VP-Huber: Die KPÖ-Graz fühlt sich in ihrer Wohnungslüge ertappt
„Die nervöse Reaktion der KPÖ auf die Plakate der Grazer Volkspartei zum Thema Wohnen beweist, dass unsere Analyse richtig ist und die Wohnungsblase von Elke Kahr geplatzt ist!“, sagt Markus Huber, Geschäftsführer der Grazer Volkspartei. „Elke Kahr hat immer von bezahlbarem Wohnraum für alle gesprochen. Als Bürgermeisterin bricht sie bewusst ihr Wahlversprechen und Wohnen ist in Graz so teuer wie noch nie. Einzige Ausnahme sind die Grazer Gemeindewohnungen, in denen Elke Kahr weiter ihre Klientelpolitik auf Kosten des Steuerzahlers forciert“, so Huber weiter.
Letzte Woche fasste die Grazer Volkspartei in einer Pressekonferenz die extreme Schieflage zusammen, in der sich der Grazer Wohnungsmarkt befindet. „Elke Kahr vergisst auf 90% der Grazer Haushalte, für die sie fälschlicherweise behauptet, nichts tun zu können. Dabei hätte die Stadt sehr wohl Möglichkeiten, Stichwort Gebühren, Tariferhöhungen, Sanierungsförderungen, Förderung von Eigentum…“, sagt Markus Huber und verweist auch auf die gescheiterte Wohnungspolitik von Elke Kahr im Gemeindewohnbau: „Auch hier versagt die Bürgermeisterin auf ganzer Linie. Seit Elke Kahr für den Eigenbetrieb Wohnen Graz zuständig ist, verdoppeln sich die Verluste des Eigenbetriebs von Jahr zu Jahr. Mittlerweile steht der Eigenbetrieb bei einem Verlust von 8 Millionen Euro. Das ist eine Vervierfachung zum Jahr 2021, in dem man noch bei 2,2 Millionen Euro Verlust stand. Für diese Leistung wäre Elke Kahr in der Privatwirtschaft längst gefeuert worden!“
Kahr-Schwentner-Koalition versagt bei gemeinnützigem Wohnbau und bei der Schaffung von Eigentum
Huber kritisiert auch die Arbeit der Koalition im Bereich des gemeinnützigen Wohnbaus: „Graz bleibt hier weit hinter seinen Erwartungen zurück und schöpft das Potential nicht aus.“ Für den gemeinnützigen Wohnbau bedeutet dies, dass die Wohnbaumilliarde des Bundes von der immerhin rund 110 Millionen Euro in die Steiermark gelangen werden, zum Großteil an Graz vorbeifließen wird. Grund dafür ist, dass es in Graz derzeit wenig Genossenschaftsprojekte gibt, die man schnell umsetzen könnte. Die Einreichfristen sind viel zu lang und verhindern unter anderem, dass Graz von den 110 Millionen profitieren kann.
Eine weitere wesentliche Säule der Wohnungspolitik wird von Kahr einfach negiert. „Wer sich in dieser Stadt mit Wohnungs- oder Hauseigentum selbst etwas schaffen möchte, hat mit dieser Regierung leider Pech gehabt“, so Huber weiter. Elke Kahr bleibt in dieser Frage jegliche Initiative schuldig. „Anscheinend haben Jungfamilien und Menschen, die sich in Graz etwas schaffen möchten, für Elke Kahr keine Priorität!“, ärgert sich Markus Huber und verweist auf den Umstand, dass es de facto keine Initiative der zuständigen Wohnungsstadträtin gibt, um Eigentumserwerb zu fördern.
„Dieser Versuch der KPÖ, mit Plakaten von ihrem Versagen in der Grazer Wohnungspolitik abzulenken zeigt deutlich, wie nervös Elke Kahr und die KPÖ inzwischen sind.“, so Huber abschließend.