Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher!

Wir freuen uns, Sie auf unserer Homepage begrüßen zu dürfen. Auf den folgenden Seiten erlauben wir uns die breite inhaltliche Vielfalt der Grazer Volkspartei zu präsentieren. Unser Ziel ist es, mit den Grazerinnen und Grazern gemeinsam an einer noch besseren Stadt Graz zu arbeiten. Wie das gelingen kann und welche Breite an verschiedensten Persönlichkeiten an diesem Vorhaben mitarbeiten, versuchen wir ebenso auf unserer Homepage abzubilden. In der Hoffnung unserem Anspruch gerecht werden zu können, wünschen wir eine informative und spannende Zeit mit und auf den Seiten der Grazer Volkspartei!

 

    Aktuelle News

    17. März 2020

    Coronavirus: Aktuelles, Maßnahmen und Hilfe der Stadt Graz

    LINK: Maßnahmen der Stadt Graz im Überblick

    Die Maßnahmen werden laufend aktualisiert und sind über folgenden Link abrufbar: Coronavirus_Massnahmen_der_Stadt_Graz

     

    LINK: Zur aktuellen Situation in Graz

    Hier finden sie Aktuelles, Fakten und Tipps zum Coronavirus: Coronavirus_Aktuelles_Fakten_und_Tipps

     

    LINK: Versorgungshilfe für Risikopersonen in Graz

    Für die Personengruppe 65+, die über kein ausreichendes Versorgungsnetzwerk verfügt, wurde seitens der Stadt in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) ein Zustelldienst für Medikamente und Lebensmittel eingerichtet. Ab Freitag, 13. März, kann in der Zeit von 9 bis 13 Uhr (werktags) unter der Telefonnummer +43 316 872-3333 der Bedarf bekanntgegeben werden. Der Zustelldienst wird auf ehrenamtlicher Basis von StudentInnen übernommen.

     

    LINK: Informationen für Grazer Unternehmen

    Der Coronavirus beschäftigt auch die heimische Wirtschaft. Einzelne Unternehmen sind von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus negativ betroffen.

    Arbeitsausfall, Entgeltfortzahlungen, internationale Lieferketten, Förderungen u. v. m. Um die Tourismuswirtschaft und kleine und mittlere Unternehmen zu unterstützen, Liquiditätsengpässe auszugleichen und Betriebe aufrechtzuerhalten, wurden Maßnahmenpakete für heimische Betriebe geschnürt.

    Hier finden Sie unter anderem die ersten Infos zu unserem Soforthilfe-Wirtschaftspaket der Stadt Graz in der Höhe von 3 Millionen Euro.

     

    9. März 2020

    Neues Museum für den König der Melodie: Robert Stolz als generationenübergreifendes Erlebnis

    „Robert Stolz (1880–1975) ist eine der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten, die Graz jemals hervorgebracht hat“, ist sich Bürgermeister Siegfried Nagl sicher, „ich freue mich heute bekanntgeben zu können, dass diesem großen Komponisten des 20. Jahrhunderts, dessen Geburtstag sich 2020 zum 140. Mal jährt, nun in seiner Heimatstadt ein neues Museum gewidmet wird.“ Der Weltenbürger Stolz war aber nicht nur zu seiner Zeit ein hochberühmter, sehr populärer Dirigent und Unterhaltungskomponist, sondern er gehört ebenso zu den großen Humanisten, die vor und während des Zweiten Weltkriegs zahlreiche Leben gerettet haben. Er ist Ehrenbürger und Ehrenringträger von Graz, wie auch Ehrenringträger des Landes Steiermark. Albert Einstein adelte ihn einst als „König der Melodie“.
    Generationen-verbindendes Museum in der SeniorInnenresidenz Robert Stolz
    Bereits vor 20 Jahren gab es ein erstes kleines Robert Stolz Museum in Graz, das als solches aber wieder aufgelöst wurde. „In enger Abstimmung mit dem Großneffen Hans Stolz und der Haupterbin von Robert Stolz, Clarissa Henry, ist es uns gelungen ein einzigartiges Projekt zu entwickeln, das nicht nur Andenken an diese großartige Persönlichkeit ist, sondern dessen Arbeit und Leben für alle Generationen erlebbar macht“, erklärt Nagl. Die Konzeption sieht vor, dass in der SeniorInnenresidenz Robert Stolz in der Theodor-Körner-Straße ein „Generationen-verbindendes Museum“ entstehen wird. Für die Gestaltung des Museums wird das Kindermuseum Graz verantwortlich zeichnen. Dieses hat sich gerade für seine generationenübergreifenden Projekte weit über die Grazer Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht. „Als Familien- und Generationenstadtrat freue ich mich, dass in diesem spannenden Projekt auf die Expertise des Kindermuseum Graz zurückgegriffen wird. Mit rund 100.000 ist es das besucherstärkste Museum der Stadt“, weiß der zuständige Stadtrat Kurt Hohensinner, „vor allem aber steht das KIMUS für Erlebnisse für die ganze Familie. Musik verbindet die Generationen. Robert Stolz ist ein großartiges Beispiel dafür. Gemeinsam werden wir hier in seinem Andenken ein generationenübergreifendes Erlebnis schaffen, das Jung und Alt begeistern wird.“
    Musik ist heilsam
    Die Verortung am Standort Robert Stolz bringt viele Vorteile mit sich. So ist er einerseits sehr gut an den öffentlichen Verkehr angebunden, andererseits gelingt ein inhaltlicher Brückenschlag der die Bezeichnung „Wir sind STOLZ“, die im Rahmen der Umbenennung des ehemaligen Pflegewohnheims Geidorf geprägt wurde, noch stärker zum Leben erweckt. „Die GGZ begrüßen das Robert Stolz Museum außerordentlich, wir waren auch das erste singende Krankenhaus und singende Pflegeheim in Österreich. Die Musik verbindet die Generationen, lässt Krankheit zumindest vorübergehend vergessen und mit einem melodischen Lächeln geht alles leichter. Deswegen haben wir schon seit vielen Jahren den gesamten Standort in der Theodor-Körnerstraße dem großen Grazer Komponisten und Musiker gewidmet, das Robert Stolz Pflegeheim, das Robert Stolz Tageszentrum, die Robert Stolz Wohnoase. An vielen Tagen werden hunderte Besucher erfreut sein, wenn das Robert Stolz Museum in Graz erblüht. Die therapeutische Wirkung von fröhlicher Musik ist inzwischen auch evident, daher heilsam“, sagt Gerd Hartinger, Geschäftsführer der Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz.
    Drei Millionen Euro werden investiert
    Ein städtebaulicher Architekturwettbewerb durchgeführt von der Stadtbaudirektion brachte einen klaren Sieger hervor. Es werden dabei nicht nur neue Räumlichkeiten für das Museum geschaffen, sondern gleichzeitig organisatorische Probleme, die mit der ursprünglichen Konzeption als Unfallkrankenhaus zusammenhängen, gelöst. So werden nun etwa barrierefreie Zugänge errichtet, eine zentrale Infostelle und ein Foyer etabliert, ein Leitsystem zur Orientierung eingeführt und die Rettungszufahrt von der BewohnerInnen-Freifläche entflechtet. Insgesamt werden in das Projekt rund drei Millionen Euro investiert. Rund eine Million Euro entfällt auf diese GGZ-spezifischen Veränderungen und ist bereits in der Finanzplanung der GGZ vorgesehen. Dazu kommen weitere Museums-spezifische Bauteile (Grobkostenschätzung ebenfalls 1 Mio. Euro) und die museale Ausgestaltung (Grobkostenschätzung Euro 950.000,-). Im kommenden Gemeinderat werden 120.000 Euro für die vertiefende Planung freigegeben. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts und Museumseröffnung ist für Ende 2021 geplant.
    Offenes Haus und Öffnung des Parks
    Eine wesentliche Besonderheit des Bauprojekts ist die offene Gestaltung des Eingangsbereichs. Dort entsteht ein Konzertsaal, der sich mittels Schiebeelementen hin zum Park öffnet und damit eine Verbindung zwischen Sitzgelegenheiten im Park und der Bühne im Zubau ermöglicht. Dies schafft einen einzigartigen neuen Rahmen für Konzerterlebnisse im Park. Die Grünanlage mit seinem historischen Baumbestand wird darüber hinaus zur Straße hin für die Allgemeinheit geöffnet.
    Phänomen Robert Stolz: Eindringliche Melodien und couragierte Lebenshaltung
    „Wir freuen uns sehr darauf, uns dieser spannenden Aufgabe zu stellen“, sagt Jörg Ehtreiber, Geschäftsführer und Intendant des Grazer Kindermuseum FRida & freD, „die Herausforderung, die bei diesem großartigen Projekt gegeben ist, wird sein, die besondere Strahlkraft der Person Robert Stolz, der nicht nur mit seinen unvergänglichen Melodien begeistert hat, sondern auch durch seine entschlossene Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus nachhaltig beeindruckt, mit einer sehr breiten Publikumsstruktur, die von jung bis alt reicht, zu denken. Wir wollen mit diesem Museum nicht nur einen Gedenkort, sondern einen Ort eines generationsübergreifenden musikalischen Erlebnisses schaffen.“ Das zukünftige Robert Stolz Museum soll das Phänomen Robert Stolz, das sowohl aus seinen unverwechselbar eingängigen und berührenden Melodien als auch aus seiner couragierten Lebenshaltung besteht, ins Zentrum seiner Präsentation rücken. In drei unterschiedlichen Formaten – Ausstellung, Workshops/Studium, Konzerte/Veranstaltungen – folgen die BesucherInnen gewissermaßen den Melodien seines Lebens.
    Ort des Gedenkens und des musikalischen Erlebnisses
    Das Schaffen von Robert Stolz wird eng mit seiner Biografie verknüpft sein, also der Versuch, mittels multimedialer Erlebnisse sein Leben und die zu einem bestimmten Zeitpunkt vorherrschende Stimmung sinnlich erfahrbar zu machen. Große, universale Themen wie Jugend und Liebe, Verlust und Abschied, Versöhnung und Friede zeichnen sich in seinem Leben und seinem Werk ab. Der Museumsbetrieb wird durch Plätze zum Studieren und Veranstaltungen wie Konzerte und Filmvorführungen ergänzt. Die Aspekte der rhythmisch-gefälligen Leichtigkeit, des anrührenden Tonfalls, der harmonischen Gestimmtheit, der Wehmut über Vergangenes und des Bewahrens von Lebensfreude bieten Verbindungen zur Seniorenresidenz. So ermöglicht die gemeinsame Nutzung des Veranstaltungsbereichs und die Anwendung der Melodien von Robert Stolz für musiktherapeutische Aktivitäten Synergien. Auch sollen die Veranstaltungen ein abwechslungsreiches Programm bieten, an dem die BewohnerInnen aber auch alle GrazerInnen teilnehmen können, bzw. wird dieser Ort eine besondere Achse zwischen jungen und älteren Menschen ermöglichen. Das Robert Stolz Museum soll nicht allein ein Gedenkort an Robert Stolz werden, sondern insbesondere ein Ort des musikalischen Erlebnisses, an dem das Lebenswerk des Komponisten in all seiner Eigenart (seine unvergesslichen ebenso wie vergessene Melodien) gepflegt, aktiviert und weitergelebt wird.
    Multimediale Inszenierung und Originalexponate
    Für die Umsetzung soll ein neues und einzigartiges BesucherInnenerlebnis geschaffen werden, das in einer Inszenierung mittels multimedialer Elemente und Originalexponate in immer neue Räume und Welten transformiert wird und so einen großen Kosmos rund um Robert Stolz erschafft, der sein Wirken in allen Facetten und Abschnitten seines Lebens zeigt.

    Rendering: Architektursalon
    Gruppenfoto: Stadt Graz/Fischer
    v.l. Architekt Andreas Salfellner, Ingrid Frisch (Stadtbaudirektion), Jörg Ehtreiber, Siegfried Nagl, Kurt Hohensinner, Gerd Hartinger

    9. März 2020

    Steirer erschließen Kunst-Hotspot New York City

     

    Ein zentrales kulturpolitisches Ziel, das die Steiermärkische Landesregierung in der Agenda Weiss-Grün verankert hat, ist die Internationalisierung der steirischen Kunst- und Kulturszene. Auf Betreiben von Kulturlandesrat Christopher Drexler und der Führung des Universalmuseums Joanneum ist es gelungen, die US-Metropole New York City, einen der bedeutendsten Kunst-Hotspots der Welt, für steirische Künstlerinnen und Künstler zu erschließen. Im Zuge dessen eröffnete Landesrat Drexler am Donnerstag (5. März 2020) die Ausstellung „Die Freiheit wird eine Episode gewesen sein…“ im Österreichischen Kulturforum New York. Im Zentrum stehen Werke von Günter Brus und die Arbeiten aufstrebender steirischer Künstlerinnen und Künstler.

    Steirische Ausstellung im Österreichischen Kulturforum New York
    Der Titel „Die Freiheit wird eine Episode gewesen sein…“ will nicht das Ende der Freiheit an die Wand malen, sondern einen gesellschaftlichen Umbruch ins Auge fassen, der sich in den letzten Jahren so konsequent wie schleichend vollzogen hat. Ausgehend von der internationalen Vorreiterrolle von Günter Brus haben sich vier junge Künstlerpositionen mit der gegenwärtigen Struktur der Freiheit in Kunst und Gesellschaft auseinandergesetzt und neue Arbeiten für das Austrian Cultural Forum entwickelt.

    In den 1960er-Jahren, als Günter Brus mit seinen Aktionen die österreichische Gesellschaft und ihre Vorstellungen von Kunst und Moral herausgefordert hatte, galt Freiheit als kostbares Gut, das erkämpft und gegen jegliche Einschränkung verteidigt werden musste. Die Erfahrungen und Folgen der Nazi-Diktatur saßen meistens noch tief in den Knochen. Es waren Künstler wie Brus, die mit ihren Arbeiten nicht nur die Grenzen der Kunst beständig erweiterten, sondern in steter Auseinandersetzung mit der staatlichen Ordnungsmacht und ungeachtet persönlicher Risiken zur Überwindung der reaktionären gesellschaftlichen Strukturen der Nachkriegszeit beitrugen.

    Das Ausbrechen aus Konventionen, das Abweichen vom System, das Fremdkörper-Sein in der Gesellschaft, das Analysieren neuer Herrschaftsstrukturen und das in Besitz nehmen ihrer Mechanismen steht im Mittelpunkt der Schau. In dieser sind Arbeiten von Günter Brus (1938 Ardning), Evamaria Schaller (1980 Graz), studio ASYNCHROME (Marleen Leitner, 1986 Graz/Michael Schitnig, 1986 Graz), Josef Wurm (1984 Fürstenfeld) und zweintopf (Eva Pichler, 1981 Judenburg/Gerhard Pichler, 1980 Gurk) vertreten. Das studio ASYNCHROME hat vor Ort eine große Wandzeichnung realisiert. Evamaria Schaller hat verbunden mit bereits existierenden Arbeiten am Eröffnungsabend eine Performance durchgeführt, zweintopf neue Arbeiten entwickelt und im Ausstellungsraum installiert und Josef Wurm neue Bilder gemalt, die gemeinsam mit den Werken von Günter Brus gezeigt werden. Die Ausstellung, die von Roman Grabner (Kurator des BRUSEUMs) konzipiert wurde, ist ab sofort bis Juni 2020 in den Räumlichkeiten des Österreichischen Kulturforums in New York zu sehen.

    „Eines meiner zentralen kulturpolitischen Ziele ist die weitere Internationalisierung der steirischen Kunst- und Kulturszene, um die Sichtbarkeit steirischer Arbeiten zu erhöhen. Mit dieser Ausstellung im Österreichischen Kulturforum in New York, die neben Günter Brus vier junge Künstlerpositionen rund um das Thema „Freiheit“ gestaltet haben, bieten wir aufstrebenden steirischen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit zur Vernetzung über Ländergrenzen hinaus und bereiten ihnen ein Sprungbrett in das breite Licht der nationalen und internationalen Öffentlichkeit. Es freut mich ganz besonders, dass uns damit erste Schritte gelungen sind, um die US-Metropole New York City, einen der bedeutendsten Kunst-Hotspots der Welt, für steirische Künstlerinnen und Künstler zu erschließen. Und wir wollen weitere folgen lassen“, betont Kulturlandesrat Christopher Drexler.

    Michael Haider, Leiter des Österreichischen Kulturforums in New York: „Es ist eine besondere Freude, dass wir die Kunstwerke von Günter Brus zusammen mit Arbeiten junger steirischer Künstlerinnen und Künstler hier im Österreichischen Kulturforum in New York für die kommenden Monate ausstellen können. Vielen Dank an das Universalmuseum Joanneum und vor allem an das Land Steiermark und Kulturlandesrat Christopher Drexler. Er hat die fantastische Kooperation eingeleitet, die wir jetzt mit dieser Ausstellung krönen können und weiter vertiefen wollen.“

    Wolfgang Muchitsch, wissenschaftlicher Direktor des Universalmuseums Joanneum: „Wir freuen uns, als offizielles Museums des Landes Steiermark durch diese Kooperation mit dem Österreichischen Kulturforum New York nicht nur das einzigartige Werk von Günter Brus in New York City präsentieren zu dürfen, sondern auch vier jungen, steirischen Positionen diese internationale Plattform geben zu können. Ausgehend von Günter Brus‘ aktionistischen Zeichnungen eröffnen die eigens geschaffenen Werke von Evamaria Schaller, Josef Wurm, studio ASYNCHROME und zweintopf neue Perspektiven auf das Thema Freiheit.“

    Stipendien-Programme als Sprungbrett
    Atelier- und Stipendien-Programme, über die Künstlerinnen und Künstler mit Unterstützung des Landes Steiermark bei Institutionen im Ausland tätig werden können, sind ein wesentliches Sprungbrett für aufstrebende Kunstschaffende auf eine internationale Bühne und bieten die Möglichkeit zur Vernetzung in die ganze Welt. Mit dem Programm „Kultur International“ betreibt das Kulturressort des Landes Steiermark seit Jahren eine höchst erfolgreiche Vernetzung mit Institutionen und Künstlerinnen und Künstlern aus dem In- und Ausland.

    Eine ehemalige Stipendiatin des Landes Steiermark, Christina Romirer aus Hofstätten an der Raab, hat ihre internationalen Kontakte genutzt und ist derzeit Stipendiatin der Flux Factory in New York City – einer höchst anerkannten Kulturinstitution, die ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt die Möglichkeit zum Wirken in New York City eröffnet. Landesrat Christopher Drexler traf Christina Romirer an ihrer derzeitigen Wirkungsstätte in der Flux Factory zum Austausch über ihre aktuelle Arbeit und ihre Erfahrungen mit den steirischen und internationalen Atelier-Programmen.

    „Im Jahr 2019 konnten wir eine jährliche Kooperation für steirische Kunstschaffende mit dem renommierten Wiels-Museum in Brüssel abschließen. Wir wollen unseren heimischen Künstlerinnen und Künstlern darüber hinausgehend auch die pulsierende Kunstszene von New York City als Sprungbrett in internationale Karrieren bereiten. Einen Grundstein dafür konnten wir bereits legen und ich bin zuversichtlich, dass wir bald zu guten Kooperationen mit der Flux Factory in New York City kommen werden“, betont Kulturlandesrat Christopher Drexler nach einem Termin mit der Direktorin der Flux Factory, Maya Suess. Ziel ist es, steirischen Künstlerinnen und Künstlern ein ähnliches Stipendienprogramm des Landes Steiermark zu eröffnen, wie es derzeit bereits für mehrere europäische Städte, wie Brüssel, Zagreb, etc. besteht.

    Internationale Beziehungen nebst Kunst und Kultur im Fokus
    Seit 19. Dezember 2020 ist Christopher Drexler in der Steiermärkischen Landesregierung auch für internationale Beziehungen zuständig. Seine erste außereuropäische Reise richtete den Fokus daher neben der Kultur und US-Institutionen auf die Kontakte zu den höchsten Repräsentanten Österreichs in New York. Er traf zu Terminen mit dem Ständigen Vertreter Österreichs bei den Vereinten Nationen, Botschafter Jan Kickert, sowie mit dem Österreichischen Generalkonsul in New York, Helmut Böck, zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die internationalen Partnerschaftsbeziehungen zur Steiermark sowie mögliche Auswirkungen der anstehenden Präsidentschaftswahlen auf Österreich und die Steiermark.

    „Die USA zählen für Österreich und damit für die Steiermark zu den wichtigsten internationalen Partnern. Deshalb wollen wir die Beziehungen unseres Bundeslandes sowohl zu den US-Institutionen als auch zu unseren österreichischen Vertretern in den USA intensiv pflegen“, betont Landesrat Christopher Drexler.

    Beilage: Presseunterlage zur Ausstellung „Die Freiheit wird eine Episode gewesen sein…“.

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    Fotos zur honorarfreien Verwendung

    Foto 1 v.l.n.r.: Patrick Schnabl (Kultur-Abteilungsleiter), Michael Haider (Leiter des Österreichischen Kulturforums New York) mit Gattin, LR Christopher Drexler, Christina Romirer (steirische Künstlerin und Stipendiatin), Maya Suess (Direktorin der Flux Factory), StR Günter Riegler in der der Flux Factory in New York City ((c) kK)

     

    Foto 2 v.l.n.r.: Wolfgang Muchitsch (UMJ), Marleen Leitner (studio ASYNCHROME), Michael Schitnig (studio ASYNCHROME), Evamaria Schaller, LR Christopher Drexler, Michael Haider (Leiter des Österreichischen Kulturforums New York), Eva Pichler (zweintopf), Josef Wurm, Roman Grabner (Kurator) bei der Eröffnung der Ausstellung „Die Freiheit wird eine Episode gewesen sein…“ in den Räumen des Österreichischen Kulturforums New York ((c) davidplakkemedianyc)

    Foto 3: LR Christopher Drexler im Gespräch mit der Direktorin der Flux Factory, Maya Suess ((c) kK)

    13. Februar 2020

    Verordnung zur Erweiterungen in Waltendorf und für neue Schutzzone in St. Peter beschlossen:

    Grazer Altstadtschutzzonen wachsen mit 20.02.2020 um 44 Hektar

    Wie Kulturlandesrat Christopher Drexler und Bürgermeister Siegfried Nagl im Oktober 2019 präsentiert haben, erfahren die Grazer Altstadtschutzzonen eine Erweiterung. Und zwar um rund 44 Hektar. Mehr als 28 Jahre nach der letzten Veränderung der Grazer Altstadtschutzzonen, werden diese nun auf das sogenannte Villenviertel in Waltendorf ausgeweitet, sowie für jenes in St. Peter neu eingerichtet. Das Ziel ist, zu bewahren ohne einzufrieren: In Zukunft wird in diesen Gebieten, Waltendorf und St. Peter, punktuelles Errichten von Neubauten möglich sein, verknüpft mit der Bedingung, dass die bestehende Bebauung und Umgebung in ihrem Charakter erhalten bleiben muss. Eine baukünstlerische Qualität muss gewahrt bleiben.

    Die entsprechende Verordnung, mit der das Gebiet der Schutzzonen festgelegt wird, wurde auf Basis der vom Stadtvermessungsamt an das Land übermittelten Daten erarbeitet und von der Altstadtsachverständigenkommission geprüft. Im Rahmen eines vierwöchigen Begutachtungsverfahrens sind insgesamt 14 schriftliche Stellungnahmen zu diesem Verordnungsentwurf eingelangt. Der Großteil hat das Vorhaben begrüßt bzw. kleine redaktionelle Anmerkungen zum Verordnungsentwurf enthalten. Sechs Stellungnahmen haben sich auf die konkrete Grenzziehung der Schutzzonen bezogen. Diese konnten nach positiver Stellungnahme durch die ASVK und das Grazer Stadtplanungsamt und nach fachlicher Prüfung weitgehend eingearbeitet werden. So wurde die Zonenabgrenzung im Norden der Waltendorfer Schutzzone um eine Grundstückparzelle vermehrt (es handelt sich dabei um die sogenannte Türmchen-Villa am Rielke-Weg) und der gesamte nordseitige Verlauf der Ruckerlberggasse im Abschnitt zwischen Plüddemanngasse und Polzergasse wurde in diese Zone integriert. [Anm.: diese Erweiterungen sind in der Anlage „ASSZO_Waltendorf“ rot markiert].

    Inklusiver der finalen Erweiterung umfasst die Schutzzone in Waltendorf somit eine Fläche von rund 37,7 Hektar (statt ursprünglich geplanten rund 35 Hektar) und schließt 213 bestehende Hauptgebäude – um 20 mehr als im ersten Entwurf – mit ein. Die neu festgelegte Schutzzone in St. Peter wird eine Fläche von rund 6,3 Hektar umfassen, 57 Hauptgebäude (beide Werte unverändert im Vergleich zum Ursprungsentwurf) werden von den neuen Regelungen des Altstadtschutzes umfasst sein.

    Die Verordnung, mit der die neuen bzw. erweiterten Altstadtschutzzonen festgelegt werden, wurde heute auf Antrag von Kulturlandesrat Christopher Drexler von der Landesregierung beschlossen. Sie wird in einer Woche, also mit 20.02.2020, in Kraft treten.

    Kulturlandesrat Christopher Drexler: „Mit dem Grazer Altstadterhaltungsgesetz stellen wir sicher, dass die einzigartigen Baudenkmäler und deren Umgebung, die das Antlitz der Landeshauptstadt prägen und Jahrhunderte von Landes- und Stadtgeschichte erzählen, trotz aller urbanen Veränderung und neben dem städtebaulichen Wachstum in ihrem Charakter bestehen bleiben. Ich freue mich, dass die neuen Schutzzonen nun beschlossen wurden und es uns gelungen ist, im finalen Entwurf Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern berücksichtigen zu können.“

    Bürgermeister Siegfried Nagl: „Graz ist in den letzten Jahren stark zum urbanen Raum herangewachsen. Wir befinden uns im ständigen Veränderungsprozess. Neben der Entwicklung und dem Fortschritt, müssen wir große Achtsamkeit der Lebensqualität entgegenbringen, diese soll im gleichen Maße wachsen. Eine Antwort auf die wachsende Stadt muss daher auch eine Evaluierung der derzeitigen Schutzzonen beinhalten. Wir wollen im Veränderungsprozess den Charakter der historischen Altstadt erhalten. Deshalb ist das Ergänzen der Schutzzonen mit den beiden Villenvierteln St. Peter und Ruckerlberg eine logische und wertvolle Fortsetzung.“

    Foto zur honorarfreien Verwendung: (c) Stadt Graz/Fischer
    Bei der Präsentation der geplanten neuen Schutzzonen: v.l.n.r.: Gertraud Strempfl-Ledl (Vorsitzender der Altstadtkommission), Bürgermeister Siegfried Nagl, Kulturlandesrat Christopher Drexler, Bernhard Inninger (Grazer Stadtplanungsvorstand)

    ASSZO_St-Peter ASSZO_Waltendorf

    ASSZO_Waltendorf

    12. Februar 2020

    Steirische Volkskultur startet beim Grazer Kulturjahr 2020 durch

    LR Christopher Drexler präsentiert gemeinsam mit StR Günter Riegler das Programm „Volkskultur.bewegt.Graz.20×20“

    „Volkskultur ist vielfältig. Volkskultur ist lebendig. Volkskultur ist populär. Und Volkskultur ist Teil des urbanen Lebens. Das möchten wir im Grazer Kulturjahr 2020 mit 20 Akzenten der Volkskultur Steiemark GmbH gemeinsam mit den volkskulturellen Verbänden und weiteren Kooperationspartnern aufzeigen“, betont Kulturlandesrat Christopher Drexler bei der Präsentation des volkskulturellen Beitrags zum Grazer Kulturjahr 2020 und fügt hinzu: „Erstmals seit 25 Jahren sind Kultur und Volkskultur in einem Ressort in der Landesregierung zusammengeführt. Das eröffnet eine Reihe von guten Synergien, die wir in den kommenden Jahren nutzen werden. Daher freut es mich ganz besonders, dass es gelungen ist, ein breites Programm aufzustellen, mit dem die Volkskultur im besonderen Rahmen des Grazer Kulturjahres 2020 wiederum die Landeshauptstadt bereichern wird.“

    „Volkskultur.bewegt.Graz.20×20“ bietet ein vielseitiges Jahresprogramm, das verbindet und das Gemeinschaftsleben in Graz nachhaltig prägen wird. Ob in so genannten „Volkskultur.Speed.Datings“ in den Grazer Bezirken mit der Möglichkeit zum aktiven Mitmachen, bei einem ganztägigen Stadtspektakel am 4. Juli 2020, bei dem am Abend ein einmaliges Arrangement des steirischen Komponisten Reinhard Summerer in einer Länge von 2020 Sekunden uraufgeführt wird oder in vielschichtigen Kulturgesprächen – es werden viele spannende Einblicke in unterschiedlichste, kulturelle Ausdrucksformen geboten.

    Gerade das Format des Speed-Datings soll dazu einladen, Volkskultur interaktiv, niederschwellig und unverbindlich kennenzulernen. Dazu treten unter dem Motto „Tradition (er)leben“ die volkskulturellen Verbände* von Februar bis November 2020 einen Schritt nach vorne und zeigen, dass Tradition und Zeitgeist unterschiedlichster Kulturaktivitäten in Verbindung stehen und immer und überall einen Platz haben. Hierfür konnten auch Kooperationspartner (Odilien-Institut, Chiala – Verein zur Förderung von Kultur.Diversität.Entwicklung, Waldorfschule Karl Schubert uvm.) gefunden werden, um eine vielseitige Betrachtung und Reflexion anzuregen. Es gibt kurze Wissensinputs gepaart mit der Möglichkeit zum aktiven Mitmachen: In jeweils 20 Minuten Volkskultur erleben – kurzweilig und völlig unerwartet.

    „Im Projekt ‚Volkskultur.bewegt.Graz.20×20‘ gelingt es der Volkskultur Steiermark GmbH gemeinsam mit vielfältigen Kooperationspartnern wie dem Verein Chiala Afrika oder dem Johann Josef Fux Konservatorium im besten Sinne die Begriffe Tradition und Moderne zu verbinden“, freut sich der Grazer Kulturstadtrat und Initiator des Grazer Kulturjahrs 2020 Günter Riegler. Dieses Projekt sei seiner Meinung nach ein besonders wegweisendes und innovatives, „das Volkskultur als diejenige Kultur definiert, die uns ausmacht und die wir gemeinsam gestalten, auch und gerade im urbanen Raum. Ich freue mich besonders, dass es gelungen ist, steirische Tradition in ihrer ganzen Vielfalt das gesamte Jahr über auch in allen Grazer Bezirken erlebbar- und greifbar zu machen“, so Riegler abschließend.

    Das umfassende Programm ist unter www.volkskultur-bewegt.at abrufbar.

    * Volkskultur Steiermark GmbH sowie folgende Verbände und Vereine: ARGE Volkstanz Steiermark, Bund Steirischer Heimatdichter, Chorverband Steiermark/Chorregion Graz, Landestrachtenverband Steiermark / Trachtverband Graz und Umgebung, Steirischer Blasmusikverband/Blasmusikbezirksverband Graz-Stadt, Steirisches Volksliedwerk, Verein „Sänger- und Musikantentreffen“

    Fotos zur honorarfreien Verwendung: (c) steiermark.at / Streibl
    v.l.n.r. Kulturlandesrat Christopher Drexler, Monika Primas, Geschäftsführerin der Volkskultur Steiermark GmbH und Kulturstadtrat Günter Riegler präsentieren das Programm „Volkskultur.bewegt.Graz.20×20“

    3. Februar 2020

    „Volles Herz voraus“ für die Steirische Volkspartei

    Es hat schon seit vielen Jahren Tradition, dass die Steirische Volkspartei am Anfang eines Jahres ihre Abgeordnetenkonferenz abhält. Heuer fand diese nach fünf Jahren wieder in St. Kathrein/Offenegg statt.  Knapp 100 Mandatare, Funktionäre und Mitarbeiter der Landespartei kamen an zwei Tagen zusammen, um gemeinsam in das Jahr 2020 zu starten. Zentrales Thema war natürlich die Gemeinderatswahl, bei der am 22. März in 285 steirischen Gemeinden mehr als 804.000 Steirerinnen und Steirer zu den Wahlurnen gebeten werden. Die beiden Hauptslogans in der übergeordneten Kommunikationslinie lauten „Volles Herz voraus!“ und „Wo unser Herz zuhause ist“.

    „Volles Herz voraus!“ ist nicht nur einer der Slogans der Steirischen Volkspartei für die Gemeinderatswahl 2020, sondern soll generell das Motto für die nächsten Jahre sein. Es beschreibt den Schwung, den die stimmenstärkste Partei in diesem Bundesland verbreiten will, dabei soll aber stets mit Herz an die Sache rangegangen werden – schließlich steht immer die Nähe zu den Menschen im Mittelpunkt.

    Es hat auch Tradition, dass im Rahmen der Abgeordnetenkonferenz ein bekannter Redner zu Gast ist. Heuer war dies der Schriftsteller Folke Tegetthoff, der seit vielen Jahren höchst erfolgreicher Erzähler, Konzeptionist und Visionär ist. Er referierte über das Thema „Storytelling“ und wie man den Menschen den „Riesen Politik“ erklären kann bzw. wie man die Menschen auch dazu bringt, wirklich zuzuhören und was die Maßstäbe für eine erfolgreiche Politik sind.

    Landesparteigeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg hakte ein: „Wir werden uns auf den vergangenen Erfolgen nicht ausruhen, sondern auch in den kommenden Jahren hart arbeiten. Es gilt umso mehr, unser Wertefundament in den Vordergrund zu rücken und darauf unsere Politik zu machen.“ Klubobfrau LAbg. Barbara Riener meinte dazu: „Im Mittelpunkt unserer Politik muss immer der Mensch stehen. Wir dürfen das Gemeinwohl nicht auf Kosten einzelner Gruppen stellen.“

     

    Wieder die Nummer 1

    Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer eröffnete seine Rede mit den Worten: „Mir wird warm ums Herz, wenn ich daran denke, dass wir hier in St. Kathrein stehen. In Zeiten der großen Niederlage nach der Wahl 2005 sind wir damals zusammengerückt und haben Mut gezeigt. Nun sind wir wieder zurück und sind wieder die Nummer 1!“ Schützenhöfer betonte allerdings auch, nicht übermütig zu werden, denn die Herausforderungen sind groß. „Wir müssen mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben. Die Realität sagt uns, dass es eine schwierige Periode wird.“ Das liegt auch daran, dass sich die Gesellschaft ändert, sie wird bunter und kritischer. Das Angebot der politischen Arbeit wird auf allen Ebenen breiter, die Mitbewerber mehr.

    Rückblickend auf die Landtagswahl im November meinte der Landeshauptmann: „Sie war das Ergebnis des Zusammenwirkens von landespolitischem Aufwind und bundespolitischem Rückenwind.“ Mit der SPÖ wurde eine starke Koalition gebildet, die Zusammenarbeit mit LH-Stellvertreter Anton Lang ist gut angelaufen. „Wir machen das vertrauensvoll und konsequent im Interesse der Steiermark“, so Schützenhöfer.

    Das Ziel lautet: Die Steiermark ganz nach vorne zu bringen. „Wir wollen die Zukunft nicht über uns hereinbrechen lassen, sondern sie aktiv gestalten. Das geht nur gemeinsam, mit den Menschen, mit dem Regierungspartner, mit den Gemeinden. Das ist der Weg, für den wir gewählt wurden. Das ist der steirische Weg, den wir seit zehn Jahren gehen. Und den wir weitergehen werden.“

    Der Landeshauptmann hob auch die große Bedeutung der Gemeinderatswahl am 22. März hervor. Die Steirische Volkspartei stellt steiermarkweit rund 70 Prozent der Bürgermeister. „Wir haben eine grandiose Landeshauptstadt und wir haben grandiose Regionen. Es darf in unserem Einsatz keinen Unterschied zwischen Stadt und Land geben“, sagte Schützenhöfer und gab den Mandataren, Funktionären und Mitarbeitern eine wichtige Botschaft mit auf den Weg: „Glaubt ja nicht, dass wir den Gipfel erreicht hätten, denn nach dem Gipfel geht’s bergab. Es muss unser Streben sein, immer weiter aufzusteigen.“

     

    Die Bundesregierung ist gut angelaufen

    Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz war nach St. Kathrein/Offenegg gekommen und nützte die Zeit, um über die neue Bundesregierung zu sprechen. „Die Regierung ist gut angelaufen und wir konnten in den ersten Wochen schon erste Initiativen setzen.“ Kurz sprach vor allem das zentrale Thema, die Entlastung der Österreicherinnen und Österreicher, an: „Wir haben in der Vergangenheit schon zwei Milliarden Entlastung erreicht, in den kommenden Jahren sollen noch weitere Milliarden hinzukommen.“

    Bundesministerin Christine Aschbacher freute sich über ihren Premieren-Auftritt bei der Abgeordnetenkonferenz und nannte Senkung der Arbeitslosenquote, Weiterentwicklung des AMS oder Ausbau des „Mentoring Projekts“ für ältere Arbeitnehmer als Eckpfeiler: „Es ist eine große Herausforderung, die ich angenommen habe, das weiß ich.“ Anliegen von ihr sind weiters, den Familienbonus zu erhöhen und flexiblere Lösungen in Sachen Kinderbetreuung zu erreichen.

     

    Riesige Chance für die Bildung

    Für Juliane Bogner-Strauß war es der erste Auftritt bei der Konferenz als Landesrätin. „Wieder in der Steiermark arbeiten zu dürfen, bedeutet für mich in meiner Mitte angekommen zu sein und das macht mich einfach glücklich!“ Mit den Ressorts Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Pflege gilt es in den nächsten Jahren besonders große Herausforderungen anzugehen, umso motivierter geht die neue Landesrätin an die Sache ran: „In der Bildung haben wir eine riesige Chance, denn sowohl im Land als auch im Bund hat die ÖVP das Ressort inne“, so die Landesrätin.

    Klar für Bogner-Strauß ist: Das Leitspital im Bezirk Liezen wird kommen! „Die Regierung hat sich darauf geeinigt und dazu stehen wir auch weiterhin.“ Parallel dazu sollen die Gesundheitszentren in Bad Aussee, Rottenmann und Schladming realisiert werden. Dafür brauche es genügend Landärzte, daher müsse das Berufsbild des Landarztes wieder attraktiver werden. „Wir müssen die ländliche Infrastruktur verbessern, um der Landflucht entgegenzuwirken. Das bedeutet auch, Kinderbetreuung und Schulungsangebote auszubauen sowie Digitalisierung voranzutreiben.“

     

    „Sportpolitik ist die Fortführung der Gesundheitspolitk“

    Landesrat Christopher Drexler, verantwortlich für Kultur, Europa, Sport und Personal, unterstrich die Bedeutung des Ortes der heurigen Abgeordnetenkonferenz: „Für viele von uns war es ein „Heimkommen“ und ein schönes Symbol. 2006 nach der großen Niederlage bei der Landtagswahl 2005 waren wir zum ersten Mal hier, haben damals darüber diskutiert, welche Lehren wir aus dem Wahlergebnis ziehen müssen. Nun kehren wir nach dem Erfolg im November wieder nach St. Kathrein/Offenegg zurück.“

    Im Kulturbereich weist Drexler auf einen besonderen Dreiklang hin – das Kulturjahr 2020 in Graz, die Steiermark-Schau 2021 und  die Europäische Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024. „Die Bewerbung des Salzkammerguts hat zurecht die Zustimmung der internationalen Jury bekommen, beschäftigt sich die Region doch mit besonders aktuellen und zeitgemäßen Themen und Fragestellungen von gesamteuropäischer Bedeutung.“

    Was den Sport betrifft, erklärt Drexler: „Sportpolitik ist die Fortführung der Gesundheitspolitik – mit anderen Mitteln.“ Er stehe bereits im intensiven Diskurs mit Dach- und Fachverbänden, um die strategische Ausrichtung der Sportpolitik für die kommenden Jahre  zu erarbeiten. Auch das „Bewegungsland Steiermark“ spielt für ihn eine ganz wichtige Rolle und nicht zu vergessen die internationalen Großveranstaltungen. „Handball-EM, Eiskunstlauf-EM und Nightrace haben in den letzten Wochen einmal mehr gezeigt, was in der Steiermark alles möglich ist und welche sportlichen Impulse daraus entstehen.“

     

    Unternehmertum und Fachkräfte im Fokus

    Am Tag vor dem „Brexit“ sprach Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl natürlich auch den Ausstieg Großbritanniens aus der EU an: „Großbritannien hat als viertwichtigster Handelspartner der Steiermark eine große Bedeutung für die heimischen Unternehmen. Auch im ersten Halbjahr 2019 sind etwa die steirischen Exporte ins Vereinigte Königreich um 24 Prozent gestiegen. Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ist daher aus Sicht der steirischen Wirtschaft sehr unerfreulich und wird uns fordern.“

    Einen besonderen Fokus will Eibinger-Miedl auf das Unternehmertun richten. Gründer und Startups sollen in Zukunft verstärkt gefördert werden. Auch der Fachkräftemangel ist im Jahr 2020 weiter ein wichtiges Thema. „Mit der Prämie für alle Steirerinnen und Steirer, die eine Meister- oder Befähigungsprüfung erfolgreich absolvieren, setzen wir ein wichtiges Signal für die duale Ausbildung“, so Eibinger-Miedl. Zur Erweiterung des Angebots des Talentcenter der Wirtschaftskammer Steiermark bietet die Landesrätin ab Herbst 2020 allen Schülerinnen und Schülern, die dort den Talentcheck absolvieren, ein kostenloses Nachgespräch, um die Ergebnisse zu reflektieren und weitere Möglichkeiten in der Berufswahl aufzuzeigen.

     

    Leistbares Wohnen als Kernthema

    Landesrat Johann Seitinger betonte: „Die Grundlage des Lebens sind Wasser, Boden, Energie und letztlich auch die Ressourcenverwendung. Alle Räder müssen in sich greifen und mit Verantwortung ordentlich umgehen. Wir wissen, dass wir alle in einer kritisch bewegten Zeit leben. Das heißt, wir haben dafür zu sorgen, dass wir unsere Lebensqualität sicherstellen.“

    Leistbares Wohnen werde zum Kernthema der kommenden Legislaturperiode. „Die Immobilienpreise sind zu teuer geworden und diesem Fakt müssen wir eine Antwort geben. Es braucht ein neues Denken beim Wohnen“, so Seitinger. Einen großen Aufholbedarf gibt es etwa bei den Sanierungen. „Es braucht einen Plan, wie wir unsere älteren Gebäude zukunftsfit machen können. Hier spreche ich auch von der Belebung von Ortskernen. Die Priorität muss weg vom Neubau und hin zur Sanierung von vorhandenem Altbau.“

     

     

    Foto Abgeordnetenkonferenz (Foto Fischer): LR Christopher Drexler, LR Juliane Bogner-Strauß, LH Hermann Schützenhöfer, BM Christine Aschbacher, Bundeskanzler Sebastian Kurz, LR Barbara Eibinger-Miedl und LR Johann Seitinger (v. l.)

     

    23. Januar 2020

    Nun sind alle Abgeordneten der Steirischen Volkspartei angelobt

    In der ersten Landtagssitzung des heurigen Jahres wurden die restlichen vier Abgeordneten der Steirischen Volkspartei angelobt. Sandra Holasek und Alexandra Pichler-Jessenko sowie die neuen Landtagsabgeordneten Bruno Aschenbrenner und Matthias Pokorn.

    Die Steirische Volkspartei stellt somit 18 Abgeordnete für den Landtag:

    Manuela Khom (1. Präsidentin des Landtages)
    Barbara Riener (Klubobfrau)
    Erwin Dirnberger
    Lukas Schnitzer
    Detlev Eisel-Eiselsberg
    Franz Fartek
    Hubert Lang
    Armin Forstner
    Alexandra Pichler-Jessenko
    Sandra Holasek
    sowie die neuen Abgeordneten Cornelia Niesenbacher, Maria Skazel, Julia Majcan, Silvia Karelly, Gerald Holler, Andreas Kinsky, Matthias Pokorn und Bruno Aschenbrenner.

    Infos zu allen Abgeordneten gibt es hier: https://klub.stvp.at/abgeordnete/

     

    12. Dezember 2019

    Weihnachtlicher Kreativ-Walk durch die innere Stadt

    Der Vorstand der VP-Frauen und des ÖAAB der inneren Stadt machte sich mit Beginn der Dämmerung am 10.12. 2019 zu einem vorweihnachtlichen Kreativ-Walk auf. Es warteten Teppich-Kunst-Schmankerln und die dazugehörigen Geschichten aus der Wüste in der Galerie Reinisch am Hauptplatz. Weiter ging es ins Aiola-Living-Hotel, wo wir einige Zimmer anschauten und alle Details über Preise, Rabatte und Üblichkeiten erfragten und unter anderem auch die Konsul-Suite mit Balkon besichtigten. Vorbei an den schönen renommierten Innenstadtgeschäften, wie Klammerth, Brühl oder Kastner spazierten wir durch diverse Weihnachtsmärkte zum fröhlichen Ausklang auf die so schön beleuchtete Murinsel mit lateinamerikanischer Live-Musik. Alles in allem ein lustiger, entspannter Kreativ-Abend. Weitere folgen.

    Bildtext: Bezirksleiterin Mag. Evelyn Wagner, Gemeinderätin Dr. Daisy Kopera und Angelika Meister führten durch den Abend