Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher!

Wir freuen uns, Sie auf unserer Homepage begrüßen zu dürfen. Auf den folgenden Seiten erlauben wir uns die breite inhaltliche Vielfalt der Grazer Volkspartei zu präsentieren. Unser Ziel ist es, mit den Grazerinnen und Grazern gemeinsam an einer noch besseren Stadt Graz zu arbeiten. Wie das gelingen kann und welche Breite an verschiedensten Persönlichkeiten an diesem Vorhaben mitarbeiten, versuchen wir ebenso auf unserer Homepage abzubilden. In der Hoffnung unserem Anspruch gerecht werden zu können, wünschen wir eine informative und spannende Zeit mit und auf den Seiten der Grazer Volkspartei!

 

    Aktuelle News

    1. Juli 2020

    Sportjahr 2021: LET’S GO GRAZ!

    • Von der Sportstadt zur sportlichsten Stadt Österreichs
    • 12 Monats-Schwerpunkte zeigen die Vielfalt des Sports
    • Markus Pichler wird Programmkoordinator

    Mit dem Sportjahr 2021 – in welchem Sport, Bewegung und ein gesunder Lebenswandel im Mittelpunkt stehen werden – setzt die Stadt Graz einen Schwerpunkt, der den Sport und dessen positive Wirkungen für die Grazerinnen und Grazer mit verschiedenen Projekten und Initiativen stärker ins Bewusstsein ruft. „Sport ist Abbild und gleichzeitig Mikrokosmos unserer Gesellschaft. Er hat eine erzieherische, gesundheitsfördernde, gesellschaftlich-soziale und eine wirtschaftliche Funktion“, weiß Bürgermeister Siegfried Nagl, „körperliche Aktivität, Gesundheit und Lebensqualität stehen in einem engen Zusammenhang. Im Jahr 2021 wird deshalb die gesamte Stadt ganz im Zeichen des Sports stehen.“

    Neues Level für den Sport in Graz
    „Mit dem Sportjahr wollen wir den Sport in Graz nachhaltig stärken, immer mit dem klaren Ziel vor Augen, Begeisterung für Sport und Bewegung zu entfachen“, erklärt Sportstadtrat Kurt Hohensinner. Als Budget für das Sportjahr selbst werden 2,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Gleichzeitig wird ab dem Jahr 2021 auch die Nachwuchs- und Sportförderung der Stadt Graz erstmals seit mehr als 10 Jahren erhöht werden. Dazu wird eine zusätzliche Million für das Budget des Sportamtes zur Verfügung gestellt. Das heißt, das Sportbudget der Stadt wird nachhaltig von vier auf fünf Millionen Euro erhöht. „Wir haben das Sportbudget in den letzten Jahren bereits langsam angehoben. Mit der Erhöhung auf fünf Millionen Euro geht aber nun ein lang gehegter Wunsch von mir in Erfüllung“, so Hohensinner weiter, „mit diesem Schwerpunktjahr heben wir den Sport in Graz auf ein neues Level.“ Dazu erklärt FPÖ-Klubobmann Armin Sippel: „Die Grazer Sportlandschaft hat unglaublich viel zu bieten und viele gute Dinge bestehen bereits. Für uns ist deshalb gerade die Förderung des Breitensports und die nachhaltig verbesserte Vereinsförderung besonders wichtig. Gemeinsam wollen wir die Grazerinnen und Grazer motivieren mitzumachen.“

    Niederschwelliges Mitmachjahr
    Graz hat sich zu einer starken Sportstadt entwickelt, vor allem im Bereich der Infrastruktur. In den vergangenen zehn Jahren wurden rund 130 Millionen Euro in diese investiert. Rund 60.000 Mitglieder in über 240 Sportvereinen sorgen täglich dafür, dass sich die Sportlandschaft laufend weiterentwickelt. „Mit dem Sportjahr wollen wir einerseits diese Vereine unterstützen und stärken, aber vor allem jene ansprechen, die derzeit noch nicht sportlich aktiv sind“, so Hohensinner, „wir werden die Grazerinnen und Grazer in Bewegung versetzen. Unser Ziel ist es Graz von einer Sportstadt zur sportlichsten Stadt Österreichs zu machen. Jede Bürgerin und jeder Bürger soll am Ende des Jahres zumindest einmal zu Bewegung und Sport motiviert worden sein.“ Das Sportjahr 2021 wird viele Möglichkeiten bieten, um sich zu bewegen und auch neue Sportarten kennenzulernen. Ziel ist aber nicht nur die wirkliche sportliche Betätigung, sondern auch die ganz einfache Alltagsbewegung. „Wenn jemand bewusst das Rad für den Arbeitsweg nimmt oder mehr Wege zu Fuß geht oder am Wochenende einen kleinen Spaziergang oder eine Wanderung plant, dann haben wir unser Ziel erreicht. Es geht um das Bewusstsein, dass Sport und Bewegung sich positiv auf unsere Lebensqualität auswirken“, so der Sportstadtrat.

    Sportstrategie 2030 als Auftrag
    Die Stadt Graz will bei der Konzeption und der Umsetzung des Sportjahres eine möglichst breite Einbindung von Stakeholdern erreichen. Schon im Rahmen der Erarbeitung der Sportstrategie 2030, die im vergangenen Jahr vom Gemeinderat einstimmig beschlossen wurde, wurden alle Vereine und Verbände stark eingebunden. Diese Sportstrategie bildet auch den Rahmen für das Sportjahr 2021. Die Sportstrategie 2030 soll allen GrazerInnen unabhängig von Alter, Geschlecht, Ausbildung, Herkunft, Familienstand, Staatsbürgerschaft, Einkommen etc. zugutekommen. Sport und Bewegung im Sinne der Sportstrategie 2030 sollen die GrazerInnen zur gemeinsamen Sportausübung motivieren und damit die gesellschaftlich verbindende Wirkung des Sports betonen. In besonderem Maße gilt das im Sport für das Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung im Sinne der Inklusion. Diese Sportstrategie 2030 der Stadt Graz soll auch einen wichtigen Beitrag zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der von der UNO-Generalversammlung beschlossenen „2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung“ liefern. Wie in dieser UNO-Resolution ausgeführt ist, wird der Sport als ein wichtiger Faktor für die Erreichung der in dieser Resolution beschlossenen 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) eingestuft: „Auch der Sport ist ein wichtiger Ermöglicher nachhaltiger Entwicklung. Wir anerkennen den zunehmenden Beitrag des Sports zur Verwirklichung von Entwicklung und Frieden, indem er Toleranz und Respekt fördert, zur Stärkung der Frauen, der jungen Menschen, des Einzelnen und der Gemeinschaft und zu den Zielen der Gesundheit, der Bildung und der sozialen Inklusion“.[1]

    Breite Einbindung der besten Köpfe
    Zentrale Umsetzungsstelle für das Sportjahr wird der Programmkoordinator sein. „Mit Markus Pichler haben wir hier die perfekte Personalie gefunden“, sind sich Nagl und Hohensinner einig. Der 49-Jährige ist im Sport kein Unbekannter. 2017 wickelte er sehr erfolgreich die Special Olympics in Graz ab. Auch die Vorrunde der Handball-Euro 2010 sowie die Internationalen Schülerspiele 2003 trugen seine Handschrift. Pichler war langjähriger Handball Nationalteamspieler und zweifacher österreichischer Meister. Die Koordination wird er neben seiner Haupttätigkeit als Geschäftsführer der Sportunion Steiermark ausüben. Für die Abwicklung des Sportjahres wurde außerdem ein Trägerverein gegründet. Durch diesen ist sichergestellt, dass auch zahlreiche Proponenten des Sports in die Konzeption und Abwicklung miteingebunden sind. Als Obmann des Vereins fungiert der ehemalige Sportamtsleiter Gerhard Peinhaupt. Als Stellvertreterinnen fungieren die Leistungssportlerin Julia Meder (Rhythmische Gymnastik), Ex-Snowboard-Weltmeisterin Marion Kreiner und Austrian Tennis Committee-Präsidentin und Holding-Vorständin Barbara Muhr. Im Verein sind ebenso alle Präsidenten der Sportdachverbände (Sportunion, ASKÖ, ASVÖ), sowie die Vertreter des Landessportbeirats Steiermark vertreten.

    12 Monatsschwerpunkte, Programm-Highlights und Auftritt
    „Wir wollen alle Grazer (vor allem auch nicht-Sportler, Kinder und Pensionisten) für den Sport aktivieren und begeistern, das Bewusstsein für den gesundheitlichen Aspekt des Sports stärken, die Wahrnehmung von Sportlern durch die Medien verbessern, Vereine ins Rampenlicht stellen und durch Sport eine noch stärkere Inklusion schaffen“, erklärt Programmkoordinator Markus Pichler. Das Sportjahr selbst wird dabei in 12 Monatsschwerpunkte gegliedert. Jeden Monat wird eine andere Gruppe an Sportarten in den Mittelpunkt gerückt, etwa gleich im Jänner der Wintersport oder im Mai die Ausdauersportarten. „Alle Vereine haben so die Möglichkeit mitzuwirken und sich zu präsentieren“, so Pichler. Daneben wird es auch eine Serie an Kongressen bzw. Symposion geben. Und auch erste Highlights werden verraten: So die die Eröffnung des Sportjahres am 18. Jänner in der Grazer Oper über die Bühne gehen und im Zeichen des Zusammenwirkens von Kultur und Sport stehen. Mit 3×3 Olympic Tip-Off wurde ein weiterer Höhepunkt bereits vergangene Woche präsentiert. Als große Klammer für das Sportjahr wird ein eigener Auftritt bzw. Claim fungieren. In einem von den Creative Industries Styria durchgeführten Wettbewerb setzte sich die Designagentur moodley durch. Der Auftritt ist stark auf den Claim „LET’S GO GRAZ“ ausgerichtet. Der ganze Kommunikationsauftritt besticht durch die Einfachheit und damit Niederschwelligkeit: Jeder ist angesprochen und wird motiviert. Ganz im Sinne des Sportjahres 2021.

    Aufnahme in Global Active Cities
    Das Sportjahr wird gleichzeitig auch der Startschuss für eine Teilnahme der Stadt Graz am Global Active Cities-Netzwerk sein. Diese Bewegung wurde 2006 auf Initiative des IOC und der in Deutschland registrierten Non-Profit Organisation TAFISA (The Association For International Sport for All) gegründet. Ein wesentliches Ziel dieser „Active Cities“-Bewegung ist es, dass Städte die Rahmenbedingungen schaffen sollen, damit ihre Bevölkerung einen aktiven und gesundheitsbewussten Lebensstil pflegen kann. Im Jahr 2018 wurde dieses Zertifikat „Global Active Cities“ erstmals an sechs Städte vergeben und zwar an Buenos Aires, Hamburg, Lillehammer, Liverpool, Ljubljana und Richmond (Kanada), die als zertifizierte „Global Active Cities“ eine Pionierrolle einnehmen. Am Ende des Sportjahres soll Graz in die Reihe dieser Städte aufgenommen werden und auch der Trägerverein soll dann in weiterer Folge zur zentralen Drehscheibe der „Active City Graz“ werden.

    Fotos: Stadt Graz/Fischer
    v.l. Ex-Snowboard-Weltmeisterin Marion Kreiner, Sportstadtrat Kurt Hohensinner, Sportjahr-Koordinator Markus Pichler, Bürgermeister Siegfried Nagl, Spitzensportlerin Julia Meder, FPÖ-Klubobmann Armin-Sippel, Sportamtsleiter Thomas Rajakovics, Ex-Kajak-Weltmeister Gerhard Peinhaupt

    22. Juni 2020

    WERTSCHÄTZUNG FÜR CORONABEDINGTE FAMILIENLEISTUNGEN: FAMILIEN ALS HELDEN IN DER KRISE TUT DER KINDERBONUS GUT!

    Bundeskanzler Sebastian KURZ setzt seinen familienfreundlichen Kurs fort: Mit der Einführung des Familienbonus Plus wurde bereits eine starke Steuererleichterung, die endlich die von Familienvertretern jahrzehntelang geforderte Berücksichtigung von Unterhaltsverpflichtungen erfüllt, auf den Weg gebracht.
    Die Corona-Krise hat für die Familien neue große Herausforderungen gebracht. Oft waren organisatorische Meisterleistungen notwendig: Kinderbetreuung, Heimunterricht, Homeoffice und Haushalt mussten monatelang auch in psychisch belastenden Situationen bewältigt werden.
    Den Familien kommt eine große Bedeutung bei der rückläufigen Entwicklung der Corona-Fallzahlen zu. Wie wir aus Umfragen wissen, waren maßgeblich die Mütter, aber auch viele Väter für die konsequente Umsetzung der Vorgaben der Bundesregierung verantwortlich. Sie waren Heldinnen und Helden in der Krise und haben einen unverzichtbaren Beitrag geleistet.
    Familienministerin Christine ASCHBACHER und der Bundeskanzler haben den Familien dafür öffentlich gedankt und nun ein wertschätzendes und wichtiges Signal gesetzt: Im September werden die Familien für jedes Kind zur Familienbeihilfe zusätzlich 360 Euro erhalten.
    Völlig unverständlich ist die zynische Reaktion von SPÖ und NEOS, die hier von einem „Almosen“ sprechen. Wie abgehoben sind jene, die einer Familie mit drei Kindern, die nun über 1000 Euro erhält, signalisieren, dies sei unbedeutend?
    Für die Stadt Graz als größte Kinder-und familienfreundliche Stadt Österreichs bedeutet der Kinderbonus einen wertvollen Beitrag, mit dem sich die Familien nach der Krise Wünsche erfüllen und optimistisch in die Zukunft gehen können.

    Familienstadtrat Kurt HOHENSINNER
    Gemeinderätin Sissi POTZINGER, VP-Familiensprecherin
    Marie-Theres STAMPFL, Stadtleiterin der Grazer VP-Frauen

    Rückfragehinweis:
    Mag.a Dr.in Marie-Theres Stampfl thesi.stampfl@gmx.at Tel.: 06508802169
    GRin Elisabeth Potzinger potzinger.family@aon.at Tel.: 06643942364

    Fotocredit: VP Fauen

    9. Juni 2020

    „Graz hilft“: Neuer Sozialfonds ist mit 100.000 Euro dotiert

    „Die Stadt Graz verfügt über ein sehr dichtes, soziales Netz. Als schwarz-blaue Rathaus-Koalition haben wir uns dazu bekannt, dieses Netz weiter auszubauen und, wo es möglich ist, noch engmaschiger zu knüpfen“, sagt Sozialstadtrat Kurt Hohensinner, „in den vergangenen Jahren haben wir zahlreiche Initiativen auf den Weg gebracht, um Graz noch sozialer zu machen. Der neue Sozialfonds ‚Graz hilft‘ ist ein weiterer großer Meilenstein.“ Mit ein Hintergrund für die Einrichtung eines solchen Fonds waren die Erfahrungen der Sozialsprechstunde, die einmal wöchentlich im Büro des Sozialstadtrats abgehalten wird. „Notsituationen können jeden treffen und sind oft sehr individuell“, weiß Hohensinner, „immer wieder gab es deshalb auch Fälle, bei denen das gesetzliche Hilfssystem nicht ausgereicht hat oder eine Hilfestellung aus diversen Gründen erst gar nicht möglich war.“ Deshalb wurde die Einrichtung eines Hilfsfonds für Grazerinnen und Grazer bereits vor einiger Zeit in der Agenda 22 Plus festgeschrieben.

    Unbürokratische Hilfe gerade jetzt
    Die aktuellen Ereignisse im Rahmen der Corona-Pandemie haben nun dazu geführt die Umsetzung des Fonds noch weiter zu beschleunigen. „Neben Fragen zur Gesundheit, sind es vor allem Gedanken rund um die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Krise, die unseren Alltag prägen“, so der Sozialstadtrat. Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit werden das Land noch länger begleiten. Die mittel- und langfristigen Folgen sind noch nicht abzuschätzen. „Gerade jetzt braucht es unbürokratische Hilfe“, ist Hohensinner sicher. Auch FPÖ-Klubobmann Armin Sippel ist überzeugt: „Soziale Unterstützung ist der FPÖ ein wichtiges Anliegen. Unser Ziel ist es, freiwillige städtische Leistungen zielsicher jenen Personen zukommen zu lassen, die ihrer wirklich bedürfen. Wir wollen Menschen in Notsituationen Hilfe zur Selbsthilfe geben, sie aber nicht in dauerhafte Abhängigkeit vom Sozialsystem führen. Genau diesen Weg gehen wir mit dem neuen Sozialfonds.“ So muss die Notsituation nachgewiesenerweise unverschuldet zustande gekommen sein. Außerdem ist eine Unterstützung nur alle fünf Jahre möglich. Für das Jahr 2020 wird der Sozialfonds mit 100.000 Euro gefüllt. In den Folgejahren sollen es jeweils 150.000 Euro sein.

    Das ist der Sozialfonds „Graz hilft“
    Der Sozialfonds „Graz hilft“ ist eine freiwillige Leistung der Stadt ohne Rechtsanspruch und wird vom Sozialamt verwaltet. Die Voraussetzungen sind an die Kriterien für den Bezug der Grazer SozialCard angelehnt:
    • Vollendung des 18. Lebensjahres
    • Hauptwohnsitz in Graz seit zumindest 12 Monaten
    • Österreichische StaatsbürgerInnen oder ausländische/staatenlose Personen, die zu einem mehr als dreimonatigen Aufenthalt in Österreich berechtigt sind
    • Geringes Einkommen muss nachgewiesen werden
    • Nachgewiesene unverschuldete Notsituation
    • Gesetzliche Leistungen (zum Beispiel Mindestsicherung, Sozialhilfe, Leistungen nach dem Stmk. Behindertengesetz oder Arbeitslosengesetz) müssen vorab in Anspruch genommen werden (Subsidiaritätsprinzip)

    Grundsätzliche Ausschlussgründe sind:
    • Asylwerber und andere Personen, denen nach betreuungsrechtlichen Bestimmungen ein Rechtsanspruch auf Gewährung der Grundversorgung zusteht
    • Ausländische/staatenlose Personen, die nicht zu einem mehr als dreimonatigen Aufenthalt in Österreich berechtigt sind
    • Innerhalb der letzten fünf Jahre wurde bereits eine Zuwendung aus dem Sozialfonds „Graz hilft“ bezogen

    Vorprüfung durch Kommission
    Anträge können unter grazhilft@stadt.graz.at eingereicht werden. Eine Kommission prüft den Fall vorab und gibt eine Empfehlung ab. „Ich freue mich, dass wir für den Vorsitz der Kommission mit Günther Feldgrill eine hervorragend geeignete Persönlichkeit gefunden haben“, so Hohensinner, „als langjähriger Leiter der Zweiten Sparkasse kennt er die Nöte der Menschen. Er wird uns mit seiner Expertise bestmöglich unterstützen.“ Gemäß der Grazer Subventionsordnung werden Unterstützungen bis 1.500 Euro vom zuständigen Sozialstadtrat, Unterstützungen über 1.500 Euro vom Stadtsenat entschieden. Die Auszahlung erfolgt je nach Dringlichkeit als „normale“ Überweisung, Postbaranweisung oder Barauszahlung der Stadthauptkassa. Die Einrichtung des Sozialfonds „Graz hilft“ wird im kommenden Gemeinderat beschlossen werden. Die erste Kommissionssitzung wird Anfang Juli stattfinden.

    Schwarz-blaue Sozial-Agenda
    Seit Beginn der schwarz-blauen Rathaus-Koalition setzt diese verstärkt Initiativen im Sozialbereich. Gemeinsam ist es so gelungen in Graz wesentliche Schritte zu setzen, um das soziale Netz weiter auszubauen. So wurde etwa die SozialCard reformiert (Online-Beantragung, Gutscheinsystem, Erhöhung der Schulbeihilfe), der Aktionsplan gegen Vereinsamung ins Leben gerufen, oder etwa eine neue zentrale Infostelle im Sozialamt umgesetzt. Das Wohnungslosenangebot der Stadt wurde verstärkt, etwa durch Einrichtung eines Kältetelefons und Ausweitung der Notschlafbetten und neue Schwerpunkte, wie etwa Unterbringung für pflegebedürftige Obdachlose. In der Behindertenhilfe wurde das Beschäftigungsprojekt Step by Step umgesetzt, der Aktionsplan Barrierefreie Innenstadt oder etwa die Rampe Graz.

    Foto: Stadt Graz/Fischer
    v.l. Kurt Hohensinner, Günther Feldgrill

    8. Juni 2020

    Sommer- und Ferienprogramm 2020

    • Land Steiermark: Umfassendes Sommer-Unterstützungspaket zur Absicherung der Ferienbetreuung
    • Stadt Graz: So viele Betreuungsplätze wie noch nie im städtischen Sommerpaket

    „Die Corona-Pandemie hat die Steiermark vor große Herausforderungen gestellt, insbesondere auch Familien“, betonen Familienlandesrätin Juliane Bogner-Strauß sowie Stadtrat Kurt Hohensinner in ihren Einleitungen. „Viele mussten ihre Urlaube für die Kinderbetreuung während des Lockdowns verbrauchen, haben nun finanzielle Engpässe oder Urlaube wurden aufgrund der Unsicherheit abgesagt und storniert. Viele Familien haben sich mit diesen Problemlagen an uns gewandt. Deshalb braucht es gerade im heurigen Sommer ein vielfältiges und niederschwelliges Betreuungsangebot, um die Familien zu unterstützen“, so Bogner-Strauß und Hohensinner.

    Das Land Steiermark und die Stadt Graz haben deshalb alle Kräfte im Bereich der Sommer- und Ferienbetreuung gebündelt und ein umfangreiches Maßnahmenpaket zusammengestellt. Für die Grazer Familien bedeutet das mehr Plätze denn je, und neue Schwerpunktsetzungen von Sommersportwochen über die Ferienspaß-Aktion bis hin zu Englisch-Förderwochen: „Wir gehen gestärkt aus der Krise. Noch nie hatten wir so viele Betreuungsplätze und so ein umfangreiches Angebot wie heuer“, so Hohensinner. Neben der institutionellen Betreuung in den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen, wurde das Angebot der Stadt auf 7.500 Plätze ausgebaut.

    Auch Familienministerin Christine Aschbacher freut sich über das breite Ferienangebot in ihrer Heimat: „Ich habe mich im Interesse der Familien dafür eingesetzt, dass Kinderbetreuung in den Ferien möglich ist. Durch die COVID-Krise ist die Organisation der Ferienbetreuung für viele Eltern eine besondere Herausforderung. Daher ist es wichtig, hier ein breites Angebot sicher zu stellen. Ich freue mich daher ganz besonders, dass Land Steiermark und Stadt Graz ein so innovatives und umfassendes Sommerbetreuungspaket zusammengestellt haben.“

    Land Steiermark: Umfassende digitale Plattform für Ferienbetreuung von A bis Z
    Auf Initiative von Familienlandesrätin Juliane Bogner-Strauß wurde ein umfassendes Corona-Sommer-Unterstützungspaket für die steirischen Familien am 4. Juni 2020 in der Steiermärkischen Landesregierung beschlossen. Dieses Paket beinhaltet im Zentrum den Ausbau der „Plattform Ferienbetreuung Steiermark“ zu einer umfassenden Übersicht und Suchmöglichkeit für Eltern zu Anbietern und Angeboten von Ferienbetreuung für ihre Kinder und Jugendlichen. „Bereits jetzt finden sich auf der Plattform Ferienbetreuung der Kinderdrehscheibe Steiermark rund 240 FerienanbieterInnen. Sie wird nun rasch bzw. laufend um Angebote aus allen Bereichen der Ferienbetreuung ergänzt“, informiert Familienlandesrätin Bogner-Strauß und dankt zugleich den Gemeinden und Anbietern für ihre aktive Teilnahme.

    Denn, nicht nur private Anbieter und Vereine, sondern gerade auch Kinderbildungs- und –betreuungseinrichtungen und Schulstandorte waren und sind ganz wesentliche Säulen der Ferienbetreuung in den Gemeinden und Regionen: über 790 Kinderbetreuungseinrichtungen haben, neben den 218 steirischen Ganzjahresbetrieben, für diesen Sommer Betreuungsmöglichkeiten angemeldet. Dazu kommen zahlreiche Ganztagesschulen, die auch im Sommer unterschiedliche Angebote setzen wollen. Die konkreten Angebote für den heurigen Sommer werden gerade bei den Trägern erhoben und vervollständigen die Angebotsübersicht auf der „Plattform Ferienbetreuung Steiermark“.

    So kann erstmals die Bandbreite an Angeboten der steirischen Sommerbetreuung von institutionellen Einrichtungen, wie Kindergarten, Ganztagesschulen, Horten, über die ZWEI UND MEHR-Kinder-Ferien-Aktivwochen bis hin zu attraktiven Gemeinschaftsaktivitäten für Jugendliche von Eltern bedarfsgerecht und entsprechend den jeweiligen regionalen, zeitlichen Anforderungen über eine einfache Suchmaske – die Eltern können nach Region, Ort, Alter des Kindes, Art, Zeitraum sowie Kosten des Angebotes suchen – abgerufen werden. „Von der Tagesbetreuung, über Feriencamps bis zu umfassenden Gemeindeprogrammen mit Workshops, Camps und Tagesausflügen ist für Kinder und Jugendliche jeden Alters etwas dabei“, so die zuständige Familienlandesrätin. „Zudem“, so Bogner-Strauß weiter, „bietet die Plattform allen AnbieterInnen von Ferienangeboten die Möglichkeit, ihre vielfältigen Maßnahmen zu präsentieren und Familien mit Ferienbetreuungsbedarfen noch gezielter als bisher zu erreichen.“

    Nicht nur durch die von der Landesregierung beschlossene Erweiterung der „Plattform Ferienbetreuung Steiermark“ unter www.kinderdrehscheibe.net wird das Service für Eltern deutlich verbessert. Zudem steht die Kinderdrehscheibe Steiermark auch als One-Stop-Shop für alle Betreuungsfragen und -bedarfe, die nicht via Angebotssuche in der Datenbank gelöst werden können, telefonisch unter 0316/37 40 44 als Erstanlaufstelle auch für alle Ferienbetreuungsfragen zur Verfügung.

    Stadt Graz: Institutionelle Sommerbetreuung in den städtischen Einrichtungen
    Rückgrat der Sommerbetreuung ist auch in der Stadt Graz die institutionelle Betreuung in den städtischen Einrichtungen. Alle Kinder, die während des Jahres betreut werden, haben auch die Möglichkeit die Sommerbetreuung in diesen in Anspruch zu nehmen. Dies gilt für die städtischen Volks- und Mittelschulen, Kinderkrippen, Kindergärten und Horte. Auch im heurigen Sommer werden wieder einzelne Standorte geöffnet um diese Sommerbetreuung zu ermöglichen. Im vergangenen Jahr wurden rund 2.000 Kinder in diesem Bereich betreut. Für das heurige Jahr geht man von ähnlichen Zahlen aus. Die Anmeldung für die Kinderbetreuungseinrichtungen ist noch bis Mittwoch, 10.06.2020, online möglich. Die Anmeldung für die schulische Betreuung ist über die einzelnen Schulen möglich.

    Freizeithits und Ferienspaß
    Neben der institutionellen Betreuung wurde das weitere Ferienangebot massiv ausgebaut. Seit Jahren großer Beliebtheit erfreuen sich die „Freizeithits für Grazer Kids“ des Amtes für Jugend und Familie. Auch heuer erwartet die Kinder wieder ein buntes Programm mit vielen Höhepunkten, von Kinderzauberkurs, Kochkurs für Kids, Zirkusschule, Programmieren (Coding Week) über Theaterwoche, Näh- und Webkurse und Pferdeerlebnistage bis hin zu Fotoworkshops, Wanderungen, etc. Insgesamt stehen hier 1.400 Plätze zur Verfügung. Die Anmeldung startet am Montag, 8. Juni um 5:30 Uhr auf der Plattform Venuzle https://partner.venuzle.at/freizeithits-graz

    Aber das Jugendamt wartet auch mit einem neuen Familienangebot auf. „Viele Rückmeldungen aus der Bevölkerung haben uns gezeigt, dass es gerade heuer vermehrt Nachfrage nach ganztätiger Betreuung gibt“, erklärt Hohensinner, „eine Antwort auf diese Anfragen ist die neu konzipierte Serie ‚Ferienspaß‘.“ Ferienspaß ist eine wochenweise buchbare Ganztagesbetreuung im Grazer Stadtgebiet. Das Programm wird gemeinsam mit den etablierten Partnern Kinderfreunde, WIKI und Jakotopia durchgeführt. Die Betreuung erfolgt zwischen 8 und 16:30 Uhr an vier Standorten. Insgesamt stehen rund 400 Betreuungsplätze zur Verfügung. Die Kosten liegen bei 120 Euro pro Woche, für SozialCard-Inhaber sind es 90 Euro. Die Anmeldung startet am Montag, 15. Juni ebenfalls auf Venuzle. „Beim Ferienspaß greifen wir auf das Know-how unserer langjährigen Partner zurück. Damit konnten wir in kurzer Zeit rund 400 zusätzliche Ganztagesbetreuungsplätze schaffen“, freut sich der Stadtrat.

    Ebenfalls mit im Programm sind auch heuer wieder die Grazer Spielmobile. Diese sind seit 2. Juni in den Grazer Parks unterwegs. Die Einsätze werden aufgrund der aktuellen Gesundheitslage monatlich geplant und angepasst, immer aktuell abrufbar unter www.graz.at/Freizeit.

    Sportlich durch die Ferien
    Auch das Sportamt wartet mit Neuigkeiten auf: Neben den beliebten Sportkursen werden heuer auch erstmals Sommersportwochen angeboten. Diese sind wochenweise buchbar und verstehen sich als Ganztagesbetreuung inkl. Essen mit speziellem sportlichen Schwerpunkt. Die Sommersportwochen werden in Kooperation mit den drei bewährten Vereinen ATG, VGT und #Kickit Augustinum angeboten. Die Kosten liegen bei 150 Euro pro Woche, pro Geschwisterkind gibt es 10 Prozent Rabatt. Spezielle Ermäßigungen gibt es außerdem für SozialCard-Besitzer. „Sport ist besonders wichtig für viele Kinder, gerade jetzt nach Wochen, in denen viele ihren Bewegungsdrang nicht genug ausleben konnten. Deshalb war für uns klar, dass wir unser sportliches Angebot in den Ferien ausbauen werden“, so Hohensinner, „mit den drei Vereinen haben wir tolle Partner, die ihre Erfahrungen hier großartig eingebracht haben. Durch sie war es auch möglich, diese Angebote so kurzfristig auf die Beine zu stellen.“ Die Sommersportwochen sind speziell für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren konzipiert. Die Betreuung ist von 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr möglich und wird durch geschultes Betreuungspersonal sowie ausgebildete Sporttrainer durchgeführt. Geboten wird ein bunter Sportmix aus Ballspielen, Leichtathletik, Schwimmen und vielem mehr. Die Anmeldung ist am 3. Juni auf Venuzle (https://partner.venuzle.at/sportamt-graz/courses/) gestartet. Insgesamt sind 300 Plätze verfügbar. Bei großer Nachfrage können die Kapazitäten aber noch weiter ausgebaut werden.

    Ein beliebter Fixpunkt im Grazer Ferienkalender seit Jahren sind die Sportkurse. Diese werden auch heuer mit Corona-angepassten Rahmenbedingungen stattfinden. Insgesamt stehen rund 4.000 Kursplätze in über 40 Sportarten zur Verfügung. Heuer neu im Programm. Quidditch, Drachenboot und Kanupolo. Die Online-Anmeldung startet am Montag, 8. Juni. Unter dem Motto „Sport für jedes Kind“ gibt es auch heuer wieder Teilnahmemöglichkeiten für Kinder und Jugendliche mit intellektueller oder körperlicher Beeinträchtigung.

    Spielerisch fördern
    Einen Ausbau der Plätze gibt es auch im Bereich des Integrationsreferats. „Wir investieren große Summen in den Bereich der Deutschförderung, nicht nur während des Schuljahres, sondern auch in der Sommerbetreuung“, weiß Integrationsstadtrat Hohensinner, „Deutsch ist der wesentliche Schlüssel für gelungene Integration. Gerade heuer war es uns wichtig auch in diesem Bereich die Plätze auszubauen – vor allem auch für jene Kinder, die durch den Lockdown im Unterricht etwas zurückgefallen sind. Insgesamt können wir im Integrationsbereich heuer 1.300 Plätze zur Verfügung.“ Größter Anbieter ist die „deutsch und mehr“-Sommerschule mit rund 800 Plätzen für Volksschulkinder und Kindergartenkinder vor Schuleintritt. Hier auch neu im Programm sind zusätzliche 50 Plätze, in denen Englisch-Förderung forciert wird. Deutschförderung für Schüler der Neuen Mittelschulen bieten die ISOP Sommerkurse für über 200 Kinder. Ein allseits beliebtes Betreuungshighlight mit einem spannenden Mix aus Sport und Lernförderung ist GRAgustl der Caritas. Das Angebot wird heuer auf mehrere Schulstandorte verteilt und von 140 auf 200 Kinder ausgebaut. Außerdem werden für die 50 Teilnehmer des Projekts LeO, das aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht wie geplant stattfinden konnte, die entfallenen Einheiten über den Sommer nachgeholt.

    Talente entdecken und stärken
    Ebenfalls mit im Programm ist der Talentesommer gemeinsam mit der Begabungsakademie Steiermark und der Bildungsdirektion Steiermark. Gleich in der ersten Ferienwoche finden in der Volksschule Algersdorf Talenteförderkurse zu Themen wie Chemie, Physik, Kreativ etc. für rund 100 Kinder statt. Die Kosten liegen bei 150 Euro inkl. Verpflegung.

    Land Steiermark: Ausbau der Ferien-Aktivwochen
    Auch im Familienressort des Landes Steiermark wird das Ferienprogramm zur Unterstützung der Familien erweitert, etwa das ZWEI UND MEHR-Kinder-Ferien-Aktivwochen-Programm. Ziel der Kinder-Ferien-Aktivwochen ist es, möglichst vielen Kinder und Jugendlichen die Teilnahme an vielfältigen und bedarfsgerechten Ferienangeboten zu ermöglichen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch eine verlässliche, leistbare, betreute Feriengestaltung, insbesondere für einkommensschwache Familien und Alleinerziehende zu verbessern. Darunter gibt es Angebote, wie z.B.:
    • Sportunion regioMOTION – Polysportive Kindersportcamps Region Murau – Polysportive Kindersportcamps Region Murau, Zeitraum: Sommerferien, Montag, 20. Juli 2020 bis Freitag, 24. Juli 2020 Kosten: € 135 inkl. Verpflegung

    • MGH – Mehrgenerationenhaus Waltendorf – 1,2,3,4,5,6,7 – Guten Appetit, ihr Lieben. Zeitraum: Sommerferien, Montag, 20. Juli 2020 bis Freitag, 24. Juli 2020 Kosten: € 140 inkl. Verpflegung

    • TSA- Tanz & Sport Akademie – SummerDanceDays, Zeitraum: Sommerferien, Montag, 13. Juli 2020 bis Mittwoch, 15. Juli 2020 Kosten: € 129 inkl. Verpflegung

    • Familienreferat Diözese Graz-Seckau – ab in die Ferien; Zeitraum: Sommerferien, Montag, 13. Juli 2020 bis Freitag, 17. Juli 2020 Kosten: € 75 – 150 inkl. Verpflegung
    und viele mehr.

    Durch die coronabedingte Anpassung der bestehenden Förderungsrichtlinien, die ebenfalls am 4. Juni 2020 von der Steiermärkischen Landesregierung beschlossen wurde, werden zusätzliche flexiblere, kostengünstigere und auch neue Sommertagesangebote (durch Verlängerung der Einreichfrist für AnbieterInnen bis 31. Juli, die Anhebung des Tagsatzes für die AnbieterInnen wie auch durch eine Erhöhung der Beihilfe für die Eltern/Erziehungsberechtigten) ermöglicht. Familienlandesrätin Juliane Bogner-Strauß freut sich: „Damit verstärken wir nicht nur das Angebot an Kinder-Ferien-Aktivwochen und ermöglichen noch mehr Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Kinder-Ferien-Aktivwoche mit Tagesbetreuung, sondern stärken in diesen herausfordernden Zeiten auch unsere 40 anerkannten AnbieterInnen im Netzwerk.“

    Auch Jugendliche fühlten sich in ihren Bedürfnissen, ihren Sorgen und ihrer Lebenswelt, wie aus der Studie JuCo der Universität Hildesheim hervorgeht, in der Krise gesellschaftliche nicht richtig wahrgenommen und auf die Rolle als „Homeschooler*innen“ reduziert. Daher ist es in der aktuellen Situation, nach Monaten der Ausgangsbeschränkungen und Beschränkungen der sozialen Kontakte, mehr denn je wichtig das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen ins Zentrum zu stellen und Angebote und Aktivitäten zu setzen, die Ausgleich und Normalität der sozialen Beziehungen fördern und Entlastung und Durchatmen ermöglichen. Es ist notwendig, den Kindern und Jugendlichen wieder einen besonderen Platz in der Gesellschaft zu geben. Die Außerschulische Jugendarbeit – speziell Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit sowie Verbände und Vereine der Verbandlichen Jugendarbeit – kann hier mit professionell betreuten, qualitätsvollen Angeboten ein Baustein der Entlastung von Kinder, Jugendlichen und damit auch von Familien sein. Jugendliche brauchen nach der Zeit des Lockdowns wieder die Möglichkeit, ihre Freundschaften zu pflegen und ihren Bedürfnissen entsprechende attraktive Angebote außerhalb des Elternhauses. Im Rahmen dieses Sommerunterstützungspaketes leistet die außerschulische Jugendarbeit durch ein ausgeweitetes Angebot und zusätzliche Projekte ihren Beitrag.

    Das landeseigene Bildungshaus Retzhof leistet ebenfalls seinen Beitrag zur Entlastung der Familien in der Region und verdoppelt sein Angebot der Sommerferien-Betreuung vom 13. Juli bis 21. August 2020 auf nunmehr sechs Wochen zu einem besonders günstigen Preis, der durch die finanzielle Unterstützung durch das Land Steiermark ermöglicht wird.

    Fotos: Stadt Graz/Fischer

     

    2020-06-05 Sommerbetreuungspaket

    5. Juni 2020

    Christian Buchmann ist neuer Vizepräsident des Bundesrates

    Gestern wurde Christian Buchmann in der Sitzung der Länderkammer einstimmig zum neuen Vizepräsidenten des Bundesrates gewählt. „Ich gratuliere Christian Buchmann herzlich zu dieser Funktion und bin stolz, dass wir mit ihm einen politisch erfahrenen und fachlich kompetenten steirischen Vertreter in dieser Position haben“, so Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. Schon bisher brachte Buchmann seine inhaltliche Expertise im Bundesrat als Vorsitzender des EU-Ausschusses und stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses ein. Ab Jänner 2021 übernimmt die Steiermark den Vorsitz im Bundesrat.

    Christian Buchmann ist seit 1987 in unterschiedlichen Funktionen in der ÖVP aktiv. Er begann seine Karriere in der Jungen ÖVP und war über zehn Jahre lang Mitglied der steirischen Landesregierung. Vor seinem Einzug in den Bundesrat war er Abgeordneter zum Steiermärkischen Landtag.

    Archivfoto (© Scheriau): Hermann Schützenhöfer und Christian Buchmann

    3. Juni 2020

    Bundeskanzler Sebastian Kurz überzeugte sich von der Innovationskraft steirischer Unternehmen

    Am heutigen Nachmittag fand auf dem Freigelände der Grazer Messe eine ganz besondere „Leistungspräsentation“ von steirischen Unternehmen statt. Im Beisein von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung Steiermark, konnte sich Bundeskanzler Sebastian Kurz davon überzeugen, wie stark und innovativ steirische Unternehmen in Zeiten der Coronakrise agieren. Von der Produktion von Desinfektionsmitteln und Gesichtsschutzschildern über die Entwicklung von medizinischen Abfallsgeräten bis hin zu Beatmungsgeräten aus dem 3D-Drucker – die Steiermark ist nicht umsonst das Forschungs- und Innovationsland Nummer 1. Unternehmen wie Christof Industries, Saubermacher, HAGE Sondermaschinenbau GmbH, Payer Medical GmbH, umdasch Store Makers Leibnitz GmbH und SauberHand stellten dabei ihre jüngsten Innovationen und Produkte vor.

    „Es ist beindruckend, mit welcher Innovationskraft die steirischen Unternehmen bei der Bewältigung der Krise mitwirken. Wir haben durch das Coronavirus gesehen, wie wichtig es ist, auch in Österreich und Europa Schutzausrüstung und medizinische Produkte zu produzieren. Auf europäischer Ebene müssen wir die Diskussion führen, wie wir es schaffen, in Schlüsselindustrien der Medizin- und Pharmaindustrie autark zu werden“, so Bundeskanzler Kurz.

    „Gerade in Zeiten der Coronakrise zeigt die Steiermark, was ein Innovationsland kann. Ich bin stolz, dass wir – wenn es wirklich darauf ankommt – von notwendigen Produkten wie Schutzanzügen oder –masken bzw. Desinfektionsmittel vieles selbst in diesem Land herstellen können“, erklärte Landeshauptmann Schützenhöfer.

    Landesrätin Eibinger-Miedl sprach dabei auch die Plattform „Schutz vor Corona“ an, auf der heimische Unternehmen ihre Produkte anbieten können bzw. die zur Einhaltung aller Vorschriften benötigten Produkte möglichst einfach und schnell bekommen: „Die Plattform ist seit wenigen Wochen online und wird sehr gut angenommen.“

    Knill, Präsident der Industriellenvereinigung, ergänzte: „Diese Unternehmen zeigen eindrucksvoll, wie anpassungsfähig und stark die Steiermark ist. Innovation ist immer nur durch eine großartige und enge Kooperation mit der Politik möglich. Dafür bin ich sehr dankbar.“

    Fotos Leistungspräsentation Steiermark (STVP/Jungwirth): Johann Christof (M.) präsentierte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Georg Knill (IV Steiermark), Bundeskanzler Sebastian Kurz und Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl ein Gerät zur medizinischen Abfallsbehandlung und Desinfektion.

    4. Mai 2020

    Am „Tag der Arbeit“ wurden diesmal Steirische Backhendl geliefert

     

    Vor ein paar Wochen hat sich der Alltag und das Leben in Österreich und der Steiermark stark verändert. Das merkt man auch am 1. Mai. Gewöhnlich pflegt die Steirische Volkspartei am „Tag der Arbeit“ eine liebgewonnene Tradition: Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sowie Abgeordnete, Funktionäre und Mitarbeiter verteilen in allen Bezirken Frühstück an arbeitende Steirerinnen und Steirer. In Zeiten der Corona-Krise wurde diesmal ein anderer Weg eingeschlagen: Der Landeshauptmann stattete gemeinsam mit Bundesministerin Christine Aschbacher und Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg den Mitarbeitern des Flughafens Graz und der Grenzpolizei sowie der ÖAMTC-Flugrettung zu Mittag einen Besuch ab, um symbolisch und stellvertretend allen arbeitenden Steirerinnen und Steirern „Danke“ zu sagen. Und diesmal gab es nicht das Frühstück, sondern köstliche steirische Backhendl und Kartoffelsalat vom Feldkirchnerhof.

    „Ich danke allen, die sich auch am 1. Mai zum Wohle unserer Gesellschaft engagieren und für Sicherheit sorgen. Gerade in Zeiten wie diesen sind Solidarität, Engagement und Zusammenhalt wichtiger denn je“, meinte der Landeshauptmann und betonte: „Trotz einer noch nie dagewesenen Krise, die ganz stark den Arbeitsmarkt betrifft, kann man sich auch glücklich schätzen, in so einem Land, das die schwierige Situation im Großen und Ganzen gut im Griff hat, zu leben.“ Es sollte ein deutliches Signal sein, dass er als Landeshauptmann heute den Flughafen Graz-Thalerhof besuche, schließlich ginge es in der Diskussion rund um den Erhalt der AUA nicht nur um Wien, sondern auch um die Flughäfen in den Bundesländern. Gerade Graz hat als Regionalflughafen eine ganz besondere und wichtige Bedeutung.

    Weil gerade am heutigen 1. Mai die Frage nach dem Mindestlohn wieder aktuell geworden ist, nahm auch Schützenhöfer dazu Stellung: „Ich war 1984 der Erste, der diesen gefordert hat. Über einen Mindestlohn kann und darf man immer diskutieren, festlegen müssen das in weiterer Folge die Sozialpartner.“

    Auch für Ministerin Aschbacher, die unweit vom Flughafen Graz aufgewachsen ist, war es ein besonderer Termin zu einer besonderen Zeit: „Als Bundesregierung arbeiten wir gemeinsam mit den Bundesländern und Sozialpartnern auf Hochtouren, damit wir die Menschen in Beschäftigung halten oder schrittweise aus der Kurzarbeit bringen. Für Menschen, die Arbeit suchen, werden wir einen Maßnahmenmix zur Verfügung stellen. Wir kämpfen um jeden einzelnen Arbeitsplatz.“

    Fotos (STVP/Foto Fischer)

    10. April 2020

    EIN HERZ FÜR GRAZ – Die neue Grazer Gutscheinplattform

     

    www.ein-herz-fuer-graz.at

    Auf dieser Plattform können Grazer Betriebe Gutscheine für ihr Unternehmen online verkaufen. KundInnen können auf dieser Plattform sehr einfach Gutscheine von ihrem Lieblingsbetrieb online kaufen, selbst ausdrucken oder per Mail verschenken.

    Das hilft den Betrieben und bringt Freude. Auch wenn jetzt einige Geschäfte wieder öffnen, so gilt das noch nicht für die Mehrheit. Nach wie vor haben viele Unternehmen große Liquiditätsprobleme und tun sich beispielsweise schwer, die Kurzarbeit vorzufinanzieren. Denn die rettenden Hilfszahlungen des AMS kommen erst Wochen oder Monate später an. Jede Einnahme, die bereits jetzt beim Handel, bei  der Gastronomie oder für Dienstleistungen eingeht, hilft den Unternehmen diese schwierige Phase zu überbrücken.

    Jeder gekaufte Gutschein ist eine kleine Finanzspritze für das Lieblingscafé, den besten Frisör oder das Geschäft, in dem man sonst so gerne einkauft, und hilft dabei, dass das Unternehmen seine Türen wieder öffnen kann. Man kann die Gutscheine auch nicht nur verschenken, sondern später einfach selbst konsumieren.

    Bürgermeister Siegfried Nagl: „Wer jetzt hilft, hilft doppelt! Die Gutschein-Plattform „Ein Herz für Graz“ ist eine weitere Maßnahme der Stadt Graz in der Corona Krise. Mit einem Gutschein kauft oder schenkt man Vorfreude auf normale Zeiten und hilft den Betrieben mit Liquidität, die angespannte Situation zu überbrücken.“

    SO FUNKTIONIERT ES FÜR BETRIEBE

    Auf „Ein Herz für Graz“ kann man ganz einfach einen Gutscheinshop für ein Unternehmen erstellen. Der Eintrag ist schnell erstellt und kostenlos. Nach vier Schritten ist man startbereit. Mit einer eindeutigen Nummer sind die Gutscheine auch sehr gut vor Fälschung und Mehrfacheinlösung geschützt. Es werden nur die gängigen Gebühren für den Zahlungsverkehr verrechnet. Das System ist einfach zu bedienen. Den Eintrag kann man jederzeit ändern. Eine Liste der verkauften Gutscheine steht dem Betrieb jederzeit zur Verfügung. Nach dem Eintrag kann man gleich die Stammgäste und -kundInnen über die Kaufmöglichkeit informieren. Je mehr Betriebe sich mit der Zeit eintragen, umso interessanter wird die Plattform für alle.

     

    SO FUNKTIONIERT ES FÜR KUNDEN UND KUNDINNEN

    Auf www.ein-herz-fuer-graz.at Gutscheine kaufen, bezahlen und ausdrucken oder per Mail verschenken. Der Gutschein wird umgehend digital als PDF zum Ausdrucken zugeschickt. Es gibt viele Online-Zahlungsmöglichkeiten. Sobald der ausgewählte Betrieb wieder öffnen darf, kann man den Gutschein einlösen. Manche Unternehmen bieten auch Lieferdienste, für die man den Gutschein natürlich auch verwenden kann. Egal ob Hotel, Gastronomie, Geschäft oder Dienstleister.

     

    FAQs

    Kunden: Ein Herz für Graz_FAQ für Kunden

    Unternehmen: Ein Herz für Graz_FAQ für Unternehmen

    www.ein-herz-fuer-graz.at