„KPÖ-Stadtrat Manfred Eber argumentierte öffentlich immer mit dem angeblich zu hohen Pachtzins. Nach heutigem Stand wissen wir, er tat das obwohl bereits ein völlig anderes, für die Stadt äußerst vorteilhaftes Angebot von Hubert Auer vorlag. Diese Diskrepanz wirft die Frage auf, ob die KPÖ jemals ernsthaftes Interesse am Erhalt und der Öffnung der Burgruine Gösting hatte. Außerdem ist zu hinterfragen, was aus diesem Angebot wurde, und warum weder der Gemeinderat noch die Öffentlichkeit über dieses informiert wurden.
Die Burgruine Gösting ist nicht nur das älteste Bauwerk unserer Stadt, sondern ein emotionales Wahrzeichen, das für viele Grazerinnen und Grazer Kindheitserinnerungen weckt. Umso tragischer ist es, wie lieblos und planlos dieses bedeutende Kulturgut von der Kahr-Schwentner-Koalition behandelt wurde. Die Volkspartei hat mehrfach Pläne auf den Tisch gelegt, wie man das Areal wieder nützten könnte, gerade auch für Familien und als Ausflugsort für Schulklassen, mit Waldlehr- und Erlebnispfad bzw. Motorikpark.“