Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher!

Wir freuen uns, Sie auf unserer Homepage begrüßen zu dürfen. Auf den folgenden Seiten erlauben wir uns die breite inhaltliche Vielfalt der Grazer Volkspartei zu präsentieren. Unser Ziel ist es, mit den Grazerinnen und Grazern gemeinsam an einer noch besseren Stadt Graz zu arbeiten. Wie das gelingen kann und welche Breite an verschiedensten Persönlichkeiten an diesem Vorhaben mitarbeiten, versuchen wir ebenso auf unserer Homepage abzubilden. In der Hoffnung unserem Anspruch gerecht werden zu können, wünschen wir eine informative und spannende Zeit mit und auf den Seiten der Grazer Volkspartei!

  • vor7 Stunden von Grazer Volkspartei

    Grazer Volkspartei
    Die ÖVP Geidorf mit ihrem Obmann Charly Kornhäusl lädt morgen zum großen Ostereier suchen für Kinder am Murbeach ein! Wir freuen uns bei Kaiserwetter auf Euren Besuch!
    Die ÖVP Geidorf mit ihrem Obmann Charly Kornhäusl lädt morgen zum g
  • vor1 Tag von Grazer Volkspartei

    Grazer Volkspartei
    Wir wünschen unserem junggebliebenen Bürgermeister alles erdenklich Gute zu seinem heutigen Geburtstag!
    Happy Birthday lieber Siegfried!
    Wir wünschen unserem junggebliebenen Bürgermeister alles erdenklich
    vor1 Tag
    Und weiterhin viel positive Energie
    vor1 Tag
    Lieber Sigi alles Gute
    vor1 Tag
    Lieber Herr Mag. Nagl, wir wünschen Ihnen einen wunderschönen Geburtstag, Glück und Gesundheit auf Ihrem weiteren Lebensweg! Herzlichst Beatrix und Wolfgang Preininger samt Team ☘
    vor1 Tag
    Herzlichen Glückwunsch!
    vor12 Stunden
    Herzliche Glückwünsche aus Kitzeck 💐💐🍀🎶🥂🎂🌻
    vor1 Tag
    Happy Birthday! :) Möge Ihnen das neue Lebensjahr viel Glück, Gesundheit und Erfolg bescheren! :)
    vor1 Tag
    Alles erdenklich gute zum Geburtstag viel Gesundheit und Erfolg weiterhin
    vor1 Tag
    Alles Gute zum Geburtstag sowie Gesundheit und Erfolg
    vor1 Tag
    Alles Gute zum Geburtstag aus Trofaiach wünscht Ingrid Pregartner 🌻
    vor1 Tag
    Alles Gute wünsch ich Ihnen🎂🍾🍾🍾
  • vor2 Tage von Grazer Volkspartei

    Grazer Volkspartei
    Die Surfwelle auf der Mur schwappt nun auch nach Kärnten! Wir freuen uns, dass wir mit unserer Idee auch andere Städte inspirieren konnten!
    Antrag im Gemeinderat: Surf-Welle in der Villacher Innenstadt?
  • vor4 Tage von Grazer Volkspartei

    Grazer Volkspartei
    Volle Power für Europa! Volle Unterstützung für Simone Schmiedtbauer!
    's cover photo
  • vor1 Woche von Grazer Volkspartei

    Grazer Volkspartei
    Positive Nachrichten von unserem Finanzstadtrat Günter Riegler!
    Die erfolgreichen Reformen der letzten Jahre zeigen positive Auswirkungen auf unser Haus Graz Budget. Im Jahr 2018 wurden Rekordinvestitionen in städtische Infrastruktur, Ausbau der Öffis und Entwicklung von Naherholungsgebieten getätigt. Die Nettofinanzverbindlichkeiten sind nun schon seit Jahren stabil. Wir gehen diesen Weg der verantwortungsvollen Budgetpolitik in der Agenda22 konsequent weiter!
    Günter Riegler
  • vor1 Woche von Grazer Volkspartei

    Grazer Volkspartei
    Einstimmige Zustimmung im Gemeinderat für unseren Veggie-Day!
    Gemeinderätin Marion Kreiner hat in ihrem Antrag angeregt, mittwochs auf vegetarische Kost zu setzen. Mitmachen sollen dabei unter anderem die stadteigenen Kantinen und auch bei Empfängen wird mittwochs besonderes Augenmerk auf vegetarische Kost gelegt. Außerdem sollen in den Kindergärten, Horten und Ganztagsschulen vegetarische Speisen in den Mittelpunkt gestellt werden und die Stadt Graz an Firmen herantreten, die z.B. eine Mitarbeiterkantine haben, dass auch diese am Mittwoch vegetarische Speisen forcieren. Auch die Hotellerie und Gastronomie soll angesprochen und eine eigene Website für den Veggie‐Day eingerichten werden, auf welcher beispielsweise folgende Informationen zu finden sind: Pro und Contra, Rezepte, Klimabilanz, CO2‐Rechner!
    Einstimmige Zustimmung im Gemeinderat für unseren Veggie-Day! Gemein
    vor1 Woche
    Als Vegetarierin finde ich das voll super - einerseits zum Wohl der Tiere und andererseits für unsere Umwelt und unsere Gesundheit! 😊😊
    vor1 Woche
  • vor1 Woche von Grazer Volkspartei

    Grazer Volkspartei
    Gemeinderat Peter Stöckler nimmt sich heute der schon länger schwelenden Thematik des fehlenden Schutzweges an der Bushaltestelle Moelkweg an und möchte von der zuständigen Stadträtin Kahr wissen, wann sie das durch das steigende Verkehrsaufkommen immer größer werdende Sicherheitsrisiko für Schulkinder zu entschärfen gedenke!
    Gemeinderat Peter Stöckler nimmt sich heute der schon länger schwele
    vor1 Woche 1
    Top! :D
    vor1 Woche
    Eher Thema für den Bezirksrat
  • vor1 Woche von Grazer Volkspartei

    Grazer Volkspartei
    Mit gleich zwei Initiativen bringt sich heute unsere Gemeinderätin Sissi Potzinger in der Gemeinderatssitzung ein. Zum einen will sie von Verkehrsstadträtin Kahr wissen, wann diese endlich aktiv wird und besorgte Eltern endlich damit rechnen dürfen, dass das für Schulkinder bzw. alle übrigen Passanten notwendige Überqueren der Gleisdorfergasse beim Steirerhof so - wie bis vor den Sanierungsarbeiten - ehebaldigst wieder durch einen Schutzweg abgesichert wird!
    In ihrer zweiten Initiative fordert sie die die für Verkehr zuständigen Stellen dazu auf, das möglichst rasche Anbringen von Spiegeln an Kreuzungen in der Stadt Graz zu prüfen, um die Gefahrenquelle „Toter Winkel“ zu minimieren und Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer bei rechts abbiegenden LKW und Bussen zu gewährleisten!
    Danke Sissi!
    Mit gleich zwei Initiativen bringt sich heute unsere Gemeinderätin Si
    vor1 Woche
    Super! Das sind total wichtige Anliegen! :)
  • vor1 Woche von Grazer Volkspartei

    Grazer Volkspartei
    Unser Gemeinderat Georg Topf betonte heute in seiner Anfrage an Vizebürgermeister Eustacchio welchen positiven Beitrag das Heimwegtelefon zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls darstellt und das es bereits von anderen Städten wie z.B. Linz als Projekt übernommen wird. Er schlägt vor, dass diese Telefonmöglichkeit auch an anderen Wochentagen und am Sonntag vor allem für Seniorinnen und Senioren z.B. für einen Heimweg nach einem Theater- oder Konzertbesuch, einem Karten- oder Tanzabend angeboten wird.
    vor1 Woche
    😎
    vor1 Woche
    Richtig angewandt sicher sehr sinnvoll. Die Grazer SeniorInnen haben auch die Möglichkeit einen von der Stadt Graz geförderten Selbstbehauptungskurs im SINFO am Landeplatz zu besuchen. Training Selbstschutz für SeniorInnen
    Im dreistündigen Selbstbehauptungskurs des Sicherheitsexperten Markus Schimpl geht es um das Erkennen und Vermeiden von möglichen Gefahren und die Verwendung von Hilfsmitteln zur Selbstverteidigung. Die Teilnahme ist kostenlos. Ort: SINFO Graz, Keplerstraße 25, 8020 Graz
    Termine:
    16.05.2019, 17.10.2019 und 14.11.2019
    Beginn: jeweils um 13 Uhr
    Dauer: 3 Stunden Anmeldung unter 0664/ 566 8863
    vor1 Woche
  • vor1 Woche von Grazer Volkspartei

    Grazer Volkspartei
    Noch sind die Sitzreihen im Gemeinderatsaal unbesetzt, bevor wir heute um 12.00 in die Gemeinderatssitzung starten! Wir bringen uns wieder mit zahlreichen Stücken, Anträgen und Anfragen ein und halten Euch hier wieder auf dem Laufenden!
    Noch sind die Sitzreihen im Gemeinderatsaal unbesetzt, bevor wir heute
    vor1 Woche
    Wünsch euch viel Erfolg.
    vor1 Woche
    Viel Sitzfleisch notp
    vor1 Woche
    Sondersitzung auch noch
    vor1 Woche
    Notwendig
    vor1 Woche
    Notwendig

    Aktuelle News

    30. März 2019

    ÖVP Graz Stadtparteitag: Bürgermeister Siegfried Nagl mit beeindruckender Mehrheit als Stadt-Parteiobmann bestätigt.

    Der ordentliche Stadtparteitag der ÖVP Graz endete am Samstag in der gut besuchten Alten Universität mit der Bestätigung Siegfried Nagls mit über 99% Zustimmung als Obmann der Grazer Volkspartei und begeisterte mit neuen innovativen Ideen und Wegen.

    Graz – Bürgermeister Siegfried Nagl wurde heute von den rund 450 Besucherinnen und Besucher des ÖVP-Stadtparteitags mit eindrucksvoller Mehrheit als Parteiobmann bestätigt. Zuvor gab Nagl gemeinsam mit der Stadtparteigeschäftsführerin Marion Kreiner die programmatische Richtung der politischen Arbeit für die nächsten Jahre vor und ließ zu den drängenden Themen zur Zukunft des Lebensraums Stadt international anerkannte Expertinnen und Experten zu Wort kommen.

    Mit den vier großen Schwerpunktthemen „Gesellschaft, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Wirtschaft“ wurden genau jene Themenfelder angesprochen, die für die positive Entwicklung einer Stadt von essentieller Bedeutung sind. Die Auseinandersetzung mit den ökosozialen Aspekten einer nachhaltigen Stadtentwicklung, traf auf das breite Interesse der Gäste, die den Vorträgen von Oona Horx-Strathern („Megatrends und die Stadt der Zukunft“), Univ. Prof. Dr. Dieter Szolar („Gesundheit wird zum Luxusgut“) und Mag. Johannes Zink („Gilt lebenslanges Lernen auch für Politiker?“) aufmerksam folgten.

    Volle Unterstützung der Grazer Volkspartei für die steirische EU-Spitzenkandidatin Simone Schmiedtbauer

    Die für die ÖVP in die EU-Wahl ziehende ehemalige Bürgermeisterin von Hitzendorf bekam vom Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl volle Rückendeckung und Unterstützung zugesagt. Er betonte die Wichtigkeit einer starken Stimme für die Landeshauptstadt Graz in Brüssel und versprach: „Wir werden darum kämpfen, dass die Grazerinnen und Grazer am 26. Mai nicht nur der Volkspartei ihr Vertrauen schenken, sondern unserer Simone Schmiedtbauer auch ihre Vorzugsstimme schenken!“

    Zur Diskussion standen auch mehrere Anträge der einzelnen Bünde und Gemeinderäte:

    Im Sinne des thematischen Bogens des Parteitages forderten die Gesundheitssprecher im Gemeinderat Univ. Prof. Dr. Daisy Kopera und Dr. Philipp Hofer im Namen der Grazer Volkspartei sich dafür einzusetzen, Graz zur gesündesten Stadt in ganz Europa zu machen und Maßnahmen im Bereich der Diagnostik & Psychohygiene, Begleitung & Betreuung sowie der Evaluierung zu forcieren. Des Weiteren soll Graz zur „bewegten Stadt“ werden und ein breites Bewegungs- und Sportangebot für Jung und Alt entwickeln.

    Weiters wurde von der Grazer VP der Antrag gestellt, die Initiative „Jeden Mittwoch ist Veggie-Day“ ins Leben zu rufen und der Stadt Graz Vorschläge zur Unterstützung dieser Initiative zu übermitteln. Die Antragsteller GRin Marion Kreiner und Stefan Haberler regten damit an, eingefahrene Ernährungs- und Konsumgewohnheiten zu überdenken und Impulse für Veränderung zu geben.

    Ihre Vorschläge umfassen im Haus Graz, in den stadteigenen Kantinen und bei Empfängen, mittwochs vegetarische Kost in den Mittelpunkt zu stellen, an Mittwochen in den Kindergärten, Horten und Ganztagsschulen vegetarische Speisen anzubieten und als Stadt Graz an Firmen heranzutreten, die z.B. eine Mitarbeiter-Kantine haben, um auch diese am Mittwoch auf vegetarische Speisen umstellen.

    Die Junge ÖVP Graz stellte das Thema „Ressourcen und Nachhaltigkeit“ in den Fokus ihres Antrags und regte an, durch eine Energiespar-Kampagne die Grazerinnen und Grazer darauf aufmerksam zu machen, wie der eigene Stromverbrauch reduziert werden kann. Eine übersichtliche Website die Tipps & Tricks zu sparsamen Umgang mit Strom, Wasser und Müll aufzeigt, soll nicht nur den Grazerinnen und Grazern helfen ihre Kosten zu minimieren, sondern auch positive Effekte für die Umwelt erzeugen. Eine eigene Zukunftsabteilung soll sich nach Wunsch der JVP Graz mit der Reduktion von Energie- und Ressourcenverbrauch befassen und mit der Bevölkerung ein Zukunftsbild für unsere Stadt schaffen.

    Der Wirtschaftsbund Graz forderte mit seiner „Smart Money Initiative“ die politischen VertreterInnen der Grazer Volkspartei dazu auf sich dafür einzusetzen, das Umfeld für die Ansiedelung, Etablierung, Vernetzung, Koordinierung und den Ausbau von „Smart-Money“ zu etablieren. Graz soll so zu Österreichs Dreh- und Angelpunkt für Smart Money werden.

    Alle Anträge fanden mehrheitliche Zustimmung.

    Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: „Seit 16 Jahren prägt Siegfried Nagl als Bürgermeister mit seinen Visionen die positive Entwicklung der Stadt Graz!“

    Vor der Wahl des Stadtparteiobmannes und seiner Stellvertreterinnen und Stellvertreter richtete Landesparteiobmann und Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer seine Grußworte an den Parteitag und stellte in seiner Rede die Bedeutung der Landeshauptstadt Graz als lebenswertes Zentrum der Innovation in den Mittepunkt. Dank Siegfried Nagl und dessen Team sei Graz ein europaweites Aushängeschild für Wissenschaft und Kultur, Innovation und Menschlichkeit geworden: „Siegfried Nagl ist einer der erfolgreichsten Bürgermeister, die wir in der Steirischen Volkspartei je gehabt haben und der längst dienende in der zweitgrößten Stadt Österreichs. Das alles ist nicht geschenkt, nicht gepachtet – das ist hart erarbeitet und das hat meinen vollen Respekt“.

    Nagl skizziert in seiner Rede die drängendsten Herausforderungen für den Ballungsraum Graz 

    „Wir leben in einer Zeit der ständigen Veränderung, die Politik muss offen für neue Ideen bleiben. Es ist unsere Verantwortung zu den bekannten Fragestellungen und Megatrends passende Lösungen anzubieten. Die Antworten liegen in einem nachhaltigeren Lebensstil jeder und jedes Einzelnen. Wenn wir alle einen Beitrag zu einer nachhaltigen Umwelt liefern.  Kleine Veränderungen im persönlichen Lebensstil müssen nicht unbedingt zu Lasten der Lebensqualität gehen, leisten aber für das künftige Wohlergehen der Gesellschaft wesentliche Beiträge. Kleine Schritte von allen zeigen große Wirkung“, betont Nagl.

    Nagl stellte dann vor allem die politische Auseinandersetzung mit den am Vormittag behandelten Themenbereichen in den Mittelpunkt seiner mitreißenden Rede. Die Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft liege vor allem in der Innovationskraft der Städte, die die gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Fragestellungen durch Forschung, Entwicklung, Bewusstseinsbildung und Unkonventionalität in Chancen für morgen verwandeln können.

    Die Politik biete Rahmen und Möglichkeiten, die gesellschaftliche Stärke speise sich aber aus dem Willen und der Kraft der und des Einzelnen.

    Nagl mit 99% als Parteiobmann bestätigt

    Die Delegierten sprachen dem Bürgermeister nach seiner zukunftsweisenden und visionsreichen Rede mit einem sensationellen Ergebnis zum bereits 5-mal das Vertrauen aus und wählten ihn zum Parteivorsitzenden: 99 Prozent der 340 Delegiertenstimmen fielen auf den Bürgermeister, der dieses Ergebnis demütig und stolz als Auftrag für seine weitere Arbeit für die Grazerinnen und Grazern annahm.

    Zu seinen Stellvertreterinnen und Stellvertretern wurden einstimmig Klubobfrau Daniela Gmeinbauer und Stadtrat Kurt Hohensinner gewählt. Als Geschäftsführerin wurde die Gemeinderätin Marion Kreiner nach ihrem ersten Parteitag in dieser Funktion offiziell bestätigt. Als Finanzreferent wurde Ulfried Hainzl mit den Finanzprüfern GR Klaus Frölich und Christian Krainer bestellt.

    Fotocredit ©DJakob

     

     

     

     

    20. Februar 2019

    Schmiedtbauer: „Stabilität, Kontinuität, Gemeinsamkeit und Sicherheit sind von enormer Wichtigkeit“

    Simone Schmiedtbauer, die Spitzenkandidatin der Steirischen Volkspartei und des Österreichischen Bauernbundes für die kommende EU-Wahl, tourt bereits fleißig durch die Steiermark. Bei ihren Besuchen in den Bezirken und Gemeinden geht es der Spitzenkandidatin nicht nur darum, sich selbst und ihr Programm vorzustellen, sondern vor allem um das persönliche Gespräch mit den Steirerinnen und Steirern. „Politik ist kein Selbstzweck, sondern mein ganz persönliches Anliegen, das Beste für die Menschen zu wollen. Statt großer Töne höre ich lieber zu, versuche zu verstehen und zu handeln“, so Schmiedtbauer, die für Bürgernähe und ein offenes konstruktives Miteinander steht.

    Was für eine gemeinsame Europäische Union wichtig ist

    Als Frau, Mutter zweier Töchter und als Bürgermeisterin gibt es für Schmiedtbauer Eigenschaften, die ihr besonders wichtig sind: „Stabilität, Kontinuität, Gemeinsamkeit und Sicherheit. Alles Eigenschaften, die nicht nur in einer Familie sondern auch für unsere starken Gemeinden, den ländlichen Raum und eine gemeinsame Europäische Union von enormer Wichtigkeit sind.“ Dies unterstrich auch der Landesgeschäftsführer der Steirischen Volkspartei, Detlev Eisel-Eiselsberg und meinte weiter: „Mit Simone Schmiedtbauer haben wir eine großartige Spitzenkandidatin mit sehr guten Chancen darauf, dass das ‚Grüne Herz Österreichs‘ und seine Interessen in Brüssel nach Jahren wieder vertreten sind. Wir stehen geschlossen hinter ihr und werden alles dafür tun, dass unsere Spitzenkandidatin ins EU-Parlament einzieht.“

    Von Stimmrecht Gebrauch machen

    Bei ihrer Tour geht es Schmiedtbauer auch darum, die Menschen dazu zu bewegen von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. „Es hat vor uns Menschen gegeben, die wirklich hart für ihr Wahlrecht gekämpft haben. Es ist daher ein No-Go, nicht zu dieser Wahl zu gehen. Ein besseres Europa braucht Menschen, die dafür ihre Stimme erheben und ein sichtbares Zeichen setzen.

    Fotos: © STVP/Foto Fischer

    28. Januar 2019

    Steirische Volkspartei nominiert Kandidatinnen und Kandidaten für EU-Wahl – Simone Schmiedtbauer wird Spitzenkandidatin

    Der Landesparteivorstand der Steirischen Volkspartei beschloss einstimmig Simone Schmiedtbauer als Spitzenkandidatin für die kommende EU-Wahl im Mai zu nominieren. Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sieht in Schmiedtbauer eine „kompetente und engagierte Politikerin, die bereits über viel Erfahrung verfügt. Mit ihr haben wir die Chance als Europapartei auch weiterhin an erster Stelle zu bleiben. Wir werden alles dafür tun, dass unsere Spitzenkandidatin ins EU-Parlament einzieht und damit die steirischen Interessen vertreten kann.“

    Schmiedtbauer, die 2009 als Quereinsteigerin in die Politik kam und 2014 zur Bürgermeisterin der Gemeinde Hitzendorf gewählt wurde, freut sich über die Chance, die Anliegen der Steirerinnen und Steirer in der EU vertreten zu dürfen. „Politik ist kein Selbstzweck, sondern mein ganz persönliches Anliegen, das Beste für die Menschen zu wollen. Statt großer Töne höre ich lieber zu, versuche zu verstehen und zu handeln“, so die Spitzenkandidatin, der vor allem eine gute Gesprächsbasis am Herzen liegt.

    Landesgeschäftsführer Landtagsabgeordneter Detlev Eisel-Eiselsberg stellte die vier weiteren Kandidaten vor und zeigte sich stolz auf das „sehr junge, weibliche und dynamische Team.“ Neben Simone Schmiedtbauer kandidieren für die Steirische Volkspartei bei der EU-Wahl der Landesobmann des steirischen JAAB, Patrick Dorner, Anita Höller, die die Steiermark im Bundesvorstand der Jungen Wirtschaft vertritt, die aus der JVP kommende und auch von den VP-Frauen nominierte Beatrice Saurer sowie die Verwaltungsjuristin Corinna Scharzenberger.

    „Wir brauchen für die Zukunft ein geeintes Europa, das Sicherheit und Zusammenhalt für die gesamte Bevölkerung ausstrahlt“, so Dorner, dessen Ansicht auch Saurer teilt und diese Aussage mit dem Henry Ford Zitat „Zusammenkunft ist ein Anfang. Zusammenhalt ist ein Fortschritt. Zusammenarbeit ist der Erfolg.“ unterstrich. Scharzenberger will der Bürokratie Einhalt gebieten, denn: „Ich sitze als Verwaltungsjuristin an der Quelle und sehe, dass es genügend Potential gibt, Dinge zu verändern.“ Als international vernetzte Unternehmerin weiß Höller, wie wichtig ein starkes Europa für die Wirtschaft ist. Deshalb will sie sich „für unternehmerfreundliche Reformen auf europäischer Ebene“ einsetzen.

    Fotocredit: © STVP/Fischer

    Hermann Schützenhöfer, Simone Schmiedtbauer, Detlev Eisel-Eiselsberg

    18. Januar 2019

    Philipp Hofer zurück im Grazer Gemeinderat und Josef Schuster neuer Bezirksvorsteher in Ries

    Bereits in der Gemeinderatsperiode 2013-2017 als Gemeinderat für die ÖVP tätig, legte Philipp Hofer gestern sein Gelöbnis ab und ist nun wieder im Grazer Gemeinderat. Er folgt Thomas Rajakovics, seit kurzem Leiter des Grazer Sportamtes, der seine politische Funktion bereits zurückgelegt hat.

    Einen weiteren Wechsel gab es auch im Bezirk Ries. Josef Schuster, bereits seit 2013 im Bezirksrat, wird nun als Bezirksvorsteher die Anliegen im Bezirk vorantreiben. Die weitere Verbesserung der Lebensqualität, Gestaltung öffentlicher Grünflächen, Förderung der Jugend, des Ehrenamtes und der Vereine, Tradition und Brauchtum sind nur einige seiner Themen.

    Fotocredit: Ulf Thausing

    Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

    23. November 2018

    „Herausragende“ Pläne für das Zentrum von Reininghaus

    Das höchste Hochhaus von Graz mit einer spektakulären Architektur ist nur eine von vielen geplanten Attraktionen im Herzen des neuen Stadtteils.

     

    Im wahrsten Sinne des Wortes hoch hinaus wollen die Investoren und Planer des zentralen QuartiersZWEI im neu entstehenden Stadtteilzentrum Reininghaus: Herausragendes Bauwerk des Quartiers mit Flächen für Büros, Geschäften und Dienstleitungen wird das höchste Hochhaus von ganz Graz sein, das 75 Meter in die Höhe ragt und dabei 28 Stockwerke umfassen wird. Insgesamt sollen die Investoren nicht weniger als 165 Millionen Euro für das QuartierZWEI in die Hand nehmen. Das ganze Infrastruktur-Zentrum des Stadtteils wird aber nicht nur durch seine Höhe, sondern auch wegen seiner spektakulären Architektur ein echter Blickfang werden. Letzteres ist kein Wunder – stammen die Entwürfe doch gleich von drei mit Staatspreisen ausgezeichneten Büros, und zwar von der Architektur Consult ZT GmbH, COOP Himmelb(l)au und Delugan Meissl Associated Architects, die in einem Kooperativen Baukünstlerischen Verfahren gemeinsam ihre Ideen gebündelt haben.

    Infrastruktur in perfekter Umgebung eingebettet

    Knapp 19.000 Quadratmeter ist das im Besitz der GA Immobilienbesitzgesellschaft GmbH befindliche Quartier 2 in Reininghaus groß, auf dem bis zum Jahr 2022 Büro- und Geschäftsflächen, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, ein Hotel sowie weitere infrastrukturelle Angebote auf insgesamt nicht weniger mit 52.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche entstehen sollen. Eingebettet ist das Projekt zwischen Wohnquartieren mit Höhen von 40 bis 70 Metern, die im Norden, Westen und Süden angrenzen. Für Naherholung sorgt der benachbarte Reininghaus-Park mit 30.000 Quadratmetern, die perfekte Verkehrsanbindung wird durch eine Straßenbahn garantiert, die ab Herbst 2021 an der zentralen UNESCO-Esplanade direkt vor dem entstehenden Büroturm im QuartierZWEI halten wird.

    Büroturm als herausragender Blickfang

    DER Blickfang im gesamten Reininghaus-Areal ist aber der BüroturmZWEI, der mit seinen 75 Metern das höchste Hochhaus der gesamten Stadt sein wird. Mit einer unverwechselbaren Architektur setzt der Turm, dessen höchster Punkt als Skylounge öffentlich zugänglich sein soll, auch optisch und funktionell neue Maßstäbe. In einem dreigeschoßigen Sockelgebäude mit Terrassenarchitektur und Atrium sollen Geschäfte mit Waren für den täglichen Bedarf sowie Gastronomiebetriebe untergebracht werden. Die weitgehend verglaste Lobby verschränkt den Turm mit dem Sockelgebäude; sie erschließt beide Baukörper und bietet in beiden Gebäuden einen Schutz vor Regen. Das ruhige Atrium wird begrünt und soll Einrichtungen für Gesundheit und Wellness anbieten. Ein weiterer sichtbarer Eingang in das Sockelgebäude liegt am nördlichen Marktplatz, der einen Knotenpunkt in der äußeren Wegeführung darstellt. Die Lobby des Büroturms und der Marktplatz sind über eine diagonale Wegeführung verbunden. Im Westen wird die Bebauung in Richtung Park auf eingeschoßige Pavillons unter einem schützenden Dach reduziert, um den Park mit der UNESCO-Esplanade zu verbinden und Durchgängigkeit zu erzeugen. Kern des Quartiers ist eine von einem beidseitig auskragenden Flugdach „behütete“ Passage, die einen zentralen öffentlichen Raum bildet und die Lobbys der Türme verbindet. Gegen Süden entsteht ein neuer Platz zwischen den beiden Baufeldern.

    Breiter Nutzungsmix und perfekte Verkehrsanbindungen

    Von den rund 52.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche sollen im QuartierZWEI rund 43.000 Quadratmeter als Nettonutzfläche zur Verfügung stehen, davon 1.000 Quadratmeter für den Handel, 1.500 Quadratmeter für Gastronomie, 18.500 Quadratmeter für Büros, 5.500 Quadratmeter für ein Hotel mit 125 Zimmern und 2.500 Quadratmeter für die geplanten Gesundheits- und Wellnesseinrichtungen. Insgesamt werden 430 Autoabstellplätze errichtet, fast alle davon in einer zweigeschoßigen Tiefgarage. 700 Fahrradabstellplätze, die Straßenbahn, attraktive Geh- und Radwege sowie hervorragende Anbindungen an das bereits bestehende regionale öffentliche Verkehrsnetz sorgen für ein umfassendes Mobilitätsangebot. So ist der S-Bahn-Knoten Don Bosco ebenso rasch zu erreichen wie die Busverbindungen mehrerer städtischer Linien, die GKB-Züge und der Grazer Hautbahnhof mit der Nahverkehrsdrehscheibe sind ebenfalls nur einen Katzensprung entfernt. Nicht zu vergessen: Auch von der Grazer Altstadt liegt das künftige Stadtteilzentrum Reininghaus nur rund 1,8 Kilometer entfernt.

    Ehrgeiziger Zeitplan für die Umsetzung

    Was die Verwirklichung des 165-Millionen-Euro-Vorhabens betrifft, haben sich die Investoren und Planer einen ehrgeizigen Zeitplan gesetzt: Derzeit läuft die Einreichphase, mit dem Bau der Tiefgarage soll bereits im Spätherbst des Jahres 2019 oder zu Jahresanfang 2020 begonnen werden. Verläuft alles Wunsch, sollen alle zwei bis drei vorgesehenen Bauabschnitte schon 2021 oder 2022 fertig sein. Für das Mega-Projekt wird eine Fondsfinanzierung angedacht, vielversprechende Gespräche mit ersten Interessierten sind bereits im Gange.

    Stadtteil der Zukunft mit hoher Lebensqualität

    Das ehemalige Brauereigelände Reininghaus ist als Stadtteil der Zukunft mit hoher Lebensqualität konzipiert, in dem insgesamt mehr als 15.000 Menschen wohnen und arbeiten sollen. In einer „Stadt der kurzen Wege“ sollen sämtliche nötigen Einrichtungen für alle Generationen vor Ort angeboten werden – von der Kinderbetreuung bis zu Einrichtungen für SeniorInnen, von Wohnungen über Arbeitsplätze, Freizeit-, Kultur-, Grünraum- und Sportangeboten bis hin zu Gastronomie und Bildungseinrichtungen soll alles in möglichst fußläufiger Entfernung erreichbar sein. Zukunftsbeständige Mobilitäts- und Energiekonzepte sorgen für Nachhaltigkeit im größten Entwicklungsgebiet der Stadt Graz.

    Das Foto mit der Gruppe samt Modell und Visualisierung des spektakulären Projekts zeigt von links Stadtplanungs-Chef DI Bernhard Inninger, Stadtbaudirektor DI Mag. Bertram Werle, Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, Architekt DI Hermann Eisenköck, Architekt DI Hefried Peyker und Investor Peter Kothgasser (GA Immo).

    Bildhinweis: Foto: Stadt Graz/Fischer

     

    Bildhinweis: Visualisierung: Architektur Consult

    15. November 2018

    Graz.Stark.Weiblich: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich – Der Inhaltsprozess der ÖVP Frauen Graz

    Am 12. November 1918 wurde in Österreich das Wahlrecht für Frauen eingeführt. Ein Meilenstein für die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen und zugleich der Aufbruch in einen langen Prozess der Emanzipation. Die ÖVP Frauen Graz nahmen das 100. Jubiläum dieses historischen Ereignissen zum Anlass, um gemeinsam mit Landesleiterin Manuela Khom und Clubobfrau Daniela Gmeinbauer den Inhaltsprozess Graz.Stark.Weiblich zu beginnen.

    Die ÖVP Frauen setzen sich seit langem dafür ein, dass wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rahmenbedingungen geschaffen werden, in denen Frauen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Um auch weiterhin an diesem Ziel zu arbeiten, braucht es auch für unser Graz konkrete Forderungen und Maßnahmen. Im Laufe der nächsten Monate werden sich im Rahmen von GRAZ.STARK.WEIBLICH. deshalb Beruf und Familie managende Frauen, Studierende und Seniorinnen, Wirtschaftstreibende und Arbeitnehmerinnen mit Expertinnen treffen und ihre Ansichten und Anliegen in Arbeitsgruppen austauschen, ist sich unsere Stadtleiterin GR Sissi Potzinger sicher.

    Landesleiterin Manuela Khom freut sich sehr, dass neue Akzente in der Frauenpolitik gesetzt werden und gerade Graz, das moderne Herz der Steiermark, mit ihren vielen Vorreiterinnen für die Gleichberechtigung, neue Wege geht. Damit würden wir Grazer Frauen in die Fußstapfen von großen Steirerinnen wie Frieda Mikola, eine der ersten weiblichen Nationalratsabgeordneten oder Waltraud Klasnic als erste weibliche Landeshauptmann Österreichs treten.

    Anna Hopper, die Frauensprecherin der Grazer Volkspartei im Gemeinderat, ist sich sicher, dass dabei ein neues, zukunftsweisendes GRAZ.STARK.WEIBLICH. Programm der ÖVP Frauen Graz entstehen wird. Denn es brauche weiterhin konkrete Maßnahmen, um die Gleichberechtigung sowie eine starke politische Partizipation voranzutreiben ist unsere Abg. z. NR Martina Kaufmann überzeugt.

    Projektleiterin Mag. Dr. Marie-Theres Stampfl war begeistert von den vielen Frauen die ein starkes Zeichen setzen und zahlreich am Auftakt teilgenommen haben, denn nur gemeinsam kann ein modernes und urbanes Konzept für uns Grazerinnen entwickelt werden.

    Unterstützung erhält der Inhaltsprozess auch von unserer Bundesministerin und neuen Bundesleiterin der ÖVP-Frauen Mag. Dr. Juliane Bogner-Strauß. Mit dieser Initiative der Grazer VP-Frauen würde die Entwicklung einer modernen, urbanen Frauenpolitik vorangetrieben werden.

    Fotocredit: Marie-Therese Hofmann

    26. Juli 2018

    EU-Abgeordneter Mag. Lukas Mandl zu Besuch beim Meet&Grill der Grazer Volkspartei.

    Erstmals fand am Dienstag den 24.7. das Meet&Grill der Grazer Volkspartei statt, zu dem die Funktionäre der Bezirke geladen waren. Gemeinsam mit der neuen Geschäftsführerin Marion Kreiner eröffnete Bürgermeister Siegfried Nagl den Grillabend. Der große Dank galt den Funktionären in den Bezirken.  Neben geselligem sommerlichen Beisammensein und gegrillten Köstlichkeiten aus dem Hause Moßhammer gab es noch ein weiters Highlight: EU-Abgeordneter Lukas Mandl folgte der Einladung von NR Abg. Martina Kaufmann um über den Ratsvorsitz und seine Zuständigkeitsbereiche im EU Parlament zu berichten. Mandl unterstrich die Wichtigkeit des Friedensprojekts in Europa. Er ist dankbar dafür, dass er die Österreicherinnen und Österreicher im Europa-Parlament vertreten und für unsere rot-weiß-roten Interessen arbeiten darf. Bürgermeister Siegfried Nagl betonte wie wichtig die gute Zusammenarbeit von der Stadt bis hin zur Europäischen Union sei.

    29. Mai 2018

    Jugendzentrum Grünanger: Miteinander von Jugendarbeit und lebendiger Gedenkkultur

    Vor rund einem Jahr wurden im Rahmen der Bauarbeiten für das neue Jugendzentrum Grünanger Fundstücke aus den 1940er-Jahren gefunden, als das Grundstück Teil des Lagers Liebenau war. In diesem waren zuerst Flüchtlinge aus dem Sudetenland und später Zwangsarbeiter für die Puchwerke sowie den Ostwall untergebracht. In enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt wurden die Fundstücke freigelegt und gesichtet. Durch Adaptionen am Projekt war es möglich, die Bauarbeiten zügig fortzusetzen, sodass das Jugendzentrum mit Dezember 2017 an die Jugendlichen vor Ort übergeben werden konnte.

    Geschichte begreifbar machen

    „Von Seiten der Stadt Graz wurden sofort nach Bekanntwerden der Funde alle notwendigen Schritte eingeleitet, um die zuständigen Stellen, wie etwa das Bundesdenkmalamt, mit der Thematik zu befassen. Diese Zusammenarbeit hat ausgezeichnet funktioniert“, erklärt Bildungs-, Jugend- und Familienstadtrat Kurt Hohensinner, „unser gemeinsames Ziel war es an diesem geschichtsträchtigen Ort ein positives Miteinander von in die Zukunft gerichteter Jugendarbeit und lebendiger Gedenkkultur zu ermöglichen.“ Für alle Beteiligten, insbesondere Stadt Graz und WIKI als Betreiber des Jugendzentrums war es besonders wichtig, dass die Jugendlichen auch über die Vergangenheit des Standorts Bescheid wissen. Die in der Offenen Jugendarbeit gelebten und erlebten Werte wie Toleranz, Gleichheit, Offenheit, Mitbestimmung, Rücksichtnahme sollen hier noch stärker in den Vordergrund rücken. So wurde die Vergangenheit des Standorts mit den Jugendlichen vor Ort nicht nur thematisiert, sondern mit den Fundstücken auch erleb- und begreifbar gemacht. Die Ausgrabungen auf der JUZ-Baustelle boten die Gelegenheit dazu. Bei einer Führung mit einem Archäologen erfuhren die Jugendlichen viel Interessantes und konnten einen beklemmenden Ausflug in den freigegrabenen Luftschutzdeckungsbunker machen. Fragen zum Krieg und Nationalsozialismus tauchten auf. Mithilfe der „ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus“ wurde das Thema in einem dreiteiligen Workshop mit den Jugendlichen vor Ort aufbereitet. Im Gedenkjahr 2018 wurden darüber hinaus die Themen Demokratie, Vergangenheit und Zukunft in Workshops thematisiert.

    Kunstprojekt im Eingangsbereich

    Zum Abschluss der Workshop-Reihe entstand mit dem Künstler Fritz Neuhold ein Kunstwerk, das nun im Eingangsbereich des neuen Jugendzentrums an die Opfer des Lagers Liebenau erinnert. Dieses wurde ebenso gemeinsam mit den Jugendlichen kreiert. Dazu durften nach Rücksprache mit dem Bundesdenkmalamt auch Original Fundstücke verwendet werden. Dieses wird auch immer wieder von Passanten fotografiert und bewegt ältere Menschen aus dem Einzugsgebiet dazu beim Jugendzentrum einzukehren, und zu erzählen, wie sie selbst diese Zeit erlebt haben. „Nur durch eine aktive Erinnerungskultur können wir sicherstellen, dass die Gräueltaten dieser Zeit nicht vergessen werden. Mit bewusstseinsbildenden Maßnahmen wie diesen schaffen wir an diesem Standort die notwendige Sensibilität für die Geschichte des Ortes“, mahnt Hohensinner.

    Edtstadler: Bei den Jüngsten ansetzen

    „Wir müssen unsere Vergangenheit kennen, um die Zukunft positiv gestalten zu können. Ich möchte das Gedenkjahr nutzen, um vor allem auch Kinder und Jugendliche für dieses Thema zu interessieren und zu sensibilisieren. Den Grundstein für ein sensibles Geschichtsbewusstsein müssen wir bereits bei unseren Jüngsten legen. Projekte wie jenes im Jugendzentrum Grünanger leisten daher einen wichtigen Beitrag, um Geschichte sichtbar und greifbar zu machen. Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Verantwortlichen des Projekts und vor allem bei den Jugendlichen für die Gestaltung des Kunstwerks, das an die Opfer des Lagers Liebenau erinnert“, so Staatssekretärin Karoline Edtstadler.

    Zukunftsraum miteinander gestalten

    „Jugendzentren sind wichtige Anziehungspunkte und Orte des Miteinanders und des positiven Austauschs. Deshalb investieren wir auch weiter in diesem Bereich. Mit dem Neubau der beiden Jugendzentren Grünanger und Echo haben wir im vergangenen Jahr ein kräftiges Zeichen für die Zukunft der Grazer Jugendkultur gesetzt“, so der Jugend- und Familienstadtrat. Ziel ist es, nicht nur neue Räume für die Jugendlichen zu schaffen, sondern auch sicherzustellen, dass jene, die sie später nutzen werden, diese auch selbst gestalten und sich entfalten können. Das JUZ Grünanger ist ein Best-Practice-Beispiel für diesen Zugang. So wurde das Haus im Dezember beinahe leer übergeben und die Jugendlichen waren von Anfang an in Fragen der Gestaltung und Einrichtung miteingebunden. Gemeinsam mit dem Jugendbeschäftigungsprojekt „heidenspaß“ wurde die Inneneinrichtung konzipiert und das eigene handwerkliche Geschick erprobt. Ein Großteil der Inneneinrichtung wurde von den Jugendlichen erdacht und in der Begleitung von Professionisten umgesetzt. Auch hier finden sich Anspielungen auf die Geschichte des Standorts. So finden sich etwa im Barbereich Alltagsgegenstände wie Brillen, Schuhe etc, die von schweren Holzbalken verdeckt und doch sichtbar sind. Eine weitere Besonderheit in diesem Jugendzentrum ist die topmoderne Küche. Diese wurde von der Firma Cookina gesponsert, da das Thema Kochen ebenfalls eine wichtige Rolle im Konzept des Jugendzentrums einnimmt.

    Werkstatt, Sport und Jugendcoach

    Außerdem verfügt das Jugendzentrum Grünanger über eine Werkstatt, in der Jugendliche Dinge reparieren können, oder auch selbst etwas zusammenbauen können. Zentral ist das Ausprobieren. Das Team des Jugendzentrums begleitet die Jugendlichen dabei und garantiert neben dem handwerklichen Schwerpunkt einen ansprechenden Rahmen. Auch die sportlichen Aktivitäten kommen nicht zu kurz, wie beispielsweise Tischtennis oder Skaten am angrenzenden Skaterpark Grünanger. Außerdem steht das multiprofessionelle Team den Jugendlichen mit Rat und Tat in schwierigen familiären oder schulischen Angelegenheiten zur Seite. Darüber hinaus gibt es im Jugendzentrum Grünanger einen Jugendcoach, der gemeinsam mit den Jugendlichen berufliche Perspektiven entwickelt.

    Zum Lager Liebenau:

    Es wurde 1940 für 5.000 bis 6.000 Personen angelegt. Zu Beginn war es für Flüchtlinge aus dem Sudetenland gedacht. 1943 wurden darin Zwangsarbeiter für die Puchwerke untergebracht. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Zwangsarbeiter des Ostwalls, unter ihnen ungarische Juden, auf dem Todesmarsch über das Burgenland, das Lager in Graz und den Präbichl nach Mauthausen getrieben. In den letzten Kriegstagen wurden 35 von ihnen im Lager Liebenau ermordet.

    Erklärung von Archäologe Dr. Gerald Fuchs, Argis

    Zu den Grazer Jugendzentren:

    Derzeit leben ca. 17.500 junge Menschen zwischen 14 und 19 Jahren in Graz. Im Jahr 2016 kamen 6.915 Grazer Jugendliche in die Jugendzentren, in Summe ergaben sich in diesem Jahr 74.913 Kontakte. Die Stadt Graz hat zuletzt rund 2 Mio. Euro in den Umbau und die Modernisierung der Jugendzentren investiert. Neben dem JUZ Grünanger betrifft dies das Jugendzentrum ECHO und das JUZ Dietrichskeuschn.
    Fotos: Stadt Graz/Fischer