Stadtrat Kurt Hohensinner:
„Die Burgruine Gösting ist nicht nur das älteste Bauwerk unserer Stadt, sondern ein beliebtes Naherholungsgebiet und emotionales Wahrzeichen, das für viele Grazerinnen und Grazer Kindheitserinnerungen weckt. Umso tragischer ist es, wie lieblos und planlos dieses bedeutende Kulturgut von der Kahr-Schwentner-Koalition in den letzten Jahren behandelt wurde. Das neuerliche Kaufangebot der Erben von Hubert Auer an die Stadt Graz ist eine weitere Chance es besser zu machen.
Als Grazer Volkspartei weisen wir seit vielen Jahren darauf hin, dass die Stadt Verantwortung für dieses Areal übernehmen sollte. Es geht darum dieses Areal langfristig zu sichern, sowie Pflege und behutsame Weiterentwicklung im Interesse der Bevölkerung und kommender Generationen zu ermöglichen. Jetzt ist wieder die Kahr-Koalition am Zug. Elke Kahr und Manfred Eber müssen Farbe bekennen: Ja oder Nein zum Ankauf der Burgruine Gösting. Es braucht endlich eine Lösung, die auf Zusammenarbeit setzt – mit den Erben, mit dem Burgverein, mit Expertinnen und Experten und mit einem klaren Bekenntnis, dieses historische Juwel nicht länger verfallen zu lassen. Außerdem müssen alle Verantwortungsträger transparent informiert werden.
Die Volkspartei hat mehrfach Pläne auf den Tisch gelegt, wie man das Areal wieder nützen könnte, gerade auch für Familien und als Ausflugsort für Schulklassen, wie es früher üblich war. Die Grazerinnen und Grazer haben Anspruch auf Klarheit und eine verantwortungsvolle Entscheidung.“