Grazer Volkspartei präsentiert Wahlprogramm und erste Plakate
Die Grazer Volkspartei hat heute am Freiheitsplatz ihr Wahlprogramm für die Gemeinderatswahl am 28. Juni sowie die ersten fünf Wahlplakate der Kampagne präsentiert. Gemeinsam mit Stadträtin Claudia Unger und VP-Geschäftsführer Markus Huber stellte Spitzenkandidat, Stadtrat Kurt Hohensinner den „Plan für Graz“ vor. „Wir wollen Graz wieder nach vorne bringen. Dieses Programm ist die Grundlage dafür und steht für einen Kurswechsel in der Stadtpolitik“, erklärt Kurt Hohensinner. Zentrale Aussagen sind mehr Vernunft statt Ideologie, Lösungen, statt Verantwortung abzuschieben und die verschiedenen Bedürfnisse der Menschen in der Stadt wieder ernst zu nehmen.
„Am 28. Juni steht Graz vor einer Entscheidung: Weiter mit einer rot-rot-grünen Koalition, die in Kauf nimmt, wie Graz immer weiter zurückfällt. Oder ein Kurswechsel zu einer Graz-Politik mit neuen Ideen und Lösungen“, betont Kurt Hohensinner. Der VP-Spitzenkandidat will für eine Politik stehen, die Verantwortung übernimmt, Probleme löst und Zukunftschancen nutzt: „Ich will eine Stadtpolitik, die Verantwortung nicht abschiebt, sondern übernimmt – und Entscheidungen nicht immer weiter aufschiebt, sondern trifft.“
„Graz kann mehr“
Hohensinner betonte bei der Präsentation, dass Graz in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen zurückgefallen ist und dringend neue Perspektiven braucht. Das präsentierte Programm umfasst zehn Themenfelder, von Verkehr über Wirtschaft und Sicherheit bis hin zu Bildung, Stadtentwicklung und Umwelt. „Unser Programm ist davongetragen, dass wir die Vernunft und tragfähige Lösungen wieder in den Mittelpunkt stellen, nicht Ideologie und Aktionismus. Wir wollen die Stadt gemeinsam mit den Menschen weiterentwickeln, nicht über sie drüberfahren“, so Hohensinner.
Die Koalition von KPÖ, Grünen und SPÖ wirkt mit der Alltagsbewältigung überfordert. Stadträtin Claudia Unger sagt: „Wir sind davon überzeugt: Graz kann mehr. Es braucht eine klare Strategie, wohin unsere Stadt sich in Zukunft entwickeln soll. Mit unserem ‚Plan für Graz‘ legen wir Ideen und Konzepte vor, die praxistauglich und umsetzbar sind. Wir stehen für eine Politik, die die das große Ganze im Blick hat, und sich nicht nur um Einzelinteressen kümmert.“
Wahlplakate stellen Richtungsentscheidung in den Vordergrund
Neben dem Programm präsentierte die Grazer Volkspartei auch die ersten fünf Wahlplakate der Kampagne. Gemeinsam mit 96 Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat sowie 17 Spitzenkandidaten in den Bezirken will man Graz in den kommenden fünf Jahren wieder nach vorne bringen. VP-Geschäftsführer Markus Huber führt aus: „Unsere Stadt steht vor einer Richtungsentscheidung: Weiter wie bisher mit Stau, Stillstand und einer Politik, die immer mehr Menschen frustriert. Oder ein Kurswechsel mit Kurt Hohensinner an der Spitze. Genau diese Entscheidung stellen auch unsere ersten Plakate in den Mittelpunkt. Für all jene, die nicht zufrieden sind und die sich Veränderung wünschen, kann es am 28. Juni nur eine Option geben: Kurt Hohensinner und die Volkspartei. Die FPÖ geht ohnehin in Opposition. SPÖ und Neos biedern sich beide an, wer der nächste Steigbügelhalter von Kahr und Schwentner sein darf. Das muss allen Grazerinnen und Grazern bewusst sein: Wer diesen Parteien am Wahlsonntag seine Stimme gibt, wacht am Montag wieder mit der Verkehrspolitik von Judith Schwentner auf – und einem Bürgermeister Robert Krotzer obendrauf. Wir stehen für keine halben Sachen, sondern für volle fünf Jahre voller Einsatz und Arbeit für Graz.“
Plan für Graz: 10 Themenfelder
Verkehr: Statt Stau zu provozieren. Lösungen für den Verkehr.
Menschen mitnehmen. Statt ideologischer Experimente braucht Graz eine Verkehrspolitik für Öffis, Auto, Rad und Fußgänger. Unser Plan sieht nicht nur die Interessen einer Gruppe, sondern die Anliegen aller Grazerinnen und Grazer.
Öffi-Offensive. Statt nur über den Öffi-Ausbau zu reden, gehen wir ihn an. Mit einem höheren Takt, der Umsetzung des S-Bahn-Tunnels und Investitionen in bestehende und neue Linien.
Auto & Parken. Statt Menschen auszusperren, schaffen wir Entlastung mit neuen Park-&-Rides, Innenstadt-Tiefgaragen, einem Leitsystem, besserer Ampelkoordination und vernünftiger Baustellenplanung.
Fahrrad. Statt des ideologischen Radweg-Stückwerks schaffen wir durchgängige Fahrrad-Highways und denken die Fahrradgaragen neu.
Fußgänger. Statt auf die Fußgänger zu vergessen, schaffen wir echte Fußgängerzonen in der Innenstadt und setzen eine Gehsteigoffensive in den Randbezirken um.
Wirtschaft: Statt Stillstand zu verwalten. Arbeit für den Aufschwung.
Statt rot-rot-grünem Gegenwind geben wir Unternehmen mit einem Klima des Ermöglichens wieder Schwung gibt. Damit die Grazer Betriebe Arbeit geben und Chancen schaffen können.
Service. Statt Unternehmen mit Bürokratie zu ersticken, braucht Graz klare Regeln und kurze Wege für die Wirtschaft, Unterstützung für Jung-Unternehmen und Start-Ups und eine aktive Ansiedlungspolitik für neue Betriebe.
Chancen. Statt dem Abstieg zuzuschauen, muss die Stadtpolitik Chancen wieder nutzen: Mit dem Flughafen Graz als Knoten für die Region, mit der Koralmbahn und einer besseren Kooperation mit Klagenfurt und Maribor.
Innenstadt: Statt Verantwortung abzuschieben. Kämpft für die Grazer Innenstadt.
Statt Besucher abzuschrecken, sorgen wir für Erreichbarkeit, Sauberkeit und Sicherheit. Die Innenstadt braucht mehr Service für Geschäfte und Betriebe, neue Flagship-Stores für Belebung und Frequenz und ein engagiertes Citymanagement.
Sicherheit & Sauberkeit:
Statt Unsicherheit und Vermüllung braucht Graz Lebensqualität an zentralen Orten wie Jakominiplatz, Volksgarten oder Hauptplatz. Mit klaren Regeln und konsequenter Kontrolle.
Kinder und Bildung:
Statt Sparmaßnahmen bei den Jüngsten braucht Graz Perspektiven für die Zukunft. Mit dem Ausbauprogramm für die Kinderbetreuung. Mit modernen Schulen und pädagogischen Schwerpunkten.
Stadtentwicklung & Wohnen:
Statt ungesteuertem Aktionismus braucht Graz Wachstum mit Augenmaß und Vernunft. Wohnraum schaffen und Grätzel-Charakter erhalten. Sozialen Wohnbau und Chance auf Eigentum. Belebung für Zentrum und Stadtteile.
Stadtleben:
Statt nur das Notwendigste zu tun, muss Stadtpolitik das Grazer Leben stärken. Mit Maßnahmen für Sport, Freizeit und Kultur. Mit der „Lebensader Mur“, der Ruine Gösting und einem neuen Freibad. Mit einem Champions-League-tauglichen Stadion und einer Stärkung der Freizeitinfrastruktur. Mit Unterstützung für Ehrenamt und Kultur-Initiativen.
Miteinander:
Statt Menschen gegeneinander auszuspielen, braucht es Wertschätzung und Zusammenhalt. Mit Angeboten für Seniorinnen und Senioren, Familien, Kinder und Jugendliche. Mit Maßnahmen Gemeinschaft, Inklusion und Teilhabe.
Umwelt:
Statt aktionistischer Symbolpolitik braucht Graz Maßnahmen, die wirken – ökologisch und wirtschaftlich. Mit Photovoltaik auf versiegelten Flächen, mit Geothermie und dem Ausbau von Fernwärme und Fernkälte. Mit grünen Alleen statt vereinzelter Kübelbäume.
Gesundheit:
Statt Verantwortung abzuschieben, muss die Stadt ihren Beitrag leisten, um den Menschen ein gesundes Leben zu ermöglichen. Mit dem Ausbau mobiler Pflege. Mit mehr Einsatz für mehr Kassenärzte. Mit mehr Information und Angeboten in psychischen Notlagen.
Das gesamte Wahlprogramm gibt es unter: https://www.kurt-hohensinner.at/