„Die Kahr-Schwentner Koalition beweist einmal mehr, dass ihre Wahlversprechen nicht halten. Die Öffi-Tickets in Graz werden schon wieder teurer – und das, obwohl gerade die KPÖ jahrelang lauthals versprochen hat, die Preise einzufrieren oder gar von Gratis-Öffis geträumt hat. Stattdessen erleben die Grazer unter Elke Kahr eine neue Realität: Graz hat die teuersten Öffi-Tickets Österreichs!
ÖVP-Graz Geschäftsführer und Gemeinderat Markus Huber spricht aus, was viele Grazer denken: „Ausgerechnet jene Partei, die sich einst als Schutzpatroninnen der kleinen Leute inszeniert hat, treibt nun die Preise in die Höhe. Die KPÖ, einst selbsternannte „Gebührenstopp-Partei“, kassiert nun genau bei den Menschen ab, die sich umweltbewusst fortbewegen wollen oder auf die Öffis angewiesen sind. Wieder einmal erleben wir, dass bei Elke Kahr als Bürgermeisterin nicht gilt, was sie als Oppositionspolitikerin versprochen hat“.
Die KPÖ war über Jahre hinweg die lauteste Stimme gegen Gebührenerhöhungen – nun ist sie selbst zur Erhöhungspartei geworden. Während unter der Verantwortung der Grazer Volkspartei in 16 Jahren das Stundenticket lediglich um 80 Cent angehoben wurde, erhöht Elke Kahr das gleiche Ticket in nur drei Jahren um 70 Cent. „Nach Park-, Müll-, Kanalgebührenerhöhungen kommt damit die nächste Belastung für die Grazer“, so Huber.
Ein besonderes Detail am Rande: der nunmehrige Finanzstadtrat Eber hat es seit drei Jahren unterlassen, die Zuzahlung der Stadt zum Klimaticket an die Inflation und Preissteigerung anzupassen und verkauft diese Stagnation auch noch als Erfolg. Und das, obwohl er genau diese Anpassung der Zuzahlung früher lautstark gefordert hat. Wörtlich sagte Eber in der Opposition: „Wird die Zuzahlung nicht angepasst, verpufft der Lenkungseffekt, der mit der Schaffung der ‚Jahreskarte Graz‘ beabsichtigt war.“