Stadtrat Hohensinner: 12-Punkte-Sofortprogramm gegen rot-rot-grüne Verkehrssünden

Die Grazerinnen und Grazer leiden unter den Folgen von fast fünf Jahren rot-rot-grüner Verkehrspolitik. Statt Probleme zu lösen, wurden neue geschaffen. Baustellen wurden schlecht koordiniert, die Erreichbarkeit vieler Stadtteile verschlechtert und immer grün-ideologische Verkehrsversuche umgesetzt. Staus haben massiv zugenommen, rund 104 Stunden pro Jahr steht der durchschnittliche Grazer inzwischen im Stau. Die Bilanz dieser Koalition ist eindeutig: Verkehrsprobleme ungelöst.

Schon zu Beginn des Wahlkampfs hat VP-Spitzenkandidat Kurt Hohensinner deshalb bereits ein umfassendes Mobilitätskonzept für Graz vorgelegt. Dieses setzt auf ein ausgewogenes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer, den Ausbau von Park & Ride, neue Tiefgaragen an strategischen Standorten, die schnellere Öffi-Anbindung an wichtige Nahverkehrsknoten, moderne Mobilitätsangebote (Leihradsystem) sowie ein professionelles Baustellenmanagement. Ziel ist weniger Stau, weniger Parkplatzsuchverkehr und vor allem mehr Erreichbarkeit für die gesamte Stadt.

Hohensinner: „Probleme endlich wieder lösen“

„Die Menschen haben genug von Verkehrsversuchen und ideologischen Experimenten. Wer täglich in Graz unterwegs ist, spürt, dass es so nicht weitergehen kann. Verkehr muss wieder funktionieren. Die Probleme müssen endlich wieder gelöst werden. Deshalb braucht Graz am 28. Juni einen Kurswechsel.“

Während das Mobilitätskonzept die langfristige Strategie beschreibt, will Hohensinner aber auch mit schnellen Maßnahmen die Verkehrssituation bereits nach kurzer Zeit aktiv verbessern. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, die von umstrittenen Grazer Verkehrsprojekten betroffen sind, hat er nun ein 12-Punkte-Sofort-Programm gegen rot-rot-grüne Verkehrssünden vorgelegt:

 1. Fahrradstraße Laimburggasse stoppen

Die geplante Fahrradstraße wird nicht umgesetzt. Statt weiterer Verkehrsversuche braucht es Lösungen mit Hausverstand.

 2. Marburger Straße wieder öffnen

Die Poller werden entfernt und die Straße wieder für den Verkehr freigegeben.

 3. Schönaugasse: Einbahnregelung zurückdrehen

Die derzeitige Einbahnführung wird wieder in die ursprüngliche Richtung gedreht und die Verkehrsführung vereinfacht.

 4. Ampel Panoramagasse / Heinrichstraße

Die Ampelanlage wird evaluiert. Am Ende soll entweder die völlige Entfernung der Ampel oder zumindest die Umstellung auf eine Druckknopfregelung sein.

 5. Ampel Petersgasse / Moserhofgasse entfernen

Ziel ist ein besserer Verkehrsfluss und weniger unnötige Wartezeiten.

 6. Linie 31 bis zum Straßganger Bad verlängern

Anstatt diese Busline zu kürzen, will die VP nicht nur die bisherigen Stationen wieder anfahren, sondern die Linie verlängern. Die Anbindung des Grazer Westens wird rasch verbessert.

 7. Moderne Baustellensoftware anschaffen

Mit einem intelligenten Baustellenmanagement-System, wie etwa „ROADS“ aus Hamburg, werden Baustellen künftig besser koordiniert.

 8. Radweg Andreas-Hofer-Platz / Neutorgasse sicher umbauen

Problematische Mischverkehrsbereiche werden überprüft und entschärft.

 9. Verwirrende Bodenmarkierungen entfernen

Unübersichtliche und widersprüchliche Markierungen, die es laut StVO gar nicht gibt, etwa gelbe Punkte werden entfernt. Diese führen im Moment zu massiven Unsicherheiten.

 10. Fußgängerzonen konsequent umsetzen

Tummelplatz und Hans-Sachs-Gasse werden zu echten Fußgängerzonen.

 11. Parkplatzrückbauten überprüfen

Umgestaltungen von Schräg- auf Längsparkplätze werden evaluiert und wo möglich wieder ummarkiert.

 12. Öffi-Taktung verbessern

Die Linien 5 sowie 6/16 sollen rasch häufiger fahren.

 Graz wieder nach vorne bringen

Für Kurt Hohensinner sind diese Maßnahmen nur der erste Schritt. Entscheidend sei ein neues Gesamtmobilitätskonzept für Graz.

„Die letzten Jahre waren geprägt von ideologischen Einzelmaßnahmen. Wir denken Mobilität als Gesamtsystem. Ob zu Fuß, mit dem Rad, den Öffis oder dem Auto – die Menschen müssen zuverlässig und gut an ihr Ziel kommen. Graz braucht eine Verkehrspolitik mit Vernunft statt Ideologie. Nur so können wir die Stadt wieder nach vorne bringen.“

Fotos: Büro StR Hohensinner

v.l. Michael Wiener-Pucher (Laimburggasse), Karlheinz Wagemann (Marburger Straße), Stadtrat Kurt Hohensinner, Andrea Scheucher (Schönaugasse)