreifend zu unterstützen. Desweiteren unterstützt sie eine syrische Jugendliche, die ihre Wohnung aufgrund ihrer Kontaktängste und im Zusammenhang mit ihrer Epilepsieerkrankung kaum verlässt. Sie ist dabei die einzige Helferin, der es gelungen ist einen entsprechenden Zugang zur Jugendlichen aufzubauen.

Über „fee“

Die „fee“ (kurz für freiwillig – ehrenamtlich – engagiert) wurde 2015 vom Amt für Jugend und Familie ins Leben gerufen. Die Online-Plattform vereinfacht den Kontakt zwischen Menschen, die sich in ihrer Freizeit engagieren möchten und Vereinen bzw. Organisationen, die Unterstützung benötigen.

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

8. März 2018

Info im Zeichen der Olympia-Ringe

BürgerInneninformation wird am 12. März in der Stadthalle großgeschrieben. Es geht um die Grazer Olympiabewerbung für die Winterspiele 2026.

In Schladming ist der Gemeinderat bereits einstimmig für eine gemeinsame Bewerbung mit der Stadt Graz, St. Georgen/Kreischberg und Inzell (Bayern), um im Jahr 2026 Olympische Winterspiele abhalten zu können. In der Murmetropole ist die Verabschiedung einer Absichtserklärung bei der Gemeinderatssitzung am 15. März Thema. Vorher ist aber noch die Grazer Bevölkerung eingeladen, sich selbst ein Bild zu machen. Am 12. März gibt es dazu in der Stadthalle eine BürgerInnenversammlung.

Die Veranstaltung

Ort:
Stadthalle, 1. Stock

Zeit:
12. März um 19 Uhr

Zugang:
für alle Interessierten möglich.

Ablauf:
Die Bürgermeister von Graz und Schladming, Siegfried Nagl, sein Stv. Mario Eustacchio sowie Jürgen Winter präsentieren und informieren gemeinsam mit VertreterInnen des Wintersports die bisherigen Planungen und den Weg zu möglichen Olympischen Winterspielen Graz/Austria 2026.

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

5. März 2018

Bürgermeister Nagl „Es gibt keine Unklarheit im Bekenntnis zur Menschenrechtstadt Graz!“

 

Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl bezieht nach einem Gespräch mit Vizebürgermeister Mario Eustacchio zu den von einigen Medien vorgebrachten Vorwürfen wie folgt Stellung:

„Es gibt keine Unklarheit! Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist die Richtschnur für politisches Handeln in Graz und dazu stehen auch die FPÖ und Vizebürgermeister Eustacchio. Wir haben gemeinsam die Finanzierung des UNESCO Category 2 Centers in Graz gesichert und in der „Agenda 22“ ein klares Bekenntnis zur Menschenrechtsstadt Graz abgegeben.

Ich kenne großartige Menschen aus der sog. 68er Generation, die Graz positiv entwickelt und wesentlich gestaltet haben.

Gerade in einer Zeit in der sich viele Menschen von Religionen und religiösen Werten abwenden, anderseits Religionen von Radikalen missbraucht werden, sind die Menschenrechte oberste Richtschnur für unser Handeln.

Denn Meinungsfreiheit (auf welche sich auch die FPÖ berufen darf) und Religionsfreiheit stehen genau in dieser Charta.

Regierungskolleginnen und Kollegen, müssen ihre im Rahmen der Meinungsfreiheit geäußerten Wortmeldungen selbst verantworten!

Ich persönlich lege auf Menschenrechte und Religion großen Wert, denn ich bin überzeugt, dass diese das Zusammenleben in der Gemeinschaft deutlich erleichtern.

Daher werde ich den Dialog der Religionen weiter unterstützen und auch die Integration von Neu-GrazerInnen mit verschiedensten Maßnahmen fördern. Gemeinschaft gelingt nur mit gegenseitigem Respekt!“

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

1. März 2018

Zero Project Conference 2018: Graz als Vorzeigebeispiel bei internationalem Gipfeltreffen zu Barrierefreiheit

Drei Tage lang versammeln sich ExpertInnen und EntscheidungsträgerInnen aus der ganzen Welt zum Thema Barrierefreiheit in der UNO City Wien. Die im internationalen Vergleich innovativsten Projekte werden vorgestellt und mit dem Zero Project Award ausgezeichnet. Die Stadt Graz zählt mit ihrem barrierefreien Stadtentwicklungssystem zu den Vorzeigebeispielen dieser Konferenz.
Die diesjährige Zero Project Conference 2018 steht ganz im Zeichen der Barrierefreiheit. International etabliert, bietet das Forum eine Plattform für vorbildliche Lösungen, die das Leben von Menschen mit Behinderung nachweislich verbessern. Mit ihrem kommunalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung übernimmt die Stadt Graz österreichweit eine Vorreiterrolle.
Ein Nährboden für eine Welt ohne Barrieren
„Barrierefreiheit geht weit über rollstuhlgerechte Zugänge und blindengerechte Auskünfte hinaus. Die Grazer Stadtentwicklung ist ein Paradebeispiel dafür“, erklärt Martin Essl, Gründer der Essl Foundation und Initiator der Zero Project Conference. „Mit Hilfe der Zero Project Conference versuchen wir solche innovativen Best-Practice Beispiele vorzustellen und andere dadurch zu inspirieren. Wir vernetzen Experten und schaffen einen Nährboden für eine Welt ohne Barrieren.“
Der für Behindertenhilfe und Barrierefreiheit zuständige Stadtrat Kurt Hohensinner nutzte selbst die Möglichkeiten für den internationalen Austausch vor Ort: „Es ist eine ungemeine Bereicherung die besten Projekte aus allen Teilen der Welt zum Thema Barrierefreiheit auf der Zero Project Conference aktiv erleben und ausprobieren zu können. Als Sozialstadtrat freue ich mich sehr, dass auch Graz mit seinen vielfältigen Projekten im Rahmen der heurigen Konferenz präsentiert wird und wir damit einen kleinen Beitrag auf dem Weg zu einer Welt ohne Barrieren leisten können.“
Rund 600 Teilnemer aus mehr als 70 Ländern
In den nächsten Tagen werden rund 600 TeilnehmerInnen aus mehr als 70 Ländern erwartet. Die Zero Project Conference versammelt nicht nur weltweit führende VertreterInnen der Behindertenrechtsbewegung und viele hochkarätige Sprecher, sondern auch prominente EntscheidungsträgerInnen in Wien. Der Erfahrungsaustausch sowie die Vernetzung der Anwesenden stehen dabei im Vordergrund.
Graz barrierefrei erleben lautet das Ziel der steirischen Landeshauptstadt
„Graz ohne Grenzen für jedermann. Das ist das erklärte Ziel – unabhängig davon ob es um die Anreise, den öffentlichen Verkehr, Museen, Sightseeing, unsere wichtigen Veranstaltungsorte oder Beratung für barrierefreies Bauen sowie Bauprogramme für Beseitigung von Barrieren im öffentlichen Raum geht. Die Stadt Graz fordert sich in diesem Zusammenhang gerne selbst und setzte auf das Wissen von Experten und Betroffenen um jedwede Alltagshürde möglichst zu minimieren“, so Mag. Siegfried Nagl, Bürgermeister der Landeshauptstadt Graz.
Maßnahmen zum Abbau und zur Vermeidung von Barrieren stehen in Graz schon seit Jahrzehnten ganz oben auf der Prioritätenliste. Bereits seit 1995 werden in der zweitgrößten Stadt Österreichs fortschrittliche Regelungen für Menschen mit Behinderung beschlossen. Aber nicht nur für, sondern auch gemeinsam mit Betroffenen arbeitet die Stadt laufend an der Beseitigung von Hürden im Alltag. Unter anderem ist dadurch ein systemübergreifendes Netz von physischen und sinnesorientierten Leitsystemen entstanden, das hilft, ein selbstbestimmtes Leben für alle zu ermöglichen.
Die zahlreichen sowie vielfältigen Maßnahmen, die gesammelt das barrierefreie Stadtsystem von Graz darstellen, werden bei der diesjährigen Zero Project Conference präsentiert. Das jahrelange Engagement der Stadt Graz soll als Vorbild für andere Städte dienen und aufzeigen, was alles möglich ist.

Über Zero Project
Das Zero Project ist eine Initiative der gemeinnützigen Essl Foundation, die sich weltweit für die Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung engagiert. „Zero“ steht dabei für eine Welt ohne Barrieren. Als Plattform analysiert und verbreitet das Zero Project vorbildliche Lösungen aus allen Teilen der Welt, die die tägliche Lebenssituation von Menschen mit Behinderung verbessern und ihre gesetzlichen Rechte stärken. In Zusammenarbeit mit über 4.000 ExpertInnen aus 180 Ländern werden jedes Jahr Best-Practice-Beispiele identifiziert, im Zero Project Report veröffentlicht und auf der Zero Project Conference vorgestellt. In einem Vierjahres-Zyklus werden zentrale Themen behandelt, 2016/17 waren es Beschäftigungsmodelle für Menschen mit Behinderung, 2018/19 ist es die Barrierefreiheit.
Weitere Informationen finden Sie unter https://zeroproject.org und https://conference.zeroproject.org.

#zerocon18

ZERO PROJECT CONFERENCE 2018
(v.l.n.r.) Karin Praniess-Kastner (Projektleiterin Zero Project Unternehmensdialoge), Michael Pichler (Leiter der Zero Project Projekte in Österreich), Kira Grünberg (Abgeordnete zum Nationalrat), Patricia Braun (Assistentin von Kira Grünberg), Martin Essl (Gründer der Essl Foundation und Initiator der Zero Project Conference), Kurt Hohensinner (Stadtrat der Stadt Graz für die Ressorts Integration, Bildung und Sport) und Maximilian Koren (Sprecher Büro Stadtrat Kurt Hohensinner)
Copyright: Essl Foundation

1. März 2018

Gut gerüstet für die Kältewelle: „Niemand muss in Graz frieren“

Nach dem Schneefall kommt die Kälte. Aktuelle Wetterberichte zeigen: Ab Sonntag wird es in und um Graz richtig kalt. Sogar Temperaturen bis zu minus 15 Grad werden prognostiziert. Das aktuelle Wetter ist nicht nur für den Verkehr eine große Herausforderung, sondern auch für das Grazer Sozialressort. Schon in den vergangenen Tagen wurden Vorkehrungen für die kältesten Tage des Jahres getroffen. „In Graz muss niemand frieren oder bei diesem Wetter auf der Straße schlafen“, sagt Sozialstadtrat Kurt Hohensinner, „wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und sind für die kommende Kältewelle gut gerüstet. Wir haben in der steirischen Landeshauptstadt gemeinsam mit unseren Partnern ein sehr engmaschiges, soziales Netz geknüpft. Vor allem im Bereich der Notschlafstellen verfügen wir über ein breites Angebot, das wir gemeinsam mit Vinzi und der Caritas bereitstellen können.“

Ausreichend freie Plätze

Die Stadt Graz verfügt über ein vielfältiges und differenziertes Angebot im Bereich von sozialen Wohnunterbringungen. Über Frauen- und Männerwohnheim stellt die Stadt Graz selbst rund 125 Plätze zur Verfügung. Dazu kommen folgende Angebote von Caritas und Vinziwerken.

  • VinziTel: 25 Plätze
  • Haus Rosalie (vorrübergehende Wohnversorgung von obdachlosen, inländischen Frauen): 15 Plätze
  • Vinzinest (Nachtschlafstelle für obdachlose ausländische Männer): 80 Plätze
  • Vinzischutz (Nachtschlafstelle für obdachlose ausländische Frauen): 24 Plätze
  • Vinziherz (Notschlafstelle für obdachlose ausländische Familien mit Kindern): 40 Plätze

SUMME Vinzi Einrichtungen: 184 Plätze

  • Caritas Winternotschlafstelle: 40 Plätze
  • Caritas Arche 38: 47 Plätze
  • Caritas Haus FranzisCa: 34 Plätze
  • Familienwohnungen d. Caritas: 20 Plätze
  • Caritas Jugendschlupfhaus: 14 Plätze
  • Ressidorf: 20 Plätze

SUMME Caritas Einrichtungen: 175 Plätze

Insgesamt gibt es in Graz also rund 480 Schlafplätze, davon 355 in den diversen Notunterkünften. „In Vorbereitung auf die kommenden Tage haben wir uns ein Bild über die noch freien Kapazitäten gemacht. Derzeit gibt es noch ausreichend freie Plätze“, erklärt Hohensinner. So gibt es im Frauenwohnheim noch 19, und in den Notunterkünften noch 51 reguläre Schlafplätze (Caritas: 31, Vinzi: 20).

Vielfältiges Maßnahmenpaket

Auch neben den Notunterkünften wurden von Seiten des Sozialressorts weitere Maßnahmen vorbereitet. So wird etwa in den kommenden Tagen die mobile Sozialarbeit (Streetwork) verstärkt Dienst versehen, um potentiell obdachlose Menschen aufzusuchen und zu unterstützen. Dafür wurden spezielle Hilfspakete mit Thermo-Schlafsack, Isomatten, etc. angekauft. Rund 75 Stück stehen für die Hilfe in derartigen Akutfällen zur Verfügung. Aber auch die breite Bevölkerung ist gefordert: Gemeinsam mit der Caritas wurde nach Wiener Vorbild und auf Initiative von Sozialstadtrat Kurt Hohensinner heuer erstmals ein Kältetelefon eingerichtet, das seit 4. Dezember zur Verfügung steht. „Graz hat eine ungemein starke und engagierte Zivilgesellschaft. Wir bitten hier auch die Bürgerinnen und Bürger um ihre Mithilfe. Wer einen obdachlosen Menschen auf der Straße wahrnimmt, kann über diese Hotline die Caritas informieren, damit in akuten Notlagen schnell und unkompliziert geholfen wird. Caritas-Mitarbeiter und Freiwillige nehmen dann Kontakt mit diesem Menschen auf.“ Erreichbar ist das Telefon unter der Nummer 0676/88015 111 zwischen 19 und 24 Uhr. (Infos: www.caritas-steiermark.at/kaeltetelefon).

Erfolgreiches Kältetelefon

Dass das Kältetelefon bestens funktioniert zeigen auch die Zahlen der vergangenen Wochen. Stand heute sind:

70 Anrufe bei der Hotline eingegangen

65 Ausfahrten des freiwilligen Teams

8 hilfsbedürftige Personen in Notschlafstelle gebracht

40 Versorgungspakete übergeben

11 mal Einsatz und niemanden am Ort angetroffen

6 mal „bereits bekannte“ Personen vor Ort angetroffen

8 Fälle an mobile SozialarbeiterInnen der Stadt Graz geleitet

876 Stunden von ehrenamtlichen HelferInnen geleistet

44 betreute Personen

41 Männer, großteils zw. 30+40 Jahren (60 % Österreicher, 40 % andere Staatsbürgerschaft)

3 Frauen, zw. 28-32 Jahren (Österreicherinnen)

Verfügbarer Stand an Schlafsäcken:      71

Thermoskannen:  ausreichend

Hilfskette im Notfall

„Nach jetzigen Einschätzungen sind wir für die kommenden Tage sehr gut vorbereitet. Aber auch für den absoluten Ernstfall haben wir bereits Vorkehrungen getroffen“, weiß Sozialstadtrat Kurt Hohensinner, „für diesen Fall wurde bereits eine Hilfskette aus mehreren Maßnahmen vereinbart, die dann in Kraft treten würde.“ So könnten in den Einrichtungen von Caritas und Vinzi durch Notbetten noch zusätzliche 20 Plätze geschaffen werden. „Und auch wir im Sozialamt würde eine Notfallwohnung mit weiteren 10 Plätzen öffnen. Das heißt wir könnten auf Knopfdruck weitere 30 Plätze aktivieren, um einem Engpass zu begegnen“, erklärt Hohensinner. Auch die Vinziwerke haben bereits vorgearbeitet: So hat Obmann Peter Pratl bereits den aktiven Kontakt zu zahlreichen Grazer Pfarren gesucht, so dass auch von diesen im Ernstfall zusätzliche Betten zur Verfügung stehen würden.

Energiekostenzuschuss für SozialCard

Neben den Akut-Maßnahmen steht für das Grazer Sozialressort natürlich auch die Prävention im Vordergrund. So gibt es auch heuer wieder den Energiekostenzuschuss für SozialCard-Bezieher. Ein entsprechender Gemeinderatsantrag wurde in der vergangenen Sitzung einstimmig angenommen. Auch in diesem Jahr beträgt die Zuzahlung zu den Energiekosten 65 Euro pro Haushalt. Der Zeitraum der Online-Beantragung für den Energiekostenzuschuss beginnt am 1. März und läuft den ganzen Monat bis 31. März. Die Auszahlung erfolgt Anfang April. Daneben unterstützt etwa die Akutintervention der Sozialarbeit bei akuten Problemen, wie Stromnachzahlungen, drohenden Delogierungen, etc.

1. März 2018

„Klein hat´s fein“ mit dem neuen Grazer Familienpass

Ein altes Sprichwort besagt: „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“ – oder eben eine ganze Stadt. Die Stadt Graz hat es sich zur Aufgabe gesetzt, genau dieses „Dorf“ zu sein. Das Amt für Jugend und Familie begleitet die Grazer Eltern, damit sie das Leben mit ihren Kindern gut gestalten können. „Seit 100 Jahren ist das Jugendamt für den Grazer Nachwuchs da. Die Rolle und das Selbstverständnis haben sich in dieser Zeit stark verändert. Vor allem in den letzten Jahren zeichnet sich das Amt vor allem durch seine gelebte Partnerschaft mit den Grazer Eltern und den starken Servicecharakter mit innovativen Projekten aus“, so Jugend- und Familienstadtrat Kurt Hohensinner. Bei all diesen neuen Angeboten vom Willkommensbesuch bei der Geburt bis hin zu den zahlreichen Beratungsangeboten steht immer das Miteinander im Vordergrund.

Bündelung der Kompetenzen

Mit dem neuen Familienpass „Klein hat’s fein“ bündelt das Amt nun noch stärker seine Beratungs- und Servicekompetenzen. Der Pass fasst alle Angebote zusammen, von Geburtsvorbereitungskursen über Vorträge für Eltern, bis hin zu Schlafberatung, Elterncafe, Babytreff und den Elternberatungsstellen. Für die Eltern gibt es dabei einen ganz besonderen Anreiz, wie Hohensinner erklärt: „‘Klein hat’s fein‘ ist nicht nur eine umfassende und übersichtliche Zusammenfassung aller Angebote, sondern stellt das gesamte Unterstützungssystem auf neue Beine und macht es noch attraktiver. Auf der letzten Seite gibt es als besonderen Anreiz einen Sammelpass. Für jeden Besuch gibt es einen oder zwei Stempel. Wer 15 Stempel gesammelt hat, erhält einen Graz-Gutschein im Wert von 40 Euro. Der Familienpass ist also ein doppelter Gewinn.“

So funktioniert‘s

Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind, wie wir alle wissen, entscheidend für die weitere Entwicklung. In dieser Phase wollen wir Eltern mit unseren Angeboten unterstützen. Keine Sorge von Eltern ist zu klein, keine Frage zu schwierig, jedes Anliegen ist uns wichtig! Mit allen Fragen rund um das Aufwachsen ihrer Kinder sind Eltern bei uns an der richtigen Stelle.

Welche Angebote gibt´s für Eltern?

Wir bieten Informationen und persönliche Beratung zu Gesundheit, Ernährung und Schlaf von Kindern, und Eltern finden auch die Möglichkeiten des Austausches mit anderen Eltern, wie etwa in Elterncafes oder Spielgruppen für Kinder.

Kostproben aus dem vielfältigen Angebot:

– Elternberatung: 16 Mal in der Woche an 15 Standorten über ganz Graz verteilt

– Stillberatung, Babymassage, Schlafberatung, alles rund um Zahngesundheit

– Babytreff, Elterncafe, Spielgruppen

– Vorträge für Eltern zu den wichtigsten Themen vor der Geburt und im ersten Lebensjahr ihres Kindes

Graz-Gutschein als Anreizsystem

Im aktuellen Folder sind die Angebote des Jugendamtes und seiner Kooperationspartner zusammengefasst, alle Angebote sind kostenfrei. Mit einem Sammelpass können Eltern bis zum 3. Lebensjahr ihres Kindes „Punkte“ sammeln: Für jede besuchte Veranstaltung oder Beratung gibt’s einen Punkt – oder auch zwei, nämlich wenn beide Eltern daran teilnehmen. Sind 15 Stempel im Sammelpass, erhält die Familie einen Graz-Gutschein im Wert von 40,- Euro. Damit hat´s Klein wirklich fein!

Weitere Angebote für Eltern

family@graz listet zahlreiche, weitere Angebote für Eltern von Kindern, auch über das 3. Lebensjahr hinaus, auf. Mittels einfacher Suchfunktionen finden Eltern in dieser Datenbank rasch das passende Angebot für sich und ihr Kind.

Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

28. Februar 2018

Bewerbung Olympische Winterspiele 2026: Chance für die Steiermark?

In der vollen Parteizentrale der Steirischen Volkspartei am Karmeliterplatz begrüßte gestern Abend Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg seine Gäste. Bürgermeister Siegfried Nagl motivierte das Publikum für eine Steirische Bewerbung: „Ich glaube, es ist einmal ganz, ganz wichtig, dass Österreich auch im nächsten Jahrzehnt den Mut beweist sich weltweit einzumischen, vielleicht auch die Olympischen Spiele wieder zu verändern.“ Der Autor und Journalist Klaus Zeyringer warnte vor den diktatorischen Machenschaften des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und betonte: „Alle Gastgeberstädte in den letzten 50 Jahren sind mit einem Defizit ausgestiegen.“ (mehr …)

16. Februar 2018

Schulpflichtverletzungen: Runder Tisch im Rathaus

In der vergangenen Woche ging die Meldung einer Grazer Direktorin durch die Medien, die von einer Mutter tätlich angegriffen wurde. Auslöser war eine lautstarke Diskussion um die Schulpflicht, nachdem die Mutter ihre Kinder wiederholt frühzeitig aus dem Unterricht abholen wollte. Aus diesem aktuellen Anlass lud Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner sowohl die betroffene Direktorin, als auch zahlreiche Proponenten des Schulsystems zu einem Runden Tisch ins Rathaus. (mehr …)

16. Februar 2018

Bewegung lässt Kinderherzen höher schlagen

Die Kinder sind die Zukunft unserer Stadt. Die Stadt Graz ist daher gerade im Kinderbildungs- und –betreuungsbereich darum bemüht durch neue Ideen und Innovationen eine bestmögliche Betreuungsqualität für unsere Kleinsten sicherzustellen. Erst kürzlich wurde das flächendeckende Schließsystem in Betrieb genommen, aber auch im Bereich Bewegung wurde ein weiteres Vorzeigeprojekt realisiert. (mehr …)

14. Februar 2018

Zurück zum Ursprung der Olympischen Spiele! Nein zur Gigantomie! Ja zum Sport! Votet mit und holt Olympia nach Graz und Schladming!

Sag Ja! zu Olympia auf www.austria2026.at

Die Faszination für die Olympischen Winterspiele ist in unserem Land schon seit Generationen tief verwurzelt. Dies spiegelt sich auch in der geplanten Bewerbung von Graz, Schladming und der gesamten Steiermark wieder. Das gemeinsame Ziel ist es, hier wieder den Sport und damit auch den ursprünglichen Gedanken in den Mittelpunkt zu stellen.

Lebe mit uns diese Idee und unterstütze uns mit DEINER Stimme für die olympischen und paralympischen Winterspiele in der Steiermark! Ganz nach dem traditionellen Motto: Dabei sein ist alles!

14. Februar 2018

Graz bildet aus: Erfolgreiche Lehrlingsoffensive des Haus Graz Neue Lehrlingsbroschüre präsentiert – GBG vergibt 5 Lehrplätze mit Lehrlingscasting

Die Stadt Graz und ihre Beteiligungen (Haus Graz) setzen gemeinsam kräftige Impulse im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eustacchio und die beiden Stadträte Kurt Hohensinner und Günter Riegler präsentierten eine neue Lehrlingsbroschüre, die alle Ausbildungsmöglichkeiten des Haus Graz übersichtlich zusammenfasst. Außerdem wurden im Rahmen des zweiten „Lehrlingscasting“ der GBG Gebäude- und Baumanagement Graz fünf neue Lehrlinge gesucht. (mehr …)

12. Februar 2018

Ausgezeichneter Rasen

Auszeichnung für die Grazer Merkur Arena: Erstmals weist das Bundesliga-Ranking für Rasenqualität die Heimstätte des SK Sturm an der Spitze aus, noch dazu mit Respektabstand. Damit zeigt sich: Die Investitionen aus dem Jahr 2016 haben Früchte getragen. In diesem Jahr wurde die Merkur Arena einer Generalsanierung unterzogen. (mehr …)

18. Januar 2018

Online-Vormerkung: Per Mausklick in den Kindergarten

Bereits zum siebten Mal startet am kommenden Montag die Online-Vormerkung der Abteilung für Bildung und Integration. Damit ist die Anmeldung für Kinderkrippen, Kindergärten und Horte bequem und einfach per Mausklick von zu Hause aus möglich.

„Die Online-Vormerkung erfreut sich jedes Jahr steigender Beliebtheit und ist ein Erfolgsprojekt unserer Abteilung und aus der Grazer Bildungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Im letzten Jahr wurden insgesamt rund 5.000 Vormerkungen abgegeben“, erklärt Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner, „die heurige Online-Vormerkung startet am Montag, 15. Jänner 2018 und läuft bis zum 2. März.“ (mehr …)

11. Januar 2018

Stadtrat Kurt Hohensinner: Sportlich durch die Semesterferien

Das Grazer Sportressort hat sich das Ziel gesetzt vor allem junge Menschen für Bewegung und Sport zu begeistern. Eine wesentliche Säule für dieses Ziel ist das vielfältige Sportkursangebot. Auch wenn das neue Jahr noch jung ist, stehen schon wieder die ersten Kursangebote für die heurigen Semesterferien vor der Tür: Von Eislaufen im Merkur Eisstadion bis zu den Ski- und Snowboardkursen auf der Weinebene. „Die Semesterferienkurse des Grazer Sportamtes erfreuen sich jedes Jahr aufs Neue großer Beliebtheit und die Plätze sind heiß begehrt. (mehr …)

11. Januar 2018

Stadtbibliothek 2018: Das gibt’s Neues

Viel Neues gibt es im Haus Graz im Jahr 2018, so auch bei der Grazer Stadtbibliothek im Kulturamt. „Das vergangene Jahr war für die Stadtbibliothek wieder äußerst erfolgreich. Durch hervorragende Arbeit ist es wieder gelungen die magische Marke von 1 Million Entlehnungen zu knacken. Die Stadtbibliothek besticht aber nicht nur durch einen breiten Medienbestand, sondern vor allem auch durch hervorragendes Service. Ein großer Dank geht hier an alle Mitarbeiter, die auch nicht müde werden Innovationen und Neuerungen in den Arbeitsalltag zu implementieren“, so Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner, „auch im Jahr 2018 starten wir in diesem Bereich gleich mit einigen Neuerungen durch.“ (mehr …)

8. Januar 2018

Auf dem Weg zur Wunschschule: Auch 3. Onlinevormerkung ein voller Erfolg

2.455 Grazer Kinder werden mit Herbst 2018 erstmals die Schulbank drücken. Von 3.11. bis 13.11.2017 hatten Eltern bereits zum dritten Mal die Möglichkeit die Onlinevormerkung für Volksschulen zu nutzen und ihre Kinder bequem von zu Hause aus für den zukünftigen Volksschulbesuch anzumelden. Jedes Kind kann dabei für drei Schulen nach Wahl vorgemerkt werden. Der Zeitpunkt für die Vormerkung ist für die Aufnahme nicht entscheidend. (mehr …)

20. Dezember 2017

Ein spannender Tag im Hohen Haus

Am 20.12 um 13Uhr wurde Geschichte geschrieben. Wenn sich alle 183 Mandatarinnen und Mandatare des österreichischen Nationalrates in den altehrwürdigen Mauern des Großen Redoutensaales der Wiener Hofburg die zusammenkommen um der Regierungserklärung des neuen Bundeskanzler der Republik Österreich Sebastian Kurz und dessen Regierungsteam zu lauschen. (mehr …)

18. Dezember 2017

SPÖ und KPÖ legen am Adventsamstag die Innenstadt lahm

Die Nutzer der Öffis – egal! Der Innenstadthandel und seine MitarbeiterInnen egal! Tausende Touristen – egal!

Trotz des dringenden Ersuchens bei einer Demonstration am Adventsamstag wenigstens nicht die Strassenbahnen zu blockieren blieben Jungsozis und kommunistischen Studenten stur und hatten dafür Rückendeckung von Stadträtin Kahr und Clubobmann Ehmann. (mehr …)

15. Dezember 2017

Nulllohnrunde: Im System nicht am Menschen sparen

Wir haben versprochen, dass wir im System sparen und nicht bei den Menschen. Dazu müssen wir auch in der Politik anfangen.

Die Abgeordneten stimmten bei ihrem zweiten Zusammentreten seit der Nationalratswahl am 15. Oktober, dem zwischen der Regierung und Beamten-Gewerkschaft ausverhandelten, Gehaltsabschluss für den öffentlichen Dienst zu. (mehr …)

15. Dezember 2017

Stadtrat Kurt Hohensinner präsentiert die Ski- und Snowboardkurse 2018 des Grazer Sportamtes

Seit den frühen 70er Jahren gibt es die beliebten Kurse des Grazer Sportamtes. Sie sind sozusagen ein Dauerbrenner. Auch im Jänner 2018 laden Stadtrat Kurt Hohensinner und das Sportressort wieder zu den Ski- und Snowboardkursen auf der Weinebene. Insgesamt stehen Kursplätze für 400 Grazer Kinder und Jugendliche zur Verfügung. (mehr …)

11. Dezember 2017

GRAZ SETZT AUF DIE JUGEND Neues Jugendzentrum Grünanger wurde an die Jugendlichen übergeben

Jugendstadtrat Kurt Hohensinner, das Amt für Jugend und Familie und die GBG (Gebäude- und Baumanagement Graz GmbH) nehmen gemeinsam die feierliche Hausübergabe an die Jugendlichen vor. Am 4. Dezember 2017 um 12.00 wurde das neue Jugendzentrum Grünanger in der Theyergasse eröffnet – damit weitergearbeitet werden kann. (mehr …)

11. Dezember 2017

100 Jahre Miteinander für Zuhause: Erfolgreiche Kooperation zwischen Jugendamt und tag.werk

Junge Kunstwerke ziehen sich als roter Faden durch das 100-Jahr-Jubiläum des Amtes für Jugend und Familie: Zu Beginn des heurigen Jahres gestalteten Studierende der Fachhochschule Joanneum Graz 41 Plakate zu den Themen Kindheit, Jugend und Familienleben. Ziel war, die Arbeit der Abteilung in all ihren unterschiedlichen Facetten mit diesen künstlerischen Werken zu präsentieren. Vor allem aber haben die jungen Menschen diese Studienarbeit auch dafür genutzt, sich sehr individuell mit der eigenen Geschichte, mit der Zeit als Jugendliche/r und dem Leben in der eigenen Familie zu beschäftigen. „Das Amt für Jugend und Familie hat in diesem Jahr gezeigt, wie man trotz 100-jähriger Geschichte noch immer jung, frisch und innovativ sein kann“, freute sich Jugendstadtrat Kurt Hohensinner, „wer sich für Kinder und Familien einsetzt, gestaltet damit die Zukunft unserer Stadt. Genau diesen Gedanken haben auch viele der Kunstwerke eingefangen.“ (mehr …)

11. Dezember 2017

Gutes Zeugnis für Elternberatungsstellen der Stadt Graz

 

15 Elternberatungen des Amtes für Jugend und Familie bieten Beratung und medizinische Untersuchung, und sie sind Treffpunkt für Eltern von Babys und Kleinkindern. In einer wichtigen Lebensphase unterstützen die Elternberatungen Mütter und Väter auf dem Weg in eine gute Elternschaft. „Die Stadt Graz hat es sich zum Ziel gesetzt zum modernsten Stadtmanagement Europas zu werden. Dafür wesentlich sind die zahlreichen Services und Leistungen, die unsere Abteilungen tagtäglich erbringen. Das Amt für Jugend und Familie ist eine absolute Vorzeigeabteilung, die es versteht die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu servicieren und in entscheidenden Lebensphasen, wie eben nach der Geburt des Kindes zu unterstützen“, weiß Jugend- und Familienstadtrat Kurt Hohensinner, „vor allem in den 15 Elternberatungsstelen wird hervorragende Arbeit geleistet. Das zeigt auch die jährliche Elternbefragung. Natürlich freuen wir uns über das positive Feedback, nehmen aber auch die Verbesserungsvorschläge auf und wollen Jahr für Jahr immer besser werden.“ (mehr …)

4. Dezember 2017

“ Danke lieber Peter für deinen unermüdlichen Einsatz“

Am Montag dem 27.11.2017 fand Rahmen der stimmungsvollen Ambientes in der Aula der Alten Universität Graz, die Verleihung der „meilen steine“ statt.

Mit dem „meilen stein“ soll die großartige Arbeit   ehrenamtlich engagierter Personen, die in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit in der Steiermark tätig sind, gewürdigt werden. (mehr …)

30. November 2017

Winternotschlafstelle und Kältetelefon

Angesichts der sinkenden Temperaturen eröffnet die Caritas der Diözese Graz-Seckau eine Winternotschlafstelle. Im Innenhof der Notschlafstelle Arche 38 nahe dem Hauptbahnhof können Bedürftige ab Dienstag, 28. November, in Containern übernachten, kündigte die Hilfsorganisation am Montag bei einer Pressekonferenz an. Platz haben in der Notschlafstelle bis zu 36 Menschen. „Gemeinsam mit Notbetten in den ständigen Notschlafstellen kommen wir auf die Kapazität, die nach der Erfahrung der vergangenen Jahre nötig ist“, erklärte Michael Lintner von der Caritas. (mehr …)