Wahlkampfschlager 17 grüne Meilen endet als Scherbenhaufen

VP-Huber: Wahlkampfschlager 17 grüne Meilen endet als Scherbenhaufen

Im Wahlkampf vollmundig angekündigt, nun wohl endgültig abgesagt: der grüne Wahlkampfschlager „17 grünen Meilen für Graz“ von Judith Schwentner bleibt ein leeres Versprechen. Drei Jahre nach Amtsantritt liegt die Bilanz der Umsetzung bei null und nun wird auch das grüne Vorzeigeprojekt Kaiserfeldgasse verschoben – offenbar bis kurz vor die Gemeinderatswahl 2026.

Diese Entscheidung wirft ein deutliches Licht auf den Zustand der Stadtregierung: Die Verschiebung ist das Scheitern eines zentralen Prestigeprojekts vor der Realität. Mit fadenscheinigen Gründen wird offenbar irgendwie versucht alles über die Gemeinderatswahl hinüber zu retten. Dies gilt bei den Finanzen und jetzt auch noch hier.

Mit Blick auf die Gesamtentwicklung der Stadtpolitik äußert sich Gemeinderat und VP Graz Geschäftsführer Markus Huber kritisch:

„Die Kahr Schwentner Koalition mit SPÖ Anhängsel hat weder das politische noch das planerische Format, Graz verantwortungsvoll in die Zukunft zu führen. Weder wird verlässlich geplant noch wirtschaftlich gehaushaltet. Der Wahlkampfschlager der Grünen ist verpufft: Statt 17 grüner Meilen bleibt einzig eine Asphaltwüste in der Zinzendorfgasse und damit ein Grätzel, das nach der Umgestaltung mehr Probleme hat als zuvor.  Rot – Rot – Grün blickt auf einen Scherbenhaufen aus Ankündigungen, Verzögerungen und Enttäuschungen.“