In den vergangenen Jahren wurde die gesetzlich vorgesehene Erhöhung der Parteienförderung in Graz nicht ordnungsgemäß an die Parteien weitergegeben. Vor diesem Hintergrund bestehen nun Nachforderungen der Parteien, für die Volkspartei geht es dabei um rund 225.000 Euro. Zur Frage des Umgangs mit dieser Nachforderung hat am 27.11.2025 ein Stadtparteipräsidium der Grazer Volkspartei getagt und dabei eine Entscheidung getroffen.
„Für uns als Volkspartei ist klar, dass wir diese unvorhergesehene Nachforderung nicht für die Parteikasse beanspruchen“, führt Stadtparteiobmann Stadtrat Kurt Hohensinner aus, „Wir wollen, dass dieses Geld bei jenen ankommt, die unter der Politik der Kahr-Schwentner-Koalition am meisten beschnitten wurden und zu leiden hatten.“
Deshalb hat die Volkspartei auf Antrag von Hohensinner heute beschlossen, das Geld nicht für Parteizwecke zu nutzen. Stattdessen soll der Betrag nachweislich den Bereichen Bildung, Jugendsport und Wirtschaft zur Verfügung gestellt werden. In den kommenden Tagen soll mit der Finanzdirektion geklärt werden, wie das technisch und organisatorisch umgesetzt werden kann.