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    Aktuelle News

    17. September 2019

    31. ordentlicher Landesfrauentag der Steirischen VP Frauen

    Manuela Khom wurde mit überwältigender Mehrheit wieder beauftragt, die Frauenagenden der Steirischen Volkspartei in die Hände zu nehmen.

    Am Flughafen Graz starteten die Steirischen VP Frauen am 31. ordentlichen Landestag mit voller Kraft durch: Das Steuer hat weiterhin Landesleiterin und Zweite Landtagspräsidentin Manuela Khom in der Hand. Sie wurde mit 99,5% von mehr als 200 Delegierten wiedergewählt. Mit ihr übernehmen als ihre Stellvertreterinnen Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Brucker Vbgm.in Susanne Kaltenegger, Abg. zum Nationalrat Martina Kaufmann und GRin Helene Silberschneider die Verantwortung.

    „Ich freue mich über das ausgesprochene Vertrauen und stelle mich gerne dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Die politische Frauenarbeit ist mir ein Herzensanliegen. Die Politik muss Vorbild in Sachen Gleichberechtigung sein. Ich stehe für ein gelebtes Miteinander, für die immer (leider) noch notwendige Frauenvertretung und für eine starke weibliche Stimme innerhalb der Steirischen Volkspartei“, so die wiedergewählte Landesleiterin Manuela Khom.

    Landeshauptmann und Landesparteiobmann der Steirischen Volkspartei Hermann Schützenhöfer gratulierte und betonte: „Ich bin dankbar für das große Engagement der VP Frauen. Sie sind eine echte Stütze für unsere Volkspartei. Starke VP Frauen auf allen Ebenen leisten einen wertvollen Beitrag dazu, dass unsere Steiermark erfolgreich ist. Als Landesparteiobmann bin ich stolz darauf, dass wir viele erfolgreiche Frauen in wichtigen Funktionen haben und dass es auch immer mehr werden.“

    Volle Unterstützung gibt es auch von Bundesleiterin Nationalrätin Dr.in Juliane Bogner-Strauß. „Ich gratuliere unserer Landesleiterin Manuela Khom sehr herzlich zur Wiederwahl, und ich freue mich sehr, dass mit ihr eine erfahrene, engagierte und umsetzungsstarke Politikerin die Steirischen VP Frauen erfolgreich weiterführen wird. Gratulieren möchte ich auch ihren Stellvertreterinnen und ihrem gesamten Team – es ist schön, so starke und mutige Frauen an meiner Seite zu haben. Ich bin mir sicher, dass wir auch in Zukunft hervorragend zusammenarbeiten und noch vieles für die Frauen in der Steiermark und in ganz Österreich erreichen werden.“

    Mit dem beschlossenen Leitantrag legt Khom in den nächsten Jahren den Fokus auf
    • Chancengerechtigkeit bei Arbeit und Einkommen
    • Wahlfreiheit für Frauen hinsichtlich Kinder und deren Betreuung
    • Bildung und Ausbildung als Investition in die Zukunft
    • Gesundheit und Pflege die mit der Zeit gehen und
    • Pensionen für Frauen, die doppelt so oft von Altersarmut betroffen sind wie Männer.

    Der Landesvorstand der VP Frauen ist breit aufgestellt und setzt sich aus Expertinnen zu den Themen Bildung, Europa, Integration, Jugend, Kommunalpolitik, Kultur, Nachhaltigkeit, Neue Medien und Senioren zusammen. Gemeinsam mit den Bezirks- und Regionalleiterinnen und dem Vorstand wird Manuela Khom die Steirische Frauenpolitik proaktiv gestalten. Neben nach wie vor notwendigen Initiativen zur Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen sollen die Steirerinnen in ihren Lebensbereichen gestärkt und bei ihren täglichen Herausforderungen unterstützt werden.
    Mit dem Aufwind des Landestages wollen die VP Frauen, natürlich auch im Hinblick der bevorstehenden Wahlen, möglichst viele Frauen in der Steiermark politisch bewegen.

    Die Grazer Volkspartei gratuliert Landesleiterin Manuela Khom zur erfolgreichen Wiederwahl und wünscht ihr alles Gute.

    Fotos© Foto Fischer:

    HLH Schützenhöfer, Landesleiterin Khom, Bundesleiterin Juliane Bogner-Strauß
    Neu gewählter Landesvorstand der Steirischen VP Frauen/Frauenpower
    Landesleiterin Manuela Khom mit ihren Stellvertreterinnen und Bundesleiterin Juliane Bogner-Strauß

    9. September 2019

    Wahlkampfauftakt mit Sebastian Kurz in der Steiermark

    Schützenhöfer: „Wir werden in der Steiermark intensiv für Sebastian Kurz kämpfen!“

    Neun Länder, drei Tage, ein Ziel – so lautet das Motto von Sebastian Kurz für seine Auf.Takt.Tour durch ganz Österreich. Von Freitag bis Sonntag ist der ÖVP-Bundesparteiobmann im ganzen Land unterwegs. Der Start erfolgte am Freitag in Wien, von dort ging es weiter nach Niederösterreich (Messe Tulln), ehe er am Abend in Oberpullendorf im Burgenland auftrat. Heute Samstag war er zunächst im Festzelt der Messe Ried in Oberösterreich, im Anschluss fuhr der Bus nach Graz (Raiffeisen Sportpark), am Abend stand dann noch die Veranstaltung in Kärnten (Congress Center Villach) auf dem Programm. Am Sonntag werden Kurz und sein Team in Salzburg (Salzburg Arena), Tirol (Arena Kufstein) und Vorarlberg (Werkstattbühne Bregenz) zu Gast sein.

    Rund 2.000 Personen aus allen steirischen Bezirken konnte Landesparteigeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg am Samstagnachmittag im Raiffeisen Sportpark in Graz begrüßen, darunter Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, die Landesregierer Barbara Eibinger-Miedl, Christopher Drexler und Johann Seitinger, Klubobfrau Barbara Riener, alle steirischen Kandidaten mit Juliane Bogner-Strauß an der Spitze, Bürgermeister Siegfried Nagl und zahlreiche Abgeordnete, Funktionäre und Mitglieder aus den steirischen Bezirken und der Teilorganisationen.

    Landeshauptmann Schützenhöfer betonte in seiner Ansprache, dass sich Kurz auf die Steirerinnen und Steirer verlassen kann: „Die Steiermark ist das Reformland Nummer 1 in Österreich, Sebastian Kurz hat in seiner Ära als Bundeskanzler deutlich gezeigt, dass auch er Reformen umsetzt. Wir werden in den nächsten Wochen intensiv für ihn kämpfen, damit er am 29. September wieder unser Kanzler wird und er seinen Weg, den er begonnen hat, fortsetzen kann.“

    Entscheidende Wochen stehen bevor

    „Ich bin froh, dass so viele heute hier sind, denn es geht um viel. Wir haben turbulente Monate hinter uns und entscheidende Wochen vor uns“, betonte Kurz in seiner Rede. Man habe in den letzten Wochen die Zeit aber nicht damit verschwendet, irgendetwas nachzutrauern oder Wut und Hass zu schüren, sondern „wir haben viele Gespräche geführt und von den Menschen gehört, wo wir gut unterwegs sind, wo wir noch nachschärfen sollen und was sie sich ganz konkret von uns erwarten“, so Kurz.

    Er erklärte auch seine Pläne für Österreich. „Wir wollen, dass die Menschen in unserem Land in Sicherheit leben können, die Freiheit haben, sich selbst zu entfalten und ein soziales Netz da ist, wenn man es braucht. Das ist es, warum wir in der Politik sind und das ist es, wofür wir kämpfen“, so der ÖVP-Spitzenkandidat.

    „Es reicht nicht, Erster zu werden“

    Wenn sich eine Mehrheit links der Mitte ausgeht, sei es Rot-Grün-Pink oder eine rot-blaue Mehrheit, dann bilden sie diese Regierung an der Volkspartei vorbei. Erster zu werden reiche daher jedenfalls nicht, so Kurz: „Wenn wir uns an die Abwahl im Mai erinnern, dann wissen wir: Wenn es eine Mehrheit gegen uns gibt, dann wird sie genutzt und danach ist es zu spät.“ Keinesfalls unterschätzen dürfe man „die Methoden derer, die uns aufhalten wollen.“ Mit gefälschten Facebook-Seiten im letzten Wahlkampf, mit dem Verbreiten übler Gerüchte in den sozialen Medien, so wie es in den letzten Wochen passiert ist. „Und das was wir jetzt erleben, ist eine völlig neue Dimension. Das Stehlen, Verfälschen und Verbreiten unserer Daten, um bewusst die Wahl in Österreich zu manipulieren. Das ist nicht nur ein Angriff auf uns, das ist ein Angriff auf unsere Demokratie. Und wir müssen diese Methoden bekämpfen“, appellierte der ÖVP-Bundesparteiobmann zum Abschluss seiner Rede an seine Unterstützerinnen und Unterstützer.

    Generalsekretär Karl Nehammer stimmte für die nächsten Wochen ein

    ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer betonte in seiner emotionalen Ansprache, sich nicht auf der guten Stimmung auszuruhen, denn „Stimmung sind noch keine Stimmen“. Man müsse jetzt raus gehen auf die Straße, hinein in die Haushalte und die Menschen weiter überzeugen. „Wir haben mit Sebastian Kurz den besten Kandidaten, das beste Team und eine tolle Bilanz: keine neuen Schulden, Entlastungen für die Menschen und Kampf gegen illegale Migration“, so Nehammer. Sein Appell: „Wer Kurz will, muss Kurz wählen – das müssen wir den Leuten sagen!“

    Honorarfreie Fotos:
    Kurz_Schützenhöfer (© STVP/Foto Fischer): ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz mit Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer
    Kurz (© STVP/Foto Fischer): Sebastian Kurz bei der Rede
    Publikum (© STVP/Foto Fischer): Rund 2.000 Personen waren in den Raiffeisen Sportpark zum Wahlkampfauftakt gekommen.

    7. September 2019

    Bezirkstag in Graz!

    Wir haben heute ein kräftiges Zeichen für Sebastian Kurz und die Neue Volkspartei in Graz gesetzt. Unsere steirische Spitzenkandidatin Juliane Bogner-Strauß, Nationalratsabgeordnete Martina Kaufmann, Grazer Kandidatinnen und Kandidaten sowie unzählige freiwillige Helfer waren heute auf unseren Bauernmärkten und in der Innenstadt unterwegs. Jetzt geht’s weiter zum Wahlauftakt gemeinsam mit Sebastian Kurz in den Raiffeisen Sportpark in der Hüttenbrennergasse. Sei auch du dabei! Ab 14:30 geht´s los.

     

    ( Foto: Thomas Fischer)

     

    VP Auftakt 07.09.2019

     

    VP Auftakt 07.09.2019

    VP Auftakt 07.09.2019

    VP Auftakt 07.09.2019

    VP Auftakt 07.09.2019

    VP Auftakt 07.09.2019

     

    5. September 2019

    Die Grazer Volkspartei trauert um Helmut Strobl

    Mit DI Helmut Strobl ist eine der herausragenden Persönlichkeiten der Grazer Kultur und Politik der letzten Jahrzehnte von uns gegangen.

    Geboren 1943 hat er seit 1945 in unserer Stadt gelebt. Bereits während seines Architekturstudiums an der TU in Graz wurden seine drei großen Leidenschaften sichtbar: Stadtentwicklung, Kultur und Politik. Als Vorsitzender der „AKTION – unabhängige österreichische Studentenvereinigung“ prägte er schon in den späten Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts die Hochschulpolitik in Graz und darüber hinaus. Bis heute ist er vielen als der Inbegriff des „Bürgerlichen 68er“ aus dieser Zeit in Erinnerung geblieben.

    Sein Engagement in der Volkspartei begann in den frühen Siebzigerjahren als Mitarbeiter bei kommunalpolitischen Seminaren und als Experte bei der Erstellung eines Stadterneuerungskonzepts.

    1980 wurde Helmut Strobl in den Grazer Gemeinderat gewählt und hat sich vor allem Fragen der Sozial- und Kulturpolitik gewidmet. Wie sehr sein soziales Engagement auch in seiner persönlichen Lebensführung sichtbar wurde, zeigt seine ehrenamtliche Mitarbeit beim Roten Kreuz als Einsatzfahrer und Sanitäter seit 1979.

    Zwischen 1985 und 2001 hat Helmut Strobl als Kulturstadtrat, während einer Gemeinderatsperiode auch als Ressortverantwortlicher für Wohnen, Stadtplanung und Baurecht den Grazerinnen und Grazern mit großer Innovationskraft und Bürgernähe gedient.

    Die Grazer Volkspartei dankt ihm insbesondere auch für sein Wirken als Stadtparteiobmann zwischen 1997 und 2000. Er hat wesentliche Weichen für seinen Nachfolger und späteren Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl gestellt.

    So hat Helmut Strobl beispielhaft wohl als erster darauf hingewiesen, dass eine „zukunftsweisende Stadtentwicklung Dynamik UND Lebensqualität“ verbinden muss. Er verstand sich auch als Brückenbauer zwischen einer bewahrenswerten Tradition und einer gestaltungsoffenen Zukunft: „Offenheit ist gefragt, der Mut, auf Neues zuzugehen, ohne die Brücken des Bewährten hinter sich abzubrechen.“

    Der Höhepunkt seines kulturpolitischen Wirkens war sicherlich Graz als „Europäische Kulturhauptstadt 2003“, wobei es ihm immer wichtig war, nicht nur die „Kultur“, sondern ausdrücklich auch die „europäische“ Identität von Graz hervorzuheben.

    Sein Engagement für eine liberale Kulturpolitik fand ihren gesellschaftspolitischen Widerhall in Strobls kompromisslosem Eintreten für die Menschenrechte. „Solidarität ohne Bevormundung“ hat er einmal sein politisches Credo formuliert!

    Helmut Strobl wird uns fehlen, der Grazer Volkspartei, der Kulturszene, den Grazerinnen und Grazern, aber darüber hinaus wohl allen, die ihn kennen lernen durften.

    Unsere Anteilnahme gilt in diesen Stunden vor allem seiner Gattin und seiner Familie.

    Die Grazer Volkspartei verneigt sich dankbar vor einem großartigen Menschen!

     

     

     

    (Foto: Heimo Ruschitz)

    31. August 2019

    LH Schützenhöfer: „Wichtig ist, was für die Steiermark richtig ist!”

    Langer Wahlkampf abgewendet. Vorzeitig wählen, ermöglicht vorzeitig weiterarbeiten. Mit der breiten Zustimmung für die Landtagswahl im November wird der Steiermark ein langer Wahlkampf erspart.

    Nach zahlreichen Gesprächen, die Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer in den vergangenen Tagen über einen früheren Termin für die steirische Landtagswahl geführt hat, präsentierte er am 31.08.2019, das Ergebnis der Beratungen: „Wir wählen noch in diesem Jahr, denn ein früher Termin ist im Sinne unseres Landes. Wichtig ist, was für die Steiermark richtig ist!” Aufgrund der Wahlfristen kommen der 17.  November und 24. November 2019 in Frage.

    Schützenhöfer wolle keine Lagerbildung und keine Spaltung des Landes, er habe daher mit den Vertretern aller Parteien, Sozialpartnern und auch mit vielen Bürgerinnen und Bürgern gesprochen. In diesen Gesprächen fanden die Argumente für einen Wahltermin im Herbst sehr viel mehr Zustimmung, als öffentlich wahrgenommen wird. Die überwiegende Mehrheit weiß, dass es wichtig ist, dass das Land in einer so sensiblen Zeit nicht in einen Dauerwahlkampf gerät.

    Manche Parteien befinden sich schon seit Monaten im Wahlkampf. Dennoch sei es der Regierung gelungen, ihre Agenda und Reformen auf Schiene zu bringen. „Wir haben in der Regierung sehr gut zusammengearbeitet, deshalb ist es gut, dass wir rasch wählen und unbelastet von Wahlkämpfen so schnell wie möglich weiterarbeiten können”, so Schützenhöfer. Er hebt auch hervor, dass er als Landeshauptmann in die Hand des Bundespräsidenten einen Eid abgelegt habe: „Ich bin der Steiermark verpflichtet und nicht den Parteien.”

    Der Landeshauptmann appelliert den Weg des Miteinanders in der Steiermark nicht zu verlassen. Er habe größtes Interesse an einer guten Zusammenarbeit im Land. „Das hatte ich immer und das wird immer so bleiben”, so Schützenhöfer, denn das Miteinander hat die Steiermark an die Spitze geführt – etwa als Tourismus-, Innovations- und Forschungsland Nummer 1. „Dieses Miteinander wollen und werden wir – von wem auch immer – für die Zukunft wieder einfordern”, so Schützenhöfer.

    Abschließend hält der Landeshauptmann auch fest, dass er gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer einen Termin für die steirischen Gemeinderatswahlen im März 2020 festlegen möchte.

    (Foto: Erwin Scheriau)

     

     

    19. Juli 2019

    Schützenhöfer: „Wir wollen noch einmal an Stimmen dazugewinnen!“

     

    Zwei Monate ist es her, seit ein Video, das auf einer wunderschönen spanischen Ferieninsel aufgezeichnet wurde, die Öffentlichkeit schockierte. Ein Video, das zur Folge hatte, dass in der österreichischen Innenpolitik kein Stein auf dem anderen geblieben ist und am 29. September ein neuer Nationalrat gewählt werden muss. Heute Freitag, am 19. Juli, präsentierte Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer die 54 Kandidatinnen und Kandidaten der Steirischen Volkspartei für die kommende Nationalratswahl: „Nach dem viel zu frühen Tod von Barbara Krenn, der für uns einen schmerzlichen Verlust bedeutet, führt Juliane Bogner-Strauß unsere Liste für die Nationalratswahl an. Sie ist als Quereinsteigerin in die Politik gekommen und hat in kurzer Zeit als Ministerin sehr viel vorangetrieben. Ich bin sehr froh, dass sie zur Verfügung steht und hoffe, dass sie im Herbst wieder dorthin kommt, wo sie hingehört – nämlich in die Bundesregierung!“

    Beim Zweitgereihten auf der Landesparteiliste, NAbg. Reinhold Lopatka, setzt Schützenhöfer auf einen Mann mit sehr viel politischer Erfahrung. Auf Platz drei ist NAbg. Martina Kaufmann zu finden, die Plätze vier und fünf werden von NAbg. Karl Schmidhofer und Agnes Totter eingenommen. „Wir haben uns bemüht, eine Liste aus Kontinuität und neuen Kräften zusammenzustellen. Ich glaube, das ist uns sehr gut gelungen“, erklärte der Landeshauptmann und gab das Wahlziel vor: „Wir wollen im Vergleich zur letzten Wahl 2017 noch einmal Stimmen dazugewinnen – und zwar eindeutig. Es gibt absoluten Grund zum Optimismus, aber auf gar keinen Fall zur Überheblichkeit. Bei der Wahl am 29. September geht es um die Frage, ob wir Sebastian Kurz als Kanzler wieder haben wollen und er den Weg, den er begonnen hat, weiterführen kann.“

     


    Präsentation Landesparteiliste (© STVP/Foto Fischer): Ernst Gödl, Martina Kaufmann, Reinhold Lopatka, Juliane Bogner-Strauß, Hermann Schützenhöfer, Detlev Eisel-Eiselsberg, Corinna Schwarzenberger (v. l.)

     

    Reißverschlusssystem kam zur Anwendung

     

    28 Frauen und 26 Männer finden sich auf der Landesparteiliste der Steirischen Volkspartei, die nach dem Reißverschlusssystem erstellt wurde, wieder. Juliane Bogner-Strauß, die bekanntlich in der letzten Regierung Ministerin für Frauen, Familie und Jugend war, scheint nun auf der aktuellen Landesliste als Spitzenkandidatin auf. „Es ist mir natürlich eine große Freude, eigentlich habe ich aber gedacht, dass mir diese Ehre erst in drei Jahren zuteilwird“, sagte Bogner-Strauß, die in ihrer Rede auch noch an Krenn erinnerte: „Wir haben sie viel zu früh verloren. Was sie ausgemacht hat, waren Stärke, Hilfsbereitschaft und ein offenes Ohr. Da konnte ich als Quereinsteigerin in die Politik viel lernen und mitnehmen, wofür ich ihr sehr dankbar bin.“

    Stolz blickte Bogner-Strauß auf die letzten eineinhalb Jahre als Ministerin zurück: „Mir ist bis jetzt viel gelungen. Drei Dinge sind mir besonders wichtig: Gewaltschutz, der Familienbonus und die Kinderbetreuung. Ich war immer eine „working mum“ und deshalb war es mein großes Anliegen, dass wir in unserem Land für eine gute Kinderbetreuung sorgen.“ Die gebürtige Südsteirerin will natürlich nach der Wahl auf den Ministersessel zurückkehren, ihre Zukunftsthemen wird sie weiterhin auf Familien und Frauen ausrichten. „Ich möchte aber ebenso die Väterbeteiligung erhöhen, denn es braucht auch eine Chance, dass Väter Familie und Karriere vereinen können.“ Für das Thema Pflege wird sie sich genauso stark machen: „Die Pflegenden und die zu Pflegenden müssen gleichermaßen gefördert werden, mit dem „Pflegekonzept Neu“ werden wir die beste Unterstützung schaffen. Altern in Würde – das muss gewährleistet sein. Denn wie sagt schon ein Sprichwort: „Einen alten Baum soll man nicht versetzen.“

     

    Präsentation Landesparteiliste (© STVP/Foto Fischer): Martin Spreitzhofer, Josef Smolle, Karl Schmidhofer, Sonja Rauscher, Ernst Gödl, Martina Kaufmann, Reinhold Lopatka, Juliane Bogner-Strauß, Hermann Schützenhöfer, Corinna Scharzenberger, Christoph Stark, Andreas Kühberger, Daniela List, Joachim Schnabel, Agnes Totter, Detlev Eisel-Eiselsberg (v. l.)

     

    Mehr als ein Drittel unter 35 Jahre alt

     

    Auf der einen Seite Erfahrung, auf der anderen Seite frischer Wind – so könnte man die Landesliste auch beschreiben. Die jüngsten Kandidaten sind 19 bzw. 21 Jahre alt, die ältesten 78 bzw. 68 Jahre. Das Durchschnittsalter der Kandidaten beträgt 40,5 Jahre, mehr als ein Drittel aller 54 Personen ist unter 35 Jahre alt. Neben der Ausgewogenheit in Bezug auf Geschlecht und Alter zeigen auch die beruflichen Tätigkeiten der Kandidaten die Breite der Steiermark bzw. der Steirischen Volkspartei: „Es ist ein guter Mix aus allem, was die Partei ausmacht. Auf unserer Liste finden sich neben Studenten, Lehrern und Professoren auch Tischlermeister, Rauchfangkehrer, Gastwirt, Polizisten und Landwirte wieder. Von der Hausfrau und dem Unternehmer bis zu Juristen und Ingenieure, selbst eine Soldatin beim österreichischen Bundesheer und ein Milchtechnologe treten für die kommende Nationalratswahl an“, erklärte Landesparteigeschäftsführer LAbg. Detlev Eisel-Eiselsberg, der in seinem Statement auf die geschlossene Einheit der Steirischen Volkspartei und das Motto der ÖVP für den kommenden Nationalratswahlkampf hinwies: „Unser Weg hat erst begonnen.“

    9. Juli 2019

    Nationalratswahl 2019: Juliane Bogner-Strauß wird Spitzenkandidatin in Graz und Umgebung

    Am Montagabend haben die Vorstände der Grazer Volkspartei sowie der ÖVP Graz-Umgebung ihre Listen für die Nationalratswahl 2019 beschlossen und präsentiert. Auf der gemeinsamen Wahlkreisliste, Graz und Graz-Umgebung bilden zusammen den Wahlkreis 6A, wird die Grazerin Juliane Bogner-Strauß als Spitzenkandidatin ins Rennen gehen. Der ehemaligen Ministerin im Familien- und Frauenressort folgt Abg.z.NR Ernst Gödl aus Dobl-Zwaring auf Listenplatz 2.
    Dem Reißverschlusssystem folgend reiht sich dahinter Abg.z.NR Martina Kaufmann, sie wird diesmal auf Platz 3 kandidieren, gefolgt vom Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes und Grazer Gemeinderat Kurt Egger.

    „Diese Kandidatenliste bietet in den Bereichen Soziales, Wirtschaft und Umwelt ein ausgewogenes Angebot“, so Stadtparteiobmann Bgm. Siegfried Nagl und „Wir gehen wieder mit einem starken Team ins Rennen und werden unser Bestes geben, dass Sebastian Kurz Bundeskanzler wird“ so Bezirksparteiobmann Abg.z.NR Ernst Gödl in einer gemeinsamen Aussendung.

    Honorarfreies Foto (© Paulmichl):
    Spitzenkandidaten_Graz und Umgebung: Die Spitzenkandidatin Juliane Bogner-Strauß und Abg.z.NR Ernst Gödl führen die Wahlkreisliste 6A – Graz und Graz Umgebung – an.

    3. Juli 2019

    Kulturjahr 2020: erfreuliche hohe Ressonanz 568 Einreichungen insgesamt, 89 Projekte als Vorschlag

    Gestern das Sportjahr 2021, heute das Kulturjahr 2020. Es geht Schlag auf Schlag. Es tut sich was. „Ein besonderes Thema pro Jahr macht Sinn“, erklärte Bürgermeister Siegfried Nagl heute und blickte zurück auf den Sommer 2017. Da rief er Günter Riegler in dessen Italienurlaub an und teilte ihm seinen Wunsch nach einem kulturellen Schwerpunktjahr mit. Erfreut war der Kulturreferent damals und auch heute bei der Pressekonferenz.

    Der Call der Stadt, der sich an Kunst- und Kulturschaffende wie auch die Wissenschaft richtete, hatte eine möglichst breite Streuung vorgesehen. Die Ressonanz war erfreulich groß: 568 Einreichungen unterschiedlichster AkteurInnen. Ein eigens eingerichteter, interdisziplinärer Programmbereit, bestehend aus acht Personen ackerte sich in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Programm-Manager Christian Mayer und mit Unterstützung des Kulturamt-Teams rund um Leiter Michael A. Grossmann durch die Einreichungen. 89 Projekte wurden schließlich ausgewählt. Ausschlaggebend für den Zuschlag war die Auseinandersetzung mit dem Call in relevanter Weise.
    Die Auswahl wird nun dem Gemeinderat in seiner morgigen Sitzung vorgeschlagen. Die Zeichen stehen übrigens auf „einstimmig“, wie Riegler aus dem Kulturausschuss kommend, berichtete.

    Außenwirkung und Partizipation

    4.644.000 Euro beträgt die Fördersumme, die die Stadt für das Kulturjahr 2020 locker macht gemeinsam mit Geldern von Land und Bund sowie Aufwendungen für Marketing, Rahmenprogramm, Sach- und Personalleistungen, macht das eine Summe von 7,3 Millionen Euro für 2020. Ein wichtiger Impuls für und ein klares Bekenntnis zur Kulturstadt Graz.
    Und diese soll im kommenden Jahr von möglichst vielen Menschen erlebt werden. Die 89 vorgeschlagenen Projekte weisen allesamt eine starke Außenwirkung auf. Das bedeutet, das Publikum kann in Workshops etc. daran teilhaben. Man wollte bewusst von klassischen Darbietungen wie Konzerten und Lesungen weg, hin zum öffentlichen Raum als Bühne gehen – die Aufgabe der Kultur ist es, Begegnungen herzustellen.

    Die Themenschwerpunkte, die sich herauskristallisierten, zählte Riegler auf: „Klimaschutz, Klimawandel, Nachhaltigkeit standen im Vordergrund, auch die Wissensvermittlung sowie die Digitalisierung.“

    Dankeschön
    Bevor nun morgen der Gemeinderat zur Abstimmung schreitet, erhielten alle EinreicherInnen bereits eine Verständigung per Mail über den weiteren Ablauf. 89 erhalten demnächst die Zusage, der Rest bekommt auf jeden Fall ein großes Dankeschön übermittelt. Dieses gilt für die Mühe und die investierte Kreativität, die der Stadt wichtige Impulse für ihre künftige Entwicklung liefert. Sie haben die Möglichkeit, ihre bisher abgelehnten Projekte bei den jährlichen Förderungen im Kulturamt einzureichen.

    Fotocredit: Stadt Graz/Fischer