„Die finanzielle Schieflage der Stadt wird von Jahr zu Jahr schlimmer. Die heute vom Land Steiermark kommunizierten Unterstützungsmaßnahmen für die Stadt, wie etwa die Fast-Verdreifachung der Kassenstärker auf bis zu 150 Millionen Euro belegen: Das Durchschummeln und Weiterwurschteln muss ein Ende haben. Bürgermeisterin Elke Kahr und Finanzstadtrat Manfred Eber sind gefordert jetzt endlich eine echte Aufgabenreform und nachhaltige Sanierungspläne vorzulegen, die diesen Namen auch verdienen. Es kann nicht sein, dass in den Koalitionsressorts, wie Verkehr, Wohnen oder Soziales nach wie vor so agiert wird, als wäre das Geld abgeschafft. Erstaunlich ist außerdem, dass bislang kein einziges Budget, das Stadtrat Eber vorgelegt hat, für ein volles Jahr gehalten hat. Das ist kein nachhaltiger Budgetkurs, sondern der Weg in den Finanzkollaps.“