„Mit dem heute präsentierten Mobilitätsplan 2040 bestätigt die Kahr-Schwentner-Koalition endgültig, dass mit ihr keine vernünftige Verkehrspolitik mehr möglich ist. Dieser Plan macht Graz nicht zur Stadt der kurzen Wege, sondern zur Stadt der Staus und langen Umwege. Wer hier von Zukunft spricht, meint in Wahrheit Stillstand im Verkehr und Frust für die Menschen.
Die Zielsetzungen mögen auf den ersten Blick gut klingen, aber dahinter steht ein radikaler Plan: Jedes zweite Auto soll aus Graz verschwinden – ohne Rücksicht auf die Lebensrealitäten tausender Grazerinnen und Grazer. Und natürlich darf Öffentlicher Raum ruhig schöner werden – aber was bringt die schönste Platzgestaltung, wenn niemand mehr hinkommt, weil Parkplätze fehlen und Zufahrten erschwert werden?“
Feldzug gegen Parkplätze wird weiter verschärft
„Seit vier Jahren wird in Graz ein regelrechter Feldzug gegen Parkplätze geführt. Die negativen Folgen sehen wir Tag für Tag: Parkplatznot, Umwege, zunehmender Unmut. Doch statt diesen Irrweg zu verlassen, will man ihn nun mit weiteren Parkplatzstreichungen und einer flächendeckenden Parkzone noch weiter beschleunigen und verschärfen“, so der VP-Geschäftsführer und Gemeinderat.
Kritisch sieht Huber auch die Aussagen zur Bürgerbeteiligung: „Aus dem Mund jener Koalition, die nun vier Jahre über die Menschen in Graz drübergefahren ist, ist das Versprechen nach echter Mitbestimmung nur wenig glaubwürdig. Und eines ist nach dieser Präsentation auch klar: Das ist nicht nur ein grüner Plan von Judith Schwentner. Auch Elke Kahr und Doris Kampus tragen diese völlig realitätsfremde Verkehrspolitik mit. Die Menschen in Graz sollen sich das gut merken – spätestens 2026 haben sie die Chance, diesem Kurs eine klare Absage zu erteilen.“