VP-Geschäftsführer und Gemeinderat Markus Huber kritisiert die Vorgänge rund um die Bestellung der neuen Sozialamtsleiterin. Laut Medienberichten hat es im Vorfeld ein heftiges Polit-Gerangel gegeben. Dem Vernehmen nach erhielt am Ende nicht die nach dem Hearing Bestgereihte den Zuschlag, sondern eine Kandidatin, die pikanterweise eine enge persönliche Freundschaft mit Vizebürgermeisterin Judith Schwentner verbinden soll.
„Wenn KPÖ-Personalstadtrat Manfred Eber sagt: ,Am Ende entscheide ich!‘ – dann ist seine vermeintliche Objektivierungsrichtlinie endgültig als Subjektivierungsrichtlinie entlarvt“, sagt Huber. Nachsatz: „Dafür gibt es nur ein Wort: Postenschacher!“
Es ist nicht der erste Fall einer fragwürdigen Personalentscheidung der Linkskoalition. So wurden in der Holding Graz in den vergangenen Jahren auffällig viele Top-Jobs mit SPÖ-nahen Managern besetzt – oft wurden die Namen schon öffentlich, bevor die Stellen überhaupt ausgeschrieben waren. Die Genossen sollen das zur Bedingung für die Rolle als Mehrheitsbeschaffer für Kahr und Schwentner gemacht haben.