VP-Spitzenkandidat Stadtrat Kurt Hohensinner: „Inklusion liegt in der DNA der Grazer Volkspartei – und sie war auch mein ganz persönlicher Einstieg in die Politik. Als Behindertenpädagoge wollte ich Miniaturen von Grazer Sehenswürdigkeiten für sehbehinderte Menschen umsetzen und habe dabei erlebt, wie viel man mit Engagement und guten Ideen bewegen kann. Diese Erfahrung zeigt: Inklusion ist kein Randthema für wenige Menschen, sondern schafft einen echten Mehrwert für die gesamte Stadtgesellschaft. Oft sind es Maßnahmen mit überschaubarem Aufwand, deren Wirkung enorm sind. Deshalb bleibt es mein klares Ziel, Graz weiter als Vorreiterstadt der Inklusion zu stärken und echte Teilhabe für alle Menschen zu ermöglichen.“
„Inklusion ist nie abgeschlossen“, betont die zuständige Stadträtin Claudia Unger (VP), „sie ist ein fortlaufender Prozess, bei dem es darum geht, die Lebensrealitäten von Menschen mit Behinderung Schritt für Schritt zu verbessern. In den vergangenen Jahren konnten wir in Graz bereits viel bewegen. Mit der Inklusionsstrategie, die 2023 auf Initiative von Kurt Hohensinner beschlossen wurde, sind wir auf kommunaler Ebene österreichweit Vorreiter. Der erste Zwischenbericht zeigt, wo noch Handlungsbedarf besteht – insbesondere in den Bereichen Verkehr und bei den Grazer Gemeindewohnungen.“
Bernhard Alber, Gemeinderatskandidat und VP-Inklusionssprecher: „Mit diesem Maßnahmen-Paket gehen wir die drängendsten Themen für Menschen mit Behinderung an. Inklusion macht unsere Gesellschaft wertvoller, denn eine Behinderung kann jeden Menschen von Geburt an, durch Krankheit, einen Unfall oder im Alter betreffen. Sie beschränkt sich nicht auf Barrierefreiheit, sondern bedeutet, Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen sichtbar zu machen und ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Denn echte Teilhabe schafft Lebensqualität, stärkt die Selbstbestimmung und ermöglicht ein selbstständiges Leben.“